Ich esse jetzt schon seit 1 Monat kein Fleisch mehr aber ich schaffs vll nicht mehr soll ich aufgeben?

22 Antworten

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Also ich esse seit vielen vielen Jahren kein Fleisch mehr und finde es eigentlich gar nicht schwer. :-) Vielleicht hilft es dir nochmal darüber nachzudenken warum es sinnvoll ist kein Fleisch zu essen:

  • Ethik: Weniger Ausnutzung, Quälerei und Abschlachtung anderer empfindungsfähiger Lebewesen ohne Notwendigkeit. Die Tiere die in unserer Gesellschaft gegessen werden sind auf genau die gleiche Weise empfindungsfähig wie wir Menschen, gleichzeitig gibt es in den Industrienationen der ersten Welt keine Notwendigkeit mehr für Nutztierhaltung.
  • Ökologie: Nutztierhaltung ist einer der größten Einzelfaktoren für Treibhausgasemissionen die den Klimawandel verschlimmern. Allein die Mengen welche die Tiere selbst produzieren machen 15 % am Gesamtvolumen aus, und da sind die CO2 Emissionen für Haltung, Schlachtung, Verarbeitung, Lagerung und Transport noch gar nicht eingerechnet. Hinzu kommt der große Zusatzaufwand an Energie, Wasser und Nutzflächen.
  • Ökonomie: In Deutschland werden 40 % der Ackerflächen für Tierfutter verschwendet. In den USA sind es 70 % und in Südamerika wird dafür extra der Regenwald brandgerodet. Es müssen bis zu 33 Kalorien pflanzliche Nahrung aufgewendet werden um eine Kalorie Fleisch zu produzieren, vom exorbitanten Aufwand für Energie, Wasser, Nutzflächen, Transport und Lagerung ganz abgesehen. Ohne Nutztierhaltung können bei gleichem Aufwand weit mehr Lebensmittel zur Verfügung gestellt werden.
  • Gesundheit: Vegetarier und Veganer zeigen ernährungsseitig das geringste Risiko für Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes Typ 2.

Vielen Dank das hilft mir sehr gut :)

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Es gibt kein rationalen vernünftigen Grund zum dogmatischen verzicht auf Fleisch. Ein leben ohne das töten von Lebewesen ist nicht möglich. Du legst dir ein unerfüllbares gebot auf. So wie dir geht es vielen denn viele sind Opfer der Veganindustrie.

Der größte Irrtum vieler Vegetarier und Veganer ist, dass für ihre Ernährung niemand sterben müsse. Bei konsequenter Umsetzung ist sicher richtig, dass für Veganismus kein Stück eines getöteten Tieres auf dem Teller landet. Dies lässt jedoch die Kollateralschäden der Pflanzenproduktion außer Acht. Und diese sind teils 25 mal höher als bei der Produktion von Weidefleisch, schreibt Professor Mike Archer von der UNSW Australia. Richtig gelesen: Pro kg nutzbaren Proteins aus Getreide werden hier unter Umständen 25 mal mehr fühlende Wesen getötet als durch nachhaltige Fleischproduktion. Mehr noch: Auch die Umwelt kann stärker unter der Pflanzenproduktion leiden.

https://www.urgeschmack.de/verursachen-vegetarier-mehr-blutvergiessen-als-fleischesser/

informier dich z.b:

Neun von zehn Früchten, die bei uns gegessen werden, stammen ursprünglich aus tropischen Regenwäldern oder werden heute in den Tropen angebaut. Rund 27 Prozent des 2007/2008 gerodeten und gebrandschatzten tropischen Regenwaldes etwa in Borneo gehen direkt auf das Konto von Palmölplantagen.

