Ich bin Christ, aber habe trotzdem einige Zweifel?

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18 Antworten

Hallo Chris,

wahrscheinlich geht es vielen ähnlich wie Dir. Sie glauben zwar an Gott, ihnen fehlt jedoch ein innerer Bezug zu ihm, sie fühlen sich ihm nicht wirklich nah. Doch es ist möglich, zu Gott ein enges Verhältnis zu haben. Daher werden wir in der Bibel aufgefordert: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen (Jakobus 4:8). Wie macht man das aber, sich Gott nahen?

Grundsätzlich ist es jedem möglich, Gott näher zu kommen, sofern es sein aufrichtiger Wunsch ist und er die Möglichkeiten nutzt, die Gott dafür vorgesehen hat. Es ist sogar möglich, Gott als seinen ganz persönlichen Freund zu gewinnen.

Wie bei jeder anderen Freundschaft auch, entsteht diese nicht von einem Moment zum anderen. Bevor sich z.B. zwei Menschen näher kommen, müssen sie sich erst einmal gut kennenlernen. Mit der Zeit mögen sie Eigenschaften am anderen entdecken, die sie sehr anziehend finden und tief berühren. Auch findet zuvor ein reger Gedankenaustausch statt.

Willst Du also Gott näher kommen, dann wäre ein erster und wichtiger Schritt der, dass Du Gott kennenlernst. Wie ist das aber möglich? Natürlich kann man sich mit ihm nicht so unterhalten, wie das zwei Menschen miteinander tun können. Doch auch in der Beziehung zu Gott gibt es zwei Kommunikationswege: Gott kann zu Dir sprechen und Du mit ihm.
Bleiben wir zunächst bei dem ersten Kommunikationsweg. Wie kann Gott zu Dir sprechen? Ganz einfach: urch die Bibel, sein geschriebenes Wort! Jedes mal, wenn Du in der Bibel liest, entsteht eine Verbindung zu Gott. Frage Dich vor allem immer: Was will er mir durch diesen oder jenen Gedanken sagen? Oder: Was kann ich aus dem Erzählten über Gott lernen - über seine Eigenschaften, seine Einstellung oder seine Denkweise? Wenn Du so die Bibel liest und analysierst, dann ist das Lesen in ihr ein echter Gewinn für Dich und macht Dir auch zunehmend Freude. Auch wenn das Ganze nur wenige Minuten dauert, so ist diese kurze Zeit doch gut eingesetzt, meinst Du nicht auch? Wenn Du dann irgendwann wieder mehr Zeit hast und Dein Verlangen nach dem Wort Gottes größer geworden bist, dann kannst Du ja den Zeitrahmen etwas erweitern.

 Jedes Mal,wenn Du Dich bemühst in der Bibel zu lesen, machst Du einen Schritt auf Gott zu. Immer mehr wird er Dir zu einem Vertrauten und zu einem Freund, mit dem Du über alles sprechen kannst, selbst über die tiefsten innersten Gedanken und Gefühle. Das wiederum bringt Dich Gott noch viel näher. Im Laufe der Zeit wirst Du merken, dass Dir die Freundschaft zu Gott zu dem Wichtigsten im Leben wird! Und Du betrachtest Dein Leben mit ganz anderen Augen. In Dir entsteht das Gefühl der Freude und des Glücks in einem Maß, das Dir durch nichts sonst gegeben werden kann.

Um dahin zu gelangen, muss man einen Anfang setzten. Du musst Dich vielleicht erst einmal dazu durchringen, anzufangen, Dich mit der Bibel zu beschäftigen. Und wie sagt man so schön: "Der Appetit kommt beim Essen". Ist erst einmal das Herz beteiligt, dann entsteht aus dem "ich muss" ein "ich will". Wie sagte es doch Jesus einmal in den Glücklichpreisungen der Bergpredigt?: "Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind" (Matthäus 5:3). Geistige Bedürfnisse hat jeder Mensch, doch die wenigsten sind sich dieser Bedürfnisse auch bewusst und unternehmen etwas. Stell Dir einmal vor, jemand hätte plötzlich überhaupt kein Hungergefühl mehr. Stände er nicht in der Gefahr, zu verhungern oder zumindest unterernährt zu werden? Wird der "geistige Appetit" angeregt, dann beginnt man auch zu "essen". Und das Ergebnis? Jesus sagte, dass man dadurch "glücklich" werden würde. Ist das nicht auch ein guter Grund, es einmal mit dem Bibellesen zu versuchen?

