Ich denke öfter mal über Suizid nach?

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4 Antworten

Was du da zusammengefasst hast sehe ich fast genau so. Hier meine Aspekte:

- Zu behaupten, dass es Himmel und Hölle gibt ist reiner quatsch. Entweder man glaub dran oder nicht. Was wirklich nach dem Tot kommt, kann keiner Wissen, der nicht tot ist. Darin besteht auch die Angst vor dem Tod: Man weiss nicht was dann kommt. Es ist die Angst vor der Ungewissenheit. 

- Ich verachte Selbstmord nicht. Jedoch nur wenn die Gründe dafür stimmen. Weil man gerade eine Trennung hinter sich hat, muss man sich nicht gleich umbringen. Die Gründe müssen schwerer und tiefgründiger sein. Jedoch auch dann würde ich vor einem Selbstmord nochmals folgenden Gedankengang machen:

"Ich weiss nicht, wohin ich nach  dem Suizid komme. Ich weiss nicht was mich erwartet und ob es gut oder schlecht sein wird. Vieles auf dieser Welt stört mich, jedoch habe ich bestimmt noch nicht alles kennengelernt. Soll ich mich wirklich in dieser Unwissenheit umbringen?"

Ich habe Suizidgedanken, und bin davon überzeugt, eines Tages diese auch auszuleben. Jedoch habe ich für mich entschieden, dass ich zuerst noch diese Welt sehen will. Denn dann spielt es keine Rolle mehr was nach dem Tod kommt, ich habe hier ja nichts verpasst.

Dafür muss man jedoch das materielle Denken komplett vergessen.

Materielle Dinge bringen keine Freude. Die stärken das Ego einiger Personen. Jedoch weist du sowie ich, dass dies kein erstrebenswertes Ziel ist.

Momentan schliesse ich meine Ausbildung ab, damit ich nicht mit ganz leeren Händen in dieser leistungsorientierten Gesellschaft stehe. Danach werde ich jedoch bestimmt etwas anderes machen als Arbeiten. Man braucht kein Geld um Grundbedürfnisse erhalten zu können.

Kurz: Schau dir die Welt richtig an. Erweitere deinen Horizont und lerne andere Sitten und Bräuche kennen. Du musst nicht dort bleiben wo du bist, nur weil es in einem "hoch" entwickelten Land anscheinend sicherer sein soll als sonst wo.

PS: Sagt dir der Begriff Melancholie etwas? Die meisten würden jetzt nämlich behaupten, dass du depressiv wärst...



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Kommentar von Pusare
03.03.2017, 23:33

ich mag deine Antwort sehr gerne, hat was von Romantik knallharter realist der Dinge .

ich habe sie mit interesse gelesen 

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Also Du hast Dein ganzes Leben noch vor Dir. Ich musste auch kämpfen hab auch etliche Jahre sozusagen Pech gehabt, habe aber nie aufgegeben und eines Tages wurde man mal auch für die Mühen belohnt - das war bei mir letztes Jahr :-) wo es mal rosig bergauf ging.

Selbstmord ist das dümmste was man machen kann. Du hast vermutlich auch offenbar einige "falsche" Freunde. Wenn Leute nur negativ sprechen, das tut einem selbst nicht gut - du musst zu Leuten gehen, die positiv sprechen, davon gibt es auch viele.

Du solltest entweder mal einen Selbstfindungskurs mitmachen, wo du herausbekommst, was dich glücklich machen kann - oder einen Psychologen konsultieren der mit Dir über alle Probleme sprechen kann.

Bitte gib nicht auf, das Leben wird auch wieder rosiger. Auch in deinem Fall!

LG

Keana

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Kommentar von Pusare
02.03.2017, 21:33

was meinst du mit rosiger ?

ich glaube ich habe viele realisten als Freunde und viel fähigere Menschen als mich .

wie alt bist du und wie lange hat das gedauert ?

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Wende dich an einem Psychologen, der kann dir bestimmt weiterhelfen, du bist nicht die einzige...

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Hey .. ich fühle mit dir wenn du magst kannst du mir schreiben

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Kommentar von Pusare
05.03.2017, 22:32

habe dir geschrieben, 

du musst die Freundschaftsanfrage annehmen ..

Ist das bei dir öfters so oder nur im Moment?

Kannst mir ja per Mail antworten .

Gruss 

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