ich "darf" nicht vegan sein?

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28 Antworten

Hole mehrere Arztmeinungen ein und dann entscheide selbst . Wenn Du erst einmal Nachhaltigkeit und Tierliebe in Deiner " Denke" verankert hast, müsstest Du möglicherweise immer mit einem schlechten Gewissen leben. Das ist eine - bewundernswürdige - Entwicklung, die nur eine Richtung kennt. Auch wenn Du aus medizinischen Gründen Fleisch essen mußt : Du bist auf dem richtigen Weg und vielleicht sieht ja alles in 1, 2 Jahren anders aus. Viel Glück!!!

Vegan zu werden ist ein nobler Gedanke, aber wenn du aktuell wegen deiner Essstörung vom Arzt dafür kein OK bekommst, liegen begründete Zweifel vor, ob es dir nicht schaden kann. Dein Arzt sagt das nicht aus Spaß an der Freude sondern weil er dafür Begründungen hat, zumal sich die Frage stellt, warum ausgerechnet jetzt diese Einstellung umgesetzt werden muss.

Zeig deinen Eltern und dem Arzt, dass du dich vernünftig ernähren kannst, arbeite an deiner Krankheit und wenn der Arzt dir grünes Licht gibt, kannst du ja noch immer Veganer werden.

Problem der Sache ist, dass du durch Magersucht natürlich dein Essen kontrollierst, Veganer zu sein stärkt dies wieder. Du musst dich mit Nahrung auseinander setzen und sie kontrollieren, da du natürlich als Veganer um so mehr Narungsmittel ablehnst. Dazu kommt die Zeit der Umstellung, bis sich deine Essgewohnheiten völlig angepasst haben vergeht eine Zeit. In dieser Zeit kann diese Art der Ernährung zu einer Abnahme führen, was natürlich nicht passieren darf. Keine Ahnung wie kritisch dein Zustand ist, aber wenn du mal eben 1-3 Kilo verlierst, weil du dich in der Umstellung befindest, ist das ein Rückschlag für deine Krankheit.

Dein Wunsch ist zu respektieren, aber ich würde an deiner Stelle erstmal dein Essverhalten und dein Gewicht unter kontrolle bringen, dass dein Arzt grünes Licht gibt und dann mich mit dem Veganer Dasein befassen. Du Erzeugst mit dem Umstieg nur wieder Druck und Kontrolle. Ich bin kein Fachmann und kenne natürlich deinen Krankheitsverlauf nicht, aber ich hätte ebenfalls bedenken, dass du damit nicht dir selbst schadest indem du abnimmst und in alte Verhaltensmuster zurückfällst.

Tolle Antwort!

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Das Einzige was Du tun mußt ist den Vitamin B12 - Mangel ausgleichen . Dieses Vitamin welches für die Blutbildung unentberlich ist befindet sich nur in unterirdischen Pflanzenteilen ein wenig und in Mengen im roten Fleisch . Ansonsten , durch anbraten mit z.B. Wallnussöl kann man interessante Geschmacksvarianten erzeugen . Leinöl hat Omega 3 Fettsäuren . Eier haben im Dotter Spurenelemente . Lebertran hat das wichtige Vitamin D3 in seinen Varianten , der Liter kostet in der Apotheke ca. 22 EU . Kernige Haferllocken sind schmackhafter als kleine. Jogurt mit Himbeerkonfitüre und Pflaumenkonfitüre stillt gut den Hunger .Soill auch gut Krebs unterdrücken . Sich nicht von Modeströmungen verwirren lassen .

danke, schön und gut

aber das hilft mir trotzdem nicht dabei meine eltern zu überzeugen dass es meine entscheidung ist... :/

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wie viele personen kennst du, die an b12-mangel leiden oder gelitten haben?...

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wie viele personen kennst du, die an b12-mangel leiden oder gelitten haben?...

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Vegane Ernährung und Essstörungen sind nicht miteinander verknüpft, glaub mir. Als ich vegan geworden hab ich nicht weniger gegessen, im gegenteil, ich habe immer alle Reste gegessen damit nichts weggeworfen wird und trotzdem immer HUnger gehabt. Die Hauptsache ist immer, sich gesund zu ernähren. Natürlich könntest du auch als weniger unterernährt werden, genauso wie du auch als veganer fettleibig werden kannst, wenn du jeden tag Chips und Nudeln futterst. Ich würde dir empfehlen, viel Tofu zu essen. Tofu ist eine wahre Eiweissbombe, supergesund und macht schnell satt. Vegan heißt nicht, die ganze Zeit nur Salat zu futtern, im gegenteil, wenn du eine Essstörung hast, solltest du eher herzhaftes zu dir nehemn. Aber vegane Ernährung bei einer Essstörung zu empfehlen ist weder ungesund noch unverantwortlich, sie kann so gesund oder ungesund sein wie jede andere Ernäherungsweise auch.

