Ich brauche Hilfe, mein Leben ist zurzeit sinnlos?

Support

Liebe/r WeiseFragen,

auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen.

Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule oder dem Beruf sein. Oder schau mal hier: http://www.nummergegenkummer.de

Herzliche Grüße

Eva vom gutefrage-Support

14 Antworten

Hallo WeiseFragen,

ich kann Dich gut verstehen! Freundschaften sind wichtig, damit wir uns emotional wohlfühlen und ausgeglichen sind. Wir Menschen sind nicht als Einzelgänger erschaffen worden, sondern brauchen die enge Gemeinschaft anderer, um auf Dauer psychisch gesund zu bleiben. Das ist aber in der heutigen Zeit gar nicht so einfach! Viele denken nur an sich und den eigenen Vorteil und sind daher für echte Freundschaften denkbar ungeeignet. So kann es leicht geschehen, dass man zwar täglich mit vielen Menschen zu tun hat, aber niemand da ist, der sich wirklich für einen interessiert. Dadurch macht sich schnell Einsamkeit breit.

In einem Buch heißt es: "„Einsamkeit ist keine Krankheit, Einsamkeit ist ein gesunder Hunger . . ., ein natürliches Zeichen dafür, dass es uns an Freundschaften fehlt" ( In Search of Intimacy). Ein kleiner Trost mag für Dich sein, dass Du mit diesem Problem nicht allein dastehst. Dennoch solltest Du nicht in Mutlosigkeit versinken, denn allein zu sein ist kein unabänderliches Schicksal! Was also könntest Du tun?

Wenn Du Probleme hast, Freunde zu finden, dann kann das natürlich viele Ursachen haben. Eine könnte sein, dass Du Dir selbst im Weg stehst. Damit meine ich, dass es darauf ankommt, wie Du Dir selbst stehst. Wenn Du Dich als nicht liebenswert und unattraktiv ansiehst, wirst Du wahrscheinlich große Probleme damit haben, auf andere zuzugehen, weil Du denkst, Du könntest zurückgewiesen werden. Sollte das auf Dich zutreffen, dann ist es an der Zeit, einmal über Dein negatives Selbstbild nachzudenken.

Hast Du wirklich so wenig zu bieten, dass Dich andere uninteressant finden? Oder meinst Du, dass Du so unattraktiv auf andere wirkst, wie Du möglicherweise selbst denkst? Wenn Du beispielsweise auf ein gepflegtes Äußeres achtest, ohne Dich unbedingt übertrieben modisch zu kleiden, dann ist das schon mal eine dicker Pluspunkt. Dazu gehört auch, dass Du auf eine gesunde Ernährung achtest, Dich ausreichend bewegst und genügend Schlaf bekommst. Solche guten Lebensgewohnheiten wirken sich nämlich sehr vorteilhaft auf Dein Aussehen aus und steigern nicht zuletzt auch Deine Selbstachtung!

Es geht aber nicht nur darum wie Du äußerlich auf andere wirkst. Es kommt auch darauf an, ob Du eine positive, lebensbejahende innere Einstellung hast. Diese wirkt sich entscheidend auf Deine Ausstrahlung aus. Zum Beispiel gibt es kaum etwas, was sich anziehender auf andere auswirkt, als ein freundliches Lächeln. Kommt dazu noch eine Prise Humor, fühlen sich andere automatisch zu Dir hingezogen. Das ist aber noch nicht alles!

Wenn Du echte Freunde hinzugewinnen willst, ist eines sehr wichtig: offen sein. Das bedeutet, dass Du anderen von Dir erzählst, sie wissen lässt, was wirklich in Dir vorgeht. Das heißt natürlich nicht, dass Du allzu offenherzig bist und gleich jedem Deine innersten Geheimnisse anvertraust. Erst muss einmal eine gewisse Vertrauensbasis da sein, bevor man sein Inneres preisgibt. Diese entsteht jedoch am besten dann, wenn Du Dich so gibst wie Du wirklich bist und nicht so wie du denkst, was andere von Dir erwarten. Wenn Du in einer Beziehung ganz Du selbst bist, dann wirkst Du ohne Frage liebenswert und anziehend. Andererseits solltest Du aber auch nicht nur von Dir selbst erzählen, sondern Dich auch für Dein Gegenüber interessieren. Stelle ihm Fragen und höre dann gut zu! Ja, ein offener Gedankenaustausch ist für eine Freundschaft das A und O!

