Ich darf mein Kind nicht mehr sehen

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12 Antworten

Erst mal sollten sie daran arbeiten das zu ändern was dazu geführt hat das ihre Tochter zu Pflegeltern kam.

Des weiteren sollten sie sich nicht vom Amt abspeisen lassen. Es ist getrennt lebenden Eltern verboten das Kind als Waffe gegen den EX einzusetzen in dem man es lügen erzählt oder anderweitig gegen den Partner aufbringt. Dies dürfte auch auf Pflege Eltern zutreffen. Medizinisch (Psychologisch) zählt so etwas schon unter Kindesmissbrauch.

Nehmen sie sich einen Anwalt, wenn nötig. Womöglich hat ihr verhalten die Pflege Eltern dazu gebracht sich so zu verhalten. Entweder weil sie schlimmer geworden sind und die versuchen wollen das ihre Tochter nicht auch so wird oder weil sie Besser geworden sind und die Gefahr besteht das man ihnen das Kind zurück gibt. Im letzteren fall hat sich dann wohl schon eine Emotionale Beziehung der Pflege Eltern zu ihrer Tochter aufgebaut.

Sollten sie sich nicht zu schulden haben kommen lassen, bliebe als letzter weg noch die Öffentlichkeit. Medien, TV, Zeitung und das alles. Sofern sie auf anderen weg nichts erreicht haben.

Deinen ganzen anderen Fragen nach zu urteilen ist das Verhalten der Pflegeeltern iwie verständlich => http://www.gutefrage.net/nutzer/SnowFlower20/fragen/neue/1 und sie werden dementsprechend auf die Kleine einwirken. Sorry, tut mir leid für dich, aber du scheinst sehr verantwortungslos zu sein. Ich kann die Pflegeeltern verstehen. Sieh mal zu, dass du dein Leben auf die Reihe bekommst.

aus meiner eigenen beruflichen Erfahrung beim Jugendamt weiß ich, dass solche Dinge in der Regel viel zu komplex sind um mal eben hier ausführlich diskutiert zu werden. Zunächst hat es ja mal einen Grund, dass dein Kind in der Pflegefamilie lebt und solche Familien werden schon sehr gründlich ausgesucht. Wir können hier nicht beurteilen, ob das Absagen der Termine gerechtfertigt war oder nicht und wir können auch nicht beurteilen, ob das Kind in der Familie dir gegenüber negativ beeinflusst wird. Wenn der zuständige Mitarbeiter des Jugendamtes deine Sorgen nicht ernst nimmt, dann wende dich einfach an seinen vorgesetzten oder ggf. direkt an den Jugendamtsleiter. In den Hilfeplangesprächen solltest du deine Ansichten zudem genau so vortragen wie hier.

Wir alle machen Fehler, damit hast Du Recht. Fehler sind Erfahrungen, die wir so machen. Nur, dass wir daraus lernen sollten. Wenn es Dir also wirklich so wichtig ist, dann wirst Du sicherlich auch die Bereitschaft für radikale Änderungen in Deinem Leben haben und entsprechend handeln. Für den Moment bleibt Dir wohl vorerst nur die Akzeptanz. Dass Du jetzt an Deine Grenzen kommst, hat doch auch Vorteile - alles bringt Dich dazu, Deine Gedanken und Handlungen zu ändern, und wahrlich, Kinder sind wirklich alle Mühe wert! Bisher wirst Du wohl nicht so glücklich gewesen sein, so sehe alles als Chance, Dich zu ändern und im Außen ändert sich dann alles von allein und für einen Neustart, mit dem Du Deinen wahren Bedürfnissen näher kommst und diese eher verwirklichen kannst, als es Dir bisher gelang.

Jetzt arbeite erst mal fleißig und mögichst radikal an Dir selbst, dann gibt sich schon alles.

