Ich bin der Herr dein Gott; du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

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30 Antworten

Ich verstehe die ersten drei Gebote v. a. als Aufforderung, die Macht der damaligen und heutigen Glaubens- und Kirchenfürsten nicht anzutasten. Auch liegt darin das eine Grundübel JEDER Religion, die da der Meinung sind, ihre Glaubensrichtung und ihr Glaubenskonstrukt sei das einzig Wahre, und damit natürlich auch ihr Gott.

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Kommentar von Fred4u
09.09.2010, 23:40

Wenn dem so wäre hätte der Sohn Gottes, die damaligen religiösen Führer nicht so vor dem Kopf gestoßen. In den ersten vier der zehn Geboten geht es ausschließlich um die Beziehung Mensch - Gott, in den weiteren um die Beziehung Mensch - Mensch. Kirchenoberhaupt ist nicht mit Gott gleich zu setzen! http://www.10gebote.at

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Schon von dem "Goldenen Kalb" gehört, das von den Menschen angebetet wurde? Das stand für Reichtum und Macht. Man soll nicht das Geld und den Mammon anbeten, sondern sich bescheiden und demütig zeigen.

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Kommentar von wellihamster
09.09.2010, 18:38

Lies mal in der Bibel nach, warum sie das goldene Kalb gemacht haben.

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Gott ist in seiner sicht einzigartig; der Mann der Leben erschaffen hat. Die anderen Götter wie zB die 1OOO Aus der griechischen mythologie haben die liebe geschaffen wie aphrodite. Aber Gott ist halt der der das Leben gemacht hat, deswegen soll man neben ihm keinen Gott haben. Wir sollen unsere Dankbarkeit zeigen, dass wir leben.

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Kommentar von koch234
09.09.2010, 21:41

Wir sollen unsere Dankbarkeit zeigen, dass wir leben? Achwas, so ist sie gar nicht! ;-))

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In der damaligen zeit war es ja so das die z.b. Ägypter, für jeden driss einen Gott hatten. Die Anhänger Moses, also die ehemaligen Sklaven der Ägypter, hatten ja in der Zeit, wo Moses die 10 Gebote bekommen hat, den glauben verloren und wieder den ein oder anderen Gott angebetet. Deswegen kann ich mir vorstellen, warum dieses das erste gebot ist. In der heutigen zeit, gibt es verschiedene Religionen, was aber im Enddefekt immer mit dem selben Gott zu tun hat.

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Diese anderen "Götter" wurden bestimmt einmal als "Gott" benannt weil sie besondere Fähigkeiten hatten oder ausergewöhnliches geleistet haben. Und "DER GOTT" konnte das nicht so akzeptieren. Jetzt kann man sagen; ganz schön egoistisch ! So denke ich - also bin ich ! Weiß nicht,wenn ich an Gott denke, ihn um etwas bitte oder mich für etwas bedanke, dann tue ich dies im Grunde ohne genau zu wissen "Wer oder Was" ist Gott ! Würde dir gerne mehr sagen, kann ich aber nicht. Dieses Thema ist irgendwie unerschöpflich ! Guß Elfe13

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Es gab damals viele konkurrierenden götter und Jahve erschafft ja den Monotheismus dadurch daß er neidisch war, und alle Lob und Preis für sich behalten wollte. (Er war übrigens auch von Rache und Aggressionen gequält, Er benimmt sich oft wie einen vaterlosen verwöhnten Bub!) Ganz merkwürdig daß solche negative menschliche Eigenschaften als göttliche angesehen werden.

Durch die Jahrhunderte sind die anderen Götter abgestorben und es wurde viel cooler angesehen einen monotheistischen Religion zuzuhören. So ist es leider immernoch, und die gläubigen monotheistischer Religionen glauben sich "besser" als diejenigen mit mehreren götter, was zu viel Bluterguss geführt hat, u.a. die Indianermassaker die die Spanier seit 500 Jahren durchgeführt haben.

