ich bin Gehbehindert ,und bekam noch kein G..

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3 Antworten

I. d. R wird das Merkzeichen G vergeben, wenn man nicht in der Lage ist, 2000 Meter innerhalb von 30 Minuten zu gehen. Gerade wenn man an einem Rollator gefesselt ist, wird man das nicht schaffen. "Nach der Rechtsprechung gilt als ortsübliche Wegstrecke in diesem Sinne eine Strecke von etwa zwei Kilometer, die in etwa einer halben Stunde zurückgelegt wird."*

Nach gerichtlichen Entscheidungen Anhaltspunkte.de ist für ein Merkzeichen aG ein Rollator hinderlich. Da die Voraussetzungen für das Merkzeichen aG sehr streng sind, nach meiner Meinung zu streng. "Als Schwerbehinderte Menschen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung sind Personen anzusehen, die sich wegen der Schwere ihres Leidens dauernd nur mit fremde Hilfe oder nur mit großer Anstrengung außerhalb ihres Kraftfahrzeuges bewegen können"*

Ich kann nur hoffen, dass Du einen guten Rechtsanwalt Sozialrecht hast oder ggf. den SoVD. So viel ich weiß vergeben die Versorgungsämter das Merkzeichen aG nicht ohne Klage. Ich habe mein Merkzeichen G auch nur mit Klage bekommen.

Eventuell helfen auch Berichte von Fachärzten, Fachkliniken und Reha Kliniken!

*Behinderung und Ausweis LWL Stand: Oktober 2009 22. Auflage

Danke für die so gute Antwort, Ich habe ja bei beim Amtsgericht.. Angerufen,wo mein Antrag auf Protestkostenhilfe geblieben,ist.Die haben mir gesagt das liegt jetzt an die Richterin und an den letzten A Bericht von Arzt ob ich Protestkostenhilfe bekomme .Sie wissen das ich mit ein Anwalt klagen werde.

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Ich habe Bescheit bekommen von Versorgungsamt die wollen meine Klage ablenen,,ich habe ein Antrag auf Protestkostenhilfe hatten sie gar nicht reagiert

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wenn es nur am Rollator liegt dann guck ob Du Dir selbst einen kaufen kannst. So teuer sind die nicht.

Wenn die Klage schon läuft kann sie nur vom Gericht abgewiesen werden, nicht vom Versorgungsamt selbst. Und dagegen kann man Widerspruch einlegen, Dein Anwalt soll was tun.

Wenn Du keinen hast dann schnellstens einen besorgen.

verstehe nicht ganz Dein Problem, nur wer weniger als 3 Std. täglich noch arbeiten kann ist Vollerwerbsunfähig und auf echte umfanghafte Unterstützungen der Solidargemeinschaft angewiesen

zudem es gibt auch 100%Blinde die arbeiten und erhalten dann zusätzlich Blindengeld., &&&& .

oder Menschen die ein Bein verloren haben , können viele Berufe 100%zentig ausüben, die haben dann Anspruch z.B. auf die Nutzung von Behindertenparkplätzen &&&&

50% Einschränkung ist eine minimale gesundheitliche Beeinträchtigung ..eine 50 Grad mehr, aber berechtigt nicht zu den vollen Umgang aller Versorgeleistungen nur zu speziellen ...das stellt der med. Dienst und das Versorgungsamt / Integrationsamt fest und bewilligt dementsprechend..

Wenn Du gegen Entscheidungen einer dieser Dienste klagen willst benötigst Du neue aktuelle fachärztliche Gutachten, die Du erstmal privat bezahlen mußt

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