Ich denke vergan ist übertrieben , Vegetetarier könntest du dich für entscheiden wenn du es unbedingt willst , dann kan man auch nichts zum Essverhalten sagen und es ist dann auch bestimmt kein Problem mehr für deine Essstörung ;) Ich bin auch vegetariarin , von klein auf schon. Meine Eltern haben mich nicht dazu gezwungen nein:D Ich mochte einfach kein Fleisch noch nie habe es immer ausgespuckt wenn meine Eltern mir was gegeben haben . Ich bin jetzt 170 groß und wiege 59 kilo und das habe ich auch ohne Fleisch geschafft. MIt 10 Jahren habe ich dann Frikadellen mit unter Kartoffelüre gerührt gegessen. Mit 11 Jahren hab ich dann eine Doku gesehen und ab dann dachte ich ich mag eh kein fleisch also wieso nicht für diese Tiere einstehen, vielleicht ist genau das ja mein schicksal :D Also hey steh dazu und mache ihnen klar das es da keinerlei komplikationen gibt. Bei Veganer Ernährung allerdings könnte es mit einer Essstörung echt nicht lustig werden und da solltest du dann auch auf deinen Arzt hören. Solltest du dich dazu entscheiden Vegetarier zu werden dann kann du hier mal schauen, da gibt es ein paar Vegetarische Gerichte :)

So ist es, du hast eine Essstörung, deshalb bist du nicht in der Lage zu entscheiden. Du hast das Recht zu entscheiden abgegeben.

niemand kann mich zwingen, auch weil ich eine essstörung habe bin ich immer noch ein eigener mensch

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Ich ziehe stehts meinen Hut vor Veganer und Vegetarieren wenngleich ich Veganer fast schon zu extrem halte...aber gut, das ist nur meine Meinung. Ich würde dir sehr ans Herz legen erstmal deine Esststörung (welche auch immer du hast) in den Griff zu kriegen. Soweit ich weiß, ist vegan zu leben nämlich gar nicht so leicht. Damit du mit allen nötigen Inhaltsstoffen versorgt bist musst du ganz schön viel lernen und wenn dein Körper eh schon nicht rund läuft deswegen, könntest du dir damit mehr schaden als dass es dir hilft :/ Am Ende kriegst du derbe Mangelerscheinungen (oder hast du sie vielleicht schon?) und das kann von schlechter Haut über Haarverlust bis hin zu Organschädigung zu so gut wie allem führen.

Für Milchprodukte und Eier müssen keine Tiere sterben- Vegetarier wäre also vielleicht schon mal was, was man vorschlagen könnte...

Die Sache ist die, selbst wenn du das nicht so direkt planst: Eine solche Ernährungsumstellung ist schon ziemlich krass und wenn du nicht genau informiert bist KANN es auch sehr ungesund für dich sein. In Fleisch sind bestimmte Vitamine enthalten, die nicht in vielen Gemüsesorten vorkommen (Vitamin B 12 beispielsweise nur in Hülsenfrüchten). Wenn man nicht genau darauf achtet, ernährt man sich schnell falsch, was zu Vitaminmangel und damit zu Krankheit führen kann. (Quelle: Eigene Erfahrung. Kein Fleisch mehr gegessen, allerdings im wesentlichen weil ich keine Lust drauf hatte, habe Huatprobleme bekommen und stark Gewicht verloren, weil mir bestimmte Vitamine gefehlt haben, da ich auch keine Hülsenfrüchte gegessen habe) Und dafür gibt es noch weitere Beispiele, man muss schon darauf achten, genügend von allen Vitaminen zu sich zu nehmen.

Ein Mangel von Vitaminen kann zu Unfruchtbarkeit, instabilen Knochen, Haarausfall und ähnlichem führen.

Um vegetarisch (und erst recht wenn man vegan leben will) zu leben, muss man seine Ernährung stark kontrollieren. Wenn du bereits eine Essstörung hast, dann kann ich Arzt und Eltern verstehen, denn die Selbstkontrolle ist ein Teil davon. Du bräuchtest wenn dann schon eine ausgibige Ernährungsberatung diesbezüglich und eine darauf spezialistierte Betreuung, ansonsten ist die Angst deiner Eltern durchaus gerechtfertigt- auch wenn es nicht in deiner Absicht liegen mag.

Können sie dich dazu zwingen? Jein. Sie dürfen dir eine bestimmte Ernährung, solange sie deiner Gesundheit nicht abträglich ist, vorschreiben bis du volljährig bist und nicht mehr zuhause wohnst. Andererseits haben sie auch die Berechtigung, wenn du dich trotzdem falsch ernährst, und du davon Mangelerscheinungen bekommst, einzugreifen. Dazu sind sie nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet, weil sie als Eltern für dich sorgen müssen.

Meine Schwester (11) ist seit 2 Jahren Vegetarierin, isst aber Fisch. Dazu wird sie von meinen Eltern auch tatsächlich gezwungen- weil irgendein Vitamin, ich weiß jetzt nicht mehr welches, in Fisch aber nicht in heimatlichem Gemüse vorkommt, ansonsten fehlen würde und dieses Fehlen eine Unfruchtbarkeit zur Folge haben kann. Ansonsten isst sie zwar Milch- und Eiprodukte, lebt also ohnehin nicht vegan sondern vegetarisch, und isst auch keine Gummibärchen mit tierischer Gelatine usw. mehr. Sie muss (aus eigener Überzeugung, meine Eltern sind Fleischesser, die Tante ebenfalls Vegetarierin, die sich auch damit auskennt) immer darauf achten, dass keine tierischen Fette usw in Süßigkeiten und allem Möglichen enthalten sind. Da kann einem das Essen schon schnell madig werden, wenn du erst ewig suchen musst... Und wenn bei dir ohnehin eine Essstörung vorliegt, dann kann diese dadurch auch verstärkt werden.

Versteh mich bitte nicht falsch. Ich kann den Grund, den du angibst durchaus nachvollziehen, obwohl ich selbst nicht vegetarisch lebe. Ich versuche nur, dir zu zeigen, dass sich deine Eltern und dein Arzt zurecht auch Sorgen machen.