Wenn Du Freunde finden willst, dann ist es wichtig, selbst die Qualitäten eines guten Freundes zu haben. Jemand hat einmal gesagt: "Es gibt nur einen Weg, Freunde zu gewinnen; selbst einer zu sein" (Ralph Waldo Emerson). Der Schlüssel dazu ist das selbstlose Interesse an anderen. Dazu fällt mir ein, was Jesus Christus hierüber einmal sagte: "Wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun, so tut auch ihnen" (Lukas 6:31). Diese Lehre ist auch als die "goldene Regel" bekannt geworden.

Ein selbstloser Freund ist man vor allem dann, wenn man gerne gibt. Ja, wenn einem die Bedürfnisse des Freundes wichtiger sind, als die eigenen Vorlieben und Bequemlichkeiten, dann ist man tatsächlich ein echter Freund! Auch hierzu ist der Rat der Bibel sehr passend: "Beglückender ist Geben als Empfangen" (Apostelgeschichte 20:35). Dominiert in einer Beziehung das Geben, dann fördert das nicht nur die Freundschaft, sondern macht einen sogar selbst viel glücklicher! Das wird in der heutigen Zeit leider vielfach vergessen und so gehen viele Freundschaften wieder in die Brüche.

Du siehst also, es gibt viele Möglichkeiten, Menschen als seine Freunde zu gewinnen. Wenn Du die genannten Tipps beachtest und umsetzt, dann wirst Du sicher eines Tages nicht mehr so einsam sein und Menschen um Dich haben, die Dich lieben und schätzen.

LG Philipp

Hm schon ein bisschen komisch .. man könnte meinen dass ich diesen Text geschrieben haben könnte.

Abgesehen von Details bin ich in einer ähnlichen Lage wie du.

Ich bin jedoch 18, komme aus der Türkei ( auch hier aufgewachsen ) und bin kurz vor den Abi-Prüfungen, denke drüber nach Marketing (Wirtschaft) zu studieren.

-[Am Ende hinzugefügt : Gaming ist schrott und komplette Zeitverschwendung. Ich habe 600 h in Overwatch und 1000+ h ln Monster Hunter um nur 2 Beispiele zu nennen. Diese Zeit war echt nur vergeudet und ich hätte sie besser investieren können.]-

Da ich nicht viel Zeit mit anderen Menschen verbringe aber in mir den Drang habe, meine Zeit sinnvoll zu nutzen versuche ich mich dauernd zu bilden. Ich lese viel. Vor allem Philosophie und Psychologie. Ich versuche Antworten zu finden. Was ist der Sinn des Lebens, wie lebt man richtig und warum tuhen meine Mitmenschen genau das und was denken sie sich dabei ?

Sich mit solchen komplexen Sachen zu beschäftigen kann einerseits interessant sein aber bereitet einem irgendwann Kopfschmerzen. Denn die Welt des Geistes ist dunkel und chaotisch. Wenn man zu sehr in das Denken hineinstürzt verliert man sich darin und wird depressiv.

Passivität kommt uns nicht gut. Wir brauchen Aktivität. Es gilt immer die goldene Mitte zu finden. Da gibt es jetzt neuere, abendländische Philosophen wie Kant, Nietzsche, Schopenhauer die einem alles auf viel zu theoretischer Weise erklären wollen, wie man das Leben leben soll. Das ist aber nichts für uns ‚normalen‘ Menschen. Das was ein Nietzsche schreibt ist Gedankenfutter für Hochbegabte, was wir nicht sind. Wir sind lediglich normale Menschen mit anderen Interessen und Charakter als die Mehrheit. ( Doch nicht normal ? Haha 😂)

Ich konnte bei mir selbst die letzten Monate Fortschritte sehen. Das lag vermutlich daran, dass ich überzeugt und entschlossen war, mein vorhandenes Wissen in die Tat umsetzen zu wollen. Neue Leute kennenlernen ? Wie könnte ich das denn machen ? - Mhm, ich finde Samurai cool, mal schauen obs hier in der Nähe einen Kendo-Club gibt (Schwertkampf).