Man sollte sich lieber schämen, denn  keine Religionen hat so viel Blut ergossen wie die monotheistischen! Die Zahlen laufen in Milliardenhöhe!

Sie sind auch Hauptverantwortlich für die Zerstörung der Erde!

Sowie der Baum verrottet ist, so sind auch die Früchte des Baumes!

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Das Wort "Gott" hat einige verschiedene Bedeutungen. In einem begrenzten Sinne werden Menschen auch Götter genannt. Das griechische Wort "theos" und das hebräische Wort "elohim", die meistens mit "Gott" übersetzt wurden, werden in bezug auf Menschen gebraucht. (2.Mose 7:1; Psalm 82:6; Joh. 10:34) Wenn das Wort "Gott" also in diesem Sinne gebraucht wird, dann gibt es Hunderte und Tausende Götter. In einem noch begrenzteren Sinne werden Engel auch Götter genannt. David schrieb über den Menschen: "Du hast ihn nur wenig unter die Engel [elohim] erniedrigt, mit Herrlichkeit und Ehre ihn gekrönet." (Psalm 8:6) Das Wort "Engel" in diesem Vers kommt von dem hebräischen Wort elohim. Ein wenig höher als die Menschen, aber dennoch "Gott" in einem begrenzten Sinne. Solche "Götter" gibt es immer noch viele. Wenn das Wort "Gott" in seinem absoluten Sinne gebraucht wird, um den "allerhöchsten Gott", den "allein Gewaltigen" oder den "allein wahren Gott" zu kennzeichnen, dann gibt es nur ein einziges Wesen, der so bezeichnet werden kann. Dieses Wesen ist Gott, der Vater, und außer ihm ist kein anderer Gott! http://www.heart4truth.de/htm/glaubstdutrinitaet.htm

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Hallo, Gott bezeichnet sich an anderer Stelle als Ich bin (Jahwe), als ich bin dein Heil...Neben diesem Ich bin kann es keine andere Gottheit geben, ausserdem hat dieser Gott alle guten Elemente der anderen Götter, die es damals gab, in sich vereint. Wer sich nun nicht auf diesen Gott des Heiles verlässt, verlässt sich auf andere Götter. Das kann nicht im Sinne des Heils sein. Um sich nun nur darauf zu konzentrieren, gab es dieses Gebot. Das kann aber auch so gelesen werden: Wenn du mich als deinen Gott anerkennst, wirst du keine anderen Götter neben mir haben. Gruß

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Ob es andere Götter gibt oder nicht war damals wie heute nicht die eigentliche Frage. Das Gebot sagt, man soll sich einfach nicht darum kümmern, sondern nur den einen Gott anbeten und verehren. Man soll sich vor allem keine Idole machen und denen irgendwelche Eigenschaften zuschreiben und von denen dann irgendeine Heilswirkung erwarten. Die Religionen um das alte Israel herum hatten alle Kultbilder, die verehrt und angebetet wurden und von denen man Wirkungen erwartete. Und das sollte so bei den Israeliten nicht sein - und bei den Christen auch nicht! Gruß, q.

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Die 10 Gebote wurden dem Volk Israel im AT unter Moses gegeben, also lange vor Entstehung des Christentums. Gott hat sich damals erstmalig in der Geschichte den Menschen geoffenbart als der einzig existierende Gott. Bis dahin hatten die Menschen und Völker ihre vielfachen Götter, die sie anbeteten, z.B. zur Zeit Mose das goldene Kalb.

Gott fordert die Umkehr von den leblosen und nicht existierenden Göttern zu Ihm, dem einzig lebendigen Gott. Er fordert Vertrauen in Seine Macht und liebende Führung. Der Gott des AT ist auch der Gott des NT, der sich in Jesus Christus offenbart hat.

Für die heutige Zeit hat das Gebot insofern noch Gültigkeit, als Gott in unserem Leben an erster Stelle stehen will und sollte und nicht andere vergängliche weltliche "Götzen" vielfältiger Art vorgezogen werden sollen.

