Ich bin "nicht emotional genug"?

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8 Antworten

Deine Frage ist nicht konkret genug gestellt. Was genau stört die Teamkollegen?

Es gibt in der Rhetorik Regeln für erfolgreiche Gespräche, eine ist, dass man auf den Gesprächspartner eingehen und ihm Aufmerksamkeit schenken sollte. Wenn man Gegenpositionen vorstellt, hilft es, die Position des anderen erst mal anzuerkennen - "X hat ja einen interessanten Vorschlag gemacht...", und dann zu erklären, warum man einen Gegenvorschlag macht, ohne X gleich als inkompetent dastehen zu lassen - "... aber ich meine, wenn man die Punkte A und B bedenkt, könnten die Folgen C und D eintreffen, und dann wäre unser Ziel nicht erreicht. Daher würde ich vorschlagen (möglichst einen Teil der Lösung von X beizubehalten, damit er halt nicht bürskiert wird), aufgrund der Punkte A und B lieber folgende Strategie zu verfolgen, nämlich... . Dabei könnte man aus dem Vorschlag von X auch die Punkte E und F übernehmen, aber vielleicht folgendermaßen abwandeln... ."

Jetzt hast du den Kollegen, dem du widersprochen hast, einschränkend gelobt - seine Grundidee war gut - hast aber auch deine Position als bessere begründet.

Verusche doch mal, Sätze in die Teambesprechungen einzubauen wie "X Idee finde ich gut! (Man könnte sie aber etwas abwandeln...),

"Den von Ihnen angesprochenen Punkt finde ich wichtig!" (Und deshalb würde ich folgendes vorschlagen/ Aber man sollte auch einen anderen Punkt bedenken, der in eine andere Richtung führt... .)

"Sie haben das ja schon sehr sorgfältig durchdacht/ vorbereitet." (Ich habe mir auch Gedanken gemacht und in Anlehnung an Ihre Ideen könnte man jetzt ... .)

"Wenn ich die Bedenken von A aus der letzten Sitzung aufgreifen darf, sollte man vielleicht ... ." (Vielleicht = Deine Position ist nicht die einzig richtige).

Ein bisschen loben, ein bisschen aufgreifen, etwas nachgeben, andere Ideen/ Ideen von Mitarbeitern einbinden usw. Leute auch mal anlächeln, in die Augen sehen (nicht starr), am Anfang und gegen Ende der Sitzung einen passenden Scherz/ lustige Bemerkung einbauen etc. Und dann schauen, ob die Beziehung zu den Kollegen sich (aus deren Sicht) verbessert.

Aber: "Du bist emotionslos" könnte auch eine Mobbingstrategie sein, um dein Selbstwertgefühl zu untergraben, dir eine unmögliche (da nicht definierte) Aufgabe zu geben und so deine Konzentration von den fachlichen Problemen ablenken, damit du weniger fachlich wichtige Beiträge bringst.

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Falls du Aspergerautist bist, könntest du dich beim Integrationsfachdienst melden. Dort sind Mitarbeiter, denen du dein Problem schildern kannst und Hilfe bekommst.
Falls du kein Aspergerautist bist, kann es sein, dass du einer bist, es aber noch nicht weißt.
Die meisten Empathieprobleme liegen an Autistischen Zügen.
Und fallen auch im Privatleben auf.

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Ich bin ähnlich veranlagt.
Suche Dir eine Arbeit, die Du selbstständig und alleine ausüben kannst. Dann hast Du niemanden mehr, mit dem Du beruflich aneinander geraten kannst. Das entzerrt den Alltag.
Zum Teamplayer und/oder zum Befehlsempfänger muss man irgendwie gemacht sein. Es gibt viele, bei denen das nicht so ist. 

"Menschenverständnis" von mir, und das häufig mit einer Bestimmtheit, die ich schon beinahe als apodiktisch bezeichnen würde

Das wiederum hat ja nichts mit mangelnder Emotionalität zu tun.
Sondern das ist einfach nur Klugscheisserei. Klingt eher nach Nervensäge als nach einem Problem.

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Diu bist scheinbar kein Teamplayer, in manchen Branchen kann es zum Problem werden, aber ändern kannst Du Dich nicht, also Job wechseln.

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Der Satz "Mit meinen Arbeitskollegen über dieses Problem zu diskutieren erscheint mir leider zwecklos, da ihre Argumente jeder logischen Grundlage entbehren." und gleichzeitig die Tatsache, dass du auf GuteFrage.net diese Frage stellst, wo die unsinnigsten Leute ihr Unwesen treiben ist schon ein witz für sich :D

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Dann hast du wahrscheinlich unterdurchschnittliche Empathie. 

(Hab ich auch) machs einfach wie ich und tu immer auf fröhlich und Schluck den Rest. Kann sein das es deine Kollegen stört das du kein Mitgefühl zeigst, tu so als hättest du Mitgefühl. So mache ich das schon lange in der schule. 

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Leider geht heutzutage das soziale Heititei in den meisten Betrieben über die Fachkompetenz, wodurch viele Experten bereits in der Ausbildung am Mobbing etc. scheitern und unter ihren Möglichkeiten dahin vegetieren.
Hinter der Aussage " gegen das Team arbeiten" steckt garantiert der liebe Neid, die schlimmste aller Todsünden. Meistens zählt nicht die Leistung an sich, sondern wie sehr man diese betont, narzisstische Gesellschaft. Da wirkt man mit einer effizienten Arbeitsweise und logischer Argumentation wie ein Feigling, der sich "über den tumben Mob erhöht".
Rede mal mit dem Chef oder arbeite dich hoch und schreib in die Kondition en deiner Stellenangebote " Emotionslosigkeit".
Der Konflikt muss doch zu lösen sein, wenn du jemanden an der Hand hast, der oder die empathischer im sozialen Umgang ist.

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Ich glaube du hast genau wie ich eine Art "Aufmerksamkeitsstörung" und hast zu viel the Big Bang Theorie geschaut

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Kommentar von JeSuisSpock
05.02.2017, 00:47

Das empfinde ich jetzt allerdings schon als Beleidigung; wenn "Star Trek"-Anspielungen als "Big Bang Theory"-Anspielungen deklariert werden, muss irgendetwas schief gelaufen sein. 

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Kommentar von MikelHero
05.02.2017, 10:24

Tut mir leid, wenn du dass als Beleidigung empfindest...
Bei mir ist das leider genau der Fall

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Kommentar von MikelHero
05.02.2017, 10:43

Außerdem war Startreck nicht als the Big Bang Theorie deklariert .......
Ich habe halt eine Vorliebe mich wie Sheldon zu benehmen

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Kommentar von MikelHero
05.02.2017, 10:44

Übrigens ich finde es beleidigend, dass du mich beleidigend findest..
:(

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