Ich bin verwirrt kann mich nicht konzentrieren und bin agressiv seiddem mein antidepressiva umgestellt wurde?

4 Antworten

Vielleicht hilft dir das Buch "Was dir deine Krankheit sagen will" von Kurt Tepperwein weiter.

Dort steht unter psychosomatischen Erkrankungen auch: Sokrates sagte bereits vor 2400 Jahren "Es gibt keine von der Seele getrennte Krankheit des Körpers."

Unter Depression steht in dem Buch "Die Botschaft deines Körpers" (gleicher Autor) Negative Gedanken, die allmählich von der Stimmung Besitz ergreifen. Verzerrte, übertriebene und irreale Gedanken. Übertriebene Verallgemeinerung, voreilige Schlussfolgerungen, Schwarz-Weiß-Denken, Schuldgefühle.

Deshalb hilft es auch nicht wirklich, wenn man Tabletten nimmt. 

Solche Kommentare sind nicht nur überflüssig, sie sind auch gefährlich! Mit Esoterik kann man keine Krankheiten heilen, Punkt!

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@webheiner

Du dementierst gleich von Anfang an alles was sich deinem normgerechten Weltbild entzieht.

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Dies ist erstaundlich, gleich im doppelten Sinne. Ja, Antidepressiva können zu Beginn der Behandlung Verwirrungs-, Angst- und Agressionszustände hervorrufen. Dies kann soweit gehen, dass suizidale Gedanken auftreten.

Dies ist jedoch vor allem ein Problem von Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI und SNRI. Valdoxan (Agomelatin) hingegen ist ein atypisches Antidepressivum. Es beeinflusst vorwiegend den Botenstoff Melatonin. Folglich sollte es eher beruhigen als agressiv machen.

Doch jeder Mensch reagiert auf jedes Medikament ein wenig anders. Es gibt bei Psychopharmaka immer ein kleiner Prozentsatz der paradox auf ein Medikament reagiert.

Bezüglich Topiramat lässt sich sagen, dass dies kein typischer Stimmungsstabilisator ist. Die typischen Stimmungsstabilisatoren bei Depressionen sind Lithium oder Lamotrigin. Ich bin kein Arzt, doch diese Medikamentenkombination ist schon sehr erstaunlich (es sei denn, du hast zuvor auf unzählige Behandlungsversuche nicht reagiert). 

Sprich unbedingt deinen Arzt darauf an. Wenn du solche Beschwerden bzw. Nebenwirkungen hast ist ein Medikamentenwechsel durchaus eine Option.

Hier noch die Fachinfos zu Agomelatin (Valdoxan): http://deprimed.de/agomelatin/
Hier zu Topiramat: http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Topiramat
Hier eine Übersicht über die wichtigsten Stimmungsstabilisatoren: http://deprimed.de/moodstabilizers/

Topiramat ist ja nun kein Antidepressivum, sondern ein Mittel gegen Epilepsie und Migräne. Wahrscheinlich kommen die Konzentrationsstörungen davon, denn das Medikament hat starke Nebenwirkung im kognitiven Bereich, sprich, es macht dumm...ich hab es selbst einige Zeit genommen. Topiramat ist auch psychisch destabilisierend, kann also als Nebenwirkung eine Depression auslösen. Valdoxan ist in der Richtung ziemlich unverdächtig.

Escitalopram ja oder nein?Leben mit Angst und Derealisation?

Hallo ihr Lieben :)
Nach langer Überlegung habe ich mich jetzt hier angemeldet .. um Hilfe bzw Gleichgesinnte zu finden..

Kurz meine "Geschichte":
Vor ca. 4 Monaten fuhr ich von meiner Nachtschicht nach Hause und wie aus dem Nichts überkam mich eine furchtbare Panikattacke.. Herzrasen..Schwindel..Warm..Kalt..Todesangst... Ich bin (keine Ahnung wie) nach Hause gefahren und wusste gar nicht was ich tun soll.. Mein Mann konnte mich dann nach ca 1 h beruhigen..
Von dem Tag an hat sich bei mir alles verändert... Ständige Panikattacken waren an der Tagesordnung .. Angst vor der Angst kam auf.. ständig denkt man nur daran das es losgehen könnte ... und Zack geht es los.. :(
Nach ca 3 Wochen konnte ich das nicht mehr aushalten und habe einen Termin beim Psychiater gemacht..
Erster Termin war sehr positiv.. habe mich wirklich verstanden gefühlt und sie hat mir sehr gute Tipps gegeben .. Sie verschrieb mir Escitalopram (Anfang 10 mg.. nach 10 Tagen soll ich auf 20 mg erhöhen) und Tavor für den Notfall.

