Ich fange zu schnell an zu weinen..!?

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3 Antworten

Ich glaube, es gibt schon jemanden, der dir helfen kann ...
Du selbst!
Allerdings wird das schon einige Zeit brauchen und das 'Mantra' : "Geduld, Geduld - ich werde das schaffen!" will oft wiederholt sein.
(Wenn du in 'mittelfristiger' Perspektive keinen Fortschritt feststellst, solltest du schon an die Möglichkeit von Psychotherapie denken).

Aber was kannst du konkret tun?

Stichwort: "Die Arbeit am inneren Kind" (da gibt es auch ganz gute Bücher zu).

Es gibt sicher Situationen, mit denen du gut zurecht kommst und du zufrieden mit dir bist. Das ist sozusagen dein erfolgreiches "erwachsenes" Ich.

Daneben gibt es immer wieder die von dir geschilderten Situationen, denen du dich wie ein hilfloses Kind ausgeliefert fühlst. Und in diesen Situationen ist es auch tatsächlich das "innere Kind", das reagiert und z.B. Angst empfindet, man wird es ablehnen und im Stich lassen und alleine zurücklassen auf immer und ewig und und und ...

Die Kunst ist, dass sich in deiner Vorstellung die "Große" hilfreich neben oder hinter die "Kleine" stellt. So wie eine große Schwester das machen würde, oder eine gute Mama. Und dann spricht die "Große" zur "Kleinen" wie man eben zu einem Kind spricht, das man beruhigen möchte: "Ich bin doch da! - Ich werde zu dir halten, egal was ist! - Ja, ich merke das du Angst bekommst - es ist schon okay - etc. etc. Kurze, einfache, warmherzige Aussagen.

Das wird natürlich nicht auf Anhieb klappen, dein Problem damit zu lösen.

Wichtig ist, zu erkennen, wann du in die "kindliche" Haltung reinrutscht (was in Konfliktsituationen bislang schnell passiert bei dir) und dann BEWUSST "die Große" herbeizurufen und in der Vorstellung zu aktivieren.
Wenn's IN der Situation nicht klappt, dann auf jeden Fall diese Vorstellung der tröstenden Erwachsenen irgendwann hinterher aktivieren. Du kannst dir vorstellen, du nimmst die Weinende, das weinende, verunsicherte Kind auf deinen Schoß, streichelst ihm den Kopf und sagst etwas Tröstendes zu ihm: "Ich hab dich lieb! Ich bin bei dir! Ich werde dich schützen!"

Es würde mich freuen, wenn das eine gute Anregung für dich wäre!

 

Man nennt das auch "nah am Wasser gebaut".

Als Frau nicht ganz so schlimm wie als Mann aber trotzdem lästig. Ich habe ein ähnliches Problem, zwar nicht mit Weinen und auch in ganz seltenen Situationen und ich denke, da hilft nur, zum Psychologen zu gehen und das dort zu erzählen. Dort kann evtl. gemeinsam eine Strategie erarbeitet werden, was man in solchen Situationen verändern kann um das unangenehme Verhalten zu verhindern.

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