Ich bin Pakistanerin und Ahmady und möchte einen Türken heiraten?

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5 Antworten

Wenn ihr beide euch sicher seid, dann sollte alles andere nicht so wichtig sein. Auch die jeweilige Religionszugehörigkeit sollte nicht so wichtig sein.

Ihr beide solltet das Thema ausführlich mit allen möglichen Varianten besprechen und für euch eine Entscheidung treffen. Es ist euer Leben, es ist eure Liebe, es wird eure Ehe und eure Zukunft.

habakuk63 02.09.2017, 09:38

Danke, für die Auszeichnung und euch wünsche ich viel Kraft und gegenseitige Liebe.

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An sich ist es doch nur wichtig, ob unser Deutsches Gesetz Euch heiraten lässt. Oder wollt Ihr nicht in Deutschland heiraten? Dann sähe die Gesetzeslage natürlich anders aus. Fragt mal beim Standesamt nach, was Euch im Weg stehen könnte - mal komplett abgesehen von moralischen Werten, mit denen ich mich bei Euch überhaupt nicht auskenne.

eny135 31.08.2017, 21:08

Wir beide leben hier und sind hier aufgewachsen und natürlich heiraten wir hier

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AriZona04 31.08.2017, 21:14
@eny135

Dann macht einen Termin beim Standesamt und fragt dort nach. Ich denke nicht, dass Ihr von dieser Seite irgendwelche Schwierigkeiten zu befürchten habt. Da wird nicht auf Religionszugehörigkeit geachtet.

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Ich kenne eine türkische Familie, in der ein Sohn sich der Ahmadiyya angeschlossen hat - allerdings nicht aus Gründen einer Heirat. So weit mir bekannt, hat es deshalb in der Familie keine Probleme gegeben.

Da "eigentlich" die Ahmadiyya auch als muslimisch angesehen werden sollte, dürfte es keine "Konversion" geben. Ich glaube auch nicht, daß die Ahmadiyya von dem Mann eine "Konversion" verlangen würde.

Wie man im Nahen Osten sieht, wo selbst Schiiten von Leuten, die sich Muslime (Sunniten) nennen, als Ketzer betrachtet werden, ist die Intoleranz offensichtlich gerade auf sunnitischer Seite sehr groß und die war es schon in der Geschichte.

Das Problem liegt also im allgemeinen und ja auch in diesem Fall (vor allem) bei der türkischen (sunnitischen) Familie. Vielleicht lassen sich die "Meinungsträger" dieser Familie einmal zu einem Besuch einer Ahmadiyya-Gemeinde ein und in eine Diskussion dort. Ob das dann hilft, wird man sehen. Zumindest könnte man der Familie dort versichern, daß ihr Sohn nicht zum "Übertritt" gezwungen würde.

Ein wenig klingt in der Frage jedoch ein Widerspruch durch: einerseits würde die pakistanische Familie den türkischen Mann akzeptieren, im letzten oder vorletzten Satz der Frage hört sich das dann aber ein bißchen anders an.

eny135 01.09.2017, 16:23

Ich bin ja ahmady deshalb weiß ich das sie es verlangen werden das er konventiert sollte er dies nicht machen und wir trotzdem heiraten wollen würden die mich und auch vllt meine Familie von der Gemeinde werfen. Ich weiß wo von ich rede meine cusinen sind auch mit Männern verheiratet die konventieren mussten sonst hätten die nich heiraten können. Meine Familie würde ihn akzeptieren da wir schon einen türken in der Familie haben so wie einen deutschen und einen Marokaner jedoch sind die alle dann konventiert zur Ahmady Gemeinde..mein freund verlangt nicht von mir das ich sunni entweder man macht es von sich aus oder gar nicht. Jemand der von sich aus in die Gemeinde eingetretten ist das ist gut. Aber man sollte niemanden dazu zwingen. Moslem ist Moslem egal ob ahmady und sunni oder shiaa usw.

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eny135 01.09.2017, 16:30
@eny135

wir beide sind einfach durcheinander weil wie gesagt niemand von uns beiden verlangt von dem anderem das er seins weckselt oder aufgibt

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RueBeFragen 01.09.2017, 20:02
@eny135

Könnte es sein, daß verschiedene Ahmadiyya-Gemeinden zu der Frage der "Konversion" unterschiedliche Meinungen haben, z.B. je nach Zusammensetzung der Gemeinde? Sind vielleicht Gemeinden, die fast ausschließlich aus Pakistani bestehen, "strenger" als solche, in denen etwas mehr Deutsche, Türken oder Ahmadis anderer Nationalitäten als der pakistanischen vorhanden sind?    

Ich könnte mir vorstellen, daß pakistanische Ahmadis aufgrund der von sunnitischer Seite begangenen Verfolgungen stärkere Abneigung gegen Sunniten haben.                                                                        

Sollte es so sein, wie oben vermutet, wäre die Frage, ob man sich einer anderen "liberaleren" Ahmadiyya-Gemeinde anschließen könnte.

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eny135 01.09.2017, 22:21
@RueBeFragen

nein die sind alle der selben Meinung leider..bei uns in der Familie haben wir auch suniiten früher war das nicht so wichtig wo es ums heiraten ging da hat man seine töchter auch suniiten gegeben obwohl man ahmady war das war aus diesem grund da früher das nicht so wichtig war hauptsache die mädels wurden verheiratet..das is aber auch normal wenn man locker 5 bis 6 töchter hatte jedoch mitlerweille ist das so streng geworden..das problem ist ja wenn nur ich von der ahmady gemeinde rausfliege ist das für mich ok jedoch würden die dann meine eltern noch raus schmeißen und genau das ist der Punkt was ich nicht möchte  die verlangen  dann auch von der Familie  das man nichts mehr mit der tochter zu tun hat sogar die hochzeit dürfte dann keiner besuchen von denen da die dann auch raus fiegen würden oda man heiratet wirklich nur mit pahr leuten sodas es fast keiner mit bekommt

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Deine Einstellung ist zwar richtig, aber weder Du noch er werdet stark genug sein, um gegen Euere Familien anzukommen.

Ganz ehrlich scheiß auf unsere jamaat... es ist eine RELIGION , klar unsere identität, aber trotz allem bestimmt es nicht was wir lieben sollen und was wir hassen sollen, bei manchen situation verstehe ich es , wenn man aufforderungen von hazoor bekommt, aber bei sowas?? Ich will keine arrangierte hochzeit mit einen Kerl der in real komplet anders ist, wenn du ihn liebst, dann schafft ihr es zusammen und könnt euch durchsetzen. Vor allem finde ich unfair ... ich meine männer können deutsche frauen "beeinflussen", damit sie in unsere Jamaat konvertieren, damit wir grösser werden.. also sind wir naive, dumme frauen? NEIN! Sind wir nicht, also meine süße, lebe dein leben und liebe es vor allem und zeig keine schwächen!!!!

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