Du kannst nur mit dem Jugendamt und der Pflegefamilie zusammen arbeiten! DEIN Kind - biologisch ja, aber es ist nicht dein Eigentum. Es wird Gründe haben, warum du dein Kind in letzter Zeit nicht gesehen Hast und die werden dir auf Nachfrage sicherlich auch mitgeteilt. Ich habe dir damals auch geschrieben, dass die Schwangerschaft das Ganze sehr viel schwieriger für dich macht. Zum einen wirkt die Schwangerschaft in deiner Situation zu dem Zeitpunkt (ONS, Gefängnis, obdachlos & Pleite, 1. Kind bei Pflegefamilie, psychische Probleme) Schlicht Verantwortungslos für das Jugendamt. Es gibt Verhütungsmittel, es gibt die "Pille danach". Man kann es drehen wie man will, aber dadurch hast du deine Chancen dein 1. Kind einigermaßen zeitnah zurück zu bekommen sehr geschmälert. Im schlimmsten Fall wird das Baby auch in Obhut genommen, das hängt ganz davon ab welchen Eindruck das Jugendamt hat. Aber was meinst du, wie es für deine Tochter ist, wenn sie dich hochschwanger trifft? Sie wird sich abgeschoben fühlen. Da ist ein "neues" Baby. Sie darf dich nur selten sehen, aber das neue Baby darf bei dir wohnen. Und in dem Alter versteht sie das alles nicht, warum sie weg musste und vor allem wäre sie dann jetzt nicht wieder bei dir ist (wenn du es zb mit der Obdachlosigkeit erklärt hast). Vielleicht ist das jetzt auch zuviel für sie. Ich hoffe du bist mittlerweile in psychiatrischer und psychologischer Behandlung. Dir ist hoffentlich bewusst dass du nach der Geburt ganz gewaltig abstürzen kannst, allein durch die Hormonumstellung. Dazu der permanente Schlafmangel, keine Unterstützung, der Druck es dieses Mal schaffen zu müssen... Ich hoffe wirklich dass du da in kompetenten Händen bist mit deinen Depresssionen und deiner Borderline-Erkrankung. Das verschwindet nicht einfach so. Und das Jugendamt wird dir in diese Situation mit einem Baby nicht noch ein Kleinkind anvertrauen. Besorge dir einen guten Psychiater oder einen Psychologen, der mit einem zusammenarbeitet, damit man notfalls medikamentös eingreifen kann. Rede mit der Pflegefamilie ohne irgendwelche Urteile wie "die mögen mich nicht". Und wenn es deiner kleinen gerade nicht gut tut dich zu sehen, dann akzeptiere das. Du kannst auch mit dem Jugendamt reden welche Voraussetzungen du für eine Rückführung erfüllen musst. Aber wie gesagt, durch das Baby wird es sicherlich deutlich länger dauern,darauf solltest du dich einstellen.

Es wird schon seinen Grund haben warum deine Tochter in einer Pflegefamilie ist. Mit Halbwahrheiten können wir hier auch nicht helfen. Es wird bei euch was vorgefallen sein denn ohne Grund nimmt das JA einem das Kind nicht weg.

Hallo SnowFlower20, Was du schreibst, könnte sehr ähnlich auf einen Fall in unserem Bekanntenkreis passen. Eine befreundete Familie hat vor 2 Jahren ein kleines Mädchen in Pflege bekommen. Die Eltern sind keine Deutschen, der Vater ist bereits früher durch Gewalt aufgefallen, schlägt auch immer wieder seine Frau, die aber nach ein paar Tagen im Frauenhaus wieder zu ihm zurückkehrt. Die Frau hatte das Baby im Kinderwagen bei sich, als sie im Supermarkt klauen ging. So weit die eine Seite.

Unsere Bekannten wollten von Anfang an ein Langzeit-Pflegekind. Sie haben selbst einen Sohn, können selbst keine Kinder mehr bekommen und wünschten auf diese Weise, sowohl ein anderes Kind glücklich zu machen als auch ihrem Sohn zu ermöglichen, eine Art Geschwisterchen neben sich aufwachsen zu haben. Eines Tages kam also der Anruf vom Jugendamt, dass ein kleines Mädchen zu vermitteln sei. Die Eltern würden Deutschland bald verlassen und hätten kein Interesse daran, das Kind zurückzubekommen, das vor zwei Wochen in eine andere Pflegefamilie gekommen sei. Da taucht die erste Frage auf? Warum wurde das noch nicht einmal 1jährige Kind nicht gleich zu der Langzeitpflegefamilie gebracht, sondern erst noch in eine andere?

