Ich bin Beamter und zahle ca, 1/3 meines Gehaltes für Krankenversicherungen, darin enthalten sind einige Forderungen, die fraglich sind?

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11 Antworten

Was meine Sie genau mit "fraglichen Forderungen" ?

Sind Sie privat restkostenversichert ? Wie einige Andere hier auch schon geäußert haben, die 800,- Euro kann man dann nicht nachvollziehen, es sei denn es bestehen horrende Risikozuschläge.

Sind Sie gesetzlich versichert ? Dann kommt das mit knapp 800,- Euro hin (Höchstbeitrag KV + Zusatzbeitrag + Höchtsbeitrag PV).

Für Sie als Beamter gibt es erstens keinen Arbeitgeberanteil (der bei vergleichbaren Arbeitnehmern immerhin ca. 350 Euro betragen würde) und zweitens gibt es erhebliche Einschränkungen bei der Beihilfe (die sich prinzipiell auf solche Leistungsbereiche reduziert die nicht im Katalog der GKV zu finden sind, z.B. Heilpraktiker).

Sollten Sie gesetzlich versichert sein, so frage ich mich wie es dazu kommen konnte. Denn selbst wenn es gesundheitliche Einschränkungen gab, hätte man über die sogenannte Öffnungsaktion nachdenken müssen. Dieser Zug dürfte aber inzwischen abgefahren sein.

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Die 800 Euro finde ich etwas viel.

Ich zahle für mich rund 200 Euro KV und für jedes Kind knapp 30 Euro, bin also bei knapp 300 Euro KV-Beiträgen. Wenn meine Frau Beamtin wäre, dann hätte sie wohl noch eine Altversicherung und würde rund 300 Euro zahlen. Ich komm dann auf etwa 600 Euro Krankenversicherung.

Wenn Du also 800 Euro zahlst, hast Du entweder eine teure Versicherung oder irgendwas chronisches.

Vermutlich hast Du ein Brutto von rund 4.500 Euro. Bei 15,5% gesetzlicher KV wärst Du auch bei etwa 700 Euro.

3.250 Euro abzüglich der KV gibt circa 2.400 Euro. Und ihr lebt von 1.000 Euro. Wo sind die anderen 1.400 Euro?

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Was hast du denn für einen teuren PKV Tarif? Ich bezahle für mich alleine mit 50% Beihilfe knapp 180 Euro pro Monat. Ehefrau fällt ja im Mutterschutz nicht raus und bekommt ihr Gehalt weiter. Die dürfte ja auch nicht mehr kosten als knapp 200 Euro.

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Ich kenne deine Krankenvorgeschichte nicht. 800€ erscheint mir aber schon etwas hoch. Allerdings musst du ja von diesen 800€ "gedanklich" wieder die Zuschläge für Verheiratete + Kind (müsste ja auch so 250€ Brutto sein) abziehen.

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Kommentar von Apolon
16.03.2016, 08:42

Sorry - aber mehr als sein Netto bekommt er nicht.

Also weshalb sollte er denn dann Zuschläge die er nicht hat abziehen ?

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Hier ist noch einmal Wasterei, ich hätte nicht mit einer solchen Reaktion gerechtet, daher melde ich mich erst jetzt mit Präzisierungen. Aber schon einmal vielen Dank! Bzgl. Aufschlägen: Wir haben beide nur einen geringen Aufschlag wegen einiger Kleinigkeiten (Brille etc.) und wir sind keine Polizisten. Wir sind privat versichert, momentan noch bei zwei unterschiedlichen Versicherungen, werden aber (haben kürzlich geheiratet) bei der nächsten Möglichkeit zu einer einzelnen wechseln. Aber mein Versicherungsagent (ist das die richtige Berufsbezeichnung?) hat gesagt, dass das preislich auch nicht wirklich merkbare Veränderungen bringen würde. Bzgl. "fragliche Forderungen" - ich habe diese Frage in einem recht aufgebrachten Zustand verfasst und meinte damit, ob ein solcher Betrag nicht irgendwelche fraglichen Forderungen enthalten könnte. Es geht mit vor allem um einen Vergleich - was zahlen denn Beamte in meiner Gehaltsklasse (Angabe oben ist netto), wenn sie eine Frau haben, die in Mutterschutz ist (und somit theoretisch ohne mich ihre Beiträge nicht zahlen könnte) mit einem kleinen Kind. Kurz: Muss ich meinen Versicherungsagenten noch einmal genauer unter die Lupe nehmen?