Den gabs und so hab ich mich da angemeldet. Neue Leute kennengelernt aber das war nicht das einzig gute daran. Ich habe gemerkt, dass ich beim Schwertkampf so viel lernen kann und dass ich Fortschritte mache mit der Zeit. Es gibt Schüler- und Meistergräde im Kendo und ich bin kurz vor meiner ersten Prüfung im Schülerrang und mein Wunsch, diesen zu bestehen gibt mir die Motivation und Energie, immer mehr meinen Körper und meine Technik zu trainieren und aus der Passivität in die Offensive zu gehen.

Heute habe ich in einem Kampfkunst- Buch gelesen : „ Der Trick besteht darin, mit der Situation zu fliessen, statt sie kontrollieren zu wollen. Negativität arbeitet immer gegen dich. Wut und Ärger sind deine Feinde. Gehe nicht davon aus, dass du weisst, was geschehen wird, noch bevor es geschehen ist. Erzeuge positive Energie. VERTRAUE DIR SELBST.“

Ja, Selbstvertrauen nh. Daran liegts wohl. „Man kann wissen, wie man siegt ohne in der Lage zu sein, es zu tun“ - Sunzi ( chinesischer General vor 2500 Jahren ) Aber Selbstvertrauen ist nichts angeborenes, es ist was natürliches das jedem Menschen gegeben oder genommen werden kann. Der beliebteste Student kann sich wie eine Ameise verhalten wenn er intensiver Demütigung von seinem Umfeld ausgesetzt wird und ein Mobbing Opfer wirkt beim nächsten Klassentreff richtig charismatisch weil er seit seinem Abschluss Kampfkunst gemacht hat, Körper und Geist gestärkt hat und sich nun selbst verteidigen kann. Das gibt einem nämlich Vertrauen. Dass man selbst für sich sorgen kann und auf niemanden angewiesen ist.

Worum es also geht ist, raus zu gehn und etwas zu tun. Ja, leichter gesagt als getan, glaub mir ich weiss wie das ist. Aber was wichtig ist, ist dass man sich Zeit lässt. Ein Zitat aus dem gleichen Kampfkunst Buch : „Sei geduldig. Es ist nicht notwendig Ergebnisse zu erzwingen. Es ist nicht notwendig zu dominieren. Sanftmut bewahrt Kraft. Beobachte und höre zu. Verschmelze in der Harmonie. Führen und Geführtwerden verschmelzenzu einer Bewegung.Die Richtung ergibt sich spontan. Erzeuge Harmonie. Was du brauchst, wird zu dir kommen. Respektiere deine Mitmenschen. Erfreue dich an dem Respekt, den man dir zollt. Fühle dich sicher. Fühle dich gut.“

Ziemlich langes Zitat aber es passt gut. Womit ich mich momentan stark beschäftige obwohl ich eigentlich für die Abiprüfungen lernen sollte ( man ich bin so hoffnungslos, hoffentlich schaff ich die Prüfungen 😂) ist der Buddhismus. Das Buch könnte man auch dem Buddhismus zuordnen.

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Dass Videospiele zum größten Teil nur Zeitverschwendung sind ist eine Sache, die ich dir nach so langer Zeit, aber auch schon seit viel früher, garantiert bestätigen kann. Es ist ein Zeitvertreib. Was davon bleibt ist das, was man im Spiel schafft und das ist üblicherweise (aber nicht ausnahmslos) für das Leben komplett irrelevant. Desweiteren Lektionen, wie man sie sonst auch in vielen anderen Medien wie Filmen und speziell Büchern findet.

Bücher lesen ist etwas, was ich wirklich gerne sehr oft tun möchte und auch würde, wenn es mir unbeschränkt möglich wäre. Aufgrund des Problems, für das ich den in dieser Frage genannten Psychotherapeuten habe, auf das ich aber erstmal gerne nicht näher eingehen möchte, habe ich Schwierigkeiten damit. Beschreiben wir es als eine Art Konzentrationsschwierigkeiten, die dazu führen, dass ich Bücher nicht vernünftig lesen kann und oft auch während FIlmen und allem oft nicht aufpassen kann. Es ist, als könnte ich nicht lernen. Das ist seit vielen Jahren so und auch der Hauptgrund für meine schlechte Abiturnote. Daher habe ich bis jetzt noch nicht viele Bücher gelesen und weiß nicht, welche ich zu lesen versuchen soll, zumal es so viele gibt und man nicht weiß, welche einem am meisten helfen werden.

