Ich bin depressiv und habe in Religion als Thema "Tod" was mich ziemlich krass triggerd wie kann ich dem entgehen oder damit besser umgehen?

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4 Antworten

Leider musst auch du dich mit dem Tod auseinandersetzen, so blöd du dich in dieser Situation fühlst. Plane deinen Vortrag, mach ihn und dann hast du's auch schon gepackt. Falls du dich echt nicht dazu in der Lage fühlst, dann rate ich dir dich mit deinem Lehrer/deiner Lehrerin zusammenzusetzen, sodass ihr gemeinsam eine Lösung findet. Ob du ihr dein Problem schildern möchtest oder nicht wird wohl die Entscheidung bringen.

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Hallo Marlene879,

je mehr Du Dich mit dem Thema "Tod" beschäftigst, desto öfter erlebst Du solche Trigger. Du merkst ja selbst, dass Dir das nicht guttut. Was Dir in Deiner Situation helfen könnte wäre, wenn Du erfährst, was beim Tod wirklich geschieht.

Dass viele Menschen Angst vor dem Tod haben, ist völlig normal. Schließlich sind wir Menschen ursprünglich für ein ewiges Leben erschaffen worden. Obwohl wir uns damit abfinden müssen, eines Tages zu sterben, empfinden wir den Tod als etwas Unnatürliches. Viele trösten sich daher mit der Vorstellung vom Weiterleben im Jenseits. In etlichen Religionen glaubt man, der Mensch habe eine unsterbliche Seele, die den Tod überdauert. Das lehrt die Bibel jedoch nicht. Sie zeigt, dass der Tod kein Übergang in ein anderes Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. Das geht aus folgenden Worten der Bibel sehr deutlich hervor: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10). Dass man nach dem Tod aufhört zu existieren, sollte Dich jedoch nicht erschrecken, wie Du gleich noch sehen wirst.

Mit dem in obigem Text erwähnten Wort "Scheol" ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen, das Grab der Menschheit also. Niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität. Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1. Könige 17:17-24; 2. Könige 4:32-37; 13:20,21; Lukas 7:11-17; 8:40-56; Johannes 11:38-44; Apostelgeschichte 9:36-42; 20:7-12; 1. Korinther 15:3-6). Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit oder der Qual befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten. Doch ist kein Wort darüber zu lesen. Das ist nur eine Bestätigung dessen, was in obigem Bibeltext über den Tod gesagt wird.

Heißt das nun, dass man den Tod fürchten muss oder man für immer verloren ist? Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15). Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird.

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes. Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11). Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben. In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese schöne Verheißung in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Und auch mit so schlimmen Krankheiten wie Depressionen wird es dann für immer vorbei sein. Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp

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Ich würde mit meiner Lehrerin reden ob ich vielleicht ein anderes Thema haben kann. Wenn ich z.b. Blut nicht sehen kann dann sollte ich auch nicht blut als thema wählen wollen...

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Es ist ein Thema was zum Leben dazugehört. Daher unausweichlich.

Dazu sollte man wissen was der Tod überhaupt ist.

Nehmen Sie Ihre persönliche Art der Furcht. Schauen Sie darauf. Beobachten Sie Ihre Reaktion. Können Sie darauf ohne jede Fluchtabsicht, ohne Rechtfertigung, Verurteilung oder Unterdrückung schauen? 

Können Sie auf diese Furcht schauen ohne das Wort, das die Furcht verursacht? Können Sie zum Beispiel auf den Tod schauen ohne das Wort, das die Furcht vor dem Tode erweckt?

Das Wort an sich erzeugt einen Schauder, wie das Wort Liebe seine eigene Spannung, sein eigenes Bild erzeugt. 

Ist nun die Vorstellung, die Sie in Ihrem Geiste vom Tode haben, die Erinnerung an so viele Todesfälle, die Sie erlebt haben und mit denen Sie sich in Zusammenhang bringen – ist es dieses Bild, das die Furcht erzeugt? Oder fürchten Sie sich wirklich vor dem Sterben, oder ist es nur die Vorstellung vom Sterbenmüssen? Verursacht das Wort „Tod“ Ihre Furcht oder das tatsächliche Aufhören? Wenn es das Wort oder die Erinnerung ist, die Ihre Furcht verursacht, dann ist es gar keine Furcht.

Wenn der Tod kommt, fragt er nicht nach unserer Erlaubnis, er kommt und holt uns, er löscht uns auf der Stelle aus. 

Können Sie auf gleiche Weise Hass, Neid, Besitzerstolz, Glaubensbindungen, Ansichten, Ideen oder eine besondere Denkweise vollständig ablegen? 

Können Sie all das augenblicklich fallen lassen? Da gibt es kein „Wie kann ich es loslassen,“ weil dies nur eine andere Form des Weiterbestehens sein würde. 

Um Ansichten, Glauben, Bindungen, Gier und Neid abzulegen, bedarf es des Sterbens jeden Tag und in jedem einzelnen Moment. 

Wenn jeglicher Ehrgeiz von Moment zu Moment fallen gelassen wird, dann werden Sie den außerordentlichen Zustand erleben, nichts zu sein, Sie kommen an den Abgrund einer kontinuierlichen Bewegung und stürzen ins Bodenlose — und das ist der Tod.

Ich möchte alles über den Tod wissen, weil der Tod möglicherweise wirklich ist, vielleicht ist er das, was wir Gott nennen, dieses außergewöhnliche Etwas, das lebt und sich bewegt, aber weder einen Anfang noch ein Ende hat.

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