Ich brauche Beweise, dass Sternzeichen Quatsch sind.?

31 Antworten

Hallo leneBLN,

Astrologie ist ein Aberglaube. Manche Menschen klammern sich daran, weil sie nach einer Hilfestellung suchen, Menschen beurteilen zu können. Deswegen fällt es manchen Menschen schwer, von diesem Aberglauben zu lassen. Astrologie als unverlässlich zu erkennen würde für sie bedeuten, selbst andere Menschen und Situationen einschätzen zu müssen, selbstverantwortlich Entscheidungen treffen zu müssen und auch für dummgelaufene Dinge keine Ausrede mehr zu haben.

Ich sage das als Warnung: Es ist aufgrund der obigen Dinge recht unwahrscheinlich, dass Du Deine Schwester da mit logischen Argumenten rausbringst, wenn sie sich emotional an ihren Aberglauben klammert.

Aber wenn Du es trotzdem versuchen willst, ist die Strategie die Kombination aus logischen Argumenten, moralischen Aspekten und praktischen Beispielen. Wie gesagt: Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht.

1) Logische Argumente

Die Astrologie entstand zur Zeit des geozentrischen Weltbildes - also zu einer Zeit, als wir das Sonnensystem noch nicht verstanden hatten. Keiner der Fehler im damaligen Weltbild wurde von der Astrologie erkannt und vorhergesagt.

Dies findest Du hier ausführlich erklärt:

https://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1108/1108.5506.pdf

Und hier:

http://www.astrologie-mit-herz.de/astrologie-wissenschaft.pdf

Lies Dir beide Dokumente einmal durch, dann hast Du schon eine ganze Menge Erklärungen beisammen.

Im zweiten Dokument sind außerdem schon ein paar wissenschaftliche Untersuchungen zur Astrologie beschrieben. Auch diese Untersuchungen haben gezeigt, dass Astrologen einfach nicht können, was sie behaupten.

Hier findest Du eine weitere solche Untersuchung, die einen sehr aussagekräftigen Test astrologischer Behauptungen darstellte. Auch hier sind die Astrologen aber auf der ganzen Linie gescheitert:

http://www.astrologie-mit-herz.de/astrologie-wissenschaft.pdf

Ich zitiere:

Astrologers did no better than chance or than a nonastrolo- ger control subject at matching the birth charts to the personal data; this result was independent of astrologers' confidence ratings for their predicted matches. Astrologers also failed to agree with one another's predictions.

Weitere solche Untersuchungen astrologischer Behauptungen findest Du hier - auf deutsch - beschrieben:

http://diesterne.at/index.php#Astrologie

Schau Dir auch das erst mal selber durch.

2) Moralische Aspekte.

Astrologie ist für Manche harmloser Smalltalk. "Hey, was für ein Sternzeichen bist Du?" Aber das ist leider falsch. Hier erklärt es ein Astronom einmal genau:

https://io9.gizmodo.com/why-believing-in-astrology-is-not-as-harmless-as-you-th-1595802206/+Jessica

Das astrologische Glaubenssystem stellt nicht nur einen gefährlichen Fatalismus in den Raum, es ist zudem höchst diskriminierend. Wir haben als Menschheit gelernt, dass es nicht ok ist, Menschen nach Geschlecht, Hautfarbe oder Heimat in Schubladen zu stecken. Zu glauben, man könne einen Menschen nach seinem Geburtsdatum einschätzen, ist hier qualitativ nicht anders gelagert - aber leider immer noch geduldet.

Wie wenig harmlos das Treiben ist, wird aber spätestens klar, wenn man bedenkt, dass einige Astrologen auch Personalchefs bei ihren Einstellungsentscheidungen beraten. Die abgelehnten Bewerber erfahren dann niemals, dass ihre Bewerbungen allein aufgrund der abergläubigen Neigungen des Personalchefs abgelehnt wurden und sie die Stelle gekriegt hätten, wären sie nur an einem anderen Tag geboren worden.

