Ich bin Muslime und würde gerne Mal Alkohol probieren?

17 Antworten

„Und (wir geben euch) von den Früchten der Palmen und Weinstöcke (zu trinken), woraus ihr euch einen Rauschtrank macht, und (außerdem) schönen Unterhalt. Darin liegt ein Zeichen für Leute, die Verstand haben.“ Quran (16:67)

„Ihr Gläubigen! Kommt nicht betrunken zum Gebet, ohne vorher (wieder zu euch gekommen zu sein und) zu wissen, was ihr sagt!“ Quran (4:43)

„Ihr Gläubigen! Wein, das Losspiel, Opfersteine und Lospfeile sind (ein
wahrer) Greuel und Teufelswerk. Meidet es! Vielleicht wird es euch
(dann) wohl ergehen.“
(5:90)

"Man fragt dich nach dem Wein und dem Losspiel. Sag: In ihnen liegt eine schwere Sünde. Und dabei sind sie für die Menschen (auch manchmal) von Nutzen. Die Sünde, die in ihnen liegt, ist aber größer als ihr Nutzen. Und man fragt dich, was man spenden soll. Sag: Den Überschuss (von dem, was ihr besitzt)! So macht Gott euch die Verse klar. Vielleicht würdet ihr nachdenken.“ Quran (2:219)


Wie man hier deutlich sehen kann, finden sich im Quran vier völlig unterschiedliche Äusserungen zum Thema Alkohol.

Im ersten Vers wird der Genuß und der Handel mit Alkohol eindeutig erlaubt, solange man mit Verstand (in Maßen) trinkt.

Im zweiten Vers wird geboten, nicht betrunken zum Gebet zu erscheinen, was ganz klar impliziert, dass ausserhalb der Gebetszeiten Alkohol nicht grundsätzlich verboten sein kann. Ansonsten wäre dieser Vers ja auch sinnbefreit.

Im dritten Vers wird aufgefordert, Alkohol zu MEIDEN. "Meiden" ist - übrigens auch im Arabischen Sprachverständnis - kein Verbot, sondern hat Rat-Charakter. "Auf Deiner Fahrt durch Frankreich meide die Autobahnen wegen der teuren Maut-Gebühren!" macht vielleicht deutlich, wie "meiden" zu verstehen ist. Es ist eine Empfehlung, kein Gebot, kein Verbot. Dies unterstreicht nochmals den ersten Vers und die Botschaft, nur in Maßen und mit Verstand zu trinken.

Erst im vierten Vers wird der Genuss von Alkohol als Sünde bezeichnet. Gleichzeitig wird aber auch vom Nutzen gesprochen. So richtig eindeutig ist das also auch nicht, obwohl das doch sehr einfach gewesen wäre.

Und jetzt frage ich Dich, warum Allah nicht einfach übersandt hat, dass "jedem gläubigen Muslim der Alkohol streng verboten ist". Wenn er das hätte sagen wollen, hätte er es wohl gesagt. Ein eindeutiges Verbot kann man angesichts der ersten drei Verse unmöglich formulieren, da ein eindeutiges Verbot den ersten drei Versen widerspräche. Und da auch der vierte Vers nicht glasklar verbietet, sehe ich das Alkoholverbot als widerlegt an.

ja dann du hast über das Thema keine Ahnung . vor 1400 jahre die muslime haben diese Frage gefragt . und die Antwort war , dass es am Anfang sehr schwer war sofort Alkohol zu verbieten , weil der wein ein wichtiger Teil von das leben des Arabers war . deswegen das Verbot ist allmählich geworden. am Anfang : Alkohol hat vorteile und nachteile, aber die Nachteile sind mehr. dann : gebet nicht wenn ihr betrunken seid. und ehndlich kommt das Verboten und die muslime waren dann bereit wegen dieser Vorbereitung und Anstufung.

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@jackal88

Ja, dann bist Du sehr naiv, wenn Du diese Kindergeschichte glaubst.

Vor 1400 Jahren haben welche Muslime WEN gefragt?

Der Quran ist in all seinen Verboten durchaus rigoros. Und beim Alkohol hat ALLAH (Achtung, wir reden von ALLAH !!!!!) einen Kuhhandel mit uns betrieben? Sorry, aber das ist ne echte Lachnummer.

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Natürlich ist es nicht schlimm, Alkohol zu trinken. Milliarden Menschen machen das.

Aber wenn du dir hinterher ewig Vorwürfe machst, weil du denkst, dein Gott will das nicht und verflucht dich jetzt, dann lass es lieber.

Wenn du hingegen zu dem Schluss kommst, dass ein imaginäres Wesen keinerlei Interesse an deinem Blutalkoholspiegel haben kann, dann Prost.

Wenn Du Moslem bist, dann halte Dich an die Gebote Deiner Religion, oder bedenke Deine Religion.

Alkohol an sich ist nichts schlimmes. Er ist sogar medizinisch wertvoll.

Was dann nicht wertvoll ist, wenn der Alkohol in Unmengen hemmungslos genossen wird. Das ist dann schädlich.

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