Nun zu meinem Problem:
Ich habe (leider) den Fehler gemacht und den Beipackzettel gelesen und mich ausführlich im Internet informiert .. Und nun habe ich so viel Angst das Medikament zu nehmen :( Immer wieder wollte ich morgen anfangen und habe es immer wieder um einen Tag verschoben :(
Leider konnte ich immernoch nicht damit beginnen :(
Ich denke immer ich schaffe es auch allein .. Es ist zwar schon ein wenig (aber wirklich nur ein ganz klein wenig) besser mit den Panikattacken, allerdings habe ich immernoch den ganzen Tag Angst .. und zur Zeit kommt noch eine Derealisation dazu :( alles ist so unwirklich und nicht real ..wie als ob ich aus einem Karton schaue oder durch eine Glasscheibe .. sehr unangenehm :( ich fühle mich so unwohl ..

Ich war bereits wieder bei meiner Psychiaterin und habe auch ihr mein Problem erklärt ..
Sie sagte mir sie wird mich auf keinen Fall zwingen die Tabletten zu nehmen, sie kann es mir nur raten damit es mir besser geht bis ich irgendwann mal einen Termin bei einem Psychologen bekomme (ist bei uns sehr schwer ..nur Wartelisten und keiner hat freue Termine)
Bin nun schon seid 3 Monaten krank geschrieben .. es muss doch mal wieder aufwärts gehen ..so macht das Leben doch gar keinen Spaß :(

Habt ihr vill noch ein paar Tipps für mich? Vill auch wie man es ohne Medi hinbekommen kann?

Liebe Grüße

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Mit 15 jahren psychisch krank geworden durch drogenkonsum?

Hallo, also erstmal bitte ich euch mir keine Vorwürfe zu machen weil ich mit so einem jungen alter schon Drogen genommen habe, ich weiß es ist dumm gewesen.

Im Mai 2017 habe ich zum 3. mal ecstasy genommen und das setting und alles war nicht so toll und hatte auch eine Überdosis. Am Tag danach hat es angefangen dass ich gemerkt hab, dass irgendwas nicht stimmt. Ich hab schon vermutet dass es eine Psychose ist also ich habe einfach alles so unreal gesehen. Es fühlte sich alles an wie in einem traum (ist immernoch so). Ich glaube es ging manchmal weg und dann nach einer woche kam es wieder also das Gefühl in einem traum zu sein.

Im Sommer also ungefähr Juli habe ich auch Butan eingeatmet etc also dieses Deo schnüffeln halt. Das habe ich gemacht weil ich zu der Zeit sozusagen eine Depri Phase gehabt habe. Ich hatte mal gelesen dass manche dadurch gestorben sind durch dieses deo schnüffeln und das wollte ich dann irgendwie auch. Nachgedacht über den Tod habe ich nicht war ja eh alles nur ein Traum für mich. Danach ist meine Psychose dauerhaft geblieben also lebe ich schon recht lange mit dieser Störung und weiß mittlerweile überhaupt nicht mehr wie sich die Realität anfühlt. Habe auch ein Termin beim Jugendpsychiater gemacht aber erst am 6.2.2018 ist der termin...

Am 4. november 2017 habe ich dann nochmal ecstasy genommen (bitte kein hate) Ich dachte mir halt ich bin jetzt sowieso schon psychisch krank das kann ja nicht schlimmer werden und außerdem habe ich mit paar jugendlichen in meinem alter geschrieben und die meinten die haben schon über 30 mal ecstasy geschmissen und denen gehts noch gut.

Der trip an sich war ziemlich schön( hab mit meinem besten freund und meinem festen freund genommen) , die woche danach war ich aber bisschen anders aber ist ja normal weil das ganze Serotonin aufgebraucht ist usw. Eigentlich war danach alles wie immer also mir gings gesundheitlich wie immer. Am 16. november habe ich schluss gemacht mit meinem Freund weil er sch... gebaut hat also würde zu lange dauern das alles zu erklärennjedenfalls hat er 4 mal sein versprechen gbrochen und geheimnisse von mir an ein Mädchen weitererzählt die ich einfach nicht leiden kann.

Letzten Montag, also am 20.11 hat es dann angefangen. Ich hatte in der schule aufeinmal eine Panikattacke bekommen ich dachte ich sterbe, werde verrückt hab gezittert und sehr viel geweint. Heute habe ich wieder eine im sportunterricht bekommen. Zwei panikattacken in 5 tagen ist schon heftg und meine lehrer freunde etc sagen ich soll mich schon früher behandeln lassem etc.

Ich weiß zur Zeit aber gar nicht was ich machen solö mit meinem Leben. In der Schule ist alles so doof ich fehle sehr sehr oft und beteilige mich sehr selten. Das einzigste was ich zur Zeit will ist dass ich wieder normal sein kann aber ich habe das Gefühl dass es für immer bleiben wird.ich würde nicht mehr leben wollen wenn das jetzt weiter so bleibt. Mein leben zieht an mir vorbei. Was soll ich tun?

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