Keine Seltenheit auf dem Markt

http://www.astro-power.at/astrologie/business-personalauswahl.html

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/obskure-personalauswahl-gescheitert-am-schaedeldeuter-a-691667.html

https://iley.de/?article=BEWERBUNG-aussortiert_wegen_des_sternzeichens

https://www.haufe.de/personal/hr-management/astrologen-auf-dem-hr-beratermarkt_80_417006.html

3) Praxistest.

Viele Leute entgegnen kritischen Stimmen zur Astrologie so etwas schwammiges wie "Ich glaube ja auch nicht dran, aber in meinem Horoskop habe ich mich wirklich wiedererkannt. Richtig gut getroffen war das. Deswegen muss da schon irgendwas dran sein!!"

Un gegen diesen Einwand gibt es ein recht einfaches praktisches Experiment:

Du brauchst als erstes einen Horoskoptext. Den kannst Du auf einem Astrologieportal online erstellen lassen. Da gibt es ein paar kostenlose Portale, bei denen Du Deinen Geburtstag und -ort eingibst - und einen Horoskoptext bekommst.

Wichtig: Nimm nicht den Geburtstag Deiner Schwester, sondern einen anderen. Den von einer prominenten Person zum Beispiel - am besten einer, die Deine Schwester nicht mag. ;-)

  • Erkläre Deiner Schwester, dass Du ein Experiment zu den Horoskopen machen möchtest. Sie soll sich 2 ihrer Freundinnen aussuchen, die mitmachen. Du brauchst die Geburtsdaten von allen 3 Mädchen.
  • Drucke den Text derimal aus; nur mit dem Namen und dem Geburtstag des jeweiligen Mädchens oben. Stecke die Ausdrucke in mehrere verschlossene Umschläge. Schreibe die Namen und Geburtsdaten der drei Freundinnen drauf.
  • Dann müssen alle 3 mal bei Euch daheim sein. Dann macht Ihr das Experiment.
  • Erkläre, dass Du die 3 Horoskope der Freundinnen auf einem Astrologieportal ausgedruckt hast und nun wissen willst, ob sie sich darin gut wiedererkennen. Erkläre aber, dass Du nicht willst, dass sie sich bei dieser Einschätzung gegenseitig beeinflussen. Sie sollten ihr Horoskop deshalb jede in einem anderen Zimmer lesen und Dir Rückmeldung geben, ob sie sich wiedererkennen, BEVOR sie sich untereinander darüber unterhalten. Du kannst z.B. sagen, Du hättest Dein Horoskop machen lassen und wärst ganz überrascht gewesen, wie gut Du getroffen warst. Und nun möchtest Du wissen, ob das Zufall war oder ob sie sich in ihrem HoroDeshalb hast Du ihr Horoskop auch ausgedruckt. Und jetzt möchtest Du wissen, ob sie sich getroffen fühlen - oder so was. In Wahrheit ist es natürlich, damit sie nicht merken, dass sie alle 3 denselben Text kriegen.
  • Wenn Deine Freundinnen sich gut mit dem Horoskop getroffen fühlen, kannst Du den Trick aufklären... und ihnen erklären, dass das auf dem sogenannten Barnum-Effekt beruht.

Barnum-Texte sind nach gewissen Spielregeln gebaut, auf die wir psychologisch gut ansprechen. Sie enthalten oft viele positive Eigenschaften, mit denen sich fast jeder identifiziert. Über "sowohl als auch" werden aber auch ein paar gängige negative Eigenschaften erwähnt. Das verstärkt das Identifikationspotential noch, weil fast jeder von uns weiß, dass er/sie nicht perfekt ist. Nicht selten kommt es vor, dass sie diese sowohl als auch-Aussagen sogar eigentlich widersprechen: Dann muss ja eines von beiden fast schon zutreffen. Daneben sind die Eigenschaften oft uneindeutig ("Manchmal neigst Du zur Sturheit....") oder als pure Möglichkeit formuliert ("Es könnte sein, dass Du..."). Das führt dazu, dass der Leser in Gedanken nach passenden Ereignissen sucht. Nach unpassenden sucht er gar nicht erst.

