Ich bin mir nicht sicher, ob dem Ausdruck "das sähe mir nicht ähnlich" Konjunktiv I Präsens (sehe) oder Konjunktiv II Präteritum (sähe) nutzen muss?

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Das ist ein Irrealis, da brauchst du Konjunktiv 2. Es sei denn, jemand sagt, das sehe dir gar nicht ähnlich - dann ist das indirekte Rede und erfordert Konjunktiv 1.

So ist's.  "Irrealis" enthält stets ein (gedachtes)  "wenn...."

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Ist "möchten" ein eigenständiges Verb?

Hallo,

mir ist bekannt, dass „möchten“ vom Infinitiv „mögen“ abstammt. Es steht im Präteritum von Konjunktiv II. Trotzdem lernt man doch heutzutage „möchten“ fast als eigenständiges Verb kennen und weniger als Konjunktiv II kennen. Oder irre ich mich da? Im Forum www.konjugation.de wird dieses Thema ebenfalls aufgegriffen, indem nachgefragt wird, welche Form von "mögen", wann richtig verwendet wird.

Sagt man nun „Ich mag nicht mehr essen“ oder „Ich möchte nicht mehr essen“? Das Verb „möchten“ klingt in meinen Ohren geläufiger, als das Verb „mögen“. Man kann zwar sagen:

Ich mag diese Farbe. Ich möchte diese Farbe (haben).

Es werden aber zwei verschiedene Sachverhalte klar verdeutlicht. Nur wann kann man „möchten“ und „mögen“ verwenden?

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Wie übersetzt man das "Historische Präsens" in Latein?

Ende September schreibe ich mein Latinum. Ich lerne zurzeit natürlich jeden Tag dafür und bin fleißig am Texte übersetzen. Ich bin eigentlich ziemlich sicher, dass ich das schaffe. Ich lerne auch schon das ganze Semester fast jeden Tag Latein. Nur beim historischen Präsens hackt es etwas bei mir. Ich kann es schon übersetzen, nur verstehe ich da die Regeln nicht ganz. Darf ich, wenn es auftaucht im Perfekt/Präteritum bleiben? Und wenn ich ins Präsens wechsel, muss ich dann dauerhaft, also auch wenn die Vergangenheit einsetzt im Präsens bleiben?

Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt, weil ich da etwas verwirrt bin. Und Fehler wegen des historischen Präsens zu machen wäre schon ärgerlich im Latinum, weil es grammatikalisch ja eigentlich kein schweres Thema ist. Ich bedanke mich für jede Antwort :)

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Indirekte Rede / Eine Frage zum gemischten Konjunktiv

Hallo. :)

Ich habe eine Frage, bei der mir hoffentlich jemand helfen kann.

Habe mir schon selbst darüber den Kopf zerbrochen, komme aber nicht recht weiter und bräuchte eine möglichst rasche Antwort - denn es geht um eine Aufgabe auf der Arbeit ...

Stichwort: Indirekte Rede.

Dabei gilt meines Wissens der Grundsatz, dass in der indirekten Rede der gemischte Konjunktiv aus dem Konjunktiv 2 besteht, wenn sich die Form des Konjunktiv 1 nicht vom Indikativ unterscheidet.

So weit, so gut.

Nun stosse ich immer wieder auf eine Schwierigkeit, die ich am Besten mit einem Beispiel aus einem Lernprogramm wiedergebe.

Beisp.: René denkt: "Ich spüre, wie meine Muskeln wachsen." Lösungssatz: René denkt, er spüre, wie seine Muskeln wachsen.

Nun sollte doch aber, gemäss oben genannter Regel, die exakte Lösung lauten:

  • René denkt, er spürte, wie seine Muskeln wachsen würden?

Besteht da vielleicht des Rätsels Lösung in der Differenzierung zwischen Präsens und Präteritum? Oder wo ist sonst der Fehler?

Wäre um Unterstützung wirklich dankbar, denn ich bin schon etwas verzweifelt ...

Liebe Grüsse!

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