Wer kommt für die Krankenversicherungsbeiträge auf?

8 Antworten

Du erhälst ja nun erst einmal Krankengeld (da bist Du beitragsfrei gestellt) - arbeitslos kannst Du Dich nicht melden, da Du krank geschrieben bist; wenn Du wieder gesund bist, erhälst Du ggf. eine 3-monatige Sperrzeit wegen Eigenkündigung (es sei denn, es liegt ein anerkennungsfähiger wichtiger Grund für die Eigenkündigung vor).

Sobald ALG-I bezogen wird, bist Du automatisch krankenversichert - den Beitrag zahlt die Arbeitsagentur.

Während der Sperrzeit wird keine Leistung gezahlt; daher bist Du nicht krankenversichert; dann kannst Du entweder die Familienversicherung in Anspruch nehmen (durch Ehegatte?) oder bei Bedürftigkeit für 3 Monate ALG-II beantragen; das ALG-II würde bei einer Sperrzeit um 30% gekürzt aber Du wärst krankenversichert. Ansonsten mußt Du das irgendwie selbst bezahlen oder beim Jobcenter einen Zuschuß zum Krankenversicherungsbeitrag beantragen.

Ansonsten trotz Krankschreibung für Nov. oder Dez. einen neuen Job suchen...

Du solltest Dich aber dennoch am Montag, trotz aktueller Krankschreibung, sicherheitshalber mit der Arbeitsagentur in Verbindung setzen und die Situation abklären --> wegen Pflicht zur Arbeitssuchendmeldung - ggf. kannst Du das aber auch nicht, wegen der Krankschreibung (weil Du z. Zt. nicht vermittelbar bist) - aber die sagen Dir dann wie es weitergeht, damit keine Fristen versäumt werden (sonst 1 Woche Sperrzeit)

Das kommt ganz auf deine Situation an. Bist du grundsätzlich Arbeitslosengeld-berechtigt, dann übernimmt das Amt deine Krankenversicherung. Aber: Hast du selbst gekündigt, unterliegst du einer Sperrzeit von drei Monaten, in denen du die Kosten selbst tragen musst.

Und natürlich musst du das Arbeitslosengeld auch erst einmal beantragen.

Bist du in dem Sinne gar nicht bedürftig und dir steht kein Arbeitslosengeld zu, dann musst du deine Krankenkassenbeiträge selbst bezahlen.

Wer krankgeschrieben ist hat keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I, da nicht vermittelbar. Krankengeld wird bezogen und während des Bezugs von Krankengeld ist die Krankenversicherung beitragsfrei.

Hast du selbst gekündigt, unterliegst du einer Sperrzeit von drei Monaten, in denen du die Kosten selbst tragen musst.

Nein, nur im ersten Monat. Die restliche Sperrzeit trägt die AfA die Beiträge (§ 5 Abs. 1, Nr. 2 SGB V).

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Leider nicht alles richtig, was hier steht...

Wenn du Krankengeld durch die Krankenkasse beziehst und nicht mehr in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis stehst (egal wer die Kündigung abgegeben hat), bist du ab Folgetag der Beschäftigung durch das Krankengeld beitragsfrei nach § 192 SGB V weiterversichert. Bitte achte unbedingt auf den Lückenlosen Nachweis der Arbeitsunfähigkeit. Denn wenn du nur einen Tag ohne Krankschreibung hast, fällt der Anspruch auf das Krankengeld weg und somit auch die Versicherung. Erst wenn du wieder Arbeitsfähig bist, erhälst du Leistungen durch die Arbeitsagentur, wenn du zwischenzeitlich noch keinen Job gefunden hast!

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