Ich bin verzweifelt! Habe das Gefühl, mein Arzt will mir nicht helfen.

... komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Deinem Gehirn fehlen die nötigen Botenstoffe. Du wärst besser bei einem Psychiater aufgehoben, der kann dir auch wenn nötig Antidepressiva verordnen. Er hat entschieden das grössere Wissen über solche Medikamente als der Hausarzt, der sollte nach meiner Meinung eh die Finger davon lassen. Man kann mit Tropfen so fein dosieren, sehr langsam einsteigen und gut auch langsam wieder aussteigen. Einschleichen bzw. Ausschleichen nennt sich das. Man tastest sich vorsichtig an die richtig Dosierung. Vor Abhängigkeiten muss man in kompetenter Begleitung keine Angst haben. Nach 3/4 Jahren erst bemerken, dass man mit Medikamenten helfen könnte ist sehr spät, man hätte dir einiges erspart, wenn man gezielt und sanft eingegriffen hätte. Manchmal braucht man dafür nur wenige Wochen. Hoffentlich findest du jemanden der dir hilft, gute Besserung!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Würde dir empfehlen dich an einen Psychiather zu wenden - gerade Medikamente wie Opipramol sind doch vollkommen in Ordnung und auch gut verträglich.

Natürlich kennt dich da dein Hausarzt besser, weswegen ich da nicht zwischenreinreden möchte, aber wenn sich das vllt nochmal ein Psychiather anschaut hättest du da nochmal eine Meinung von einem Facharzt ;)

Und bitte erhoffe dir nicht zuviel durch diese Medikamente - ein bisschen besser wird es dadurch wahrscheinlich schon und dadurch schlägt vllt auch die Psychotherapie besser und schneller an. Aber ein bisschen Gedulbd brauchst du trotzdem noch - aber früher oder später wird das schon wieder :=)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wie wäre es mit einem stationären psychiatrischen Aufenthalt? Der hilft oft besser als ein ambulanter. Nebenbei noch Stimmungsaufheller wie Fluoxetin (keine Abhängigkeitsgefahr, musste ich selbst schon nehmen), dann müsste es nach einer Weile mit Therapien besser gehen. Wenn das Problem wirklich am Artzt liegt solltest du doch zu einem Anderen wechseln, Ärtzte sind ziemlich unterschiedlicher Ansicht, daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein anderer Artzt eher auf dich eingeht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Dein Arzt will dir helfen! Sei froh dass er das macht und dich nicht einfach wie alle anderen mit Medikamenten füllen will.. Als ich mit 13 eine Psychotherapie machte wurden mir auch Antidepressiva verschrieben, die ich aber wegen der Nebenwirkungen ablehnte. Dann wurde mir Johanniskraut als pflanzliche alternative empfohlen, das aber auch nach 3 Monaten keine Wirkung zeigte. Nachdem mich mein Arzt wochenlang dazu gedrängt hat "richtige" Antidepressiva zu nehmen, stimmte ich zu. Nach ca 3 Wochen bekam ich extreme Agressionen und wurde handgreiflich gegenüber meinen Mitmenschen, hatte schwere Alpträume und leichte Halluzinationen (Ich sah ständig blinkende Punkte und ähnliches). Sei dem: Nie wieder Antidepressiva! Also überleg dir gut was du machst, dass sind nämlich keine leichten Medikamente. Achja und Schlaf/Beruhigungsmittel helfen dir auch nicht, ganz im gegenteil!

Wünsch dir Glück

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Liebe(r) annimausi1991,

in diesem Fall sollten Sie sich an einen Facharzt für Pysychiatrie wenden, denn dieser kennt sich weit aus besser in der Behandlung von Angst- und Schlafstörungen aus. Es gibt eine ganze Reihe von Medikamenten, die man hier einsetzen kann und die nicht abhängig machen. Abhängig machen nur Benzodiazepine und die sind allenfalls für den akuten Bedarfsfall, nicht für die langsfristige Behandlung geeignet.

Ein paar erste Infos zur medikamentösen Behandlung von Angststörungen bietet diese Seite:

http://www.angst.hexal.de/angst/behandlung/medikamente.php

Ansonsten sei auf weiterführende Literatur zum Thema verwiesen, z. B. Stärker als die Angst von Rufer et al., München 2004.

Was die ambulante Psychotherapie betrifft, sollten Sie überlegen, wie es weitergeht. Es sollte auch überprüft werden, ob das angewandte Psychotherapieverfahren hier das richtige ist. Darüber können Sie dann auch mal mit dem Facharzt sprechen.

Viele Grüße

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Erstmal den Arzt wechseln, am besten nimmst eine von den Ärztinnen, die gehen viel verständnisvoller mit ihren Geschlechtsgenossinnen um. - Aber wenn Deine Psychotherapeutin auch meint, daß hier eine medikametöse Therapie vonnöten ist, warum macht sie es denn nicht? Vielleicht wäre es erstmal sinnvoller eine Kur in einer für solche Fälle gerüstete Kurklinik zu beantragen. Frage mal bei Deiner KK an und schau Dich mal hier um: http://angstforum.info/

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von kayo1548
12.07.2011, 03:06

Das liegt an den Ärzten an sich - gibt gute und einfühlsamme mänliche, als auch weibliche Ärztinen und überall auch das genaue Gegenteil. Über den entsprechenden Arzt genauer zu urteilen ist schwierig, aber an dieser Stelle ein Facharzt (für Psychiatrie) aufzusuchen schonmal keine schlechte Idee, damit macht man nichts falsch.

