Ich bin in Not und habe ab morgen keine Wohnung mehr, ich habe leider wenig Geld und kann keine Wohnung leisten. was soll ich machen?

9 Antworten

Warst du schon beim Jobcenter und hast da einen Antrag auf ALG - 2 und die Kostenübernahme für Umzug und KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) gestellt ?

Die würden dich dann ggf.finanziell unterstützen,wenn dein anrechenbares Einkommen deinen Bedarf nach dem SGB - ll ( ALG - 2 oder auch Hartz - 4) nicht decken würde.

Eine Wohnung musst du dir aber dennoch selber suchen.

Ich gehe davon aus (Dein Name und Dein Deutsch), daß Du ausländischer Mitbürger bist, was entscheidend sein wird in den Hilfen welche Dir zustehen oder auch nicht!

1.) Wenn, was ich hoffe, Du LEGAL in Deutschland wohnst, wärst Du als "Arbeitssuchender" üblicherweise zu ALG II Leistungen durch das örtliche Jobcenter berechtigt, folglich hoffe ich doch mal sehr, daß du mindestens dort gemeldet bist.

2.) Eine Räumung kommt NIE überraschend, wieso hast Du es also so lange schleifen lassen?

Du solltest Dich in Deiner Stadt ans Amt zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit wenden. Dort wird man Dich, insofern Du legal im Lande bist, an ein Wohnheim für Obdachlose Männer vermitteln, wo Du erstmal in der Notübernachtung landen wirst. Alles weitere bis zur Beschaffung des eigenen Wohnraums, regeln dann vor Ort tätige Sozialarbeiter MIT DIR!

3.) Wo hast  Du vorher gelebt? Vielleicht kannst auch Du erstmal zurück zu Deinen Eltern oder bei Freunden unterkommen!

Ich empfehle auf alle Fälle, daß Du dringend mal AKTIV tätig wirst, sonst situt Du wirklich auf der Straße und das wird bald ungemütlich hier im Land. Ebenso sollte es Deiner Freundin auch nicht ganz egal sein, wo ihr Partner landet, die Räumung hat ja auch Dich betroffen!

Also SOFORT in BEWEGUNG setzen, Ämter sind bekanntlich begrenzt geöffnet.

Viel Glück!

Geh zum Sozialamt der Gemeinde oder Stadt.

Zumindest eine Schlafstelle wird man Dir zur Verfügung stellen und mit ein wenig Glück übergangsweise ein "eigenes" Zimmer.

Dort findet man auch Ansprechpartner, die einem helfen, wieder auf die Beine zu kommen.

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