Ich bin mit meiner Hochbegabung überfordert, was soll ich tun?

12 Antworten

Wie kommst Du darauf, dass Du z.B. eine Programmiersprache lernen kannst, wenn Du keine Anwendung dafür hast? Ich habe z.B. mal eine Datenbank programmiert, ich wusste zwar nicht genau, was ich tat, doch ich wurde immer besser und habe richtig Spaß daran gefunden, doch nur, weil ich das auch beruflich gebraucht habe und es für mich eine enorme Arbeitserleichterung dargestellt hat. 

Sicher könntest Du Chinesisch lernen, doch warum solltest Du das tun, wenn Du z.B. dort nicht Urlaub machen willst oder vielleicht geschäftliche Kontakte dorthin knüpfen möchtest oder Dir halt eine Partnerin aus dem Land wünscht? Du wirst es darum auch nicht schaffen oder nur sehr, sehr, sehr schleppend.

Ach ja, was erwartest Du denn von Deinen Eltern? Sollen die Dich in Ihr Arbeitsfeld einweisen oder wie meinst Du, könnte eine Unterstützung durch Deine Eltern aussehen? 

Dann heißt es auch noch lange nicht, dass Dich die Themen wirklich interessieren, die Du Dir da so rausgesucht hast und warum machst Du Dich nicht einfach Etwas schlauer und schaust mal nach geeigneten Schulen für Dich, um entsprechende Förderung zu erhalten und Deine Eltern werden ja auch nicht ganz arm sein und bestimmt in ihren Nachwuchs investieren.

Mit dem Mensa-Verein hat man Dir ja auch schon geschrieben, doch alleine durch Dein Elternhaus hast Du mehr Möglichkeiten, als ein Kind von einem Hartz IV-Empfänger, der wahrscheinlich irgendwo auf der Hauptschule rumdümpelt und selber kein Einkommen generieren kann, weil den alleine schon der Arbeitsmarkt mit dem Abschluss fassungslos macht.

Abgesehen davon, dass ich eher so der Durchschnitt bin, kenne ich das Gefühl "Unterfordert" zu sein bzw keine Unterstützung von außen zu bekommen, keinen Mentor zu haben und sich abgesondert zu fühlen.
Ich habe dann nach Lehrern, Theologen, Doktoren gesucht (und sie gefunden), die sich gerne mit mir unterhalten. Der Kontakt zu den meisten dieser hält bis heute und es hilft mir. Allerdings haben die nicht oft Zeit, was ja verständlich ist.
So habe ich angefangen nach Organisationen bzw vereinen zu suchen, die sowas fördern bzw wo sich solche treffen können. Jetzt arbeite ich ehrenamtlich als Nachhilfe und in der Jugend bzw Kinder Förderung.
Mach es doch auch so? Schließe dich einer Partei, Organisation an. Es gibt gerade für Schüler sehr viele Optionen. Wenn du studierst oder Schüler bist, dann wende dich damit unbedingt an die Lehrer bzw Professoren. Einige sind sehr daran interessiert , Menschen wie dir zu helfen.
Mir helfen eben auch ein Theologe und zwei Lehrer dabei :)

Du darfst nur keine angst haben und nicht aufgeben.
Viel Glück :)

Viele "Hochbegabte", leiden, wie Du, unter dieser angeblichen Hochbegabung. 

Ich wurde schon als 2-Jähriger als "hochbegabt" eingestuft ... aber meine Mutter hat das "relativiert": sie hat gesagt, dass ich nur deshalb als "hochbegabt" eingestuft werde, weil andere Kinder anscheinend weniger begabt sind, wie ich ...

Es galt das "Prinzip": 3 Haare in der Suppe sind "relativ viele", 3 Haare auf dem Kopf sind "relativ" wenige .. bzw. "man braucht nicht dämlich zu sein, wenn man von Deppen umgeben ist".

Ich hatte dann zwar auch manchmal Ärger damit, dass die "Deppen" meine Interessen nicht geteilt haben und die Schule, für mich, zu verblödet war, um es zu rechtfertigen, dass ich da früh morgens meinen Schlaf abbreche.

Es war mir ein Graus dorthin zu gehen um mir das oftmals völlig sinnfreie Geschwätz anzuhören.

Meine Mutter hat mir dann gezeigt, dass ich die Zeitverschwendung dadurch reduzieren kann, dass ich analysiere, wie die Gehirnwäsche in den Schulen funktionniert.  

Gelernt habe ich in der Schule immer nur, wie die Anderen, da etwas eingetrichtert bekommen haben. Ich habe auch gelernt, dass man als "Hochbegabter" die meisten notwendigen Sachen schon weiss und dass es sinnfrei ist zu beweisen, dass man vieles besser und schneller kann, wie die Anderen.

Man muss dann nach Wegen suchen, um die Zeit, die man NICHT braucht, um das notwendige Minimum zu lernen, für sinnvolle Sachen nutzen kann. Dann kann man, während die Mitschüler den Schwachsinn lernen, den man ihnen eintrichtert, intelligente Sachen lernen.

"Lernmethoden" sind Gehirnprogrammierung.Wenn man wirklich überdurchschnittlich begabt ist braucht man keine Lernmethoden. Man braucht sogar Methoden, um sich vor "Lernmethoden" zu schützen.

Bin ich Intelligenter als andere ( Hochbegabung )?