Warum diese Psyhotherapeutein kann ich dir erklären: Psychologische Psychotherapeuten (also Psychologen mit Weiterbildung) sind keine Ärzte und dürfen (noch) keine Medikamente verschreiben. Folglich muss dass dann parallel noch der Hausarzt/Psychiather machen.

0

Vielleicht verschreibt er oder sie dir keine Schlaf- und Beruhigungsmittel, weil du Selbstmordgefährdet bist (in seinen oder ihren Augen)? Ich kann verstehen dass du dich verarscht fühlst, aber ich glaube kaum dass dein Arzt bzw. die Ärztin dir nicht helfen will. Die Begründung du seist zu jung für derlei Präparate finde ich jedoch... wie soll ich sagen... Idiotisch. Ich bekam in deinem Alter solche Medikamente verschrieben O_o

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wer verschreibt denn Johanneskraut? Der Hausarzt oder ein Psychiater? Geh zu einem anderen Psychiater- auch Kinder können sehr schwere Probleme haben, wo eine Zeit ein Medikament helfen kann. Gespräche dauern ja auch sehr lange, bis sich was ändert...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mit 19 bist Du nicht zu jung für eine verantwortete, begleitende medikamentöse Therapie. Panikattacken können vermindert oder unterbrochen werden - auch ohne Abhängigkeit! Das darf man nicht alles verteufeln - der eine Patient hat Nebenwirkungen bei sich, der andere Patient gar keine und fühlt sich einfach besser und erleichtert.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Annimausi1991, Du brauchst eine sinnvolle Vision, eine wichtige Lebensaufgabe, um wieder auf die Beine zu kommen. Mache Dich bitte nicht schon so jung abhängig von Therapeuten und giftigen Medikamenten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

hallööchen,

du erlebst einen schweren lebensabschnitt,

deine ängste sind tiefbegründet,

hast du dich mal ernsthaft gefragt, wovor du ängste hast?

haben durch die therapie deine ängste namen bekommen?

z.b. verlustangst, gegenwartsangst, zukunftsangst,

was hat die therapeutin mit dir gemeinsam herausgefunden?

und was sollst du tun, damut du deine ängste überwindest, denn ohne dein dazutun geht gar nichts...andere können dir nur hinweise geben...

konntest du erkennen, woher deine ängst kommen, die fallen ja nicht vom himmel?

was kannst denn du aktuell täglich tun, damit du wieder freude in deinem leben hast?

wie kannst du deine ängste in freude VERWANDELN?

das sind alles fragen, die ein therapeut mit dir besprechen und begründen müsste, wenn es ein guter ist...

das sind jedoch auch fragen, die dur dir selber ernsthaft beantworten solltest...

es ist so, dass dir niemand wirklich helfen kann, ausser du dir selber...

warum?

weil du umdenken und umfühlen musst, dass kann niemand ausser du selber tun, denn du denkst in deinem kopf und du fühlst in dir, verstehst du...

und eine veränderung beginnt mit neuen gedanken,anderen gesprochenen worten und neuen taten...

und medikamente sind tatsächlich keine lösung...

stell dich auf deine füsse, hole tief luft, hab dich lieb, lächle dich an und sei mutig und verändere, was du verändern kannst...

und vor allem: denke neu, z.b. "mir geht es jeden tag besser"

alles gute

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von pas19zh
12.07.2011, 12:52

sehr richtig und schön formuliert..

ich persönlich bin auch gegen medikamente als lösung - NUR denke ich, dass sie übergangsweise (wohlgemerkt) durchaus sinnvoll sein können ihre berechtigung haben.

..gerade, weil wir uns nicht in die betreffende person hineinversetzen und nachempfinden können, wie man solche symptome durchlebt.

..sofern verantwortungsvoll mit diesen medikamenten umgegangen wird.

aber du hast recht: es liegt letztlich einizg am patienten, sich selbst helfen und heilen zu wollen. - ER muss selbst den willen dazu aufbringen und an sich glauben..

dazu hilft auch deine letztgenannte affirmation sehr ;-)

0

Liebe annimausi1991,

sei mir nicht Böse, wenn ich Deine Frage jetzt nicht Beantworten kann. Ich würde mich sehr gerne nach her oder Morgen sehr gerne mit Deiner frage mich auseinander Setzten und Dir Helfen.

lieben Gruß strenwanderer

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Strenwanderer
12.07.2011, 07:04

auch wenn Du ein anderen User ein Stern vergibst. das ist mir nicht so wichtig, als jemanden zu Helfen, der auch Hilfe braucht.

0

Was möchtest Du wissen?