Ich fahre einen Benziner seit 3 Jahren, muss ich Angst um mein Auto haben?

8 Antworten

Ich glaube, das eher sogar der Dieselmotor eine Zukunft haben wird, schließlich kann dieser pflanzliche Kraftstoffe problemlos verwenden, die eben nicht, wie Ethanol für Benziner schon hohen Energiebedarf bei der Herstellung haben.

Allerdings wird man den Dieselmotor in einem ganz anderen Betriebszustand betreiben müssen. Statt den Motor möglichst agil und vielseitig zu konstruieren, um für Beschleunigungsvorgänge hohe Leistungsreserven zu haben, sodass der unter möglichst einem weiten Drehzahl- und Lastbereich laufen kann.

Statt dessen müsste man ihn als kompaktes Aggregat mit einer ganz festen Drehzahl und Last laufen lassen. Dann könnte man ihn zum saubersten Verbrenner überhaupt machen, der dann Akkus auflädt, die dann für die im Verkehr nötigen Leitungsspitzen die Energie bereit halten können, aber eben auch nicht für große Reichweite ausgelegt sein müssen.

Und dann muss man sich eben an das konstante Brummen gewöhnen, das sich einfach nie ändert, egal wie man auf das Fahr- oder Bremspedal tritt

Tröste dich.

Vor 15 Jahren hat man den Benziner verteufelt und den Diesel in den Himmel gelobt, weil er

1) kein CO produziert im Gegensatz zum Benziner

2) mit einfacher herzustellendem Rohöl gefüttert wird,

3) robuster und langlebiger ist, also ökologisch nachhaltiger,

4) keine elektrische Zündung braucht und daher nicht wasser-, regen und marder-anfällig ist

5) eine günstigere Drehmoment-Kurve hat (das verstehen allerdings nur Ingenieure)

Aus alle den Gründen hat der Staat den Diesel subventioniert.

Ich weiß nicht ob das eine kleine Übertreibung war oder ob das mit dem CO(2?) ernst gemeint war:

CO entsteht bei beiden Motorarten. Beim Benziner und soweit ich weiß auch beim Diesel wird es mittels eines Katalysator in weniger problematisches CO2 umgewandelt. Und CO2 stoßen beide Motorenarten ebenfalls aus - der Diesel einfach etwas weniger als der Benziner.

Die Sache mit dem Rohöl stimmt auch nicht ganz. Diesel ist nicht gleich Rohöl... Diesel muss erst aus Rohöl gewonnen werden. Es stimmt aber, dass Diesel weniger aufwändig herzustellen ist, als eben Benzin.
Was mich aber auch mal interessieren würde, wie unterschiedlich die Energiebilanzen für die Herstellung von Diesel und Benzin sind...

Und subventioniert wurde der Dieselkraftstoff (meines Erachtens) eigentlich eher wg. der Transportbranche.

0

Dein Benziner ist doch von der momentanen Hysterie nicht betroffen.  Das Ziel, die Abschaffung sämtlicher Verbrennungsmotoren bis 2050 oder 2060 wird bis dahin vermutlich noch einige Male verschoben und solange hält dein Auto gar nicht.

Das vielgepriesene E-Auto besitzt mehrere Schwachstellen, einmal woher den Strom nehmen, wie diesen Strom speichern, wie kann man in einer ähnlichen Zeit die Auto-Akkus betanken. 

Bis hier sinnvolle Lösungen gefunden werden, fließt noch sehr viel Wasser in die Nordsee.

Was möchtest Du wissen?