Man muss nicht unbedingt ganz vorn in der Bibel anfangen und sie komplett durchlesen, sie ist ja nicht wie ein Roman geschrieben. Nicht schlecht wäre es, z.B. mit den vier Evangelien zu beginnen und dann vielleicht mit den Psalmen weiterzumachen. Es kommt beim Lesen der Bibel auch nicht auf die Seitenzahlen an, sondern ob man das, was man gelesen hat, auch richtig verstanden und mit dem Herzen erfasst hat. Dazu ist es nötig, öfter mal innezuhalten und über das gerade Gelesene nachzudenken.

Nun zu dem zweiten Kommunikationsweg, dem Sprechen zu Gott, also dem Gebet. Stell Dir vor: Du kannst zu jeder Tages- und Nachtzeit mit dem Höchsten sprechen, ohne Wartezeit oder Voranmeldung! Ist das nicht etwas ganz Besonderes, was man sehr schätzen sollte? In der Bibel
wird Gott sogar der "Hörer des Gebets" genannt (Psalm 65:2). In den Psalmen finden wir auch eine Aufforderung, die an uns alle gerichtet ist: "Vertraut auf ihn zu allen Zeiten. Vor ihm schüttet euer Herz aus" (Psalm 62:8). Das kann doch niemand für einen anderen tun, oder? Nur persönliche, innige Gebete zu Gott bringen uns ihm näher! Ein Gebet ist die Zwiesprache mit Gott, betrifft also nur mich und Gott. Je öfter Du Dich Gott im Gebet völlig öffnest, ihm also Dein Herz ausschüttest, desto inniger wird Deine Beziehung zu ihm und desto realer wird er für Dich.

Da ist noch etwas, was Du beim Entwickeln einer Freundschaft zu Gott berücksichtigen solltest. Wenn ich jemanden als meinen Freund gewinnen will, dann tue ich sicher nicht ständig Dinge, die er nicht mag oder ihm sogar zuwider sind. Wenn Du also Gott näher kommen möchtest, dann solltest Du Dich vergewissern, was der Wille Gottes für Dein Leben ist und danach leben. Die Bibel drückt es an einer Stelle so aus: "Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten. Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem.   Wer aber sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden" (1. Johannes 2:3-5). Ja, die Liebe zu Gott stellt man durch das Halten seiner Gebote unter Beweis. Wenn einem die Freundschaft zu Gott wirklich am Herzen liegt, dann fällt einem die Einhaltung der Gebote Gottes auch nicht allzu schwer. Im Gegenteil: Man macht immer öfter die Erfahrung, das Gottes Richtlinien uns nicht der Freude berauben, sondern uns vielmehr zum eigenen Nutzen dienen.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du einen Weg zu Gott findest und ihm, so wie es ja Dein Wunsch ist, näher kommst! Und dann wirst Du auch merken, dass beim Beten zu Gott auch ein Gefühl in Dir entsteht, ein Gefühl tiefer innerer Verbundenheit!

LG Philipp

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Hallo Chris

hast du schon einmal versucht, einfach Jesus zu bitten, dass er sich dir offenbart? Dass er  sich dir irgendwie zeigt?

Er hat gesagt: 

"Wer bittet, empfängt. wer sucht, der findet. und wer anklopft, dem wird aufgetan werden."

Das sind gewaltige Verheissungen, die genau DIR gelten. Jesus sagt eigentlich:

"Chris, wenn du bittest, wirst du empfangen. Chris, wenn du mich suchst, wirst du mich finden. und wenn du bei mir anklopfst, werde ich dir aufmachen"

Du musst selber Kontakt suchen mit Jesus und er wird dich nicht stehen lassen. Du musst mit deinem Auto selber zur Tankstelle. Es genügt nicht, sich zwischen aufgetankten Autos zu bewegen.

Nur Mut! Die Tatsache, dass du dich mit diesen Fragen beschäftigst, ist ein Zeichen dafür, dass Jesus bei DIR anklopft. Er kennt ja dein Problem und er möchte sich dir ja offenbaren. Er liebt dich und er sucht dich.