Es müssen keine Tiere sterben? Oo Wie kommst du denn darauf?

Kühe geben nur Milch, wenn sie jedes jahr ein Kalb bekommen. Das Kalb wird der Mutter direkt nach der Geburt entrissen - Mutter und Kind schreien noch tagelang nacheinander. Dem Kalb wird billige Ersatznahrung gegeben. Männliche Kälber kommen zum Schlachter, weibliche Kälber teilweise auch, wenn sie nicht Milchkuh werden. Aber selbst als Milchkuh erlebt das Tier nichtmal die Jugend, weil dann die Milchleistung nachlässt... also ab zum Schlachter und eine Neue Kuh her! Durch die hohe Milchleistung entzünden sich sehr oft die Euter und die Kühe haben große Schmerzen.

Ähnlich bei den Hühnern: männliche Küken werden in einen Hächsler geworfen oder vergast. Für die Fleischproduktion nimmt man andere Rassen, die übrigens so schnell wachsen, dass ihre Knochen verkrüppeln. Hühner legen auch nur bis zu ihrer frühen Jugend, da dann die Legeleistung abnimmt... Legehennen werden heutzutage teilweise verbrannt, da das Fleisch als minderwertiger gilt, als das von Masthähnchen. Durch die enorme angezzüchtete Legeleistung sind die Hühner auch sehr mitgenommen und ausgemärgelt.

http://www.vegetarische-initiative.de/lebenserwartung_der_tiere.htm

SIe ist ja schon Vegetarierin und das ist nun wirklcih auch nicht kompliziert. Die vegetarische Ernährungspyramide weicht von der herkömmlcihen nur leicht ab. Falsch ernähren kann man sich natürlich sowohl mit, als auch ohne Fleisch.

Übrigens essen vegetarier keinen Fisch. Wer kein Fleisch aber fisch isst, ist Pescetarier ;) Das mit dem Fisch essen müssen ist absoluter Quatsch. Jod steckt in gemüse und z.B. in Jodsalz. Man kann auch ab udn an etwas mit Algen essen z.B. vegetarisches Sushi.

Dass ise mit der Veganen Ernährung aber noch warten sollte, bis sie bewiesen hat, dass sie sich längere Zeit ohne Probleme vegetarisch ausgewogen ernähren kann sehe ich auch so ;)

Liebe Grüße

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@Paschulke82

Ich spreche von richtiger Biohaltung, nicht der, die von den Supermärkten oder so propagiert wird. Man kann eine Kuh auch melken, während sie stillt... also erst melken, nachdem das Kalb getrunken hat... Wobei ich so oder so selbst nicht Vegetarier werden möchte. Ich bin deshalb noch lange nicht für Massentierhaltung oder anderweitiger Tierquälerei... Aber mal ganz im Ernst, meinst du die Tiere, die in der freien Wildbahn leben, müssten gar nicht leiden? Die fressen sich zum Teil (je nach Futterverwerter) doch auch gegenseitig... Ich stelle es mir nicht als angenehm vor, eine Gazelle zu sein, die von einem Geparden erdrosselt wird.

Natürlich ist der Mensch schlecht für die anderen Lebewesen auf dieser Erde. Es gibt zuviele von uns. Wenn wir jetzt alle vegetarisch werden würden, wieviele Lebensräume müssten wir den Tieren dann noch zusaätzlich wegnehmen für den zusätzlich benötigten Ackerbau? Wieviele würden wohl darunter dann leiden?

Ich finde den Gedanken, Tiere nicht leiden lassen zu wollen nicht schlecht, und ich kann durchaus auch Vegetarierismus, und bis zu einem gewissen Grad von mir aus auch Veganer nachvollziehen, aber ehrlich gesagt kotzt es mich ziemlich an, dass sich die meisten dann benehmen, als würden sie allein die Welt retten. Netter Ansatz, funktioniert aber nicht. Dazu sind die Menschen zu viele, und zu sehr abhängig von Strom, Autos usw. Die einzige Möglichkeit, WIRKLICH Rücksicht auf die Tiere zu nehmen wäre es, wenn wir die "zivilisierte" Welt verlassen und wieder wie die Ureinwohner leben- in kleinen Stämmen ohne Strom, ohne Autos, ohne künstliche Genussmittel... und wir aber dafür auch keine Medikamente mehr nehmen, sondern vollkommen eins mit der Natur werden. Nur um mal die Grundsatzdiskussion abzuschließen.

Es ging bei meiner Schwester glaube ich nicht um Jod. Das Jod in Jodsalz drin ist, ist meiner Mutter sehr wohl bekannt^^ Ich weiß aber nicht mehr genau um welchen Inhaltsstoff es da ging. Der Arzt meinte damals aber, es wäre wenn sie ausgewachsen ist kein Problem mehr, nur solange sich der Körper noch nicht vollständig entwickelt hat. Außerdem: Äh... Algen... da wären wir dann schon wieder beim Kostenfaktor. Wenn man auf dem platten Land wohnt- woher willst du denn dann Algen kriegen? Selbst züchten? Deswegen sagte ich ja, heimisches Gemüse... Fisch kriegt man in jedem Supermarkt (leider auch nicht gerade unbedingt ethisch unbedenklich, aber das sei mal dahin gestellt)... Aber Meeresalgen? Naja, egal, ich red denen da nicht rein, wenn der Arzt das so gesagt hat, wird er schon einen Grund haben... Gegen Vegetarier hat der nämlich nichts...