Nach 2 Monaten war das Mädchen dann da, und bereits nach weiteren 3 Monaten erhielt man die Zusage, dass das Kind bis zum 18. Geburtstag bei der Familie bleiben soll.

Aber: Die Eltern wussten davon nichts. Sie wissen jetzt noch nichts davon. Sie kämpfen um ihr Kind - haben inzwischen eine 3Zimmerwohnung, Arbeit und bemühen sich, die Auflagen des Jugendamtes zu erfüllen. Das Jugendamt zögert aber alles immer weiter hinaus. Die Mitarbeiterinnen wechseln ständig, immer sind andere Personen im Haus der Pflegefamilie und es zeigt sich, dass die eine nicht weiß, was die andere tut. Die Umgänge mit den Eltern finden alle 6 Wochen im Jugendamt statt unter Aufsicht. Das Kind kennt die Eltern kaum und mag diese Termine nicht, insbesondere seit der Vater laut geworden ist. Er versteht nicht, warum er seine Tochter nicht endlich wieder bekommt. Einige Termine wurden kurzfristig gestrichen, weil eine JA-Mitarbeiterin krank wurde. Ersatztermine gibt es nicht. Die Pflegefamilie wurde inzwischen vom Vater bedroht, es gab eine Gerichtsverhandlung - seitdem hat die Familie ihr Kind nicht mehr gesehen. Da die Pflegefamilie inzwischen auch bedroht wurde, ist sie auf die Besuche auch nicht mehr gut zu sprechen, die Kleine spürt genau die wechselseitige Anspannung und reagiert hinterher mit Fieber.

Die eine JA-Mitarbeiterin bekräftig die Pflegefamilie laufend, dass die Kleine auf jeden Fall bei ihnen bleiben wird, weil vom eigenen Vater immer noch Gefahr ausginge, auch der Tochter gegenüber. Außerdem sei es so, dass ein Kind, wenn es erst einmal ein Jahr lang bei einer Pflegefamilie war, dort neue Wurzeln geschlagen habe und nicht so einfach herausgerissen werden dürfe. Die andere JA-Mitarbeiterin unterstützt die leiblichen Eltern weiterhin dahingehend, dass sie ihr Kind auf jeden Fall wieder bekommen werden, wenn sie die Auflagen bzgl. Arbeit, Wohnung, Wohlverhalten etc. einhalten.

In wiefern kann man diesen Fall mit deinem vergleichen?

Auf der einen Seite soll der Kontakt zur leiblichen Familie unterstützt werden durch die Pflegefamilie. Die hat daran aber überhaupt kein Interesse, weil sie das Kind behalten möchte, das ihr ans Herz gewachsen ist.

Die Eltern werden vom Jugendamt hingehalten, das längst beschlossen hat, dass das Kind in der Pflegefamilie verbleiben soll. Es sagt den leiblichen Eltern aber nicht diese Wahrheit.

Der Familienrichter lässt sich durch das Jugendamt beraten. Es wurde jetzt ein kinderpsychologisches Gutachten beschlossen. Das wird sich mindestens 2 Jahre lang hinziehen. Dann wird eine Psychologin beobachten, wie sich das Kind in der ihm vertrauten Pflegefamilie verhält - und wie im Umgang mit seinen leiblichen Eltern, die es mittlerweile kaum noch kennt. Und bis zum Abschluss des Gutachtens ist das Kind dann wohl 3 Jahre in der neuen Familie verwurzelt.

Inzwischen gab es wieder einen Todesfall eines kleinen Jungen, den das Jugendamt trotz ärztlicher Hinweise auf Gewalteinwirkung im Elternhaus zurückgegeben hatte, statt zu einer Pflegefamilie. Da schrillen natürlich im Moment in sämtlichen Jugendämtern wieder die Alarmglocken.