Kurz: Durch psychologisch geschickte Formulierung können astrologische Texte auf uns so wirken, als würden sie uns gut beschreiben. Tatsächlich zeigen Experimente, dass sich nahezu jeder mit ihnen identifiziert. Besonders bekannt ist das Folgende, das auch das Vorbild für das Experiment ist, das ich Dir hier vorschlage:

"Der französische Psychologe Michel Gauquelin untersuchte die Barnum-Eigenschaften astrologischer Persönlichkeitsprofile. Gauquelin schickte 1968 an 150 Personen, die er über ein Zeitunginserat angeworben hatte, deren „ganz persönliches Horoskop“. Tatsächlich aber erhielt jede Person den gleichen Text, ein Persönlichkeitsprofil, das der Astrologe André Barbault aufgrund der Geburtsdaten des Serienmörders Marcel Petiot erstellt hatte (wobei Barbault nicht wusste, um wessen Geburtsdaten es sich handelte). Astrologische Persönlichkeitsprofile weisen viele Eigenschaften eines Barnum-Textes auf. Gauquelin bat die Versuchspersonen um die Beantwortung mehrerer Fragen, darunter der, ob sie in diesem Profil sich und ihre persönlichen Probleme wiedererkennen würden. 94 % der 150 Versuchspersonen bejahten diese Frage, 90 % fanden die Beschreibung sehr passend."

Hier nachzulesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Barnum-Effekt

Viel Spaß!

Grüße

Hallo,

ich möchte hier noch auf weit verbreitete und deutlich selektiv vorgetragene Argumente eingehen:

Zum Beispiel wird gerne behauptet, die Astrologie stamme aus einer Zeit, in der man noch nicht wusste, dass die Erde um die Sonne kreist.

Dieses Argument verfehlt jedoch das Thema. Auch die Astrologie hat sich weiter entwickelt. Und spätestens seit Kepler wissen alle Astrologen, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Aber selbst Kepler, der mit der Benennung der Gesetze (ein Steinbock halt) der Planetenbahnen das heliozentrische Weltbild untermauern konnte, war unter anderem überzeugter Astrologe. Zwar lehnte er den Missbrauch der Astrologie als Wahrsagerei ab. Doch immerhin konnte er schwierige Zeiten erkennen, wie zum Beispiel das Schicksalsjahr 1634 bei Wallenstein. Vor allem aber verstand er die höhere Ordnung der Astrologie, und so verfasste er neben vielen astrologischen Schriften auch ein Buch "Von den gesicherten Grundlagen der Astrologie".

Die modernen Texte einseitig argumentierender "Skeptiker", deren Ziel von vorneherein klar ist, und die sich der Astrologie eher mit dem Motiv der Hetze als mit neutraler Skepsis nähern, sollte man hingegen mit Vorsicht genießen. Zudem sollte man sich klarmachen, dass die Astrologie keine Naturwissenschaft ist - und mit deren Methoden nicht erfasst werden kann.

Gerne wird in der Argumentation gegen die Astrologie dann auch die Gefahrenkeule geschwungen.

In über 30 Jahren astrologischer Beratungspraxis habe ich jedoch noch nicht erlebt, dass jemand durch das Horoskopgespräch in Gefahr geraten ist. Im Gegenteil, das Horoskop konnte Sinn und hilfreiche Orientierung geben.