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@ChaosAngel2

Der tod ist immer grausam, das ist klar. Mutterkuhhaltung in der Milchwirtschaft wird so gut wie garnicht praktiziert soweit ich weiss... wäre sicher mindestens 10 aml so teuer wie normale Biomilch...

Zusätzlicher Ackerbau? man bräuchte deutlcih wneiger Ackerfläche! Die hälfte der weltweiten Getreideernte wird verfüttert! Man braucht ein vielfaches an Futtermittel zur Fleischerzeugung.

Als Vegetarier/Veganer trägt man schon enorm viel gutes für Klima, Umwelt, Regenwald, Tiere, gegen Wlethunger bei. Warum müssen die Mischköstler dann immer mit dem finger darauf zeigen was sie nicht machen? Wenn jemand der alten Oma über die Straße hilft, schnauzt du ihn ja auch nicht an, warum er dem Obdachlosen kein Frühstück bringt?

Vielleicht meinte sie Omega 3 Fettsäuren? die sind in leinöl z.B. 35 mal mehr als in Fisch...

Algen haben deutlcih mehr Jod als Fisch udn kosten deutlcih weniger ;) Jod findet man übrigens nur in Meeresfisch, also auch nciht regional...

Wie auch immer Sollte nciht persönlcih sein, ist mir nur komisch rüber gekommen was du da erzählt hast.

guts nächtle

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@Paschulke82

Es geht mir nicht ums schlecht machen. Ich akzeptiere Vegetarier. Nur, bin ich der Meinung, dass das jeder für sich selbst entscheiden sollte. Ich habe auch nicht prinzipiell etwas gegen die Zeugen Jehovas, wenn sie mit ihrem Glauben glücklich sind, für mich vollkommen ok. Aber: Man kann auch von etwas überzeugt sein, ohne gleich alle anderen schlecht machen zu müssen. Warum bitte fühlt sich ein Vegetarier dazu gezwungen, seinen Lebensstil ständig als "den Besseren" hinzustellen? Es gibt keinen besseren Weg für alle. Es gibt nur einen besseren Weg für sich selbst. Wenn du dir meine bisherigen Antworten auf dieses Thema hier, auf diese Frage ansiehst, merkst du vielleicht, dass ich nicht von vorneherein mit dem Finger auf Vegetarier zeige.

Den Menschen, der der Oma über die Straße hilft würde ich ebenso anschnauzen- wenn er meinen würde, mich anmeckern zu müssen, weil ich das in dem Moment nicht getan habe. Was soll das? Wenn man Gutes tun will, dann tut man es, dann muss man aber nicht alle Welt drauf hinweisen: Seht her, ich hab was gutes getan, ich bin ein guter Mensch! Macht es eine gute Tat nicht aus, dass man sie nur für denjenigen tut?

Auch das sollte nicht persönlich gemeint sein, ich verstehe es nur nicht, wie man sich bei dem Thema so aufbauschen muss und das eigentlich überall.

Und ja, Mutterkuhhaltung wird SO GUT WIE nicht mehr praktiziert. Aber halt auch nicht ganz ausgeschlossen^^ Und ich denke, gerade wenn man einer Minderheitengruppe angehört (und przentual tun das Vegetarier ja) sollte man vielleicht nicht alles verallgemeinern, es gibt sie noch, solche Betriebe... Und wenn ich mal das Geld dazu habe werde ich sie unterstützen...

Zum Thema Jod: Keinen Plan. Ich habe zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr bei meiner Mutter gewohnt, und kann mich auch nicht mehr daran erinnern, welcher Inhaltsstoff gefehlt haben soll, aber da hieß es nur Fisch, nicht unbdeingt Meeresfisch. Und da habe ich darüber nachgedacht- Einfach Fisch, den kriege ich im Supermarkt um die Ecke. Woher kriege ich Algen? Außer zu Sonderaktionen hab ich die bisher nur in Asialäden gesehen, da gibt es bei meiner Mutter auf dem Land aber keine, also war für mich die Schlussfolgerung: Wird zu teuer.

Ursprünglich wollte ich nur darauf hinaus, dass man darauf achten sollte, dass ma wirklich informiert ist. Ich selbst war es nicht, habe Fleisch, weil mir das in der Stadt nicht schmeckt, weitestgehend vom Speiseplan gestrichen und relativ schnell schon Mangelerscheinungen durch B12 Mangel gehabt. Da ich nie vorhatte Vegetarierin zu werden wollte ich mich nicht weiter damit auseinandersetzen, was ich als Ersatz zu mir nehme, also esse ich wieder einmal die Woche bis alle zwei Wochen einmal Fleisch.

Allerdings unterstütze ich meine Schwester in dem ich ihr, wenn ich sie besuche, gelatinefreie Gummibärchen mitbringe, die es hier im Laden um die Ecke gibt, bei ihr aber fast nirgends...Wie gesagt, ich habe nichts gegen Vegetarier, solange sie nicht zwanghaft versuchen mich auch dazu zu kriegen.

Gute Nacht

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Ein kleiner Tipp für Dich: Ein Bekannter von mir wurde in seinen Jugendjahren von seinen Eltern gezwungen fettiges Fleisch zu essen. Dadurch wurde er ungewollt Vegetarier. Ihm wurde schlecht, wenn er auch nur auf ein Stückchen Fett gebissen hat. Nach vielen Jahren haben sie es eingesehen, dass sie selbst den Fehler gemacht haben, indem sie ihren Sohn gezwungen haben. Aber da war es schon zu spät.

