ich bin irgendwie "süchtig" danach mich zu ritzen.?

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4 Antworten

Guten Abend Superheroe,
Hilfe könntest du vielleicht doch brauchen, auch wenn du es vielleicht auch alleine schaffen kannst, ich habe jedoch nicht das Gefühl, dass du das Ritzen überhaupt als ein Problem siehst. Es ist, wie du selbst schreibst, deine Lösung für alles. Doch hinter deinem Verhalten steckt ein grosser psychischer Hintergrund, ein Drama in der Familie, Probleme mit dem Selbstbild, selbstfindungs Probleme, was weiss ich, ein seelisches Problem steckt immer dahinter, wieso sollte man sich sonst freiwillig schneiden? Das Ritzen ist sozusagen ein Symptom deiner "Krankheit". Es bringt nichts, bloss die Symptome zu bekämpfen, du musst die Ursache dieser seelischen Krise ergründen, und genau dabei kann dir ein Psychiater helfen.
Findest du den Grund für deine Depression nicht, wird es dir wohl auch nicht wirklich bald besser gehen (spreche aus eigener Erfahrung). Vermutlich weisst du selbst bereits, wo das Problem liegt, und verdrängst es, da es nichts unangenehmeres gibt als Probleme lösen zu müssen. Versuche einmal, wenn es dir wieder schlecht geht, deine Probleme anders zu lösen, du musst das Ritzen als Problem anerkennen, es ist nicht die Lösung. Mach viel Sport, oder iss ein wenig Schokolade, ich weiss, es kann sehr schwierig sein, das aufzugeben.
Doch weisst du, wieso dass sich manche Leute gerne ritzen? Klar die eine Therie besagt: Der seelische Schmerz wird durch den physischen verdrängt. Doch was wirklich dahinter steht ist, dass der Körper Glückshormone ausschüttet, wenn er eine Wunde hat, du wirst also eigentlich süchtig nach diesen Glückshormonen, die Hormone sind die selben, die auch bei Drogen (auch beim Rauchen!) ausgeschüttet werden, deshalb ist auch das Abhängigkeitspotenzial so hoch. Schokolade schüttet eben diese Hormone aus, versuche es das nächste mal besser damit. Ich wünsche dir viel Erfolg und gute Besserung, du kannst das schaffen, wenn du willst, das weisst du auch.

(Meine Antwort ersetzt nicht die fachgerechte eines Profis, der beste Weg ist auf jeden Fall, sich Hilfe ins Schiff zu holen! Doch du wehrst dich dagegen, was übrigens oft vorkommt.)

Broccoli

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Du brauchst Hilfe, auch wenn du dir das nicht eingestehen willst. Du sagst ja selber schon, dass es eine Sucht ist und ich denke dir ist auch klar, dass es dir schadet.

Ich weiß, dass es schwer ist zu akzeptieren, dass man Hilfe braucht und, dass es manchmal einfach ist das zu verdrängen, aber wenn du wirklich intensiv darüber nachdenkst, wirst du zu dem Schluß kommen, dass es so nicht weitergehen kann. Und dann ist es nichts schlimmes Hilfe zu brauchen und sich diese zu suchen.

Außerdem stimmt es nicht, dass dir niemand helfen würde.

Schulen haben meist Vertrauenslehrern, denen du dich anvertrauen kannst. Das ist manchmal einfacher als sich der Familie oder Freunden anzuvertrauen.

Bitte denk darüber nach und sprich mit jemandem über das ritzen, wenn du soweit bist. Dann wirst du auch Hilfe bekommen.

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erstmal brauchst du den Willen dazu  aufzuhören und die Klinge oder was auch immer zu entsorgen oder so. Dann solltest du dir überlegen, wieso du das gemacht hast bzw. wieso du den Schmerz benötigst. Wenn du nach ein paar Tagen aber merkst, du musst den seelischen Schmerz wieder spüren, such etwas anderes oder rede mit jemandem dadrüber

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Bisst du dum?
1. Niemand ausser dir kann dir helfen
2. Entweder leb mit dem was du gemacht hast oder versteck dich von mir aus, aber wundere dich nicht dass andere dir helfen wollen
3. Warum heulst du hier rum wenn du keine Hilfe brauchst? Was erhoffst du dir hier zu hören?

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