Ich denke, du kannst nur zwei Dinge tun. Dich einerseits an die Ratschläge hinsichtlich deiner Therapie halten und so gut es geht wieder auf deine Beine kommen. Sonst hast du überhaupt keine Chance. Wenn du auf dem Amt die Mitarbeiterinnen verärgerst, sitzen die am längeren Hebel. Da kannst du nichts ausrichten. Die Gründe für abgesagte Umgänge können vielfältig sein, manchmal ist schlicht die Mitarbeiterin nicht da.

Auf der anderen Seite tickt die Uhr. Je länger die Kleine in der Pflegefamilie ist, desto größer ist die Aussicht darauf, dass sie dort bleiben wird, weil sie ja dort dann verwurzelt ist.

Bennykater 16.02.2015, 09:24

Deshalb würde ich dir auch raten, einen Anwalt einzuschalten, der dich begleitet. Als leibliche Mutter hast du ein Recht darauf, den Kontakt zu deiner Tochter zu haben, auch wenn es dir gesundheitlich nicht gut geht. Ohne Begründung oder mit nicht nachvollziehbaren Begründungen abgesagte Umgänge sind nicht hinnehmbar.

Es ist wichtig, dass über die Umgänge und Gespräche Protokolle angefertigt werden, selbst das tat das Jugendamt in unserem Fall nicht, weil die Mitarbeiter angeblich überlastet sind (!) Es gibt also noch nicht einmal schriftliche Nachweise - weder für die eine noch für die andere Seite. Was dem Familienrichter dann vorgelegt wird, ist zum Teil nicht nachvollziehbar.

Wenn du dich stabilieren kannst, (und ich weiß, dass das bei deiner gesundheitlichen Situation wirklich nicht leicht ist) hast du die Chance, deine Tochter weiterhin zu sehen. Aber um sie zurückzubekommen müssten sehr viele Faktoren stimmen, damit der Familienrichter zu deinen Gunsten entscheiden kann.

Denn der lässt sich vom Jugendamt beraten. Oder lässt ein Gutachten anfertigen - und das geschieht leider nicht immer von kompetenten Stellen aus. Und es wird lange dauern.

Lass beim Anwalt den Verlauf dokumentieren. Du brauchst Hilfe. Gerade mit Depressionen ist es sehr schwer, durchzuhalten und nicht aufzugeben. Bitte begib dich in Therapie und lass dich unterstützen.

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Bennykater 16.02.2015, 09:55
@Bennykater

Natürlich bist du nicht vergleichbar mit einem gewaltbereiten Vater. Aber leider ist es so, dass du in den Augen Anderer durch deine Depression dahingehend gefährdet bist, dass es dir manchmal so schlecht geht, dass du nicht in der Lage bist, dich selbst und vor allen Dingen deine Tochter gut zu versorgen. Kindern geht es nicht gut, wenn es der Mutter nicht gut geht, sie vielleicht kaum ansprechbar ist, viel weint oder einfach nicht aufstehen kann an manchen Tagen. Selbst wenn sie das Kind dann füttert, wäscht und anzieht, so gut sie das kann - das ist zu wenig für das Kind. Es braucht sehr viel Ansprache, Wärme, Fröhlichkeit und auch Unternehmungen wie Spaziergänge und Spielen an der frischen Luft. Das ist für überforderte Mütter dann schwer.

Wenn noch die Gefahr besteht, dass die Mutter sich etwas antun könnte, sollte das keinem Kind passieren, dabei zu sein. Solch ein Trauma kann ein Kind sein Leben lang nicht mehr vergessen. Und es gab leider auch schon Fälle, in denen die Mutter auch das Kind mit sich in den Tod nahm. Das ist ganz besonders tragisch. Mit fachlicher Hilfe hätte das vielleicht verhindert werden können.

Deshalb sieht das JA auch in einer massiven Depression mit Gefahr der Selbstverletzung eine Gefahr für das Kind.

