Ich bin auf meinen Vater mit krankenversichert, wenn ich arbeiten gehe zahlt er das weiter hin oder wird das von mir abgezogen?

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15 Antworten

Nein, in deinem Job bist du gesetzlich krankenversichert und hast eine eigene Krankenversicherung.

Familienversichert kannst du nur z.B. bei einem Minijob oder bei einem Ferienjob von zwei, maximal drei Monaten Dauer bleiben.

Wenn du eine Arbeitnehmertätigkeit ausübst, wird dir dein Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge (Kranken- und Pflegeversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung) sowie Lohnsteuer vom Gehalt abziehen.

Eine Mitversicherung über die Eltern ist nicht mehr möglich.

dein mtl. Nettoeinkommen dürfte dann bei ca. 1.250 € liegen.

Wenn Du ein eigenes Einkommen beziehst, was über 425,- Euro beträgt (bei Minijob über 450,- EURO) bist Du selbst sozialversicherungspflichtig.  Also Kraken-Pflege-, Renten-, Arbeitslosenversicherung, ganz normal.

Es gibt verschiedene Sonderregeln (kurzfristige Beschäftigung, Minijob usw.), aber so wie von Dir beschrieben (Arbeitsstelle, ca. ein Jahr), läuft alles ganz normal.

Wenn deine Beschäftigung keine kurzfristige ist und das ist sie nicht,wenn du vor hast diese bis zu einem Jahr auszuüben,dann gilt diese als versicherungspflichtige Beschäftigung und dann gehen nicht nur Sozialbeiträge,sondern bei dem Bruttoeinkommen auch Steuern ab !

Du hast dann deine eigene Krankenversicherung,dein Arbeitgeber wird von deinem Bruttoeinkommen diese Beiträge / Steuern gleich weiter leiten und du bekommst dann nach Abzug dieser dein Nettoeinkommen auf dein Konto.

Kannst dir im Internet einen kostenlosen Brutto / Netto Rechner suchen,du hast als Single die Steuerklasse 1,alles andere musst du dann individuell eingeben,dann siehst du was du in etwa aufs Konto bekommst.

Hat das Dein Arbeitgeber nicht mit Dir geklärt? Wenn man eine Ausbildung beginnt z. B. muss man sich selbst versichern, dann sind die Eltern nicht mehr verantwortlich. Was machst Du denn da für einen Job und für wie lange? Wenn man ins Berufsleben einsteigt, dann musst Du Dich selbst versichern, es sei denn, es wäre ein Ferienjob, den Du nur ein paar Tage machst.

minajesty 26.09.2017, 07:59

nein das ist keine ausbildung, den job mach ich maximal für einen jahr bis das neue schuljahr anfängt, damit ich nicht zuhause faul rumsitze 

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conelke 26.09.2017, 08:01
@minajesty

Sprich nochmal mit Deinem Arbeitgeber darüber oder ruf die Krankenversicherung an.

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LiselotteHerz 26.09.2017, 08:08
@conelke

Der AG muss doch gefragt haben, bei welcher Krankenversicherung Du versichert bist? Es handelt sich hier um ein ganz normales  Arbeitsverhältnis und dann werden die Beiträge für die Versicherung teils vom AG bezahlt. teils vom Brutto abgezogen.

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Wenn deine Beschäftigung als "kurzfristige Beschäftigung" angemeldet ist (und es auch eine ist) dann würden keine Beiträge zur Sozialversicherung einbehalten. Ansonsten, ja, Beiträge zu den Sozialversicherungen und auch Lohnsteuer.

Lohnsteuer auch bei kurzfristiger Beschäftigung.

In diesem Fall (Job für etwa ein Jahr) bist Du voll Sozialversicherungspflichtig, das bedeutet: Du musst sowohl Krankenversicherung, Pflegeversicherung Renten- und Arbeitslosenversicherung zahlen, diese werden vom Gehalt abgezogen.

Ich schätze mal, dass Dir etwa 1100,- Euro von den 1800,- Euro bleiben werden.

Über Deinen Vater mitversichert bist Du dann nicht mehr.

Versicherungspflicht aus angestellter Tätigkeit ist vorrangig gegenüber Familienversicherung.

Wer regelmäßig über 450,- € verdient, kann nicht familienversichert werden.

Nein, du zahlst deine Krankenversicherung. Die wird direkt vom Bruttolohn berechnet und mit den anderen Sozialabgaben (Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung) direkt dem Staat, bzw, den dafür zuständigen Versicherungen überwiesen.

Du bist dann selbst sozial versichert, der AG führt die Beträge ab.

Ab dem Moment wo du dein eigenes Geld verdienst musst du auch alle Sozialabgaben leisten.

Und spätestens wenn du 18 geworden bist und arbeitest könnte die eine oder andere Versicherung von deinen Eltern nicht mehr für dich gelten. Das musst du auch unbedingt rechtzeitig klären!

Du hast eine eigene Arbeit und damit auch eine eigene Krankenversicherung. Die Beiträge werden vom Gehalt, zusätzlich Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Steuer, abgezogen.....

1500,00€ Netto? Ich will Dich ja nicht schocken, aber soviel bekommst Du nicht ausgezahlt.
Wenn keine Zuschläge dazu kommen, dann bleiben Dir 1259,13 € mit Kirchensteuer und 1279,79 € ohne Kirchensteuer. Sofern Du in Deutschland lebst.

Ich gehe mal davon aus, dass Du mit 17 keine abgeschlossene Berufsausbildung hast. Wer zahlt einer ungelernten Kraft monatlich 1.800,00€???

Da musst Du aber verdammt viel Glück gehabt, wie das mit den Abgaben zur Sozailversicherung läuft wurde ja schon geklärt ^^

Der Arbeitgeber hätte dich doch nach deiner KV fragen müssen.

Alicia54 26.09.2017, 08:27

Das muß er nicht. Er kann fragen. Er kann fragen, bei welcher Krankenkasse der Angestellte versichert werden will, aber ein Muß gibt es nicht. Abgesehen davon ist es ja auch möglich, daß die/der FS bei der bisherigen KK vom Vater garnicht versichert werden kann. z.B. wenn der Vater Beamter ist oder in einer Betriebskrankenkasse (Post) versichert ist.

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Apolon 26.09.2017, 11:14
@Alicia54

Was ist dies denn für ein unsinniger Kommentar.

Der Arbeitgeber muss seinen Arbeitnehmer fragen wo er krankenversichert ist, denn wie soll er sonst wissen, wo er die Krankenversicherungsbeiträge hin überweisen muss.

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