Ich bin Kläger auf Schadensersatz, habe jedoch eine eidesst. Vers. und eine kleinere Pfändung. Wird das erstrittene Geld automatisch an die Gläubiger verteilt?

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5 Antworten

Danke für die schnellen Antworten. Ich empfinde es nicht als Frechheit, zu fragen wie da der Werdegang ist oder wäre. Ich rede hier ja nicht von Schuldenprellerei. Ich habe eine gute Arbeit und habe mit allen Gläubigern eine Ratebzahlung vereinbart und zahle diese auch regelmäßig und pünktlich ab. Vielleicht hätte ich diese Infos mit rein schreiben müssen. Es geht mir nur darum, da nicht nur meine Sachen dabei waren, ob das Gericht beim Einreichen der Klage prüft, ob es da etwas gegen mich gibt oder ob es mehr Sinn macht, das meine Lebensgefähtin klagen würde. Denn sie kann natürlich nichts für meine Schulden.

Wenn du den Prozess gewinnst, wird das Geld zunächst auf das Konto deines Rechtsanwalts überwiesen. Der nimmt sich seinen Anteil. Danach entscheidet er, wie viel von dem Geld dir zusteht und wie viel deinen Gläubigern, wobei für beide Parteien Ratenzahlungen denkbar sind.

Das will ich doch schwer hoffen- Wer Schulden hat soll diese auch bezahlen. Auch wenn das Geld nicht von redlicher Arbeit sondern durch Schmerzensgeldzahlung kommt. Allein schon die Frage ist ne Frechheit. Es kann jedem passieren Schulden zu bekommen- aber es muss doch oberste Priorität in der Zurückzahlung dieser Schulden liegen. Stell dir vor du hättest noch Forderungen und dein Gläubiger bekommt Kohle aus einer Schadensersatzklage....da würdest du doch auch dein Geld einfordern? Und bei eidesstattlicher Versicherung bist du sogar verpflichtet diese Einnahmen zu melden- wenn nicht und die bekommen das raus hast du mächtige Probleme.

Automatisch läuft das höchstens, falls der erstrittene Betrag auf ein gepfändetes Konto fließt! Das nennt man dann: "Wie gewonnen, so zerronnen"!

-oder "shit happens"!

Natürlich.

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