Ob Deine Eltern eigentlich klar ist, was sie mit Zwang bei Dir ungewollt erreichen? Ich glaube kaum, sonst würden sie Dir nicht mit Gewalt das Fleisch eintrichtern wollen.

Nun gut, die Veganer, die ich kenne, sind die reinsten Hungerhaken und dürften bei Sturm nicht die Haustür verlassen. Viele von denen haben auch eine Laktoseintoleranz, so dass ihnen als Vegetarier nichts anderes übrig geblieben ist, als Veganer zu werden.

Bei Dir vermute ich aber, dass Deine Eltern Recht haben und Dir jede Ausrede passend erscheint, um Dich vor dem Essen zu drücken. Wie willst Du über 1,5 kg Naturkost pro Tag zu Dir nehmen, wenn Du jetzt schon bei 200g streiken würdest ?

Wenn Du glaubst, dass auch nur ein Tier nicht geschlachtet wird, nur weil ein paar Leute meinen, den Tieren das Grünzeug wegzuessen, dann sind es die Veganer, die am Ende für das Aussterben der Pflanzenfresser verantwortlich sind. Unser Planet gibt nicht genug pflanzliche Nahrung für alle her, weshalb die Tiere geschlachtet werden müssen, damit der vegane Mensch satt wird. Die Ausrede des Tierschutzes ist ziemlich naiv und entspricht nicht der Realität.

Man könnte die Welt viel besser pflanzlich ernähren. Weil die Tiere viel mehr uns weg essen. Aber egal, ne? ;-)

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Oo

Jedes jahr werden in Deutschland 12 Milliarden Tiere gegessen. es gibt etwas 6 Millionen Vegetarier und Veganer. Glaubst du wirklcih die Nachfrage bleibe gleich, wenn alle Veggies wieder Fleisch essen würden?

Und den schwachsinnsspruch vonwegen Essen wegessen nimmst du nciht wirklcih ernst? Um Fleisch zu erzeugen braucht man ein vielfaches an Futtermitteln. Die Hälfte der weltweiten Getreideernte wird verfüttert, anatstt dass man damit Menschen direkt ernährt. Für die steigende Nachfrage an futtermitteln werden unaufhörlich Gegnwälder gerhodet. Würden alle Menschen so viel Fleisch essen wie wir in den Industrieländern, bräuchte man weltweit 3 mal mehr landwirtschaftliche Nutzfläche als bisher.

"Nichts würde das Überleben der Menschheit so sehr sichern, wie der Schritt zur vegetarischen ernährung"

Albert Einstein

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@Paschulke82

Einstein hat auch Recht. Lieber alle Pflanzenfresser ausrotten, damit die Felder, Wiesen und Wälder ausschließlich für die Menschen bestellt werden können.

**Um Fleisch zu erzeugen braucht man ein vielfaches an Futtermitteln. Die Hälfte der weltweiten Getreideernte wird verfüttert, (anstatt) dass man damit Menschen direkt ernährt. ** Super !! Danke, genau das habe ich gemeint. Veganer sind absolut gegen Tiere, weil die zuviel wegfressen. Man bräuchte die Getreideernte nicht verfüttern, wenn es die Tiere nicht gäbe.

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@DerRumpelrudi

Das hat Einstein sicher nicht gesagt.

Und ja: Veganer sind dagegen, dass massenhaft Tiere für die Fleischfabriken gezüchtet werden. Das muss ein ENde haben, denn das geht zulasten der Umwelt, des Klimas, des Regenwaldes, unserer Gesundheit, und hungernder Menschen. Nichts gegen einen Fleischkonsum, aber der muss viiel geringer sein als er heutzutage stattfindet!

Die nachzuchten zu senken geht ganz schnell. Ein Hähnchen lebt ja grade mal 30 Tage (Statt 15 jahren). Da ist die Produktion an den sinkenden Bedarf schnell angepasst. Ausgerottet muss da nichts werden.

Am Ende jeder Nahrungskette stehen immer nur ganz wenige Individuen. Wir sind aler 7 Milliarden menschen. Wennd iese Menschen alle so viel Fleisch essen wollten wie wir in den Industrieländern, wäre das überhaupt garnicht machbar.

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Sorry, bin heut in Stänkerlaune...: Google mal unter "Vegane Hochleistungssportler"...., dann melde dich wieder.... Unwissenheit und Vorurteile lassen grüßen !

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aber sie können mich doch nicht zwingen oder?

Doch, sogar bis hin zur Zwangsernährung, zumindest nach deutschem Recht.

Magersucht (Anorexia nervosa) ist eine psychische Erkrankung mit sehr hoher Mortalitäsrate, es besteht ein enormes Potential an Eigengefährung und Selbstschädigung, welches stets im Krankheitsverlauf auch umgesetzt wird, es ist Teil der Krankheit, daher können auf dem Rechtsweg bestimmte Dinge angeordnet und Deine persönlichen Rechte strak eingeschränkt werden. Bei Dir kommt noch zusätzlich einschränkend hinzu, dass Du noch nicht volljährig bist.

Ob und wie weit dies im Einzelfall sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.

Im Prinzip schon, das Problem: vegetarisch kann man miit einem gewissen know how alle nötigen Hährstoffe in der geeigneten Konzentration zu sich nehmen. Vegan ist das allerdings noch zig mal schwieriger und kaum machbar.

