Ich bin zu nachdenklich und sobald etwas nicht so läuft wie es sollte suche ich die Schuld und den fehler bei mir, was tun?

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7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

einfach weiter machen ;) du bist schon sehr auf den richtigen weg. Was mir nämlich aufgefallen ist, das wir Männer alle eine Phase durchmachen wo wir alles ständig überanalysieren "wie hat sie das gemeint ? Will sie oder will nicht ? Was habe ich gesagt ? Was hat sie gesagt ? Was denkt sie wohl von mir ?" all diese Dinge eben. Natürlich bringt es dich absolut nicht weiter wenn du alles überanalysierst aber Fakt ist, du brauchst diese Phase um später noch besser mit Frauen zu sein. Ist zwar nervig aber es wird sich legen.

Der nächste Punkt ist, mache dich nicht zu früh abhängig von einer einzigen Frau. Frauen wollen einen Mann den sie nicht so einfach kriegen können also sei nicht so leicht zu haben. Vielleicht kennst du das Sprichwort "willst du gelten mach dich selten." Das letzte was du tun willst, ist dich komplett verrückt zu machen wegen eine einzigen Frau, die dir noch nichteinmal wirklich gezeigt hat, das sie dich mag. Wenn sie nicht erkennt was sie an dir hat, ist es ihr Problem nicht deines, früher oder später wird eine kommen und sie wird erkennen was sie an dir hat. 

Es kommen ständig Männer zu mir die sagen "Frauen verlieren nach den 2 3 treffen immer das Interesse an mir, was mache ich falsch ?" dan frage ich ihn immer "wie oft ist dir das den vor gekommen?" "2 mal." ja kein wunder :D das ist viel zu wenig, ich meine wenn dir das wirklich 10 mal passiert, dan solltest du dich fragen was du falsch machen könntest aber nur weil das 2 Mal vorgekommen ist und du einfach zu wenig Frauen kennenlernst kann man nichts sagen. Willst du gut mit Frauen werden, dann musst du lernen wie ALLE FRAUEN tikken. Du wirst niemals gut mit einer einzigen Frau mit Frauen algemein. Entweder du lernst es mit allen Frauen oder eben mit garkeiner aber da gibt es nichts dazwischen das ist wirklich eine Schwarz/weiß entscheidung.

Ja aber bis auf die erste sind die drei anderen auf mich zugegangen und haben Interesse gezeigt. Nur bei der ersten habe ich zuerst den Schritt auf sie zu getan. Alle haben mich trotzdem abblitzen lassen, aber erst nachdem man sich besser kennenlernte und ich anfing Gefühle zu entwickeln. Ich möchte jetzt aber nicht 100 Frauen daten die ich nicht kenne oder die ich nicht mag nur damit ich die Frauen besser verstehe. Und dieses Sprichwort von dem du da sprichst hasse ich. Ich finde dieses "Ich tue so als wäre sie nicht da damit sie mich mag" total bescheuert. Nur wütender macht mich der Fakt das es ja anscheinend funktioniert wenn es einem so viele Raten. Ich habe aber keine Lust mich so zu verstellen und auf unerreichbar zu tun. Das finde ich dämlich

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@User0106

sorry aber so funktioniert Anzihung nuneinmal :D du sollst ja nicht komplett weg sein. ABER Fakt ist einfach (und das ist eine Sache die extrem viele Männer leider oft ihr Leben lang nicht verstehen) das deine Anwesenheit im Umgang mit Frauen ebenso wichtig wie deine Abwesenheit ist.

Pass auf Frauen wollen etwas was wir Menschen ALLE wollen und zwar Gefühle. Die art wie sie Denkt ist Abhängig von ihren Gefühlen. Wenn du ständig nur verfügbar bist, ständig nur für sie da bist und ständig alles tust was sie will und ihr jeden wunsch von den Lippen ab zu lesen, wird sie das GEFÜHL bekommen das du sie BRAUCHST. Frauen wollen einen Mann der sie will aber nicht braucht, dessen Leben sie bereichern aber NIE MALS UND AUF GARKEINEN FALL DEFINIEREN! Lass mich dir eine kleine Geschichte erzählen und glaub mir das musst du unbedingt mal eine Frau erzählen die diese Geschichte noch nicht kennt und du wirst den ekel in ihren Gesicht sehen. Gegen diese Reaktion können Frauen sich nicht währen. Jedes mal wo ich das einer Frau erzählt habe mussten sie Lachen und kotzen gleichzeitig einfach weil sie verstehen was hier ableuft während die Männer dennen ich das erzähle das oft garnicht verstehen. Also hier die Geschichte:

