Ich bin seid zwei Jahren in einer Beziehung , Freund ist momentan in einer Entzugsklinik... mehr unten?

5 Antworten

Hallo,

Also ich an deiner Stelle würde schauen ob das Stimmt was er da sagt, dass er aufhören wird und er wirklich ein Neuen Weg einschlagen wird! Wenn er in Therapie gehen MUSS...Dann sollte er das wenn es ihm hilft! Ich würde ihn dabei gerne unterstützen! Ich würde mehr auch seine Handlungen achten und nicht so sehr auf seine Wörter! Hier geht es um Ergebnisse! Und wenn er in Therapie geht, dann ist das schon mal ein schritt nach vorne als ohne das ganze! Dann tut er mal was für sich...Für seine Gesundheit...

Und das wäre mir VIEL VIEL wichtiger! Es sollte mehr darum gehen, dass er Gesund wird! Dein Fokus sollte sich darauf richten, dass er Verantwortung für seine Gesundheit übernimmt und das du natürlich Verantwortung für dein eigenes Leben übernimmst! Das Leben dreht sich nicht immer alles nur um ihn! Er wird das schon hinkriegen er ist kein Kind mehr! Und du braucht ihn auch nicht immer in deiner Nähe Glaub mir :)

So und jetzt zu seiner Mutter...Ich würde mich da überhaupt nicht einmischen! ....Sie ist nicht deine Mutter und SIE kennt ihm VIEL besser als du glaubst. Ich würde das auf keinen Fall unterschätzen!...

Ob die Beziehung deswegen Kaputt geht...Das liegt ganz allein an dir! Wenn du daraus ein Drama machst, dann wird es natürlich schwierig! Ich würde mein Ego etwas zurück strecken...Das Problem, dass ihr euch nicht mehr so oft sehen könnt... Ich denke das Gegenteil ist der Fall! Er wird dich nicht vergessen und wenn er merkt, dass du ihn unterstützt, dann ist das wertvollste was du ihm zu Zeit gegeben kannst! Wenn er wieder in der nähe ist, wirst du die Beziehung in einer viel besseren Qualität erleben! Vorausgesetzt du machst nicht den Fehler nicht anderes als nur über ihn nachzudenken! Kümmere dich auch um dein Leben erweitere dein Horizont!...

LG

Sandy

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich habe viele Bücher gelesen und viele Menschen befragt

Hallo Momo,

ich verstehe alle deine Standpunkte und deine Sorge.

Er sollte ins betreute Wohnen gehen.

Ich weiß das wird für euch beide hart.

Dennoch sollte er sich in Treu sorgende Hände begeben.

Das Vertrauen ist beschädigt und seine Mama hat da sicher auch viel Stress damit.

Er ist dort sicher. Bei seiner Mama nicht. Das Misstrauen könnte ein Trigger sein das er rückfällig wird.

Sollte eure liebe so Gros sein wird sie es überstehen das ihr euch nicht jeden Tag sehr.

Das ist nicht das was du hören willst.

Was ich dir sagen kann.

Süchtge sind Meister der Selbsttäuschung und sehr gute Schauspieler.

Es ist besser für alle wenn er in einer sicheren Umgebung ist und einen sicheren Umgang hat.

Ein Rückfall kommt unverhofft und ohne Ankündigung.

Du kannst ein Suchtgedächtnis nicht löschen. Er wird Suchtdruck bekommen.

Besser wenn er dann Save ist und unter Gleichgesinnten.

Du kannst ihm beistehen aber nicht helfen.

Ich wünsche euch alles Gute.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Danke für deine Antwort sie ist sehr hilfreich und konnte mich beruhigen . Deine Mama sagt es wäre nur verrübergehend mit der Wohngruppe was meinst du wie lange sowas dauert bis er dann wieder nach Hause kann ? Lg

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Bei mir hats zwei Jahre gedauert :D

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Nein seine Mutter hat vollkommen Recht.