'Siehe, ich steh vor Chris ihrer Tür und klopfe an. Wenn Chris mir aufmacht, will ich hineingehen und Gemeinschaft mit ihr haben" Offenbarung 3, 20 und Johannes 1, 12

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Kommentar von chrisssssssss
04.07.2016, 14:50

Erstmal danke für die Mühe. Ja, ich habe oft versucht Jesus einfach zu bitten sich mir zu offenbaren. 3 Jahre lang um genau zu sein. Ich weiß nicht, aber nach drei Jahren verliert man die "Hoffnung".

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Glaube ist eine Überzeugung, die nicht auf Fakten und Tatsachen, sondern auf einem Gefühl beruht.

Sprich, wenn du wie die anderen glauben willst, dann musst du deinen Verstand ausschalten und dich der religiösen Euphorie hingeben. Du musst beten und dir dabei immer wieder sagen wie toll das ist, dass du betest und wie sehr du Gott damit nahe kommst etc.etc.

Über kurz oder lang wird dein Körper mit entsprechenden Gefühlen reagieren und voila, auf einmal kannst auch du Gott spüren.

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Nur weil alle etwas bestimmtes tun muss es nicht das richtige sein und schon gar nicht für dich.

Die formalen und immer gleichen Abläufe in einer Messe oder einem Gottesdienst dienen ja auch dem Zweck die Gemeinschaft zu betonen. In der Vergangenheit konnten die wenigsten Leute lesen, deshalb war ein formaler, immer gleicher Ablauf auch wichtig.

Du solltest in die Welt raus gehen und dich mit offenen Sinnen umschauen, Gott ist überall und oft sichtbar in kleinen Dingen und spürbar in außergewöhnlichen Situationen.

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Ich habe mich auch viele viele Jahre mit diesem Thema befasst und habe Antworten gesucht.

Lass dich von niemandem abbringen, selbstständig zu denken. Lass dir nicht vorschreiben, was du glauben sollst. Und lass dir von niemandem sagen, was der "richtige" und was der "falsche" Glaube ist. Es gibt kein "richtig" und kein "falsch" im Glauben. Es ist GLAUBEN, und kein WISSEN! Auch wenn alle immer wieder behaupten, sie wüssten alles... Warum wissen dann alle so unterschiedliches?
Das Lied "Ein Stück vom Himmel" von Grönemeyer sagt da sehr vieles aus!

Denke kritisch und hinterfrage! Du wirst auf Widerstand stoßen, aber du wirst dich auch frei fühlen, weil niemand dich in einen Käfig sperren kann.

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Kommentar von chrisssssssss
04.07.2016, 14:48

Nein, ich bin nicht so einer,der sich was vorschreiben lässt. Ich habe diesen Glaube selber gewählt, weil ich weiß, dass es Gott gibt. Wie gesagt, spür ich ihn aber nicht. Trotzdem danke für deine Antwort! :-)

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Kommentar von chrisssssssss
04.07.2016, 14:55

Für mich überwiegen eben die Beweise. Jeder hat seinen Glauben, ich möchte darüber nicht diskutieren, jeder sollte selber entscheiden. Aber trotzdem danke für deine Antwort! :-)

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Einen Glauben ohne Zweifel kann ich mir nicht vorstellen. Das bedeutete doch, dass ich alles unüberlegt übernehmen würde. Um meinen persönlichen Glauben an Gott zu finden muss ich mich mit meinen Zweifeln auseinandersetzen. Die bringen mich nämlich weiter. Du gehst deinen Glaubenweg mit deinen Fragen und deinen Zweifeln und deinen Antworten. Jeder Mensch ist da anders. Und niemand kann dir deine Zweifel abnehmen. Ich weiss nicht, in welcher Gemeinde du bist aber achte darauf, dass dort das selbständige Denken nicht unterbunden wird. Zum anderen, du bist noch jung und auf dem Weg zu einem eigenen Glauben. Gib dir die Zeit, die du benötigst um zu spüren, dass Gott dich in deinem Leben begleitet.

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Erstmal ist wichtig: Soviel du auch zweifelst - Gott liebt dich nicht mehr oder weniger und Gottes Angebot ist immer da. Ich glaube bei dir ist wohl das Problem, dass du halt vieles schon seit Kindheit an kennst und es gewohnt für dich ist. Daher wäre meine Überlegung, dass du vielleicht eine Art Risiko eingehen könntest. Also etwas neues ausprobierst, oder biblisch: So wie Petrus mal ausm Boot aussteigst. Versteh mich nicht falsch: Das heißt nicht Gemeinde etc. zu verlassen. Versuch mal in neuen Situationen dein Vertrauen auf Gott zu setzen, für Dinge zu beten wofür du noch nicht gebetet hast. Und ich glaube auch das "Gott, wenn es dich wirklich gibt"-Gebet ist nicht verboten. Wie war das mit dem Vater der seinem Sohn nichts böses geben wird, wenn der um was gutes bittet?!