Es war einmal ein Krieger der auf eine Schlacht gehen musste. Doch seine Frau wollte nicht das er geht, aus angst er könne sterben oder verletzt werden. Der Mann jedoch sagte "ich muss aber gehen es ist meine Bestimmung meine Männer durch diese Schlacht zu führen. Sie brauchen ihren Anführer!" Die Frau ging auf den Knien und weinte und bettelte das er nicht gehen solle. Plötzlich sagte der Krieger "weißt du was ? Ich bleibe dir zu liebe zuhause. Mach mir was zu essen und dann lass uns auf der Couch kuscheln."

Merkst du was hier passiert ? :D Frauen verstehen hier sofort was ich Phase ist. Dieser Krieger hat mit dem was er gesagt und getan hat im Subtext kommuniziert, das er für die nächst beste Frau seine BESTIMMUNG auf gibt und zur Krönung auch noch seine eigene Männer im Stich lässt nur um der Frau zu gefallen :D

Wir Menschen sind nuneinmal so gestrickt. Wir Menschen erkennen oft erst dann was wir haben wenn es uns weggenommen wird. Aufgrund des Psychologischen effekts ist es auch so irre effektiv auch einmal nicht verfügbar zu sein.

Das Problem jetzt aber ist nur das einige Frauen extrem viel Aufmerksamkeit wollen während andere weniger wollen und sich schnell eingeengt fühlen. Deshalb habe ich eine wirklich extrem genjale Technik die du perfekt anwenden kannst und exakt auf JEDE FRAU passt. Treffe dich immer einmal weniger mit ihr als sie es gerne hätte. So hat sie die Möglichkeit dich zu vermissen.

Wenn du aber willst, das sie nur noch an dich denken muss und einfach nicht mehr ohne dich kann und nachts in ihrem Bett wach liegt einfach weil sie so sehr an dich denken muss, das sie einfach nicht schlafen kann, musst du es schaffen, das sie deine Anwesenheit so sehr geniest, das sie deine Abwesenheit kaum aushält.

Kurz: Das Thema Abwesenheit hat viele Fasseten doch es wird auch extrem Missverstanden sodas die meisten Männer oder Frauen glauben sie sollten auf unerreichbar machen was natürlich absoluter schwachsinn ist :D 

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Oh das hat mir die Augen geöffnet. So langsam verstehe ich das. Löst aber mein eigentliches Problem nicht

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Mach dir klar, dass wir letztendlich alle gleich sind. Zwar sind wir unterschiedlich was Interessen, Ziele usw. angeht, aber jeder Mensch durchlebt auch irgendwo das Gleiche. Wir werden geboren, leben unser Leben nach unseren Vorstellungen und irgendwann sterben wir. Wir sind alle "Gäste" auf der Erde. Warum solltest du also weniger Wert sein? Niemand ist besonderer, besser,...wir sind alle Menschen.

Mach dir klar, dass du mit dir dein ganzes Leben verbringen musst. Es ist so oft so, dass wir Menschen ins Herz schließen, sie sehr wichtig für uns werden, und sich die Wege irgendwann doch trennen. Das muss nicht so sein und wenn ein Kontakt hält, freut mich das sehr - aber doch ist das oft einfach so. Du hingegen bleibst immer, du bist dein ganzes Leben mit dir "zusammen". Warum solltest du also es allen anderen Recht machen wollen?

Finde heraus, was du bist, was deine Wünsche ans Leben sind, deine Ziele, deine guten und schlechten Eigenschaften. Denn erst wenn du dich gut kennst, wirst du dir sicherer in dir selnbst, weißt, was du willst. Und dann fällt es auch leichter dir selbst zu vertrauen.

Verbringe Zeit mit den Menschen, die dich lieben, die dir Kraft geben, und dir das Gefühl geben, dass du wertvoll bist. Menschen, bei denen du dich fallen lassen kannst, denen du dich anvertrauen kannst. Das kann sehr viel bringen.