Während für dich natürlich diese Situation der Auslöser für die Depression ist. Der Hund beißt sich in den Schwanz... Das kannst du nur unterbrechen, wenn du dir einen großen Ruck gibst. Leiden und weinen hilft nicht. Je bemitleidenswerter du rüberkommst, desto weniger scheinst du geeignet zu sein, für dich und dein Kind zu sorgen. Deshalb: Kopf hoch! Lass dir helfen. Mit Unterstützung hast du bessere Karten.

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Der Kinderschutzbund kümmert sich oft um solche Fälle, also stellt Räumlichkeiten zur Verfügung, wo man sich treffen kann und führen auch Gespräche (und Akten) falls eine Partei sich nicht an die Umgangsregelung hält. Sogar bei schlagenden Eltern, die sich bessern wollen.

Vielleicht fragst du dort mal nach Unterstützung?

Adlerblick 16.02.2015, 14:51

@guinan: Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um den KINDERSCHUTZBUND.

und der wird zu keiner Ansicht kommen, die das Kind einer Gefahr aussetzt, nämlich Opfer eines erweiterten Suizides werden zu können.

Bitte fälle keine "Bauchurteile" sondern informiere Dich über die sachlichen und rechtlichen Möglichkeiten in korrekter Form.

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guinan 16.02.2015, 18:29
@Adlerblick

Ich weiß ganz sicher, dass der Kinderschutzbund mit dem Jugendamt zusammenarbeitet UND für Eltern, von denen eventuell eine Gefahr ausgehen könnte, räumlichkeiten bereit stellt, wo diese begleitet Umgang halten können. Das weiß ich ganz sicher, da ich mich vor kurzem noch für ehrenamtliche Arbeit beim Kinderschutzbund beworben habe und die auf ihrer Infoveranstaltung ihre Aufgabenbereiche vorgestellt haben.

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Adlerblick 18.02.2015, 16:02
@guinan

@guinan: Dann sind wir ja einer Meinung! Der Kinderschutzbund ist zum Schutz der Kinder da. Natürlich arbeitet er mit dem Jugendamt zusammen.

Nur verstehe ich in dem Zusammenhang nicht Deine Antwort zu der Frage. Das Kind ist gefährdet, wenn es bei der Mutter wäre, darum bekam es ja Pflegeeltern.

Wie sollte der Kinderschutzbund dann das Ganze so umdrehen, dass die Mutter nun die Verfügungsgewalt bekäme??? Und so hörte sich Deine Antwort an, dass Du in erste Linie gedacht hast, dass die Mutter mithilfe des Kinderschutzbundes andere Möglichkeiten bekommt. Dem kann aber in vorliegendem Fall nicht so sein, da der Kinderschutzbund in dem Fall auch in erster Linie den Schutz des Kindes im Auge haben muss.

Dann haben wir Beide wohl aneinander vorbeigeredet.

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Das ist doch eine sehr spezielle Situation. Was da alles vorgefallen ist, weiß hier keiner und sicher kann man da auch nichts raten.
Fühlst Du Dich ungerecht behandelt oder hast Zweifel an den Entscheidungen des Jugendamtes, dann nehme Dir einen Anwalt.

washilfts 12.02.2015, 11:06

.....doch, weiß man schon.....

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ich würde sagen du nimmst einen anwalt für familienrecht und klagst auf regelmäßigen umgang oder gar auf rückübertragung des sorgerechtes auf dich.

gibts schon gedanken dazu was mit dem nächsten kind passiert? wird dies auch direkt nach der geburt in eine pflegefamilie oder in die familie des kv gebracht werdne?

wie auch immer - involviere einen anwalt und lass das kind wiedr zu dir zurückbringen.

Wenn sich das Amt für Jugend und Familie quer stellt ist die einzige Option mit einem Anwalt vorzugehen.