Wenn du da nicht extrem aufpasst das du alles in der notwendigen Konzentration und Kombination zu dir nimmst kann das gesundheitliche Folgen haben. Der größte Teil der Veganer leidet unter Mangelerscheinungen - du sieht also, dass es da nicht einfach ist, auch wenn es rein theoretisch möglich wäre den Nährstoffbedarf zu decken, so ist das in der Praxis nicht so einfach.

EDIT: achso - zu dem eigentlichen Thema:

wenn der Arzt dafür kein Ok gibt wird er schon seine Bedenken haben. Und es kann ja wirklcih sein, dass du das nur als Ausrede benutzt und dir das selber momentan nicht bewusst ist bzw du es nicht wahrhaben möchtest.

Und gerade wenn man unter einer Esstörung leidet sind solche eingeschrnkten Ernährungsformen unter Umständen nicht wirklich ideal

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"Der größte Teil der Veganer leidet unter Mengelerscheinungen"

Hast du dafür eine seriöse Quelle?

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@Paschulke82

Ich habe viele Freunde, die Veganer sind ... und keiner von Ihnen hat Mangelerscheinungen. Komisch ...

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@Flupp66

@pauschalke82 ja, mehrere Studiien von versch. Einrichtungen durchgeführt. Im Durchscnitt betrug es glaube ich zwischen 50 und 60% - genau weiß ich das allerdings nicht mehr.

Und welche Studien das waren habe ich mir mal aufgeschrieben - nur müsste ich da auch erst suchen^^ Ist aber noch gar nicht so lange her als ich das in der Hand hatte Wenn ichs finde stelle ichs rein ;)

@flupp66 werden sie auch regelmäßig darauf getestet? bzw sind manche Dinge nicht einfach zu testen..

EDIT: was noch interessant sein könnte: Die meisten mangelerscheinungen entstanden aufgrund falscher Annahmen über die Ernährung insbesondere von Personen die sich nur mangelhaft informiert haben; wie gesagt: wenn ichs finde stelle ichs rein ;)

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@kayo1548

Hey,

Natürlich wird getestet. Sonst würd ich das doch nicht sagen bzw. in den Raum werfen.

Es ist ein Mythos, dass die meisten Veganer Mangelerscheinungen haben.

Wenn man sich damit richtig befasst ... und nicht einfach alles weglässt, kann man sehr gut damit leben und viel essen, ohne Mangelerscheinungen.

Gibt auch Hochleistungssportler die vegan leben ...

Es ist wirklich nicht so, wie die meisten denken. ;-)

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@Flupp66

Das man das kann ist klar (wenn man utner keiner Störung leidet die das unmöglich macht, bzw unter anderen Krankheiten die Probleme in dieser Hinsicht verursachen können) - nur gehört dazu halt ein gewisses know how das viele eben nicht mitbringen.

Ernährung ist ja auch ein komplexes Thema - und ich wäre dafür, dass das in der Schule zumindest in Kursen und co durchgesprochen wird - denn gesunde Ernährung ist ja das A und O für ein gesundes Leben. Einige Schulen tun das auch - nur leider bei weitem nicht alle.

Und da ist das Problem: wo soll man sich informieren? Und woher soll man wissen ob das was da steht richtig ist?

Und eine vegane Ernährung erfordert in dieser Hinsicht ein realtiv gutes Wissen, dass viele einfach nicht mitbringen. Das die meisten die Veganer sind sich vllt besser auskennen als die Allgemeinheit mag ja sein - aber kennen sie sich gut genug aus um auf ihre Weise möglichst gesund zu leben? und das ist oftmals nicht der Fall.

Die Studie war zwar schon ein paar Järhcehn alt und natürlich wurde nicht jeder getestet/befragt, aber ich denke auch wenn man das auf einen absoluiten Wert hochrechnet und sehr tolerant ist wird es trotzdem noch einen großen Teil geben der unter Mangelerscheinungen in einem bestimmten Teilbereich (z.B: Vitamin B12) leidet. In anderen Bereichen besteht die Gefahr natürlich weniger bis gar nicht.

Wichtig ist einfach, dass man weiß, dass es bestimmte Dinge bei jeder Ernährungsform gibt auf die man achten muss, damit man möglichst gesund damit lebt. Und bei manchen Ernährungsformen sind bestimmte Dinge einfacher und bei anderen eben nicht (umgekehrt natürlich dasselbe)

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@kayo1548

Hey kayo, sorry, auch wenn es mich nicht direkt betrifft: War das @ pauschalke82 versehentlich oder absichtlich so geschrieben...? Sorry, bin manchmal, nur manchmal ein kleiner Detailkrämer.....und mag meine Freunde.

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@Moucky

nee war keine Absicht

ich verschreib mich hier öfters bei Namen mal - ich sollte da vllt mal etwas genauer lesen :P

Aber wie gesagt: war keine Absicht ;)

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Meinst du wirklich vegan oder doch vegetarisch? Dann kannst du ja Eier, Milch u.ä. Sachen zu dir nehmen, dafür sterben Tiere nicht. Viel mehr Sorge machen sich deine Eltern wahrscheinlich wegen deiner Eßstörung und sehen deine Meinung als Weigerung an. Und ehrlich, in dem Fall solltest du auf deinen Arzt hören. Mußt ja trotzdem kein oder wenig Fleisch essen. Geht doch mal zusammen zu einer Ernährungsberaterin.

ich bin schon vegetarier, ich möchte aber komplett von tieren wegkommen...