Viel bedrohlicher sind auf der Welt aber ganz andere Dinge, etliche davon werden mit Unterstützung von Wissenschaftlern für viele Milliarden Euro verhökert, Umweltgifte und Pestizide zum Beispiel. Aber auch alltägliche Dinge sind wesentlich gefährlicher als die Astrologie. Hausarbeit zum Beispiel ist äußerst riskant und fordert in Deutschland pro Jahr tausende Todesopfer. Essen kann ebenfalls sehr gefährlich sein. Oder Sport. Oder sitzen. Noch viel gefährlicher sind profitorientierte Krankenhausunternehmen, die allein in Deutschland jedes Jahr billigend zigtausend Tote durch mangelhafte Hygiene in Kauf nehmen. Bedrohung für das Leben sind außerdem Autofahren, Umweltverschmutzung, Alkohol oder Rauchen.

Kurzum: Es gibt hunderte Gewerbe, Tätigkeiten, Interessen oder Hobbys, die wirklich gefährlich sind. Astrologie gehört definitiv nicht dazu. Schon gar nicht, wenn sie verantwortungsbewusst ausgeübt wird.

Und auch bei Bewerbungen gibt es weitaus fiesere Ausschlusskriterien als eine astrologische Analyse - die im Idealfall hilft, die besonderen Stärken der einzelnen Bewerber bzw. Mitarbeiter richtig zu erkennen und einzusetzen.

Wobei wirklich die allerwenigsten Unternehmen ihre Mitarbeiter nach astrologischen Kriterien einstellen. Ich bin in zig Jahren astrologischer Beratungspraxis zum Beispiel noch nie in diese Richtung befragt worden. Und ich würde die Astrologie auch nie dazu missbrauchen, jemanden abzustempeln. Das wäre mir einfach zuwider. Real haben also eher Kevin Schuster, Mohamad Yahiaoui oder Chantal Schulze den Stempel - aber vielleicht könnte eine astrologische Analyse ja sogar helfen, deren positives Potenzial zu entdecken.

Falsch ist auch das Argument, sehr allgemein gehaltene, ausgedruckte Horoskoptexte wären sinnvoll, um zu beweisen, dass Astrologie nicht stimmt. Das ist, als würde man behaupten, Rübenzucker wäre Gemüse. Und als würde man mit Rübenzucker beweisen wollen, wie ungesund Gemüse ist.

Immer wieder gerne wird dann ja noch das "Sereinmörder-Experiment" von Gauquelin erwähnt. Zunächst einmal muss hier aber gesagt werden, dass es ein typisches Massenmörder-Horoskop nicht gibt, weil es sehr darauf ankommt, was jemand aus seinen Konstellationen macht. Das heißt, auch jemand mit geeigneter Veranlagung ist noch lange kein Mörder, sondern wahrscheinlich einfach nur von bestimmten Ideen besessen und dabei etwas rabiat.

Doch zurück zu besagtem Experiment. Es wurde von Michel Gauquelin in den 1960er Jahren durchgeführt, als die ersten Computerhoroskope auf den Markt kamen, mit pauschalen Textbausteinen. Für das Experiment verwendete Gauquelin das Computerhoroskop des Serienmörders Marcel Petiot. Dasselbe „Horoskop“ wurde dann an verschiedene Kunden geschickt. Nahezu alle fanden sich darin sehr gut beschrieben. Offenbar war der Text trivial genug.

Selbst Anfängern der Astrologie fällt jedoch auf, dass es im Horoskop vom Serienmörder Marcel Petiot einen Skorpion-Aszendenten und dazu noch eine exakte Konjunktion von Mars und Pluto gibt. Das ist ein Aspekt, der auffällig oft bei Gewalttätern zu sehen ist. Auch Fritz Haarmann war zum Beispiel Skorpion und hatte eine Konjunktion von Mars und Pluto. Ironie des Schicksals: Michel Gauquelin, der beweisen wollte, dass Mörder nicht im Horoskop zu erkennen seien, war ebenfalls Skorpion mit besagtem Aspekt von Mars und Pluto - und ermordete schließlich sich selbst. Dennoch ist bei Weitem nicht jeder mit dieser Konstellation ein Killer. Schließlich ist auch nicht jedes Säugetier eine Katze, nur weil jede Katze ein Säugetier ist.