Bis zu 70 Prozent der Äcker in China verseucht
Laut einer Studie sind die Äcker des Landes größtenteils mit Giften und Herbiziden verseucht. Die gesundheitlichen Folgen sind dramatisch.

https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article115177291/Bis-zu-70-Prozent-der-Aecker-in-China-verseucht.html

Obst, Gemüse, Pilze oder Kräuter aus China landen zunehmend in den Regalen der Supermärkte - eine Folge der Globalisierung. Doch dem Verbraucher hierzulande ist oft nicht bewusst, dass auch die Zutaten für Marmelade oder Joghurt häufig von dort stammen. Der zunehmende Import von Lebensmitteln aus Fernost birgt auch Risiken für den Verbraucher. Denn Chinas Landwirtschaft setzt großzügig Pestizide ein und die Umweltverschmutzung ist enorm.

feelgreen.de/pestizide-in-marmelade-saft-und-joghurt-stecken-oft-chinafruechte/id_69433032/index

Für den Anbau von Ölpalmen wird massiv der Regenwald gerodet - auf Kosten von Klima, Artenvielfalt und indigener Bevölkerung.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/palmoel-regenwald-rodungen-fuer-den-supermarkt-1.1457107

Die Globalisierung der Märkte ermöglicht uns den ganzjährigen Einkauf von Obst und Gemüse. Der Import von Lebensmitteln, die auf der Südhalbkugel der Erde erzeugt wurden, lässt uns das Wissen „was wächst wann“ vergessen. Da gibt es Erdbeeren zu Weihnachten, Spargel im März und Weintrauben zu Pfingsten.

http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/D58A32E6A3826437C1257727004728C8?OpenDocument

Für 1 kg Gemüse aus Übersee könnten 11 kg innerhalb Deutschlands transportiert werden, im Vergleich zum Transport mit dem Flugzeug sind es sogar fast 90 kg.

https://www.ugb.de/forschung-studien/hohe-umweltbelastung-durch-lebensmitteltransporte/

oder Spargel. Es dauert 3 Jahre bis er geerntet werden kann. Er hat wenig Nährstoffe. Er besteht zu 95% aus Wasser. ABER es werden 22% der Deutschen Nutzflächen dafür verschwendet. Ein Luxusgemüse. Gleiches gilt für Salat. Hauptsächlich Wasser keine Nährstoffe aber verschwendestes Ackerland und Wasser.

UND VIELES WEITERE. einfach informieren.

und stellst daher fest: Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden. Es kommt auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden.

Wie soll da der Verzicht auf Fleisch helfen? garnicht aber eine regionalen, ökologisch nachhaltige Mischkost schon denn diese begrenzt ihren Fokus nicht auf "Bambi" sondern beleuchtet das ganze system wie Lebensmittel produziert werden.

die Gesundheit

Vegetarische Mythen &Märchen
„Im Hinblick auf die aktuellen Erkenntnisse wirken die unhaltbaren Gesundheitsversprechen von Vegetarierlobbyisten noch weitaus fragwürdiger“, erklärt Ernährungswissenschaftler Uwe Knop im Hinblick auf die Heilsverkündungen des deutschen Vegetarierbundes VEBU:„ Vegetarische Kostformen haben das Potenzial, die meisten dieser Zivilisationskrankheiten zu verhindern. Darüber hinaus können sie erfolgreich bei deren Behandlung eingesetzt werden.“ Dazu hatte bereits 2013 die Vorsitzende des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin (DNEbM), Professorin Gabriele Meyer, klar gestellt: „ Es handelt sich hier um die gleichen Mythen und Märchen wie bei allen Ernährungsversprechen zur Gesundheit.“ Auch für Professor Ulrich Voderholzer, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Schön Klinik Roseneck und Experte für Essstörungen sind die VEBU-Gesundheitsversprechungen zu vegetarischer Kost „ wissenschaftlich nicht belegt und aus gegenwärtiger ökotrophologischer Sicht nicht dem Stand der Wissenschaft und Empfehlungen entsprechend. Es handelt es sich mehr um eine ideologische Aussage, die falsche Versprechen suggeriert.“ Konkret zum Thema Krebsschutz durch Obst und Gemüse konstatierte jüngst Prof. Rudolf Kaaks vom Deutschen Krebsforschungszentrum DKFZ: „ Keinerlei Beziehung, nullkommanull.“ echte-esser

gute Bücher:

"Ethisch essen mit Fleisch" geschrieben von Veganerin die 20 Jahre Vegan lebte und die sackgasse erkannte.