Schreibe dir jeden Tag auf (und seien es auch nur drei Dinge), für die du an diesem Tag dankbar bist oder Dinge, die dich gefreut haben. Dankbarkeit ist ganz wichtig, denn das macht glücklich. Wenn du dir bewusst bist, was du alles hast, was dir geschenkt ist, macht dich das zu einem positiv denkenden Menschen. Und eine positive Haltung macht auch gleich selbstbewusster. Denn Minderwertigkeitskomplexe zu haben bedeutet eigentlich nur eine negative Einstellung zu sich selbst. Wenn du aber weißt, was du hast, wirst du dich selbst als "reichen" Menschen sehen.

Sei aktiv. Gehe raus und unternehme Dinge. Damit meine ich gar keine großen Sachen, von mir aus auch Unternehmungen alleine. Denn das unterbricht automatisch deinen Gedankenkreislauf. Wenn du aktiv bist, hast du gar nicht so viel Zeit, (negativ) zu denken. Ich habe das selbst gemerkt: wenn man zu lange allein rumsitzt und nichts tut, verliert man sich einfach leicht in seinen Gedanken. Was nicht heißt, dass du gar nicht mehr nachdenken sollst - sich reflektieren ist sogar gut.

Behandle dich gut. Klingt simpel, ist es aber oft nicht. Damit meine ich: denke wohlwollend von dir. Ermuntere dich, wenn du einen Fehler gemacht hast und lobe dich für Erfolge. Gehe auch alleine raus, und nicht nur wenn andere Zeit haben. Kaufe dir selbst Blumen. Lächle dich im Spiegel an. Sehe dich als besten Freund.

Lächle andere Menschen an, die dir auf der Straße begegnen. Natürlich musst du nicht jeden breit angrinsen, aber wenn dir danach ist und dir Jemand sympathisch ist - mach das. Meistens lächeln die Leute zurück und das gibt einem selbst einen tollen kick, ein gutes Gefühl.

Sei der, der du sein willst. Viele würden gerne Dinge tun, die sie sich nur wegen der Meinung Anderer nicht trauen, zb Piercings stechen lassen, vegan sein, eine Weltreise machen, andere Ansichten vertreten...und und und. Arbeite daran, dass du das bist, was du auch sein willst. Das geht nicht von heute auf morgen, aber dann bist du zufrieden mit dir, weil du so bist, wie du es selbst willst, und nicht, wie es andere gern hätten. 

Hoffe, ich Konnte dir ein bisschen helfen :)

Danke für die ausführliche Antwort. Ja du konntest mir helfen, ich habe die Dinge noch nie so betrachtet aber dennoch, ich bin sehr aktiv und sowohl mit Freunden als auch alleine. Das grübeln mache ich aber immer, ganz egal ob ich jetzt beim Sport bin, in der Schule, oder in Einer Bar mit Freunden. Ich kann das nicht abstellen auch wenn ich eigentlich keine Zeit habe soviel nachzudenken. Ich versuche mich gut zu behandeln aber irgendwie bin ich immer unzufrieden mit mir. Es ist völlig egal warum: Sport Wettkampf verloren oder oben genanntes Beispiel, schon wieder fallen gelassen von einem Mädchen. Ich habe auch kaum Erfolge über die ich glücklich sein könnte das ist ein weiteres Problem.

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@User0106

Gerne. Aber ich frage mich jetzt: wie kannst du zb beim Sport grübeln? Das ist doch anstrengend und es gibt ja gar keine "Konfrontation" mit Dingen zum nachdenken. In der Bar verstehe ich das schon eher, da könnte man sich immerhin fragen, wie man bei den anderen ankommt. Versuche, dich dann einmal nicht von außen zu betrschten und dich somit wieder selbst schlecht zu reden, sondern bleibe bei dir selbst. Agiere aus dir selbst heraus, ohne darüber nachzudenken, wie du von Außen betrachtet wirst. Erwarte nicht von dir, dass du lustig, intelligent etc herüberkommst, sondern sei einfach du - ohne dir Ziele zu setzen, gut anzukommen.

Wenn du aber immer unzufrieden mit dir bist, behandelst du dich auch nicht gut. Man kann sich auch mit Gedanken schlecht behandeln. Wenn du von einem Mädchen fallen gelassen wirst, heißt das nicht, dass du nicht liebenswert bist oder dich als Mensch in Frage stellen musst. Es hat dann einfach nicht gepasst. Du bist ein Mensch wie sie auch und manchmal ist es eben so, dass man nicht zueinander passt. Und das hat nichts mit dir persönlich zu tun. Klar ist es eine Enttäuschung, aber die Frage ist auch, wie man damit umgeht. Ob man sich verkriecht und sagt "Ich finde eh keine mehr", oder ob man sagt "ok, schade, aber ich finde bestimmt noch die Richtige". Lass dich von kleinen Enttäuschungen nicht aus der Bahn werfen. Jeder muss damit umgehen, das gehört dazu. Du bist damit nicht allein.