Freizeiten ist sicher gut aber waren das "neue" Freizeiten, mit neuen Leuten und anderen Abläufen? Guck mal ob das hier was für dich wäre: http://www.schuelerfreizeiten.smd.org/freizeit/er0802/ 😉

Lg und Be blessed 💪🏼

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Kommentar von chrisssssssss
04.07.2016, 14:41

Das sogenannte "Got wenn es dich wirklich gibt"- Gebet habe ich schon des öfteren versucht. Bei der Freizeit handelt es sich um die Silvester-Freizeit Ende 2015. Ich weiß nicht,ob dir das was sagt. Aufjeden Fall danke für die Antwort! :-)

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"Spüren" ist auch nicht entscheidend. In der Bibel steht, dass die Menschen durch den Glauben an Gott errettet werden und nicht, dass sie Gott spüren sollen. Immer wieder wird empfohlen, standhaft im Glauben auszuharren und auf Gott zu vertrauen. Außerdem findet sich im Neuen Testament häufiger der Aufruf, "nüchtern" zu sein.


Ein paar Tipps, was du m. E. machen kannst, um den Glauben an den Gott zu stärken:

- In der Bibel lesen. Am Anfang vielleicht eines der 4 Evangelien des Neuen Testaments und danach den Römer- und Epheserbrief. Das Vorbild sollten die Beröer sein, über die in Apgostelgeschichte 17,11 steht:"Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte."

- Bibelstellen aufschreiben, die dich besonders ansprechen.

- Gottes Zusagen und Verheißungen fest vertrauen. In schwierigen Zeiten ist das "standhafte" Ausharren im Glauben wichtig, von dem in Neuen Testament an mehreren Stellen gesprochen wird.

- Sehr interessant und empfehlenswert finde ich folgende Seite: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

- Christliche Literatur zur Bibel lesen oder Predigten hören. Im Internet gibt es eine große Auswahl, z. B. bei Sermon-online .de

- Mit anderen Christen über den Glauben sprechen.

- Eine christliche Kirche/ Gemeinde besuchen, die eine bibeltreue (auf die Bibel ausgerichtete) Verkündigung hat und in der es dir gefällt und du dich wohlfühlst.

- Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater sprechen. Du kannst ihn fragen, dass er dir dabei helfen soll, deinen Glauben so zu leben, wie der Herr es will, sein Wort, die Bibel, zu verstehen und seinen Willen für dein Leben herauszufinden und zu leben. Gebet ist natürlich keine Wunscherfüllungsmaschine und Gottes Zeiträume und Antworten durchaus anders ausfallen können, als wir uns das manchmal vorstellen. Ich bin mir aber sicher, dass auf dem Gebet großer Segen liegt.

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Kommentar von chrisssssssss
04.07.2016, 14:53

Danke für deine Antwort. Ich habe teilweise die Evangelien durch. Predigten höre ich jeden Sonntag in der Gemeinde. Mit anderen Christen zu sprechen ist für mich etwas "unangenehm", ich weiß nicht warum un dgebetet habe ich schon ne Million mal. Die Seite und das Aufschreiben von Bibelstellen hört sich interessant an. Danke dir! :-)

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Wäre noch interssant zu wissen um welche Gemeinde es sich handelt ( Katholisch, evangelisch, freikirchlich..... Christen gibt es viele) aber so wichtig ist es auch wieder nicht.

Nur in die Kirche zu gehen genügt halt nicht ( auch Freizeiten fallen für mich darunter). Religiöse Erziehung muss dann schon auch im Elternhaus stattfinden. Keine Ahung wie das bei dir war.

Ich weiß auch nicht wie alt du bist, aber in vielen Gemeinden gibt es auch Bibelstunden, in denen man über den Inhalt der Bibel diskutiert.

Oder du redest man mit dem Pfarrer darüber, das du nicht so recht den Zugang findest.