"Fleisch essen, Tiere lieben: Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können"

"Don't Go Veggie!: 75 Fakten zum vegetarischen Wahn"

"Lexikon der populären Ernährungsirrtümer"

"Wer hat das Rind zur Sau gemacht?: Wie Lebensmittelskandale erfunden und benutzt werden"

"Vegetarismus - Irrtum und Heuchelei der Pflanzenesser" von Hans Georg Wagner

Mit einer regionalen, ökologisch nachhaltigen Mischkost ohne Industrieprodukte fördert man seine Gesundheit, gute Tierhaltung, Regionale Produkte, ökologisch nachhaltige Lebensmittelproduktion, Umweltschutz, Artenschutz, Naturschutz. Man verzichtet auf Supplemente, Pestizide, Chemischer Dünger, Massentierhaltung, Monokulturen, Artensterben, lange Transportwege...usw. usf. Vegetarier ist man bereits wenn man NUR auf Fleisch verzichtet somit nicht hilfreich. Man ist auf Pflanzen aus aller Welt angewisen da Deutschland nur 20% Obst und 40% Gemüse produziert gemessen am eigenbedarf. Die Importware verbraucht 11-mal mehr Energie, stößt 11-mal mehr CO2 aus und verbraucht 28-mal so viel Schwefeldioxid wie einheimische Produkte. Es macht mehr sinn einer ökologisch nachhaltigen Mischkost nachzugehen als diese Sackgassenforschung zu unterstüzen.

Was Gesundheit, Tierschutz, Ethik, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und eine bessere Zukunft für künftige Generationen auf diesem Planeten angeht ist eine regionale, ökologisch nachhaltige Mischkost das Beste was man machen kann.

ich versteh Dich :-)

Ich habe auch den Zwiespalt zwischen Tierliebe und Lust auf Schweinebraten :-)

Ich habe meinen Frieden damit gemacht. Und zwar indem ich einen Kompromiss lebe. Ich esse wenig Fleisch. Also keinesfalls täglich. Und meistens will ich auch gar keins. Aber es gibt manchmal Tage da überkommt mich ein unbändiges Verlangen nach einem schönen Schweinebraten oder einem Schnitzel. Dann gönn ich mir das auch. Wenn ich Fleisch kaufe und zubereite, dann achte ich darauf wo ich es kaufe und wo es herkommt. Also nicht von Aldi... sondern vom Metzger meines Vertrauens. Das kostet mehr - sicher. Aber für mich ist das auch ein wertvolles Lebensmittel. Und dann geniesse ich das auch. Und dann brauch ich manchmal wochenlang wieder kein Fleisch.

Menschen haben immer Fleisch gegessen. Und überall auf diesem Planeten tun sie es auch heute noch. Daß jetzt plötzlich alle Vegetarier werden müssen damit kein Tier mehr sterben muß ist ein netter Gedanke. Das wird aber nicht passieren. Viel wichtiger fände ich es daß die Tiere vernünftig gehalten werden. Massentierhaltung finde ich ganz schrecklich. Da muß dringend etwas passieren. Wenn wir wieder mehr Achtung vor den Tieren haben würden die wir irgendwann essen wollen - das wäre schon ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Niemand muß jeden Tag Fleisch und Wurst essen. Wenn wir wieder mehr darauf achten würden, mit diesem Lebensmittel achtsam umzugehen wäre viel gewonnen. Fleisch dürfte meiner Meinung nach sehr viel teurer sein - wenn dadurch die Haltungsbedingungen der Tiere verbessert werden bin ich gerne bereit den Preis zu zahlen. Aber ich lasse mir kein schlechtes Gewissen einreden nur weil ich ab und zu ein Schnitzel esse.

widersprüchlicher geht es kaum, werden die Tiere deren angeblich besseres Fleisch mehr Geld kostet nicht genauso grausam getötet?