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Kühe geben nur Milch, wenn sie jedes jahr ein Kalb bekommen. Das Kalb wird der Mutter direkt nach der Geburt entrissen - Mutter und Kind schreien noch tagelang nacheinander. Dem Kalb wird billige Ersatznahrung gegeben. Männliche Kälber kommen zum Schlachter, weibliche Kälber teilweise auch, wenn sie nicht Milchkuh werden. Aber selbst als Milchkuh erlebt das Tier nichtmal die Jugend, weil dann die Milchleistung nachlässt... also ab zum Schlachter und eine Neue Kuh her! Durch die hohe Milchleistung entzünden sich sehr oft die Euter und die Kühe haben große Schmerzen.

Ähnlich bei den Hühnern: männliche Küken werden in einen Hächsler geworfen oder vergast. Für die Fleischproduktion nimmt man andere Rassen, die übrigens so schnell wachsen, dass ihre Knochen verkrüppeln. Hühner legen auch nur bis zu ihrer frühen Jugend, da dann die Legeleistung abnimmt... Legehennen werden heutzutage teilweise verbrannt, da das Fleisch als minderwertiger gilt, als das von Masthähnchen. Durch die enorme angezzüchtete Legeleistung sind die Hühner auch sehr mitgenommen und ausgemärgelt.

http://www.vegetarische-initiative.de/lebenserwartung_der_tiere.htm

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du kannst deine veganen mahlzeiten aus diesen lebensmittel zubereiten: naturreis, vollkornprodukte (nicht gefärbte), kartoffeln (nur in schale gebacken/gekocht) und mais (polenta, popcorn ohne öl/fett oder zucker)...diese lebensmittel sind die besten energielieferanten, davon wirdst du auch nicht abnehmen, deine eltern können dasselbe essen um selbst zu erleben, dass diese für längere zeit als fleisch, milch & co. satt machen...ich sehe keine gefahr, dass du weiter abnimmst...schlage deine eltern vor, einige videos von Mercy for Animals sich anzuschauen, gerne mit dir zusammen...

und du kannst deine eltern natürlich nicht verstehen ...

wenn die essstörung nicht wäre hättest du kein größeres problem deine vorstellungen durchzusetzen. auch besteht da eine gewisse gefahr das du duch den neuen lebensstiel wieder in alte ungewollte verhaltensweise fällst. deswegen ist es echt besser das du gewisse sachen so lange verschiebst bis keine größere gefahr mehr für dich besteht

Als "Eltern" würd ich erst mal wissen wollen, woher die Essstörung meiner Tochter kommt, grundlos ist die sicher nicht entstanden, dann kann man weitersehen.....

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In solchen Fällen gilt leider die Tatsache, dass man Leuten die einmal lügen nicht glaubt. Und das wird wohl der Fall sein! Du befindest dich da in ner misslichen Lage, in die du dich aber selbst gebracht hast. Du kannst deinen Fleischkonsum ja auf ein erträgliches Nivaeu reduzieren bis deine Eltern/Therapeuten den Erfolg sehen. Danach kannst du dich selbstbestimmt Umstellen. Vorher sehe ich da keine Chance.

ich lüge nicht und habe auch nicht gelogen? sie haben nicht zweifel dass ich lüge, sondern zweifel dass ich es nicht schaffe so mein gewicht zu halten, dass ich es nicht schaffe genug nährstoffe zu mir zu nehmen, dass ich es nicht wirklich will sondern dass es unterbewusst eine ausrede zum essen ist. das hat nichts mit lügen zu tun

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@MissMango

Hey MissMango, lass dich nicht verunsichern, du machst das genau richtig und ich bewundere und respektiere dich !!!! Wenn alle Menschen so fühlen würden wie du, wär unsere Erde ein Paradies.... LG, Sigi

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du bist minderjährig also können sie. sie können dich sogar auf ärztliche anordnung zwangsernähren lassen. und da deine eltern und dein arzt dich ja kennen werden die auch ohne probleme damit durchkommen

Nein, wirklich, so leicht geht das zum Glück nicht!

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@Chevelchen

natürlich geht das so leicht. voraussetzung ist das der arzt begründete gefahren für ihre gesundheit sieht wie z.B. bei ihrer essstörung.

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zwangsernährung erst ab einem bmi von 13 oder niedriger

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@MissMango

das ist blödsinn, bzw. das würde nur bei magersucht zutreffen. eine zwangsernährung kann auch aufgrund anderer gesundheitlichen risiken durchgeführt werden. mussten wir in der uni klinik düsseldorf oft genug durchführen

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Ich habe diese Entschediung mit 12 (!) getroffen. Meine Eltern waren sehr dagegen und meine beiden älteren Schwestern haben weiter "normal" gegessen. Meine Mutter hat alles mögliche versucht, um mich davon abzubringen. Aber ich habe einfach nicht nachgegeben. Dann hoffte sie, es wäre nur eine Phase. Die dauert jetzt schon über 30 Jahre... :-) Wenn du es wirklich willst, dann lass dich auch nicht zwingen.

Wie verantwortungslos ist das denn?! Sie ist wegen einer Essstörung in Behandlung!

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@Goodnight

Deswegen kann man trotzdem Veganer werden.

Allerdings würd ich das als Eltern dann nur zulassen ... wenn sie immer mit der Familie genug isst unter Aufsicht.

Auch als Veganer kann man zunehmen ;-)

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@Flupp66

@Flupp - So sehe ich das auch. Mit erzwungen runtergewürgtem Fleisch wird man keine Essstörung in den Griff bekommen.

