Ich denke zu oft darüber nach was andere von mir halten und "verstelle" mich automatisch. Was kann man dagegen tun?

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4 Antworten

Hallo Lucas :)

Ich weiß, wie schwer das sein kann, aber ich (m, 26) bin der Ansicht, dass man sich persönlich mal eine "Preisfrage" stellen sollte ------> wieso macht man sich verrückt über die mögliche Meinung von Leuten, die einem an sich total egal sind?

Du hast die Frage dir ja offenbar schon gestellt.. ich persönlich habe das mit ca. 16/17 gemacht & kam damals, es war so zur Zeit meiner Firmung oder kurz davor, zu dem Schluss, dass jeder leben soll wie er mag. Ich habe mit meinem Lebensstil, der gelegentlich aneckt keine Probleme, bin mit mir sehr zufrieden, ich mag mich und meine echten Freunde mögen mich auch & was andere denken, zu denen ich keinerlei tiefergehende Beziehung pflege ist mir ziemlcih gleich.. auch weil jeder seine eigenen Prob's hat & jeder vor der eigenen Tür zu kehren hat. Es ist immer leicht andere zu belächeln, aber wie Heinrich Nordhoff (der war mal Chef von VW) gesagt hat -----> man wird nicht dadurch besser, dass man andere schlechtmacht. Und ich sage: Jemand, der es nötig hat andere i.wie schlecht dastehen zu lassen oder Intrigen spinnt wo er kann, ist im Grunde zu bedauern und ein ganz schwacher Mensch!

Was die Gesellschaft denkt ist mir unwichtig denn wir leben alle nur einmal & dieses eine Mal sollen wir uns exakt so einrichten wie es uns gefällt und nicht, wie es die Allgemeinheit wünscht dass wir es tun^^ wo kämen wir denn da hin?! Eben^^ da sollte man sich ruhig "YOLO" denken und sich 'nen gesunden Egoismus aneignen..! Die meisten, die einen aus der Reihe tanzenden Lebensstil kritisieren wären selbst gern "individuell", aber sie trauen sich nicht es zu sein aus Angst vor der Meinung anderer.

Manchmal muss man sich, auch wenn es schwer ist, "sch... der Hund drauf" denken -----> und einfach sein Ding machen, sich nicht beirren lassen. Das ist echt nicht leicht, aber machbar & jede Erfahrung lässt einen mehr reifen und bestärken.

Für mich persönlich war etwa die Situation ausschlaggebend, als ich merkte, dass es Leute gibt die mich so annehmen wie ich bin bzw. dass ich den meisten in der Realschule garnicht auffiel bzw. höchstens als "irgendein Typ, der halt einfach da ist und eher wenig redet" ----> und dass die meisten mich auch mochten bzw. mir zeigten mit mir kein Problem zu haben. Da lernte ich auch Menschen einzuschätzen. Dass ich mit meiner Denkweise ganz gut zu fahren scheine, erklärt mir auch ein Gespräch mit einem meiner Kollegen. Er sagte mir vor einigen Wochen, dass ich einer der integersten Kollegen sei, mit denen er je zusammen gearbeitet habe. Ich weiß, dass er es echt so gemeint hat.

Denke nicht an das, was dich verunsichert und probiere, über den Dingen zu stehen. Lass' das nicht an dich ran & trainiere dir eine gewisse Gelassenheit/Leichtigkeit des Seins an ------> das kann ggf. einige Zeit in Anspruch nehmen, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut! Nur Mut!

Hoffe ich konnte dir helfen :) Alles Gute wünsche ich dir!

Wie alt bist du?

Mir erging es ähnlich. Ich wurde immer so erzogen: Was sollen die Leuten denken? Das hat geprägt.

Aber irgendwann wurde mir das egal. Ich lebte mein eigenes Leben. Fühlte mich nur mir selbst gegenüber verantwortlich. Mir war es egal, was die Leute dachten. 

Außerdem bin weder ich noch du der Mittelpunkt der Welt. Will heißen, dass die Welt sich nicht um dich dreht. Vieles bildest du dir vielleicht nur ein, was die Leute denken könnten

Zieh dein eigenes Ding durch. 

Und was ist so schlimm daran, auch mal Schwäche zu zeigen? Gerade das macht einen doch menschlich. 

>Ich denke zu oft darüber nach was andere von mir halten und "verstelle" mich automatisch. Was kann man dagegen tun?

Nicht zu oft darüber denken

Es gibt auch etwas zwischen "Mir sind alle egal" und "Ich bin mir selbst egal"!

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