Was würdest du tun, wenn jemand den du nicht kennst willkürlich deinen Todestag und die Tötungsart bestimmen würde, mehr Geld geben?

Sind deine Geschmacksknospen wichtiger als das Leben eines Tieren der genauso empfindsam ist wie du?

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@eppursimuove

Ach hör auf - diese Vegetarier Diskussion ist ein Luxusthema. Wenn heute ein Krieg käme und wir nichts mehr zu essen hätten, würde kein Mensch mehr so argumentieren. Da würde alles gegessen was rumläuft. Tiere wissen nichts davon was wir damit vorhaben. Ganz schlimm finde ich das Theater von Vegetariern die aber dann auch noch Hunde und Katzen halten die selbstverständlich gebarft werden... Was sollte denn deiner Meinung nach ein Eskimo essen ? Soll der Weizen anbauen am Nordpol ?

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@William1307

deine Argumentation ist extrem schwach: es gibt weltweit nur ca. 160.000 Eskimos (ggü. 7,5 Milliarden Menschen), sie leben am Limit des Bewohnbaren, haben eine der kürzesten Lebenserwartungen überhaupt und sterben oft an Gehirnblutungen die durch ihre Ernährung verursacht wird, sie haben zu nichts gebracht, sie überleben nur, dein Beispiel ist schlecht.

Warum ziehst du nicht zu denen über und berichtest ach wie toll das Essen und das Leben dort sind?

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ich will mich eeeeigentlich nicht einmischen aber allein die fleischproduktion/nachfrage/wie man es auch nennen mag trägt einen enormen Teil zum Klimawandel bei, und das NICHT  im positiven Sinne. ich würde es also kein „Luxusproblem“ nennen, sondern eher ein Hauptproblem über welches zu wenig gesprochen wird

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@lilfluff

Das Thema "Klimawandel" ist ein vielschichtiges Problem. Und wir Menschen sind sicherlich die Verursacher dafür. Deshalb sage ich ja - weniger Fleisch essen wäre besser. Gar kein Fleisch mehr ist nicht realistisch.

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Und ich finde es unverschämt unseren Konsum mit den möglichen Situationen in einem möglichen Krieg oder den „Eskimos“ zu vergleichen. Zu den Eskimos bzw richtiger Weise Inuits: 1. machen die nur einen winzigen Prozentteil der Erdbeölkerung aus und 2. nehme ich stark an dass diese ihr Fleisch selber jagen bzw erlegen.

Wenn ihr mit eigenen Händen zb ein Kalb schlachten müsstet, würdet ihr es dann noch essen?
-in einer Extrem/Notsituation? wahrscheinlich
-bei den heutigen Umständen/Wohlstand?
??????

ihr entscheidet...

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@lilfluff

ok - die Inuits waren nur ein Beispiel. Aber es gibt viele Regionen auf der Erde wo die Menschen nicht vom Ackerbau leben sondern von der Viehzucht. Eben weil da einfach nichts wächst was die Menschen ernähren könnte.

Ich esse auch kein Kalbfleisch. Aber darum alleine geht es doch gar nicht. Nicht wenige Frauen die ich kenne nehmen z.B. in den Wechseljahren Hormonpräparate. Weißt du woraus die hergestellt werden ? Aus dem Urin trächtiger Stuten. Dazu habe ich noch nie etwas gehört. Interessiert nämlich keinen wie die Tiere leiden. Wir beuten die Tiere immer aus - egal in welcher Weise. Ob wir sie essen, ob wir sie als Versuchstiere benutzen - egal. Die Welt wird kein bisschen besser nur weil jemand kein Fleisch mehr ißt. Selbst wenn wir alle Vegetarier werden, wird das am Klimawandel auch nichts ändern wenn die Wälder abgeholzt werden um Ackerflächen zu schaffen, wenn wir alle mit dicken Autos durch die Gegend fahren, jedes Jahr 3 x in den Urlaub fliegen usw. usw. Die Viehhaltung ist nur EIN Faktor für den Klimawandel.