Mit irgendwelchen Kirchenfürsten und Machtausübung hat das nichts zu tun. Wenn wir an den Gott der Offenbarung glauben, hat das nichts mit Rechthaberei zu tun, sondern es gibt gute Gründe dafür, der Bibel und den Propheten durch die Jahrhunderte zu glauben. Heidnische Gottheiten wurden von Menschen erdacht und konnten deshalb auch keine Beweise ihrer Existenz geben bzw. ihre Macht durch Wundertaten bezeugen.

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Kommentar von wellihamster
09.09.2010, 18:44

Soweit alles in Ordnung. Bis auf die Sache mit dem goldenen Kalb. Das war eine einmalige Sache der Israeliten. Moses war wohl zu lange auf dem Berg ;)

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Kommentar von Reisswolf53
09.09.2010, 20:05

Kätzchen, wieder mal purer Glauben und unbewiesene Behauptungen! "Einzig existierender Gott" = schwere, überhebliche Beleidigung aller anderer Gläubigen und ihrer Götter; "einzig lebender Gott" - lächerlich! - wo lebt "er" denn; "fordert" - das hatte ich fast 40 Jahre lang - solange "er" die echten Probleme seines Supergeschöpfes nicht klären helfen will bzw., was viel wahrscheinlicher ist, nicht KANN, solange kann "er" fordern, was "er" will; da die 10 Gebote von Menschen erdacht wurden, und zwar schon lange vor Moses und seiner Story mit dem zweimaligen Geschenk aus einem brennenden Dornenbusch, genau wie die gesamte Bibel, gibt es nur einen erdachten Bezug zu irgendeinem "Gott"; "gute Gründe" - welche denn? Soll ich Dir mal "Beweise" der Wundertaten "heidnischer Götter" aufzählen? Wetten, das werden mehr, als sich noch ein Dutzend, von Deinen Kirchen - Ahnen auserwählter Evangelisten mehr ausdenken könnten! Aber das verstehen dogmatisierte Christen nicht so richtig, besser - sie wollen es nicht verstehen - leider! Denn damit geht ihnen ein Stück interessanter Menschheitsgeschichte, die sich außerhalb ihres Sprengels abspielte, verloren.

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Zu dieser Zeit gab es viele Völker, die sich jeweils ihren Gott "bauten". Ob aus Stein, Holz oder ob sie Tiere oder Menschen verehrten und anbeteten. Wenn Du den Kontext betrachtest, geht es aus dem Gebot auch hervor.

2 Mose 20:3-5

"Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!"

Wie so ein Götze/Gott gemacht wurde und wie er von ihm betrachtet wird, hier ein Auszug. Jesaja:44:10-19

"Wer sind sie, die einen Gott machen und einen Götzen gießen, der nichts nütze ist? Siehe, alle ihre Genossen werden zuschanden; die Meister sind auch nur Menschen. Wenn sie auch alle zusammentreten, sollen sie dennoch erschrecken und zuschanden werden. Der Schmied macht ein Messer in der Glut und formt es mit Hammerschlägen. Er arbeitet daran mit der ganzen Kraft seines Arms; dabei wird er hungrig, sodass er nicht mehr kann, und trinkt auch kein Wasser, sodass er matt wird. Der Zimmermann spannt die Schnur und zeichnet mit dem Stift. Er behaut das Holz und zirkelt es ab und macht es wie eines Mannes Gestalt, wie einen schönen Menschen; in einem Hause soll es thronen. Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt und der Regen ließ sie wachsen. Das gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; aber daraus macht er auch einen Gott und betet's an; er macht einen Götzen daraus und kniet davor nieder. Die eine Hälfte verbrennt er im Feuer, auf ihr brät er Fleisch und isst den Braten und sättigt sich, wärmt sich auch und spricht: Ah! Ich bin warm geworden, ich spüre das Feuer. Aber die andere Hälfte macht er zum Gott, dass es sein Götze sei, vor dem er kniet und niederfällt und betet und spricht: Errette mich, denn du bist mein Gott! Sie wissen nichts und verstehen nichts; denn sie sind verblendet, dass ihre Augen nicht sehen und ihre Herzen nichts merken können. Er kommt nicht zur Einsicht; keine Vernunft und kein Verstand ist da, dass er dächte: Ich habe die eine Hälfte mit Feuer verbrannt und hab auf den Kohlen Brot gebacken und Fleisch gebraten und gegessen, und sollte die andere Hälfte zum Götzen machen und sollte knien vor einem Klotz?"