Was definierst du als Erfolg? Man muss kein Olympiasieger sein, um etwas als Erfolg zu sehen. Ein Erflog kann es auch sein, wenn du es geschafft hast, aus dir heraus zu gehen. Wenn du deine Meinung deutlich vor anederen Menschen sagen konntest und dich das getraut hast. Wenn du Jemanden zum Lachen gebracht hast. Wenn du etwas getan hast, was du dir schon lange vorgenommen hast, aber immer vor dir hergeschoben....da gibt es soo Vieles. Glaube mir, du hast mehr Erfolge als du denkst. Alles eine Frage des Blickwinkels.

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Das geht, kaum zu glauben was. Ich weiß, meine rede. Das war ja auch nicht so, so bin ich nicht, dass ich dann sage "ich finde eh keine mehr" Es ist nur dieser Gedanke, wie oft das schon passiert ist und ich denke mir dann, es klappt doch bei jedem, wenn nicht beim ersten mal, dann eben beim zweiten oder dritten. Aber bei mir klappt es nie, das macht mir zu schaffen. Genau dasselbe was du beschreibst sind für mich auch kleine Erfolge, aber selbst von Sowas habe ich kaum bis gar keine. Das das eine Sache des Blickwinkels ist, ist mir bewusst.

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@User0106

Du musst es eben auch so sehen, eine Partnerschaft ist ja für einen selbst etwas Schönes, und nicht dazu da, dass man "wie die Anderen ist". Verstehst du, wie ich meine? Man sollte keinen Wettkampf daraus machen, wer die glücklichste und längste Beziehung führt, bei wem es "klappt" und bei wem nicht. Es sollte DICH glücklich machen. Und du kannst, wenn du mit dir einigermaßen zufrieden bist, eigentlich auch alleine glücklich sein, wenn du ansonsten ein gutes soziales Umfeld hast - das ist zb auch bei mir so.

Schau noch genauer hin...ich würde dir echt raten, schreibe dir jeden Tag drei positive Dinge auf, und wenn du nichts findest, überlege länger. Es gibt nie einen Tag, an dem Alles schlecht ist. Du HAST Erfolge! Und je mehr du dir selbst vertraust, desto mehr Erfolge bekommst du auch, bzw bekommst du einen feineren Blick für deine Erfolge.

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Darum geht es mir ja auch. Nicht darum, dass ich eine will weil alle eine Haben. Ich mochte bzw. Mag diese Person wirklich sehr und das war Bei den anderen davor wirklich auch so. Keine Ahnung ob es mich glücklich machen würde aber ich würde es gerne herausfinden. Ja ich versuche es mal, klingt aber nicht sehr überzeugend

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@User0106

Aber irgendwie widerspricht sich das... erst sagst du "es klappt doch bei jedem, wenn nicht beim ersten mal, dann eben beim
zweiten oder dritten. Aber bei mir klappt es nie, das macht mir zu
schaffen.." und jetzt "Nicht darum, dass ich eine will weil alle eine Haben."

Was erwartest du dir denn, wenn es nicht überzeugend ist? Weiß auch nicht, wie ich dir helfen kann, irgendwie lässt du dir schwer helfen :)

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Ich weiß das, deswegen stelle ich die Frage ja

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Hier. Ich heb die Hand.

Also... erst einmal ist es gut, wenn du die Knackpunkte erkannt hast.
Nun muss man dran arbeiten und das ist schwierig und hart - sich selbst ändern ist immer schwierig. :-/

Für mich kommen immer die Fragen auf: Was hast du bisher erlebt und erfahren in der Welt? Was konntest du bei deiner Umwelt beobachten?

Hast du mitbekommen, dass all deine Freunde schon viel früher einen Partner fanden als du, obwohl du scheinbar nichts anders gemacht hast?
Hast du erlebt, dass manche Leuten für ihre "Fehler" gleich runtergemacht wurden?
Wie wurdest du selbst bei Erfolg bzw. Niederlage behandelt?
Hast du das Gefühl, immer Leistung bringen und der Beste sein zu müssen?