Wie wir sehen, ist ein Horoskop schon mehr als bloßer Aberglaube, der auf dem Barnum-Effekt basieren soll. Dazu muss ich sagen, dass ich als skeptisch denkender Mensch auch mal geglaubt hatte, astrologische Evidenzen wären vor allem dem Barnum-Effekt zuzschreiben. Allerdings war ich skeptisch genug, selbst zu prüfen. Und so habe ich mir gedacht: Okay, wenn die Beschreibungen auf alle zutreffen, dann suche ich mir für mich einfach das Tierkreiszeichen aus, das mir am besten gefällt. Erst dann merkte ich, wie sehr ich mein eigenes Tierkreiszeichen bin! Gleiches erlebte ich dann bei weiteren Faktoren aus meinem echten Horoskop.

Wirklich beeindruckend ist außerdem, dass die richtigen Zuordnungen zu den „Sternzeichen“, die genau genommen Tierkreiszeichen heißen, statistisch wahrnehmbar auffallen. Selbst wenn hier betont werden muss, dass die Abweichungen vom Mittelmaß nur im geringen Prozentbereich liegen. Dass es hier nur schwache Signifikanzen geben kann, ist aber logisch: Denn es können immer nur Einzelteile des Horoskops untersucht werden. Einzelteile von einem komplexen Gebilde mit unterschiedlichen Variablen, zu denen dann auch noch ganze Symbolketten gehören. Umso erstaunlicher, dass Einzelkonstellationen statistisch überhaupt wahrnehmbar erfasst werden können.

Woher ich das weiß:Beruf – Langjährige Berufserfahrung als Astrologin des DAV

Keine Ahnung ob es was bringt. Die werden das nicht als Beweise sehen, wenn sie wirklich daran glauben wird es heißen "Das wird dann nicht lange gehen." oder "die sind nicht glücklich"

Such besser was mit persönlichkeiten raus von ihrem Sternzeichen, die gar nicht zu ihnen passen. Vielleicht hilft das

Sternzeichen sind eigentlich nur eine Erfindung der Menschen. Die Sterne die ein angebliches Sternzeichen bilden hanen keinerlei Zusammenhang. Sie sind viele Lichtjahr voneinander und auch von der Erde entfernt. Sie können nicht irgendwie den Charakter oder das Schicksal der Menschen bestimmen. Sogar so was wie Geburtshoroskope wurden durch viele Studien widerlegt. Man gab Teilnehmen schon völlig indentische Horoskope, vertauschte sind untereinander oder es würden ihnen sogar Horoskope von Schwerverbrechern oder Prominenten gegeben und immer sahen sie sich selbst darin. Es hat auch jeder Kultur unterschiedlich Stern bzw Tierkreiszeichen. Sie sind nicht international gültig. Es gibt chinesiche, indische, indianische, keltische, ägyptische westliche und Mayasternzeichen. Die Maya zb sahen die Figuren in den Schatten oder dunklen Bereichen des Himmels weil von von ihnen aus so viele Sterne erkennen konnte und auch noch kann daß die dunklen Bereiche auffielen. Man kann jemandem der daran glaubt allerdings nicht beweisen daß das meiste Unsinn ist.

Das Problem ist: es ist vollkommen egal, welche Art von Beweisen du deiner Schwester präsentierst, sie wird höchstwahrscheinlich an ihrem Glauben festhalten. Der Grund dafür ist selektive Wahrnehmung.

Das bedeutet: deine Schwester besitzt bereits eine feststehende Meinung und betrachtet das Thema durch diesen entsprechenden "Filter". Fakten, die ihrer Meinung widersprechen, werden relativiert und als "dummer Zufall" abgetan. Alle Ereignisse, die ihre Meinung stützen, werden als Bestätigung derselben angenommen.

Der Mensch mag es nicht, wenn sein feststehendes Weltbild versagt und er sich eingestehen muss, einem Wunschtraum gefolgt zu sein.

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