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Die Bibel ist im Kontext eines vorherrschenden Polytheismus zu sehen. Ein Christ, soll nur den einen Gott verehren - im Gegensatz zu dem Ansatz, Jehova noch zu den Göttern hinzuzunehmen, die man sowieso schon verehrt.

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Kommentar von Semilocon
09.09.2010, 09:03

Eigentlich geht es um Juden, aber sonst stimmt es.

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wie jede andere religion und weltanschauung, beansprucht auch die christiliche religion den status der alleinigen und ultimativen wahrheit. das, was du zitierst, schreit förmlich nach anerkennung. der satz soll dir den kopf (gehirn?) waschen was andere götter anbelangt, damit du nur an diese eine religion glaubst.

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Kommentar von Semilocon
09.09.2010, 09:04

Die 10 Gebote entstanden bei den Juden. Meine Fresse, seid ihr echt alle so schlecht informiert?!

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Damals wie heute gab es natuerlich andere Kulte, Glauben und Religionen. Dieses Gebot ist schon wichtig, denn wenn man sich von Ihm abwendet, gibt man auch all die anderen Dinge auf fuer die man als Glaebiger lebt...

Viele deuten dieses Gebot als ein Zeichen der Eifersucht und wundern sich wieso ein Gott ueberhaupt solche minderen Gefuehle haben koennte. Sehen wir es mal am menschlichen Beispiel - vor allem unter der Praemisse, dass wir nach seinem Ebenbild erschaffen wurden -, welcher Vater oder Mutter ist nicht eifersuechtig wenn es um die Liebe des Kindes zu seinen Erzeugern geht. Scheidungskinder werden zum Spielball der alten und neuen Erziehungsberechtigten und nicht selten drehen sich alle Spannungen in der nachehelichen Beziehung um die Liebe/Aufenthaltsrecht der Kinder.

Man kann Gott diese menschlichen Adjektive absprechen, dann muss man aber die Bibel und das Christentum komplett neu schreiben, denn so wie Gott manchmal zornig mit uns ist, ist seine Liebe und Nachsicht sehr gut mit der Liebe einer Mutter oder Vaters zu vergleichen...

Dazu passt diese Bibelstelle:

„Als Israel ein Kind war, gewann ich es lieb, rief aus Ägypten meinen Sohn. Doch je mehr ich sie rief, liefen sie weg von mir. Den Baalen opferten sie, und den Gußbildern räucherten sie. Dabei hab‘ ich doch Ephraim laufen gelehrt, ihn auf meine Arme genommen – doch sie merkten nicht, daß ich sie heilte. Mit Menschen- Stricken zog ich sie, mit Liebes-Seilen“ (Hos 11,1-4).

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Dem ersten Gebot geht die Präambel voraus: "Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus der Sklaverei geführt habe..." Insofern ist das erste Gebot eine Art Aufforderung zur Dankbarkeit.

Sodann ist das erste Gebot ein Gebot des Monotheismus. Israel lebte in einer Welt der Vielgötterei (Polytheismus), fiel auch oft von dem Glauben an den einen Gott ab, der sich in der Geschichte Israels als der Eine erwiesen hatte, und wandte sich anderen Göttern zu.

Die Sprache der Bibel, mit der Gott beschrieben wird, ist sehr menschlich (anthropomorph). Gott ist eifersüchtig, es gereut ihn, man kann mit ihm handeln, "Jahwe brüllt über die Aue hinweg", er sit ein Liebhaber, er tröstet wie eine Mutter, er will Israel sammeln unter seinen Flügeln wie eine Henne.