Wenn dein Freund wirklich weg will von Drogen, seinen alten Freunden und vom alten Umfeld, dann muss er weiter weg ziehen und dafür wäre das Betreute Wohnung in einer WG, die vom Jugendamt betreut wird , das richtige.

Er ist seid ca 4 Wochen in einer Entzug Klinik und laut Beschluss kommt er am 11.2.2019 raus also noch ca 11 Tage.

Dann ist er noch lange nicht über den Berg, denn seine Arbeit fängt jetzt erst an und je nachdem wie er vor dem Entzug drauf war, kann es sehr lange dauern, bis er clean ist.

Das alleine ist aber noch keine Garantie, dass er nicht doch rückfällig werden kann und da hat seine Mutter schon recht. Denn ein drogenabhängiges Kind zu haben ist für alle Eltern nicht einfach. Drogenabhängige versprechen alles , nur um an Stoff zu kommen.

Die Wirklichkeit draussen, da muss sich dein Freund bewähren und vielleicht schafft er es - das wäre ihm zu wünschen - aber das muss er auch ohne DICH schaffen und das kann er nur, wenn er es für sich tut.

Denkt ihr unsere Beziehung würde dadurch kaputt gehen wenn er so weit weg ist wir nicht mehr übernachten können uns nicht mehr sehen können ? Wir waren sehr daran gewöhnt und es ist so schlimm für uns beide wir weinen wirklich jede Nacht umeinander .

Seine Mutter solltest du nicht überreden, sie ist erwachsen und vielleicht hat sie sich auch den Rat geholt, ihn nicht wieder - vorläufig - aufzunehmen.

Ob eure Beziehung halten wird, da bekommst du von keinem eine Garantie, aber auch wenn sich das hart anhört, das ist eine Bewährung, ob er trotz der räumlichen Trennung von dir so stark ist und nicht mehr zu Drogen greift, nur weil ihr getrennt seid.

Hoffe, du bist so stabil, dass dich die ganze Sache nicht überfordert.

Kurz nach der Entlassung ist alles easy, aber dein Freund wird noch einen weiten Weg vor sich haben. auch du, wenn man alte Freunde nicht mehr treffen kann und sich neue suchen muss, die nichts mit Drogen an Hut haben.

Du musst trotz seiner Erkrankung dein Leben weiterleben und dich nicht nur auf ihn konzentrieren, denn er muss es auch alleine schaffen. aber du kannst ihn, zusammen mit seiner Mutter unterstützen, dass ihr an in glaubt, dass er es schafft. mehr könnt ihr nicht tun.

Danke für den Tipp der Psychatrie..

Viel Liebe deine Katelyn, trauma seit 2012 :)

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Seine Mutter ist eine kluge Frau. Du solltest mit ihr "zusammenarbeiten"..

Ihr habt heutzutage so viele Möglichkeiten, in Kontakt zu bleiben. Nutzt die Chance.

Ist er freiwillig in die Klinik?

Nein auf Beschluss , aber er meinte er ist jetzt dankbar dafür und das er clean bleiben will

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@Momo3182

Die Rückfallquote ist recht hoch. Stellt euch darauf ein, dass er rückfällig wird, dann ist es wichtig, dass er sich gleich wieder in prof. Behandlung begiebt. Selbsthilfegruppe ist obligatorisch.

Wie lang wäre er in der Wohngruppe?

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@jentolon

Das weiß ich eben nicht wie lange er dadrinnen bleiben müsste ich habe einfach die Angst das es länger als 1-2 Monate sind ..

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@Momo3182

Ich würd raten, dass er soviel Hilfe wie möglich annimmt!

Er also in die Wohngruppe geht. Ein paar Monate, ein halbes Jahr oder ein Jahr sind nicht viel - im Vergleich zum Absturz und Tot.

Wie beangato schreibt, arbeite mit der Mutter zusammen, zieht an einem Strang und nutzt die Chance! Jetzt nimmt er die Hilfe an. Das hätte ganz anders ausgehen können. Er hätte tot sein können.

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