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Wenn deine Frau im Mutterschutz ist, bekommt sie weiter ihre Bezüge!

Und danach gibt es ggf Elterngeld.

Ich bezahle als Beamter (Lehrer) mit Beihilfe 50% knapp 180 Euro pro Monat, davon sind 150 die reine Pflichtversicherung und der Rest Wahlleistungen.

Welche KV hast du genau (!!!!! Genauen Tarif) und Glieder doch einmal alle Optionen auf die du hast mit monatlichen Kosten.

Dass man dir alles aus der Nase ziehen muss, meine Güte.

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Du hast die Restkostenversicherung für dich. Deine frau muss auch, weil derzeit beihilfefähig, nur die Restkosten versichern und für euer Kind gilt gleiches. Leider KANN es sein, du solltest die Beiträge von einem Versicherungsmakler mal prüfen lassen. Mein Mann zahlt für seinen Sohn und sich ca. 250,-- Euro (auch Beamter)

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Ich unterstelle das Du in der PKV versichert bist? Oder doch GKV? Du sprichst von Gehalt, das bekommt ein Beamter aber nicht... Um Dir eine vernünftige Aussage geben zu können braucht man mehr Information: Frau und Kind(er)? Wenn mehrere wie viel? Das Alter und der Dienstherr/Beihilfeträger wären dann wegen der Beihilfehöhe auch noch spannend.... Gibt es Risikozuschläge wegen Vorerkrankungen? Es gibt einige Umstände warum es so sein kann, aber nicht muss. Vorschlag: A) Du suchst Dir einen spezialisierten Makler (ich betonen MAKLER, nicht Versicherungsagenten) der Dir helfen kann den "gordischen Knoten" zu lösen. B) Du schickst mir ne PN so das wir uns austauschen können und ich Dir ggf. weiterhelfe oder C) Du wendest Dich an eine von zwei unabhängigen Beratern für Beihiwww.Info-beihilfe.de. www.Info-beihilfe.de (die auch "makeln", aber sehr umfassend) Ich hoffe man kann Die in irgendeiner Art und weise helfen. Viel Erfolg!

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Kommentar von Apolon
16.03.2016, 08:25

@Basiswissen,

Du irrst - natürlich bekommt ein Beamter ein Gehalt.

Dies kannst du z.B. auch aus dem Bundesbesoldungsgesetz erkennen.

§ 4 Abs. 2  

http://landesrecht.rlp.de/jportal/portal/t/1gnp/page/bsrlpprod.psml;jsessionid=9871AE969E47161A2F4345ACFA67D244.jp23?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=1&numberofresults=103&fromdoctodoc=yes&doc.id=jlr-BesGRP2013rahmen&doc.part=X&doc.price=0.0&doc.hl=1#jlr-BesGRP2013pG1

Und allein daraus, kann man schon erkennen, dass Beamten bei einem Versicherungsvertreter (Versicherungsagent) oft besser aufgehoben sind, als bei einem Versicherungsmakler.

Gruß N.U.

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@Wasterei,

800 mtl. Beiträge für einen Beamten, Ehefrau und ein Kind kann ich mir ohne Risiko-Zuschläge nicht vorstellen.

Allerdings frage ich mich hier auch, was du überhaupt wissen willst, denn deine fraglichen Forderungen kann ich nicht einordnen, da ich sie ja auch nicht kenne.

Daher wären mehr Informationen sinnvoll.

Eine Frage kann ich auch nicht erkennen.  Ein ? bedeutet nicht immer, dass es sich um eine Frage handelt.

Gruß N.U.

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Kommentar von Apolon
16.03.2016, 08:39

Ergänzung:

Beamter  -  31 Jahre / Ehefrau - 31 Jahre / Kind 1 Jahr

Beiträge mtl. ca. 530 €  - Top-Tarif

Beiträge mtl. ca. 380 €  -  Leistungsstarker Tarif mit kleinen Einschränkungen wie z.B. bei Sehhilfe + Zahnersatz.

Berechnet nach Beihilfe - Nordrhein-Westfalen.

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Wäre es da nicht sinnvoller sich Privat zu versichern bei dem Einkommen ?

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Kommentar von xXMxkaxlXx
15.03.2016, 23:09

ich glaube nicht so

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... sry ich meine "dass jemand, der 3.250€ netto verdient, und voll arbeitet, für sich und seine Familie (trotz Beihife) ca. 800€ Krankenkassenbeiträge BEZAHLEN MUSS"

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