ich erzählperspektive?

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5 Antworten

Immer ist das falsche Wort, aber es ist bei zeitgenössischer Literatur sehr beliebt. Das hat einfach den Grund, weil es dem Leser so leichter fallen soll, sich in die Figur hineinzufühlen und sich mit ihr zu identifizieren.

Es ist leichter ein Gefühl des "in der Geschichte"-Seins zu schaffen, wenn der Erzähler in der Ich-Form erzählt, als wenn alles aus der Ausenperspektive in der 3. Person beschrieben wäre.

also ist das bei der schachnovelle falls du das buch kennst auch desshalb so? also wären die funktionen sag ich mal des ich erzählers dieses gefühl einfach zu verwirklichen 

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@simsilol

Schachnovelle kenne ich leider nicht, aber ja, kann man so sagen. Es ist einfach ein literarisches Werkzeug.

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Immer würde ich nicht sagen. Ich finde es eigentlich eher selten. Es soll den Vorteil geben, dass dem Leser die Sichtweise aus der Egoperspektive näher gebracht wird, als aus der Erzählerperspektive.

Das ist aber auch ein bisschen GEschmackssache und hat den NAchteil dass man schlechter die PErspektiven wechseln kann bzw. Dinge schlecht beschreiben / erzählen kann, die der Hauptcharakter nicht sieht.

Das ist nur bei manchen Büchern so - nicht immer.

und warum ist das bei der schachnovelle so ? ich mein da könnte man das auch ganz normal schreiben übrigens danke für deine antwort;)

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Jeder Autor schreibt seine Bücher so, wie er findet, dass es am Besten zur Geschichte passt.

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Es wird gar nicht immer in der Ich-Erzählperspektive erzählt.
Jeder Autor macht das so wie er das besser findet.

weil es keine geprüften reportagen oder die nachrichten sind, sondern fiktive gedankenäußerungen.

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