Ich für meinen Teil bin nicht am Boden, wenn was bei meinen Freunden funktioniert, bei mir aber nicht, aber ich bin sehr dünnhäutig geworden. Wenn ich einen Fehler mache, denke ich gleich, dass es der Untergang für den Betrieb ist (weil ich die Tragweite nicht einschätzen kann und weil ich gegensätzliche Aussagen von Chef und Vorstehende erhalte). So geht das schon seit meiner Ausbildung (anderer Beruf). 
Der eine sagt "Du arbeitest toll!", der nächste "Du bist ein Idiot!" - und so kam eins zum anderen, dass ich in keine meiner Arbeiten, die ich verrichte (ob beruflich oder freizeitlich) in Hinblick auf Arbeiten anderer selbstbewusst bin.
Dass ich "gute Arbeit" nicht als solche betrachte, sondern als etwas selbstverständliches und ich mehr leisten müsste, als ich tue. Heißt: Ich gebe mir selbst zu viel Druck und zu wenig Zeit zum Lernen.
Was ich dagegen mache? Mir zum einen es immer wieder bewusst machen. Bewusst machen und mir selbst klarmachen, dass eben NICHT alles von jetzt auf gleich geht und der Großteil der Welt einfach mal durchgeknallt ist. Nein, nicht, dass ich "normal" bin, aber dass ich genauso ein Recht habe, bekloppt zu sein. ;)
Und: Ich unternehme gezielt Dinge, die ich kann und sorge für (ehrliches!) Lob. Keine Heucheleien, sondern ehrliche Kritik und versuche diese wieder anzunehmen. Wenn meine Freunde meine Grafik als Header für Facebook nehmen, dann muss es ihnen gefallen haben. Nicht der Welt, aber ihnen.
Und das ist für mich auch noch einmal ein wichtiger Punkt: Wir müssen nicht die Welt bereichern und verschönern. Wir müssen auch nicht dem Betrieb Gewinn einbringen.
Sich bewusst machen, um wen und was es geht: Dich selbst. Dein Leben.
(Brauchst du andere? Ja, durchaus. Aber nicht für Leistungsvergleich. Sondern um ein noch schöneres Leben zu haben.)
Und manchmal lese ich auch ein bisschen: https://www.anne-kerstin-busch.com/sich-selbst-lieben-lernen-4-einen-schritt-zurucktreten/
Rückfälle gibt's leider nur immer wieder. Das ist eine andere Sache. :')

Was akut das Problem mit deiner Schulfreundin betrifft: Es ist Mist, wenn sie auf Abstand geht und nicht mehr mit dir redet. Das wäre das einzige, was hilft. Klar, vielleicht steht sie nicht auf dich - und auch wenn du es vermutest - aber wenn sie es direkt sagen würde, wäre es offensichtlich und ihr könntet schauen, wie ihr verbleibt. Du wüsstest, woran du bist, vielleicht sogar das "Warum" . So aber in der Luft zu hängen ist schwierig. Für alle Beteiligten.
Ich weiß nicht, ob du sie direkt erreichst oder ob sie auch Nachrichten von dir ignoriert. Ggf. einen gemeinsamen Freund miteinbeziehen. Aber es sollte geklärt werden... 
Dass du in der Hinsicht jetzt besonders HIERBEI starke Reaktionen zeigst, wundert mich nicht. Wenn sie dir wichtig ist, nicht nur als potenzieller Partner sondern auch einfach so als Mensch, als Freund, dann ist man doch auch durchaus vorsichtiger oder behutsamer im Umgang als mit einem vollkommen Fremden. :)

Erstmal vielen Dank für die ausführliche Antwort Es ist genau wie du es anfangs beschreibst. Ich sehe, in meinem Freundeskreis klappt alles was sie sich vornehmen. Jetzt mal von Partnerschaft und Liebe abgesehen. Dann reflektiere ich das automatisch auf mich und die Frage kommt auf, warum klappt es bei mir nicht auch mal? Es gab bis jetzt kein Erlebnis wo ich von mir selber dachte: Wow das hab ich gut hingekommen, oder ich bin stolz auf mich das geschafft zu haben. Gab es noch nie, meistens klappen Dinge die ich mir vornehme nicht und das verleitet mich dann zu diesem Slebstmörderischen grübeln.

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