Ist das Leben gerecht?

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hei, 2flawless2, nein; Gerechtigkeit ist eine Utopie, ein unerreichbares Ideal. Was  nicht ausschließt, dass man sich als Mensch um Gerechtigkeit bemühen darf / soll / muss; doch wirft dies immer wieder die Frage auf: Was ist denn gerecht: Ein Urteil vor dem Gericht, ein Stundenlohn, ein Ausgleich zwischen arm und reich, groß und klein, laut und leise ...?

Es rufen immer die nach Gerechtigkeit, die gerade scheinbar durch Ungerechtigkeit benachteiligt werden. Ich habe noch nie eine Stimme vernommen, die übervorteilt Gerechtigkeit reklamiert, woll? Grüße!

hei Schlangentänzerin...


"Das Leben" und auch "gerecht" sind sicherlich Definitionsfragen.

messen wir es mir irdischen Maßstäben, müssen wir klar sagen:


"Es ist nicht gerecht, da die EINEN enorme Vorzüge gegenüber den ANDEREN haben...."

würde man es mit spirituellen/göttlichen Maßstäben...o.ä. messen wollen... könnte man sagen:


"wir wissen konkret nicht, was für uns "gerecht" ist, verlassen uns aber darauf, dass das "Universum"... oder "Gott"..oder sonstwas...sonstwer... es für uns als "gerecht" bestimmt hat....

Meiner Meinung nach gibt es eine Gerechtigkeit.

Egal wie mächtig, einflussreich, oder reich eine Person ist - ihre Macht, ihr Einfluss und ihr Reichtum sind genau so vergänglich wie ihr Leben.

Ein wohlhabender Mensch lebt vielleicht angenehmer, kann sich bessere medizinische Betreuung leisten und stirbt schmerzfreier, als ein Armer.

Letzten Endes sind sie aber beide gleichermaßen tot.

Die Vergänglichkeit ist für mich eine hohe Form von Gerechtigkeit. 

Moralvorstellungen sind dagegen von Menschen geschaffen und kulturell verschieden, so dass ich sie nicht als brauchbaren Maßstab betrachte.

Verstehe nicht, wie das gerecht sein soll.

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@2flawless2

Wir werden häufig bewertet und diskriminiert, aufgrund von Aussehen, Mode, Herkunft, Religion, sexueller Orientierung, Politik...

Dem Prinzip der Vergänglichkeit ist das alles egal. Auch Macht, Einfluss, Geld machen keinen Unterschied. Jeder stirbt.

Das halte ich für eine große Gerechtigkeit.

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Folgend daraus könnte man sagen, dass Leute, die nichts haben, nur sich selber und die Hoffnung an etwas besseres die glücklicheren sind.

Für uns Äußeren, scheint es nicht so zu sein.
Wir geben uns heute kaum mehr mit materiellen Dingen zufrieden. Es fällt auf, steigt der Konsum, steigt die Habgier und die Unglücklichkeit.

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