Ich bin gerade dabei rückwirkend meine Steuererklärung für 2014 zu machen. Ich war da im letzten Ausbildungsjahr. Juli ausgelernt. Wie muss ich das aufteilen?

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3 Antworten

Gar nicht.Du summierst die Beträge auf.Wenn die Spalten nicht reichen,dann per Beiblatt.In der Spalte Arbeitsstätte gibst eben die beiden Arbeitsstätten an.Hiernach kommt auch eine andere Berechnung der Werbungskosten,KM in Frage.Ich würde die Blätter mit der E-Tin kopieren und dem Bogen beifügen.So sieht das Finanzamt auch gleich,das Du von zwei Stellen Geld bezogen hast,einmal Arbeitslohn? und einmal Ausbildungsvergütung.Sie zu das Du noch Belege einreichst.Du hast mit einem geringen Verdienst gute Chancen noch etwas herauszuholen.Krankheitskosten werden ja erst mit einer prozentualen Belastung vom Einkommen angerechnet.Ausbildungskosten,Berufskleidung,was Du vlt.nun nicht mehr hast.Beste Grüße

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Du musst nichts aufteilen. Die Einkommensteuer ist eine Jahressteuer, alle steuerpflichtigen Einkünfte eines Jahres werden erfasst.

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Ahja.. ich glaub ich weiß in etwa wo du hin möchtest.

Im 1. und 2. Lehrjahr sind bei dir keine Steuern angefallen und folglich war keine Steuererklärung erforderlich.... nicht zu verwechseln mit Steuerfrei (!)

Hier ein Beispiel:

Gehaltsveränderung ab Juli
Steuerklasse I, Kirchensteuer 8 %, keine Kinderfreibeträge, Kinderlos, Geburtsjahr 1990, Tarif 2015

01.01.2015 – 30.06.2015 = 900,00 € Brutto x 6 Monate = 5.400,00 €
Die Lohnsteuer beträgt: 0,00 €
Der Solidaritätszuschlag beträgt: 0,00 €
Die Kirchensteuer beträgt: 0,00 €

01.07.2015 – 31.12.2015 = 2.000,00 € Brutto x 6 Monate = 12.000,00 €
Die Lohnsteuer beträgt: 205,58 € x 6 Monate = 1.233,48 €
Der Solidaritätszuschlag beträgt: 11,30 € x 6 Monate = 67,80 €
Die Kirchensteuer beträgt: 16,44 € x 6 Monate = 98,64 €

Dadurch hast du ein Jahresbrutto von 17.400,00 € (hier sieht man, es wird zusammenaddiert).

Werbungskosten für das komplette Jahr sind zu berücksichtigen... d.h. z.B. die Entfernungspauschale vom 01.01 - 31.12.20xx etc.

 

 

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