Ich bin schuld am tod meines Vaters!?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Du bist durch den Tod deines Vaters in eine Depression gerutscht. Diese lohnt sich vielleicht zu behandeln. Es reicht aber vielleicht auch erstmal dir folgende Punkte klar zu machen:

A) Dein Vater war totkrank und wäre so oder so gestorben
B) Krebs kann die Persönlichkeit eines Menschen gereizt und streitsüchtig machen, die Angst vor der OP verstärkt das, sprich er hat Frust abgelassen
C) deine Familie/ Kinder brauchen dich mehr als deinen Vater - auch wenn es sowieso nie ein entweder / oder gab
D) deiner Mutter geht es schlecht, die trauert und das ist normal
E) ich rate euch dringend zumindest eine Trauerbegleitung zu suchen!! Es scheint eurer Familie sehr schlecht zu gehen, vot allen dir und eine Trauerbegleitung kann euch helfen eure Gefühle adäquat zu verarbeiten
F) manchmal ist es einfacher sich selbst die Schuld zuzusprechen als zu erkennen, dass man auf manche Dinge keinen Einfluss hat und der Tod jeden treffen wird

Wünsche Dir auf diesem Wege alles Gute und erneut ein glückliches Leben mit etwas Hilfe und Zeit!

Hallo,

Sie haben keine Schuld. Ich verstehe nicht, wieso sich die Leute das immer wieder einreden.

Wenn das Leben vorbei ist, tritt der Tod ein, und daran kann keiner und niemand etwas ändern. Dass Ihr Vater gestorben ist, Sie aber vor 6 Jahren einen Autounfall überlebt haben, war so gewollt - von Gott, vom Schicksal, von wem auch immer. Es steht nicht in unserer Macht, das zu ergründen.

...Machen Sie sich keine solche Gedanken. Die Zeit, dass Ihr Vater sterben sollte, war einfach gekommen. Und ist das so, ist das unvermeidlich, für einen jeden von uns.

Der Tod ist so, und da brächte auch ein ""Tauschhandel" nichts. Ihr Vater ist tot, und was Sie auch denken und tun - durch nichts wird er wieder kommen. Sie müssen das akzeptieren lernen.

Sie brauchen sich wirklich nichts vorzuwerfen. Dinge, wie ein unschöner Streit passieren einfach im Leben. Falls Sie sich nicht mehr mit Ihren Vater darüber sprechen konnten, ist das zwar nicht schön - wenn Ihr Vater aber noch gesehen hat, dass Sie ihm so oft besucht haben, hat er sich bestimmt darüber gefreut. Womöglich hat dieses Wissen für ihn selbst auch das Streitgespräch neutralisiert, und es war für ihm nicht mehr von Bedeutung.

Ihre Mutter ist noch da und Ihre eigene Familie. Und sie alle brauchen Sie. Verwenden Sie Ihre Kraft lieber darauf, für diese Menschen da zu sein. Gemeinsam werden Sie alle es schaffen, diese schwere Zeit zu meistern und über den Tod des Papas, Mannes und Opas irgendwann hinwegzukommen.

Alles Gute!

Es ist objektiv und logisch gesehen voellig absurd, dass du Schuld am Tod deines Vaters tragen solltest - daran waren ausser Kontrolle geratene Krebszellen schuld. Aber sich selbst die Schuld zu geben ist eine nicht unuebliche Reaktion auf Tod und andere Trauma.

Du solltest dringend mit einem Psychologen ueber deine Gefuhle reden, damit du den Verlust verarbeiten kannst, dann werden auch die Schuldgefuehle verschwinden.

Hör auf dich selber fertigzumachen und dir Vorwürfe zu machen. Du kannst nichts für die Krebserkrankung deines Vaters und auch nichts dafür, dass er gestorben ist. Dein Vater ist an Krebs gestorben und nicht, weil du dich mit ihm gestritten hast. Dadurch, dass du dir Vorwürfe machst, änderst du nichts. Dein Vater wird dadurch nicht wieder lebendig. Du quälst dich nur unnötig damit und machst dir selber das Leben schwer

Warum willst du dir denn die schuld einer furchtbaren Krankheit geben.. es war evtl nicht schln in dieser zeit zu streiten, das hat ihn aber sicherlich nicht umgebracht. Und dass mit dem Unfall versteh ich nicht. Wenn du gestorben wärst, wäre er trotzdem gestorben. An manchen dingen kann man nichts ändern.. und dich  trifft sicher keinw schuld.

Mein herzliches Beileid und viel Kraft dir und deiner Familie♥

Ich sehe keinen einzigen Grund, warum Du Schuld tragen solltest.

Du solltest an Deine Kinder denken und nach Vorne schauen, auch wenn es sicherlich noch Zeit braucht. Dein eigenes Leben für seines geben, hätte er bestimmt nicht gewollt. Deine Kinder brauchen Dich.

Ich hatte vor 6 Jahren einen Autounfall und bin davon überzeugt das wenn ich den nicht überlebt hätte, das mein vater noch da wäre.

Wenn das dein Ernst ist, such dir bitte einen Therapeuten um die ganzen Erlebnisse zu verarbeiten. Allein scheinst du es ja nicht zu schaffen...

Schwachsinn, dein Vater hätte auch so Krebs bekommen und wäre genauso gestorben.

Was möchtest Du wissen?