Ich bin Moslem doch verhalte mich nicht Ansatz weise an regeln. Könnte es sich auf meine Zukunft auswirken?

21 Antworten

Tja, da haben Deine Religion und Deine Eltern "ganze Arbeit" geleistet bei Deiner Erziehung, liebe BInEInMädchen!

Leider!

Dabei ist es so leicht zu durchschauen: Du SOLLST DICH schlecht fühlen, damit Du gehorchst und aus Angst vor Strafe kuschst!

DAS ist die Quintessenz des gelebten Islam.

Schüttele ihn ab, DENN: Eine Religion, die natürlich, menschliches Verhalten verteufelt ist un-menschlich!

....und wenn dies geschieht, um damit Macht über Andere zu bekommen, dann ist das nicht nur un-menschlich, sondern auch noch niederträchtig!

Dem brauchst Du Dich doch nicht zu fügen!

Glaube weiter an DEINEN Gott, doch lass ihn DEINEN GOTT sein! - NICHT den Gott, den andere fälschlicherweise behaupten zu kennen! - DEIN Gott ist gut - denn er straft Dich NICHT für Dinge, die Du tust, die anderen Menschen nicht schaden!

....und bei Deinen Eltern: Mach` die Biege, sobald Du ohne größeren Schaden für Dich kannst;)!

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Endlich mal einer, der das Übel mit dem Namen benennt!

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Ich habe großen Respekt und Hochachtung vor jedem, der aus religiösen Gründen keusch bleibt und dies auch schafft.

Allerdings besteht besteht die Gefahr, dass das Unterdrücken von sexuellen Bedürfnissen sich eines Tages Bahn bricht, z.B. in unkontrollierten Aggressionen. Mein Tipp: Treibe Sport, am besten regelmäßig, z.B. im Sportverein. Das verbraucht körperliche Energie, die dann nicht mehr für die Sexualität zur Verfügung steht.

Trotzdem bin ich der Auffassung, dass das eine Art von "Kundenbindung" und Machterhalt der Geistlichen ist, wenn in einer Religion jegliche Masturbation und selbst das Verlangen danach verboten ist. Die Geistlichen brauchen Gläubige mit schlechtem Gewissen, damit sie in den Gottesdienst und/oder zur Beichte kommen. Weil aber fast alle Menschen leben, ohne zu stehlen, ohne zu töten oder sonstwie gewalttätig zu werden, bleibt dann nur ein kleiner potenzieller "Kundenkreis" übrig (und der hat deswegen womöglich kein schlechtes Gewissen).

Also erklärt man etwas zur Sünde, dem sich niemand entziehen kann: Masturbation und sogar schon die Lust auf sexuelle Befriedigung. Dann sind per Definition alle Menschen Sünder, die die masturbieren und ebenso, die die nicht masturbieren und dann vor lauter Notstand dauernd sexuelle Gedanken haben. Und alle haben dann ein schlechtes Gewissen und kommen zum Gottesdienst.

Hi, ich möchte Dir weiterhelfen.

Ich war früher in einer ähnlichen Situation, habe mich in verschiedenen Religionen ausprobiert, doch das war alles nichts für mich.

Ich möchte Dir nicht sagen, ob Du Deine Religion verlassen solltest, oder nicht, das musst Du selbst entscheiden.

Was ich Dir aber reinen Gewissens sagen kann: Du bist nur so frei, wie Du Dich gibst.

In Deutschland hast Du die Möglichkeit, fast alles zu tun, und niemand hat das Recht, Dir dazwischen zu reden.

Deine Bedürfnisse zu unterdrücken ist schlecht für die Gesundheit. Genauso schlecht, wie sich dann schlecht zu fühlen, weil man es seinen Bedürfnissen nachgegangen ist.

Deshalb rate ich Dir, Dich nie unter zwang zu setzen, wenn Du etwas machen willst, auch wenn es vermeindlich verboten ist.

Denke drüber nach, was Du tatsächlich mit Deinem Leben anfangen willst.

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