Es ist absolut logisch finde ich, sich so weit man kann weiterzubilden. So sehr wie möglich. Es ist unlogisch, warum man das nicht tun sollte.

Durchgehend, immer, wenn ich nichts anderes tue denke ich. Ich denke über alles nach, ich habe sogar das Gefühl ich denke viel zu oft und zu sehr über alle Dinge nach. Oft ist es aber auch einfach interessant. Mich interessieren, für alles, inklusive denken, Themen wie Philosophie und Psychologie auch sehr, aber auch andere wissenschaftliche Themen.

Durch zu viel denken wird man depressiv, das kann ich sogar noch stärker bestätigen als die Tatsache, dass Videospiele größtenteils unproduktiv sind :)

Schwertkampf interessiert mich auch sehr, in meiner WIng Chun Schule wurde Escrima angeboten, das wäre aber insgesamt zu teuer geworden... Vor kürzerem habe ich mehrere Stunden Historisches Fechten gemacht, also Kampf mit dem Langschwert.

Man kann behaupten, dass in diesen Weisheiten vergangener Zeitalter Wahrheit steckt und diese noch auf die heutige Zeit anwendbar sind, um den richtigen Weg zu finden, und das würde ich auch gerne glauben und feststellen könntn, aber um das mit Sicherheit sagen zu können müsste man erst einmal entschlüsseln, wie sie sich auf heute übertragen lassen bzw. wie sie auf heute übertragen aussehen würden, und ob es dann tatsächlich klappt und die Befolgung einem weiterhilft... Bis dahin weiß ich weiterhin nicht, was ich tun soll...

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@WeiseFragen

Schau doch, du hast da einen Ahnung. Eine Ahnung, die dich der Wahrheit näher bringen könnte.

Man kann behaupten, dass in diesen Weisheiten vergangener Zeitalter Wahrheit steckt und diese noch auf die heutige Zeit anwendbar sind, um den richtigen Weg zu finden,  [...] aber um das mit Sicherheit sagen zu können müsste man erst einmal entschlüsseln, wie sie sich auf heute übertragen lassen bzw. wie sie auf heute übertragen aussehen würden

Ei super, dann fang doch an das zu entschlüsseln ! :D
Die 'Erkenntnis was die Welt im innersten zusammenhält' wird einem ja nicht in den Schoss gelegt, man muss sich die Schlussfolgerung selbst erarbeiten.

Ich selbst bin noch lange nicht am Ziel aber ich bin fest davon überzeugt, dass mein momentaner Weg mich irgendwann dahin bringt. Egal ob ich nun 1 oder 10 Jahre brauche oder Umwege nehme, solange ich irgendwann an mein Ziel komme kann ich weiter machen !

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@SaskeItachi

Nun, schon beim lesen dessen habe ich gefunden, was wofür bereits von mir bestätigt zutreffen kann, aber vom meisten weiß man es eben nicht. Wenn man es herasufindet, dann merkt man es sofort, aber es ist bis dahin gar nicht sicher, ob es überhaupt zutrifft, weswegen man sich nicht fest darauf verlassen sollte... :P PS. Was ist dein Weg, wenn ich fragen darf?

Und viel Erfolg bei den Abiprüfungen!

Kein Stress, mit ordentlichem lernen schafft man das gut.

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@WeiseFragen

Danke gebe mir sicherlich die nächsten 4 Wochen Mühe :)

Mein Weg ? Ich denke, dass man sowas schlecht beschreiben kann. Man macht es einfach. Man sucht, findet, sucht weiter ...

Wenn man jetzt paar Schlagwörter nennen möchte kann man sagen, dass ich mich in den folgenden Wegen üben möchte :

1. Dem Schwert-Weg (mitunter Bushido - Der Weg des Kriegers)
2. Dem Zen(buddhismus)-Weg
3. Dem Weg des Stoa
4. Dem Weg des materiellen Erfolgs.

Ich sehe den letzten Punkt oft in Konflikt mit den anderen 3 stehen und hoffe, dass ich eine Möglichkeit finde, alle Aspekte unter einen Hut zu bringen.