Allerdings ist es fraglich, ob das "gut" ist. Wenn deine Tochter tatsächlich keinen Kontakt möchte solltest Du das akzeptieren, auch, wenn es schwer ist. Vielleicht hilft es, wenn du den Bearbeitern klar machst, was du genau möchtest. Momentan nehmen sie dich sehr wahrscheinlich als "unfähig" war. Beweise durch eine Verbesserung des "Problems", dass du Interesse hast.

washilfts 12.02.2015, 11:17

"des Problems"?

Borderline, Suizidgedanken, Depressionen. Obdachlosigkeit, Gefängnis usw.

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Sebastian1607 12.02.2015, 11:27
@washilfts

Daran kann man auch arbeiten.

Da ich hier einige "unterirdische" Kommentare mittlerweile lese möchte ich noch etwas sagen... Sie ist die Mutter... nur, weil wir es als falsch empfinden, dass sie so ist, wie sie ist ändert sich damit nichts... Es ist hochgradig arrogant und ignorant zu sagen "Ich weiß besser, was für das Kind richtig ist". Man schenkt dem Kind vielleicht ein angenehmeres Leben, aber sicherlich kein besseres. Wer sind wir denn um beurteilen zu können, was sein darf und was nicht sein darf????

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washilfts 12.02.2015, 11:42
@Sebastian1607

Eine Mutter mit Borderline und Depressionen und daraus resultierenden Suizidgedanken ist nicht nur für sich, sondern auch für das Kind eine Gefahr.

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Sebastian1607 12.02.2015, 11:49
@washilfts

Stimmt. Es besteht die Gefahr, dass das Kind andere Werte vermittelt bekommt. Natürlich kann es sein, dass sich die Mutter umbringt... oder vor ein Auto läuft... dass das Kind wegen irgendetwas stirbt... das ist alles möglich... es ist auch möglich, dass das Kind bei der Pflegefamilie vergewaltigt wird... alles im Bereich des Möglichen. Und? Es könnte auch sein, dass ein Flugzeug, dass mit Schweinen beladen ist über der Wohnung der Pflegefamilie abstürzt und die letzten Worte des Kindes "Schau mal, da ist Spiderschwein" lauten...

Du sprichst von Möglichkeiten als wären es Fakten...

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Sonja66 12.02.2015, 11:53
@washilfts

Deine ständigen Verurteilungen der Mutter gegenüber stellen für Mutter und das Kind auch eine Gefahr dar, minderst Du doch ständig ihre eh schon geringe Selbstsicherheit. Mit Deinen Vorwürfen an sie ziehst Du sie voll runter. Das soll dann hilfreich sein - oder wie? Das ist eine Gefahr! Du bist also nichts anderes, wie die Fragestellerin selbst (nach Deinen Angaben) - Du stellst eine Gefahr dar!

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Sebastian1607 12.02.2015, 11:58
@Sonja66

Naja, ob er eine Gefahr für Mutter und Kind darstellt.. glaub ich nicht mal :) aber diese "Verurteilung" auf Grund der eigenen Wertewahrnehmung ist halt einfach maßlos arrogant.

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Sonja66 12.02.2015, 12:02
@Sebastian1607

Wenn Du Dich da mal nicht täuscht! Wenn man eh schon mürbe ist und immer wieder noch eine auf den Deckel bekommt, verurteilt wird und so, dann kann das wirklich gefährlich werden. Zweifel werden größer, der Mut nimmt ab.......

Körperlich gesehen wäre das so, als ob man schon am Boden läge und immer und immer wieder noch einen weiteren Tritt erhielte, bis ? .........

Arrogant auch, in jedem Fall ist ihre Sicht auf die Welt und Wirklichkeit sehr eingeschränkt.