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@lilfluff

Aber Smartphone und Co nutzt du schon? Und auch alle anderen nicht wirklich lebensnotwendigen elektrischen/elektronischen Geräte? Und du weißt auch, dass für die Herstellung des benötigten Kupfers (im entsprechenden Reinheitsgrad) zwingend notwendig Knochenleim benötigt wird? Dessen Herstellung - wie es der Name schon sagt - aus den Knochen toter Tiere stattfindet? Und dazu werden keine Tiere verwendet, die auf natürlich Art und Weise versterben!

Jeder, der also all die lebensunnötigen elektrischen/elektronischen Geräte verwendet, macht sich genau so schuldig am Tode der Tiere, an der Zerstörung unserer Umwelt ....

  • Also: wenn du mit eigenen Händen das Tier für das Kupfer deiner elektronischen Dinge schlachten müsstest - würdest du sie dann auch noch so dringend benötigen??
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@dsupper

Okay..das hätte ich nicht gedacht das an sie auch töten muss wegen unseren Handys weil sowas hat jeder einfach :c

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@dsupper

"Und du weißt auch, dass für die Herstellung des benötigten Kupfers (im entsprechenden Reinheitsgrad) zwingend notwendig Knochenleim benötigt wird?"

stimmt nicht:

Prozess der Kupfergewinnung (aus Wikipedia)

Zur Herstellung von Kupfer wird aus Kupferkies (CuFeS2) zunächst so genannter Kupferstein (Cu2S mit variierenden Gehalten an FeS, Cu-Gehalt ca. 70 %) gewonnen. Dazu wird das Ausgangsmaterial unter Zusatz von Koks geröstet und die enthaltenen Eisenoxide durch kieselsäurehaltige Zuschlagstoffe verschlackt. Diese Eisensilikat-Schlacke schwimmt auf dem Kupferstein und kann so leicht abgegossen werden.

Das Wort "Knochenleim" kommt nicht vor, der User versucht bewusst und gezielt das Töten der Tiere für elektronische Geräte als notwendig erscheinen zu lassen.

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@eppursimuove
Cu-Gehalt ca. 70 %

70% Kupfer ist kein Hochreines Kupfer was in Leiterbahnen und Elektronik verwendet wird.

Knochenleim wird auch als Teil des Inhibitor-Systems bei der Raffination von Kupfer verwendet, um die Dichte des kathodisch abgeschiedenen Kupfers zu optimieren und eine glatte Oberfläche zu erhalten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Glutinleim#cite_note-2

Für die Erzeugung von hochreinem Kupfer (Reinheit mind. 99,994) müssen Kathoden mit einer glatten Oberfläche abgeschieden werden, Ohne Zugabe geeigneter Stoffe (Additive) zum Elektrolyten scheidet sich Kupfer in stark knospiger bzw. dendritischer Form ab, wodurch es zu Verunreinigungen durch den Einschluss von Anodenschlamm und Elektrolyt und zu Kurzschlüssen kommen kann. Als Additive wird heute in nahezu allen technischen Kupferelektrolysen eine Kombination aus Knochenleim, Thioharnstoff und Chlorid eingesetzt, wodurch man bei Stromdichten bis ca. 350 A/m 2 relativ glatte Kathoden erhält. Eine wesentliche Forderung an die Additive ist, dass sie und ihre Zersetzungsprodukte nicht in das Kathodenkupfer eingebaut werden, wodurch es ebenfalls zu einer Verunreinigung des Kathodenkupfers kommt.

https://patents.google.com/patent/DE102010004438A1/de

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@eppursimuove

Wie schrecklich arm muss man sein, um mit Absicht und vollem Willen absolut falsche, unsachliche Links zu posten. Kannst du dich tatsächlich nicht anders "wehren"? Ist dies nicht ein überaus deutliches Zeichen dafür, dass du auf verlorenem Posten kämpftst?

