Ich bin Sklave einer Frau, die ich schon lange kenne. Wir haben auch einen Vertrag darüber geschlossen. Ist so ein Vertrag auch vor Gericht gültig?

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3 Antworten

Nun, es gibt 2 Aspekte:

1. Der 'Vertrag' ist nach Recht und Gesetz ungültig / nichtig / sittenwidrig, wie einige Vorredner schon gut bemerkt haben. Deine "Herrin" kann keine in diesem Vertrag abgemachten Dinge 'einklagen' und du kannst ohne rechtliche Konsequenzen jederzeit "aussteigen".

2. Die Freiheit deiner "Selbstverwirklichung" auch als Spielbeziehung im BDSM Kontext ist dir natürlich freigestellt. Und es ist natürlich eine 'persönliche / ehrenhafte Verpflichtung' das du dich daran hälst. Du gibst Verantwortung von dir selbst freiwillig an einen anderen Menschen weiter, dem du hoffentlich entsprechend vertrauen kannst. Du/Ihr habt aber hoffentlich daran gedacht ein "Safeword" oder Ausstiegsmöglichkeit zu definieren. Es gibt halt auch Zeiten in dem man sich oder der Beziehung überdrüssig ist, eine Auszeit braucht oder sich das Verhältnis verändert und dann auf diesem Vertrag zu beharren ist ungesund und dumm.

Wir sind nicht mehr in der Antike oder auf fiktiven Welten wenn es um deine Menschenrechte / Gesundheit geht.

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nein, so ein Vertrag ist rechtlich ungültig, da sittenwidrig.

Damit kannst Jemandem bestenfalls den Popo abwischen

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