Dass Gott einzigartig ist, stimmt zwar, aber dass er das im Leben eines Menschen und eines Volkes wird, ist ein Kampf. Und da ist dieses Gebot sehr aktuell.

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Kommentar von andisazi
09.09.2010, 22:06

DH - Klasse formuliert. Mit einem frohen Schmunzeln gelesen...

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Du sollst keine anderen Götter (Plural) haben an meiner statt! Urspr. wurde es mit Vers 9 fortgesetzt: Du sollst sie (Plural) nicht anbeten und dich nicht zu ihrem (Plural) Dienst bringen lassen!

4 Gründe sprechen für den direkten Anschluss von Vers 9 an 7. Beide Prohibitive mit den Rückverweisen im Plural können sich nicht auf das Bilderverbot in Vers 8 beziehen, weil dort nur vom Bild (päsäl) im Singular die Rede ist. Die Verbindung der beiden Verben "anbeten und dienen" gehört zur deuteronomistischen Phraseologie. Das Paar wird niemals mit Begriffen für Kultbilder, sondern stets mit Göttern als Objekten gebraucht. Dem entsprechen auch Funktion und Inhalt von Vers 9. Die Fortsetzung erläutert, was andere Götter haben heißt: eben sie anbeten und ihnen dienen. Nicht auf das Bilderverbot, wohl aber auf das Fremdgötterverbot führt dann auch die Begründung mit der Eifersucht dieses Gottes: ".. denn ich, JH, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott ... Den "anderen Göttern" steht Jahwe exklusiv als "dein Gott" gegenüber. Das "dein Gott" schlägt einen Bogen zurück zur Präambel: "Ich bin JH, dein Gott, der ich dich herausgeführte......"*

Das macht alle anderen Götter zu fremden, die mit Israel keine Geschichte haben.

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Wenn Gott der HERR sagt: "Außer mir gibt es keinen Gott" und anderseits davor warnt, anderen "Göttern" zu dienen, so ist dennoch Beides richtig. Menschen ernennen, erschaffen sich Götter. Diese "Götter" sind lediglich Ideen, die der menschlichen Einbildung entstammen. Nur Gott offenbarte sich in sichtbarer Gestalt den Menschen. ER erschien dem Abraham (ER sprach mit ihm wie mit einem Freund!), dem Mose, Den Eltern Simsons, dem Josua, usw. Es war keine Fanatsie dieser Leute, sondern der Unsichtbare Gott verbarg sich in sichtbarer Gestalt.

Zuletzt erschien der HERR in Knechtsgestalt, nämlich in Jesus Christus. In Jesus Christus wurde Gott, der DAS WORT ist(griech.: Logos), Mensch.

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Weil die Regeln von Menschen stammen. Und Fehler in der Logik sind nun mal menschlich.

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man kann andere Gegenstände z.B. zu Göttern machen, obwohl es keine Götter sind. Der PC kann zu einem Gott werden oder das neugekaufte Auto, weil man sich nur noch darum kümmert, das es blitzt und gibt damit an, opfert nur noch dem Auto die Zeit. So wird jetzt zB. ein Auto zu einem Gott, obwohl es eigentlich kein Gott ist! Darum dieses Gebot.. J.

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Kommentar von wellihamster
10.09.2010, 08:09

Zur damaligen Zeit ging es in erster Linie um Götzen und um Menschen (Pharao), die als Götter betrachtet wurden. Jesus sprach aber auch von den alltäglichen Dingen- wie Du schon richtig erwähnt hast. Die Bibel spricht davon, dass manche sogar ihren Bauch (bezieht sich auf's Essen) und den Mammon zu ihrem Gott machen.

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Ich denke. dass es darum geht Gott als die einzige wahre Größe in seinem Leben anzuerkennen. d.h. Nichts anderes soll größer sein als der Glaube. Kein Fernseher, kein Popstar, keine Frau oder kein Mann kein sonst wie geartetes goldenes Kalb um das man so tanzen könnte.

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