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Hi,

Ich weiss das ist immer leicht gesagt aber verlasse den Warteraum in den dich selber reingesetzt hast und fange an zu Leben. Es hindert dich ja niemand dich zb auf ein Nebenjob bis dahin zu bewerben oder ein freiwilliges soziales Jahr oder Praktika zu machen. Das hat direkt mehrere Vorteile, du kommst raus, verdienst evtl Geld, bekommst Zuspruch und lernst nebenbei noch Menschen kennen und hast auch direkt Themen über die ihr euch kennenlernen könnt. Da du dir ohnehin unsicher bist in welche Richtung es gehen soll, hast du jetzt noch die Zeit überall Mal reinzuschauen.

Auch fände ich es toll wenn Mal im Urlaub kommen würdest 😉 ich glaube das du auch sehr erschöpft und ausgelaugt bist und ein Urlaub bietet da echt viel um sein Akku wieder aufzuladen. Ich weiss das deine Eltern da auch mitreden, aber vielleicht ist da ja sowas in der Art drin.

Und damit noch mehr Leute kennen lernen kannst wäre auch ein Hobby mehr als brauchbar, was machst denn gerne? Wenn Tiere magst kannst zb im Tierheim Gassi gehen, da trifft man Gleichgesinnte. Wenn Jugendliche/ Kinder magst so kann man in Jugendvereinen mitwirken und mithelfen, man kann sich politisch in Parteien arrangieren, weiterbilden an Volkshochschulen, in Sportvereine gehen usw. Ich finde es da halt nützlich das man direkt Gesprächsthemen hat mit den gemeinsamen Hobby und so eben auch leichter ins Gespräch kommt.

Sollte das alles unmöglich sein (nicht nur beim Nachdenken, sondern beim umsetzen) so würde ich dir zusätzlich empfehlen Mal bei deinen Hausarzt das anzusprechen, da du auch ein paar Tendenzen zeigst, die typisch bei einer Depression sind.

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Zuersteinmal: Vielen Dank für deine Antwort :)

Von Praktika habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung, FSJ hat feste Bewerbungszeiträume meine ich, und ich weiß nicht was es alles gibt, aber Nebenjob hatte ich mir auch schon überlegt... Nur weiß ich nicht, was ich denn genau machen und wie ich dahin kommen soll.

Urlaub ist sozusagen jedes Jahr fest verplant, immer ein Monat oder etwas länger in Griechenland, bisher hatte ich noch nicht die Möglichkeit selber etwas zu planen, und auch das Geld nicht... Ich war noch keinen ganzen Sommer in Deutschland. In Griechenland ist das dann, naja, man kann es Urlaub nennen, aber eher hier und dort alle Verwandten besuchen, genaue Planung wann man wo ist... wirklich ausruhen ist das auch nicht, weil viel zu viele Verpflichtungen und Arbeit dabei sind. Ich möchte mich weitgehend unabhängig machen... Momentan mache ich den FÜhrerschein, vielleicht könnte ich dann in Griechenland endlich mal selber etwas unternehmen, bisher konnte ich ja nur dort sein, wo auch meine Eltern waren.

Die Hobbyfrage ist immer etwas seltsam zu beantworten, ich finde Interesse an sehr vielen Dingen und bin auch schnell für neues zu begeistern, probiere alles gerne mal, aber ich weiß nicht, was ich immer wieder machen könnte. Falls man es dazu zählen kann: Videospiele, Filme, Serien, Musik, aber das sind eher so Hauptbeschäftigungs-sachen, ich weiß nicht ob man es hobby nennen könnte zumal man dabei auch niemanden kennenlernt und es meistens alleine macht.

Tiere liebe ich, sehr. Ich wollte schon immer einen Hund haben, aber da wir eine Wohnung im vierten Stock und damit keinen direkten Garten haben ging dieser Wunsch bisher leider nie in Erfüllung... Meine Eltern waren dagegen. Ich bin mit vier Katzen aufgewachsen, sie wurden alle um die 20 Jahre alt.

Jugendliche und Kinder... naja, können schonmal extrem nervig sein, zumindest im Schulklima, aber brave Kinderchen mag ich sehr, sagen wir es so ;)

Volkshochschule habe ich jetzt schon oft gehört, aber nie wirklich näheres in Erfahrung gebracht... Eine Schule zum Lernen für alles mögliche anscheinend. Ich würde gerne besser griechisch lernen, aber es scheint wohl so zu sein, dass die Lehrer für Sprachen komplett ahnungslos sind wie ich gehört habe.

