Ich darf keine Überstunden aufschreiben auch wenn ich welche mache in der Ausbild?

4 Antworten

Du darfst in der Ausbildung keine Überstunden machen, also gibt es auch nichts aufzuschreiben.

Das du am Anfang der Ausbildung langsam bist ist normal und darf dir nicht zur Ungunsten gerechnet werden, indem du Unbezahlt Überstunden machst.

Ab sofort gilt für dich, Dienst nach Dienstplan und nicht länger.

Nur zum ersten Absatz: Doch, aus "dringenden betrieblichen Gründen", die müssen aber zeitnah als Freizeit ausgeglichen werden. NACHTRAG: und auch nur, wenn der/die Azubi über 18 ist.

Mit dem Rest hast Du natürlich Recht, das geht gar nicht.

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Keine Überstunden mehr leisten, um Punkt Feierabend alles stehen und liegen lassen und nach Hause gehen. Wenn die Chefin was sagt, kannst du sie ja auf ihre eigene Anweisung, keine Überstunden mehr zu leisten/aufzuschreiben, hinweisen. Eventuell wäre ein Hinweis auf ihre Pflichten als Arbeitgeber ebenfalls angebracht. Denn Überstunden müssen immer mit Freizeit oder Geld vergütet werden.

Nach der Ausbildung würde ich den Arbeitgeber wechseln.

LG Knom

Dann teile deinem Chef mit, dass du auch keine Überstunden leistest, wenn sie nicht in irgendeiner Form vergütet werden.

Intern für dich solltest du dir die Stunden trotzdem aufschreiben.

Mache ich, Vielen dank

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Als Azubi darfst du keine Überstunden vergütet bekommen weil du keine machen darfst ...

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das ist mir ja bewusst mir geht es nur darum das ich welche mache mir es aber nicht notieren darf genau wie die anderen die mit mir arbeiten ... das ist ungerecht wirklich ungerecht

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@ViktoriaDe

Gibt schlimmeres

ich kann dir sagen wie‘s bei mir ist auf’m Bau is

ich hab ungeregelte Arbeitszeiten selbst als Azubi, das heißt mal musst du um 5 auf der Baustelle sein und bis 22 Uhr arbeiten mal beginnt deine Arbeit erst um 10 und ist um 15 Uhr schon fertig.

man kann sagen die einzige Konstante in der Ausbildung ist die Berufsschule jeden Donnerstag und jeden zweiten Mittwoch

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Dass Überstunden entstehen kann immer mal passieren. Azubis müssen diese allerdings zeitnah mit Freizeit vergütet bekommen. Das Gesetz sieht kein direktes Verbot von Überstunden für Azubis vor.

Nur bei  „vorübergehenden und unaufschiebbaren Arbeiten in Notfällen, soweit erwachsene Beschäftigte nicht zur Verfügung stehen“, darf ein minderjähriger Azubi Überstunden im Betrieb machen. Dies ist in  § 21 des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG) definiert. Zudem müssen Heranwachsende laut Jugendarbeitsschutzgesetz in der Ausbildung für gemachte Überstunden  innerhalb der nächsten drei Wochen einen Freizeitausgleich erhalten.
In der Ausbildung sind Überstunden normalerweise  gar nicht vorgesehen. Minderjährige Auszubildende müssen sich an ein Tageslimit von  acht Stunden halten. In Ausnahmefällen darf diese Grenze auf  achteinhalb Stunden ausgeweitet werden. In einer solchen Situation muss ein Freizeitausgleich jedoch noch  in der gleichen Woche stattfinden.
Volljährige Auszubildende können andere Arbeitszeiten haben. Überstunden darf ein Azubi über 18 Jahren aber ebenfalls  nur bedingt machen. Die tägliche Arbeitszeit darf in der Regel  nicht länger als acht Stunden betragen. Handelt es sich jedoch nur um eine zeitlich begrenzte Regelung, kann die tägliche Arbeitszeit für volljährige Azubis auch auf  zehn Stunden heraufgesetzt werden.

LG Knom

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