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Sebastian1607 12.02.2015, 12:05
@Sonja66

Ich möchte Dir da ja eigentlich recht geben... aber ich werfe ihm ja Arroganz vor... wenn ich jetzt sage, er ist auch eine Gefahr bin ich selbst arrogant. OK, das bin ich zwar so oder so, aber eigentlich versuche ich das zu vermeiden :D

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Sonja66 12.02.2015, 12:11
@Sebastian1607

Warum vermeiden? Ist immer hinderlich! Alles etwas leben, wäre die goldene Mitte. Man würde dann allem und jedem eine Daseinsberechtigung erteilen und es auch immer wieder mal im Leben anwenden. So darf alles sein. So gehört sich das, wie ich meine. Vermeiden bringt immer Probleme, meine ich. Das Vermiedene drängt sich dann doch ins eigene Leben, und bleibt, bis wir es angenommen/akzeptiert haben ;-) Versuche einfach mit den Aspekt "Arroganz" in Frieden zu kommen. Machmal lebt er halt auch :-) ......... Nicht zu viel und nicht zu wenig davon. Dann passt doch alles.

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Sebastian1607 12.02.2015, 12:15
@Sonja66

Ich weiß, was du meinst ^^ ich sage ja auch, welchen Standpunkt ich dazu habe. Aber mir gehts jetzt nicht darum irgendwem eine Schuld zu geben. Das will ich einfach nicht.

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Sonja66 12.02.2015, 12:22
@Sebastian1607

Ne, von Schuld sprach ich auch nicht. Schuldig ist hier keiner. Washilfts sieht das anders, aber gut, das tun viele. Ich wollte washilfts eigentlich nur sagen, dass sie nichts anderes tut, als das, was sie so sehr verurteilt. Andere Verurteilen bringt nichts, wie ich meine, und ist wohl selten hilfreich. Aber von Schuld spreche ich sicherlich nicht. Schuld gibt es wohl gar nicht, ist halt alles ein Lernprozeß, der so sein soll.

Ich finde nicht, dass Du Schuld verteilt hast, sondern einfach Deine Meinung kund getan hast.

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washilfts 12.02.2015, 12:35
@Sebastian1607

Hat man schon mal gehört, daß man eine Mutter vor ihrem Baby oder Kleinkind schützen muss? Umgekehrt leider viel zu oft.

Ich bin schon von Berufs wegen zu 100 % und kompromisslos immer auf Seiten der Kinder. Kinder MÜSSEN geschützt werden und haben DAS RECHT auf eine sorglose, behütete und liebevolle Kindheit - selbst wenn die Mutter davon ausgeschlossen werden mußte.

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Sonja66 12.02.2015, 12:48
@washilfts

Es ist absolut unrealistisch und auch von Natur aus gar nicht vorgesehen, einem Kind eine sorgenlose, behütete und absolut liebevolle Kindheit zu geben. Alle Menschen sollen eigene Erfahrungen machen, auch mit den Problemen und Schwierigkeiten des Lebens. Die gehören mit dazu. Und wenn man versucht, Kinder davor zu schützen, so fehlt ihnen der richtige Umgang mit Problemen, Herausforderungen und Co im Leben. Sie wachsen dann in einer Scheinwelt auf, die Du wohl so gerne hättest, die es aber nicht gibt! Du bist nie und nimmer auf Seiten der Kinder, wenn Du sagst, dass ihre Mütter schlecht und unfähig seien, wenn Du Mütter verurteilst, wenn Du Mutter und Kind trennst. Das ist wider der Natur. Das Leben will Entwicklung! Wir alle haben schmerzvolle Erfahrungen in unserer Kindheit gemacht und werden später weiterführend oder hinderlich damit umgehen. Das liegt an jedem selbst. Schmerz und Leid gehört mit zum Leben, aber wir können lernen, damit umzugehen.

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washilfts 12.02.2015, 12:57
@Sonja66

Wie oft hast du jetzt das Wort "leben" gebraucht? Die Mutter ist aufgrund ihrer psychischen Erkrankung selbstmordgefährdet! Kennst du den Begriff "erweiterter Selbstmord"?

Kein Jugendamt nimmt aus Jux oder Langeweile ein Kind von seiner Mutter weg, nur wenn "Gefahr im Verzug" ist!!!

Und selbstverständlich haben Kinder ein Recht auf die von mir beschriebene Kindheit - keine Frage.

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washilfts 12.02.2015, 13:00
@washilfts

Und damit ist die mittlerweile sinnlos gewordene Diskussion für mich beendet. Tut euch keinen Zwang an, weiter zu schwadronieren.