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@Chevelchen

Es geht ja nicht darum, dass sie direkt ein T_Bone-Steak vorgesetzt bekommt, sondern generell auch tierische Produkte

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das ist was besonderes, bravo!...mich würde interessieren wie der verlauf deiner und deiner schwester gesundheit in diesen 30 jahren sich entwickelt hat...

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Hast allen Respekt von mir, Chevelinchen !!!!!

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es ist nicht klug von dir, jetzt auf vegan zu machen, wenn du eh schon eine essstörung hast-ich denk mal, deine eltern und dein arzt haben angst, dass du noch mehr gewicht verlierst? bei veganer ernährung nimmt man eher ab und nicht zu, deshalb verstehe ich die sorge deiner eltern. vegetarisch ernähren würde doch auch reichen-dafür sterben keine tiere, wenn du eier, milch, käse und mehlspeisen essen kannst, von denen du auch etwas zunehmen kannst (falls du mager bist, was ich nicht weiß...)

ich bin schon vegetarierin, aber mir geht es eben darum die tiere in ruhe zu lassen. ich möchte nichts essen dass mit tieren zu tun hat ums mal grob zu sagen

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@MissMango

sorry, aber das klingt mir schon wie eine ausrede, denn ein ei ist kein lebewesen und dem tier, das das ei gelegt hat, wird nicht wehgetan, das gleiche mit der milch, etc. wenn du nichts mehr von einem lebewesen essen willst, darfst theoretisch nicht mal mehr pflanzen essen, denn die leben ja auch im weitesten sinne-ich finde die argumentation der veganer sehr weit hergeholt und in deinem fall ist nicht zu spassen, denn eine essstörung kann im schlimmsten fall auch zum tod führen, wenn jemand sich nicht richtig ernähren kann bzw. will! bekämpfe also erst mal deine essstörung und wenn du die im griff hast, wird keiner mehr was dagegen haben, wenn du auf vegan umstellst!

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@tschona

Das stimmt nicht...Tiere leiden sehr wohl für die Produktion von Eier und Milch.

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@MissMango

Ich würde mal sagen, das kommt drauf an, wo. Meine Mutter bekommt ihre Eier von einem Hühnerhof, der direkt in der Nachbarschaft ist. diese Hühner haben pro Huhn mehr Platz für sich allein, als die Menschen in der Wohnung meiner Mutter, sie haben Gras, Büsche... Ich weiß, sowas geht nur auf dem Land. Ich bitte nur darum, das nicht so zu verallgemeinern...

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@Paschulke82

wenn ein mensch ein problem mit der tierhaltung hat, muß er sein fleisch eben von einem bauer kaufen, der die tiere anständig behandelt und nicht quält, ekelt sich jemand vor dem geschmack von fleisch, soll er es halt nicht essen, aber generell zu behaupten, dass man es nicht übers herz bringt, eier und milch zu verzehren, weil ja die armen tiere leiden ist lächerlich, denn es gibt ja auch noch alternativen zur massentierhaltung! ich hab auch nix dagegen, wenn jemand nur pflanzen knabbern will, aber die veganer sollen nicht so tun, als wäre es abartig, wenn menschen tierfleisch essen, wenn das tier anständig gehalten wurde. ich habe es dir heute schon mal geschrieben: veganer sind die minderheit und tun so, als wären wir fleischesser in der minderheit und abartig! in diesem speziellen fall der fraggestellerin kommt noch erschwerend hinzu, dass sie eine essstörung hat und sie als vegetarierin auf vegan umsteigen will angeblich wegen mitleid für die tiere-das ist m. erachtens eine ausrede!

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@tschona

Die Tiere werden ausgebeutet udn wenn sie keine Leistung bringen getötet. Ich würde auch nicht wollen dass dür mich Sklavinnen gehalten werden, die jährlich geschwängert werden und dann ihr kind entrissen bekommen. Wenn sie dann weniger Milch geben, werden sie geschlechtet. Zudem sind diese Sklavinnen so gezüchtet, dass täglich 20 Liter Milch in ihren Brüsten produziert werden... tolle Sache. Willst du tauschen?

Ob man etwas als abartig betarchtet oder nicht, hat ncihts mit Minderheit oder Mehrheit zu tun. Es gab auch Minderheiten, die sich gegen Hexenverbrennungen eingesetzt haben, oder gegen Sklaverei... Jeder mensch muss selber für sich entscheiden was er moralisch vertreten kann und was nicht.

Ich habe nichts dagegen, wenn du dein artgerecht gehaltenes Tier isst, aber ich würde öchstens ein tier essen, dem ich selbst die Kehle aufgeschlitzt habe. Die letzten 23 Jahre war mir Fleischkonsum allerdings nicht so eine Tat wert.

Dass sie mit der Umstellung auf vegane Ernährung ncoh warten sollte, sehe ich auch so. Erstmal soll sie beweisen, dass sie es vegetarisch super hinbekommet und dann kann sie mit Hilfe des Arztes langsam auf vegan umstellen. Als Ausrede sehe ich das nicht unbedingt an.

Ich empfehle weiterhin die Doku. Vielelicht verstehst du dann besser.

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Heult mal nicht rum, ich hatte jahrelang Anorexie und seitdem ich vegan lebe, macht Essen wieder Spaß. Ich esse was ich will, ohne mir Gedanken machen zu müssen. Ich genieße das Essen und probieren jeden Tag neues aus.

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