Ich brauche Hilfe, was soll ich tuen?

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4 Antworten

Deine Infos sind sehr dürftig. Natürlich sollst du hier jetzt nicht dein Privatleben ausbreiten, aber was heißt "traurig und leblos"? Vermisst du alte Freude? Hattest du ein besseres Verhältnis zu deiner Mutter? Ist dir der Ort noch zu fremd oder bist du eher auf dem Land aufgewachsen und kommst mit dem Stadtleben (kleinere Wohnung etc.) nicht klar?

Was ich machen würde: Entweder alles mal detailliert aufschreiben, in Stichpunkten (mich stört ..., ich hätte gern ....) und deinem Vater geben. Oder jemanden ansprechen, der ein Gespräch mit euch zusammen führt und zwischen euch vermittelt. Vielleicht einen anderen Verwandten, guten Freund der Familie etc. Sage, dass es dir so schlecht geht, dass du schon ans Abhauen denkst.

Es gibt bestimmt Kompromisse zwischen Abhauen und Aushalten. Z.B. Wochenenden und Ferien in deiner alten Heimat. Mehr Kontakt mit deiner Mutter und deinen alten Freunden.

Überlege mal, was man ändern könnte, damit es dir in Hamburg besser geht. 

Was müsste sich am Alltag,

an der Wohnsituation,

am Kontakt mit deinem Vater,

an Freundschaften (neu),

am Kontakt mit alten Freunden,

an Hobbys/ Hobbymöglichkeiten,

an der Schulsituation,

etc. 

ändern, damit es dir besser ginge? 

Was könntest du selbst ändern, was dein Vater, wozu bräuchtet ihr Hilfe von außen?

Was kann man äußerlich ändern, was innerlich (Einstellung auf beiden Seiten)?

Wobei (s.o. Kategorien und konkrete Situationen) sollte dein Vater mehr auf dich zugehen, wie könnte das aussehen (z.B. Gespräch mit der Regel: Jeder wiederholt erst mal das, was der andere gesagt hat, und wenn er das richtig verstanden hat, geht er erst mal positiv darauf ein, sagt also, wie er den Forderungen nachkommen könnte, bevor er erklärt, warum er die Forderungen nicht erfüllen möchte). Danach wird ein Kompromiss gesucht, mit dem es beiden etwas besser geht.

Überlege dir mal, was du alleine oder mit Zustimmung deines Vaters machen könntest, damit es dir besser geht, z.B. Kontakt zu alten Freunden wieder aufnehmen, evtl. Schule wechseln, wenn es da schief läuft, Zimmer umgestalten, damit du dich mehr zu Hause fühlst, Kontakt mit deiner Mutter intensivieren, alte Hobbys wieder aufnehmen und ggf. im Verein etc. ausüben, um auch in Hamburg etwas zu haben, das dir Spaß macht usw.

Gehe in kleinen Schritten vor und versuche, eines nach dem anderen zu ändern. Strebe Kompromisse und kleine Veränderungen an, wenn der große Wunsch erst mal nicht erfüllt werden kann. Sprich mit deinem Vater über einen Besuch in der alten Heimat in den Sommerferien. Das kann er langfristig planen und du hättest dann Zeit, Mutter, alte Freunde und alte Plätze aufzusuchen.

das ist nicht so einfach er will das nicht hören er sagt ich kann nicht richtig darüber nachdenken und das alles gut ist

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Respekt! Viele gute Anregungen!

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Hast du keine gute Freundin?
Vermutlich bist du Schülerin; wie alt bist du denn?

ich habe nur Mitleids freunde. und ich bin 13

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@Lissy295

Danke für deine Mitteilung! Inzwischen hat ja 'Tasha' schon viel dazu geschrieben und Anregungen gegeben. Druck dir das am Besten mal aus und dann schau es dir immer wieder mal an. Da sind gute Ideen dabei. Lass es mal auf dich wirken, und pack mal das eine oder andere davon an! Gute Wünsche!

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@Lissy295

Noch eine Ergänzung: Ich kann mir gut vorstellen, dass du deine Mutter sehr vermisst. Schließlich bist du als Mädchen mit 13 unterwegs in Richtung 'junge Frau', und da wäre es schon gut, wenn jemand 'weibliches' Erwachsenes für dich auch da wäre.

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Ich kann dazu nur sagen. Suche dir die richtigen Freunde mache sachen außerhalb der Stadt.

Ich bin jedes wochenende in Hamburg und finde jedes mal neue Orte die super schön sind.

Aber meist helfen nur die richtigen Kontakte ^^

Du könntest wenigstens kurz erklären warum es so ist....Hamburg ist doch das Schönste das es gibt...


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