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Kommentar von chrisssssssss
04.07.2016, 14:43

Danke, dass du mich darauf hinweist. Ich bin in einer freien evangelischen Gemeinde. Diese Bibelstunden, die du angesprochen hast, erinnern mich bisschen an den Konfis-Unterricht. Ich bin 16 Jahre alt. Danke für deine Antwort! :-)

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chris, sicherlich seid ihr in einer Pfingstgemeinde? Ich kenne ein hiesiges Gemeindemitglied, der diese Freizeiten betreut.

Betet ihr in der Gemeinde denn laut gemeinsam? Oder betet jemand vorn auf dem Pult und ihr hört zu?

Ich muß sagen, wenn in meiner Versammlung gebetet wird, muß ich mich auch gelegentlich sehr konzentrieren, da es ja nicht alles meine Gedanken sind. Die eigenen Gedanken können da schon mal mit uns auf Reisen gehen.  Aber diese Gebete beinhalten unseren Dank und Bitten für uns und andere. Wenn wir mit gutem Gewissen "Amen" sagen wollen, sollten wir mit dem Gebet einiggehen.

Du schreibst in einem Kommentar, dass du noch nicht so viel von deinem Glauben kennst. Kennst du das Gleichnis von den Arbeitern im Weingarten? Matthäus 20:1-15. Warum erzählte Jesus dieses Gleichnis? Die Arbeiter, die nur eine Stunde gearbeitet hatten, schienen es nicht verdient zu haben, den vollen Lohn zu bekommen. Doch der Weinbauer zeigte  ihnen außergewöhnliche Güte. Das Wort für „unverdiente Güte“ wird in vielen Bibelübersetzungen mit „Gnade“ wiedergegeben. Die Gerechtigkeit Gottes belohnt auch den Letzten, denjenigen, der noch nicht so viel in seinem 'Werk gearbeitet hat, noch nicht so viel weiß, so wie du von dir annimmst.

Es ist doch sehr schön, dass du weißt, dass es unseren liebevollen Gott gibt! Du weißt dann sicherlich auch, dass er dein bester Freund ist, deine Gedanken und Befürchtungen kennt. Trotzdem möchte er gern, gerade weil er dein bester Freund ist, dass du ihm alles erzählst. Du wirst merken, dass schon nur dadurch dein Glauben enorm wächst. Du wirst auch einige Male merken, dass deine Gebete erhört wurden und stimmst mit der biblischen Aussage überein, dass Gott der "Hörer des Gebetes" ist.

Schreibst du allerdings am nächsten Tag eine Arbeit und du hast nicht gelernt, wird dir Gott nicht durch ein Wunder helfen, trotzdem eine gute Note zu bekommen. "Tu alles zur Verherrlichung Gottes", auch in der Schule, in deiner Familie usw. (1. Korinther 10:31) Du kannst ihn aber vor der Arbeit um Ruhe bitten, dass alles Gelernte auch abgerufen werden kann.

Ich wünsche dir alles Gute, Chris!

Stine

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Nun, ich habe mich in jungen Jahren auch mit dem Thema Glauben auch sehr beschäftigt.

Mir geht es ähnlich, ich spüre nichts.

Für mich ist es auch nie eine Hilfe gewesen, da ich in meinem Innern niemals wirklich geglaubt habe, dass es einen Gott gibt.

Da Glauben doch eine sehr individuelle Angelegenheit ist, solltest du einfach auf dein Gefühl hören und nicht versuchen, dich zum Glauben zu "zwingen", nur weil dein Umfeld gläubig ist.

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Kommentar von chrisssssssss
04.07.2016, 14:38

Danke für die Antwort. Das Komische ist aber, ich weiß, dass es einen Gott gibt, weil es für mich viele Beweise gibt, aber trotzdem danke! :-)

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Zuerst einmal : " Wer an Gott zweifelt, hat nichts von ihm zu erwarten !" So steht es geschrieben . Also laß es sein, dich mit Christus zu identivizieren ! Abgesehen davon erkenne ich in deinen Worten deine > negative Befindlichkeit< , in der du bist, wenn von Gott gesprochen wird. Nichts für Ungut ; wenn ein Mensch vor Gott steht, dann muß er doch vor dem Nichts d.h. seiner Verborgenheit stehen, weil Gott nun einmal über der menschlichen Erkenntnisfähigkeit von ihm steht. Sonst wäre er ja nicht Gott !!  Stell dir vor, du wüßtest all das, was Gott weiß ! Ja, stell dir vor, du könntest behaupten, das deine Ansicht von Gott auch ebenso die Ansicht Gottes von sich selbst ist ! Wo gäbe es dann noch einen Gott für dich; einen Geist der >größer< ist als du ??  So laß es geschehen, das dir der Glaube fehlt ; denn : >Gott ist Liebe < ( 1. Joh. 4, 8 und 16 )  und Liebe ( Gott ) rechnet das Böse nicht zu ( Kor. 13  , 5-7 ) !!!