Hallo , wie ich in meinen Titel bereits geschrieben habe wollte ich Fragen ob ich eventuell Hochbegabt sein könnte ?! Zu meiner Person : Ich heiße Marcus bin 14 Jahre Alt und bin etwas anders als die anderen beispielsweise mag ich ernsthaft die Schule und habe sehr hohe Interessen an Astrophysik damit Beschäftige ich mich fast nur noch in der Freizeit , ich bin ein sehr sozialer Mensch wenn es darum geht in der Klasse Probleme zu lösen und anderen ausgegrenzten in der Klasse zu Helfen wo für mich auch die Lehrer stark Loben und mich ermutigen weiterzumachen . Ich werde nicht gemobbt oder Ausgegrenzt ich bin eigentlich mit jedem aus der Klasse "befreundet" ( jungen ) . Ich habe bereits einen IQ Test im Internet gemacht ( es ging dabei nicht um Bildungsfragen ) und ich habe laut den IQ Test einen IQ von 129 und war in allen 6 Kategorien überdurchschnittlich , hier der Link zum IQ Test : http://iqtest.sueddeutsche.de/running_quizzes/new , da ich bereits gehört habe das IQ Tests im Internet nicht seriös sein sollen oder zumindest ein Großteil wollte ich hier einmal nachfragen , ich freue mich über jede Antwort . ( Unterlasst bitte jegliche Kommentare wo ihr mich beschimpft wegen Grammatikfehlern oder Rechtschreibfehlern und ihr denkt das ich ein Dummer Mensch bin der es nicht verdient hat zu Leben so klickt bitte einfach weiter , Vielen Dank )

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Verdacht auf Hochbegabung - IQ-Test?

Hey Community,

Meine Therapeutin hält mich für hochbegabt. Sie schlug einen IQ-Test vor, um das zu bestätigen und in einem nächsten Schritt über eine alternative Schulform nachzudenken, da mich ihrer Ansicht nach das "normale" Schulsystem unterfordert (noch 2 Jahre; Jg. 11).

Meine Frage: Wo kann man einen solchen Test machen und gibt es alternative Verfahren? Ich halte den IQ-Test nämlich eher für zweifelhaft, da viele Aspekte der Intelligenz nicht berücksichtigt werden (z.B. emotionale Intelligenz etc.). Wie sind eure Erfahrungen und wie läuft so ein Test ab?

LG FG

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Kann man Hochbegabung verlieren?

Hallo, Und zwar liesen meine Eltern bei als ich 4 war einen professionellen IQ-Test machen. Das Ergebnis war eindeutig hochbegabt. Ich wuchs 2-sprachig auf (brachte mr dann später ein paar Fremdsprachen selbst bei) und konnte bereits mit sehr gut lesen, schreiben und (für das Alter) rechnen. Mein Elternhaus half mir dabei mich zu bilden, förderte meine Hochbegabung ansonsten aber nicht wirklich. Ich wurde auch auf Drängen nicht früher eingeschult. In der Grundschule war ich dann auch immer der Überflieger, die Lehrer waren von meiner Begabung (und auch Allgemeinbildung) recht begeistert und rieten meinen Eltern mich auf eine Schule für Hochbegabte zu tun (das erfuhr ich erst später). Jetzt gehe ich nun auf ein normales Gymnasium, habe mittelmäßige Noten und irgendwie das Gefühl dümmer geworden zu sein, zumindest in den Gebieten, in denen meine Begabung nicht so gefördert wurde. Ich habe recht spezielle Interessen und daher eher oberflächliche soziale Kontakte, daher auch wieder wenig Möglichkeit mich über meine Interessen usw. auszutauschen. Ich habe mir nun einen Termin für einen erneuten IQ-Test geben lassen und beschlossen mich darauf nicht vorzubereiten, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird. Was meint ihr, kann man mit der Zeit so abstumpfen oder seine Hochbegabung verlieren, sodass man "nur noch" normal intelligent ist ? Ich werde schon öfter auf meine Intelligenz angesprochen und habe auch nur intelligente Freunde (darunter auch 1 Hochbegabter und eine mit Asperger-Syndrom), aber ich persönlich fühle mich unintelligenter als ich es einmal war. LG :)

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Wenn Autisten hochbegabt sind, korreliert dies dann oft mit einer mathematisch hohen (IQ >130) Intelligenz?

Oder kann die Hochbegabung sich ausschließlich auf eine sprachliche Stärke besziehen. Wie schneiden Autisten mit einer Hochbegabung im schlussfolgernden Denken ab? Auch mit IQ >130? Die Frage ist, ob das Intelligenzprofil homogen oder eher heterogen ist?

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Moin Leute,

Mich beschäftigt schon seit Jahren eine bestimmte Sache. Als ich klein war, sagen wir 4 Jahre alt, wurde mir von mehreren Kinderpsychologen eine Tendenz zur Hochbegabung zugesprochen, ich konnte halt schon 3-Stellig rechnen und auch in der Grundschule stellten sich damit keine Probleme auf.

Bloß ich sag, seit der fünften Klasse, rutsche ich immer weiter runter. Das in der Schule, ist mir um ehrlich zu sein relativ egal, das hat größtenteils sowieso nichts mit Intelligenz zutun (meiner Meinung nach), aber generell im Alltag kommt es mir so vor, als wäre ich dümmer geworden. Ich verstehe zum Teil einfachste Zusammenhänge nicht mehr, und auch meine Kopfrechenstärke hat nachgelassen. Bei mir wurde meine angebliche Hochbegabung nie gefördert, nichtmal ein bisschen (Ich war ein schlimmes Kind). Sollte ich vielleicht mein einen richtigen IQ Test machen?

Und kann sowas denn passieren? Kann ich wirklich vom IQ her verblöde, nur weil nichts gefördert wurde?

Danke im Vorraus,

Justus.

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