Denn du postest immer wieder einen Link, in dem es gar nicht um die Kupferveredelung geht - und somit kommt Knochenleim auch gar nicht vor.!!

Meine Güte - welche "Argumentation"

Selbst anderen Veganern ist die Problematik des Knochenleims durchaus bewusst - sie zu leugnen ist eine Verdrehung der Tatsache. In Wikipedia geht es um das Kupfererz - damit kann die Industrie aber gar nichts anfangen. sie braucht hochreines Kupfer (über 99 % rein) und dazu wird alsTeil des Inhibitor-System zwingend Knochenleim benötigt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Glutinleim

(Knochenleim wird auch als Teil des Inhibitor-Systems bei der Raffination von Kupfer verwendet, um die Dichte des kathodisch abgeschiedenen Kupfers zu optimieren und eine glatte Oberfläche zu erhalten."

Schau z.B. mal hier auf die Veganerseite - etwas weiter unten bei Kupferspirale, Kupferkette

https://www.veganblatt.com/vegane-verhuetung

hier weiß man auch Bescheid

https://claudigoesvegan.blogspot.com/2014/09/verhutung-aus-veganerinnen-sicht.html

und so weiter und so weiter - allen informierten Veganer ist durchaus bewusst, dass für Kupfer zwingend Knochenleim benötigt wird. Dies zu leugnen ist eine böse Doppemoral!

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@dsupper

wie verzweifelt musst du sein um diese ganze Rechtfertigung schmackhaft machen zu wollen?

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@eppursimuove

Ich will dir gar nichts schmackhaft machen - aber Tatsachen lassen sich nun einmal nicht ändern - nur verleugnen - so, wie du es tust.

Und damit stellst du auch alle anderen Veganer, die über diese Tatsachen Bescheid wissen und sie auch akzeptieren, als Lügner dar. Toll, wenn du alleine so viel klüger bist als all deine anderen Gesinnungsgenossen!

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@dsupper

hab das auch so nachgelesen und jemanden gefragt der meinte das es stimmt. DAS IST JA SOWAS VON TRAURIG! Oh Leute ich kann gar nicht Tiere oder die Umwelt helfen weil die Tiere für diesen Stoff umgebracht werden müssen. Darauf muss ich jetzt Mal klar kommen ähm. 😶

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@trixie666

Ich finde es sehr positiv, dass du dich informiert hast. Aber diese Erkenntnis muss deinen Entschluss, für weniger Tierleid verantwortlich zu sein, ja nicht völlig ins Wanken bringen.

Versuch doch einfach, so wenig Fleisch wie möglich zu essen und auch, so wenig elektrische/elektronische Teile wie möglich zu kaufen, zu verwenden. Es muss ja nicht andauernd ein neues Handy sein, ein noch größerer TV, ein neuer Computer, die neueste Spielekonsole etc. pp.

JEDER kann durch sein eigenes Handeln eine Menge bewirken - in ganz vielen Bereichen. Einfach immer man wieder innehalten und nachdenken, wo man in seinem Verhalten und Handeln verantwortungsvoller werden kann - dann ist doch schon sooooo viel gewonnen!

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@dsupper

Also Fleisch und die tierischen Produkte die ich vermeiden kann werde ich sowieso nicht mehr essen. Undd wegen Handy und PC mach ich es so wie du es gesagt hast. Danke :)

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@trixie666

und wenn du dann noch versuchst, Plastik zu vermeiden, so gut es geht, dann hast du schon eine ganze Menge für die Umwelt gemacht ....

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