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Wie erwartest du, "Gott zu spüren" (Apg.17,27) ?

Wir sollten auf das Erbarmen Gottes setzen und nicht auf unsere "Gefühle" (Ps.124,8).

Das bekommen wir, wenn wir glauben, dass Sein Sohn für unsere Sünden gestorben ist (Röm.6,23; 2.Kor.5,14) und auf "Gott" vertrauen statt auf uns (Röm.7,24-25).

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Gehst du denn in eine Katholischr Kirche ?Ich würde mal nach einer "modernen"evangelischen Gemeinde suchen

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Kommentar von chrisssssssss
04.07.2016, 14:46

In genau so eine geh' ich, aber trotzdem danke! :-)

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Warum stehst du denn einfach nur so da, wenn andere beten und betest nicht einfach mit?

Ich kann dir nur raten, viel allein zu Hause und auch gemeinsam mit anderen Gläubigen zu beten und täglich in der Bibel zu lesen, vor allem im Neuen Testament.

Wenn du alle guten Ratschläge von Christen wie chrysbird und Whitekliffs befolgst, werden deine Zweifel bald vergehen und du wirst dich wesentlich besser fühlen. Alles Gute!


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Kommentar von chrisssssssss
04.07.2016, 14:45

Ich weiß nicht, warum ich nicht mitbete. Es mag komisch klingen und es ist mir sogar etwas peinlich, aber irgendwie "trau" ich mich nicht. Und mit anderen zu beten/lesen ist das das gleiche. Das Problem hierbei ist, dass alle schon sehr "weit" im Glaube sind und ich eben nicht. Aber danke für deine Antwort! :-)

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Kommentar von Meatwad
04.07.2016, 17:01

Ich kann dir nur raten, viel allein zu Hause und auch gemeinsam mit anderen Gläubigen zu beten und täglich in der Bibel zu lesen, vor allem im Neuen Testament.

Genau. Man muss sich die Lüge nur lange genug einreden, sowie sich nur mit Menschen abgeben, die die Lüge glauben, dann glaubt man sie schon irgendwann.

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Lies die Bibel einmal durch (nicht unbedingt alles auf einen Tag, sondern einfach in mehreren Tagen einteilen) und/oder guck dir YouTube Videos von EndzeitreporterMcM an, vielleicht hilft ja das.

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Kommentar von chrisssssssss
04.07.2016, 14:50

Ein guter Vorschlag, danke.

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Ich bin Christ. Du kannst auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente, um an Gott zu glauben.
Wenn Du nicht auf mein Profil gehen möchtest, dann kannst Du mir das schreiben, ich kann Dir Argumente auch in die Kommentare stellen.

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Mach dich frei von Zwängen und allen anderen Reden. Lebe DEIN Leben. Es gibt keinen, der dich von "oben" beobachtet, sondern nur Mitmenschen, die über dich urteilen. Das Leben kann so einfach und schön sein, wenn man Religion außen vor läßt. Alles andere ist auferzwungen und hat nichts mit Freiheit zu tun.

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Kommentar von HelpToGo
04.07.2016, 07:36

Boah, wie ich diese "Da gibt es kein Gott, du brauchst das nicht" - Shit hasse. Du sagst wir sollen unser Leben leben wie wir es wollen? Ja, wir Christen Leben unser leben mit Gott.

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Kommentar von DeMonty
04.07.2016, 07:53

lol... "Pflicht", "einzigiste Religion" wenn ich das schon lese... In Saudi Arabien werden Frauen getötet, weil sie eine andere Religion ausüben, als denen recht ist... das ist alles so krank. Ihr macht euch das Leben unnötig schwer. Für Verzeihen und Vergeben oder etwas Gutes braucht man keine Religien. Wer eine Religion ausüben(!) möchte, der soll das ruhig tun, aber bitte nicht auf Kosten anderer Menschen! Und die Erziehung der Kinder läuft auf deren Kosten!

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