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Adlerblick 16.02.2015, 00:04
@Sebastian1607

@Sebastian1607:

Suizidgedanken, Depressionen. Obdachlosigkeit, Gefängnis

Daran kann man auch arbeiten.

Und in welchem Zeitraum glaubst Du, dass man das bearbeiten kann??????

Alleine schon bei der Depression mit Suizidgedanken besteht die Gefahr eines erweiterten Suizids. Kein Familiengericht der Welt wird sich der Gefahr aussetzen hier eine Entscheidung pro Mutter zu fällen und damit das Kind in Lebensgefahr zu bringen!

Das hat nichts mit Arroganz zu tun, das hat schlicht und ergreifend mit Verantwortung zu tun.

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Adlerblick 16.02.2015, 00:42
@Sonja66

@Sonja66:

Was hilfts verurteilt überhaupt nichts, das hast bloß immer noch nicht kapiert.

Washilfts hatte der FS sogar empfohlen eine Therapie zumachen, damit sich ihre Chancen verbessern, eines Tages ihr Kind zurückzubekommen.

Von Dir und von Anderen wird ja das bereits angezweifelt, obwohl es die einzige Möglichkeit überhaupt wäre, um eine Diskussion in die Wege zu leiten mit dem Familiengericht, ob eine Rückführung möglich wäre.

Washilfts weist lediglich auf die gesetzliche Lage hin, und die lässt sich auch trotz Eurer Kontra-Einstellung nun mal nicht ändern. Letztendlich ist das auch ein Schutz für die Kinder.

Wir hatte erst vor kurzem einen Prozess gegen eine Mutter laufen, die letztes Jahr ihre beiden Kinder umgebracht hat im Rahmen ihres eigenen Suizidversuchs.

Die Kinder überlebten nicht, die Mutter schon.

Sie wurde nun in einem Prozess zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt.

Hätte man da auch noch gemäß Deines Vorschlages den Ansatz bringen sollen, die Kinder müssen lernen mit Schwierigkeiten zurande zu kommen????

Im Falle dieser Mutter waren vorher bereits mehrere Hinweis an das Jugendamt erfolgt, doch letztendlich war auch das machtlos.

Jetzt kommt die Frage nach der Verantwortung - auch der Ämter.

Vielleicht erkennst jetzt mal an diesem Beispiel wie hirnrissig es ist, kleine Kinder, die gar nicht in der Lage sind Gefahr zu erkennen in die Obhut ihrer depressionskranken Mutter zu geben.

Ganz zu schweigen davon, dass es fürchterlich ist für Kinder mitzuerleben, wenn eine Person eine Depression durchlebt. Sie wissen überhaupt nicht, was sie tun könnten und sie entwickeln darüber hinaus Schuldgefühle, weil sie denken, dass sie Schuld hätten an dem Zustand ihrer Mutter.

Dir Sonja halte ich zugute, dass Du offenbar keine Ahnung hast wie Depressionen verlaufen, sonst würdest Du hier keine Forderungen aufstellen, wie Du sie in Deiner ständigen Oppositionshaltung bringst.

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Adlerblick 16.02.2015, 01:21
@Sebastian1607

@Sebastian1607: Mit diesem Kommentar hast bewiesen, dass Du tatsächlich keinerlei Sachkenntnisse hast, sondern lediglich aus einem Bauchgefühl heraus handelst.

Doch Bauchgefühle bieten keine Sicherheit für Kinder, und die hat immer Vorrang vor allem Anderen.

Dir fällt auch nichts Dümmeres ein als das Beispiel zu nennen, dass das Kind in der Pflegefamilie vergewaltigt werden könnte. Und was wäre dann, wenn das Kind von der Mutter freigegeben würde zur Befriedigung pädophiler Bedürfnisse.

Merkst Du jetzt, wie daneben Dein Kommentar ist????????

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setz dich mit dem Jugendamt in Verbindung, dann weisst du mehr, auch Hilfe ist möglich

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