Sportvereine: Ich bin einer der wenigen jungen Herren, die tatsächlich überhaupt kein Interesse an Fußball haben ;)

Ansonsten habe ich außer Schulsport nie wirklich Sport getrieben außer Kampfsport/Selbstverteidigung, aber da habe ich auch noch nichts gutes, permanentes gefunden.

Von generell allen Sportarten weiß ich nicht, welche mich interessiert und daher weiß ich nicht, in welche Art von Verein ich gehen sollte...

Diese ganzen Sachen sind keineswegs unmöglich, und das möchte ich mit dieser Antwort auch auf gar keinen Fall aussagen, ich bin mir nur generell unsicher und überlege (häufig viel zu viel) bevor ich etwas mache...

Hausarzt habe ich eigentlich keinen, zu dem ich regelmäßig gehe. Dass ich eine Depression habe, dessen bin ich mir schonmal bewusst, und ich habe momentan auch einen Psychotherapeuten/Psychologen, aber eher wegen etwas anderem. Dieser hat mir allerdings das mit der Depression bestätigt. Ich überlege aufgrund einer anderer Tatsachen, ihn zu wechseln... Aber das ist irrelevant.

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@WeiseFragen

Hm okay 😁 also ich denke mit ein Praktikum starten kann da nicht schaden. Hier auf der Seite findest Infos auf was da achten musst, wie die Versicherung usw und auch in wie weit die das beim Studium auch weiterhelfen kann.

https://www.nach-dem-abitur.de/wartesemester-praktikum.html

Im Prinzip kannst einfach Mal schauen was so bei dir in der Nähe ist und für dich interessant aussieht, wenn es was mit Wirtschaft zu tun hat kannst es evtl sogar bei den Studium anrechnen lassen. Wenn dein Praktikum gut absolvierst hat sich evtl dann auch die Frage mit den Nebenjob direkt erledigt und die Fragen dich vielleicht 😁 vom Ablauf her entweder du schreibst eine Bewerbung und bringst die persönlich hin und fragst nach ein Platz oder du rufst da an und fragst nach und schreibst dann die Bewerbung. Gute Erfahrungen habe ich mir einfach reinplatzen gemacht, wenn eher schüchtern bist ruf lieber da an.

Ich drücke dir Mal die Daumen das im Urlaub dann Mal auch Zeit für dich findest 😁

Hm ich würde es, wenn tatsächlich Hunde magst es einfach Mal im Tierheim versuchen, je nachdem wie es das Tierheim handhabt ist man entweder Mitglied und kann Gassi gehen oder man tauscht den Personalausweis kurzzeitig gegen ein Hund ein 😁 so kannst Gassigehen und da wärest vermutlich der Hahn im Korb 😂 ich denke das da schnell Anschluss finden würdest 😂

Und ja an der Schule gibt es nur das Schulgriechisch, Umgangssprache muss man sich da immer selber erarbeiten,aber vielleicht hilft es ein doch am Ende weiter 😂

Vielleicht wäre ja klettern was für dich? Das sieht doch Recht interessant aus so als Sport 😁 oder was mit Speed, Kart fahren oder Kanu?

Und ja am nachdenken sind auch die Depressionen nicht ganz unschuldig, das überlegen funktioniert noch aber das mit den entscheiden und umsetzen hinkt dann. Da hilft im Prinzip nur sich wirklich immer zu sagen das man selber sein eigener Chef ist und man jetzt machen muss und nicht kann. 😂Aber ist echt schwer, ich kenn das auch.

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@jww28

jetzt muss ich nurnoch herausfinden, wo ich ein Praktikum machen möchte xD

Wenn man dort das Schulgriechisch zumindest richtig beibrächte, würde ich es schonmal machen. Das mit der Umgangssprache ist eben das schwerste... Weil man in der Gruppe vieles nicht versteht, aber Fragen würde einen direkt zum Außenseiter machen :P

Ich mag Geschwindigkeit, ich mag Kart fahren nur leider ist es extrem teuer.

Mit Entscheidungen habe ich große Problem, und je wichtiger desto schwieriger...

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