Habt ihr Erfahrungen mit Alternativen zur Fußbodenheizung?

6 Antworten

Also ich habe Marmorboden. Heizkörper - keine FBH. Ich mag den kalten Boden im Sommer, v.a. wenn die Straße und der Balkon richtig heiß sind.

Im Winter ist der Boden kälter, aber das macht mir nichts aus. Wenn ich kalte Füße habe ziehe ich Socken an. Sonst auch im Winter überwiegend Barfuss. Raumtemperatur 23°.

Habe auch Teppiche in der Wohnung, aber eher wegen der Optik. Ich bekomme auf Teppich Schweißfüße. Ich mag kalte Böden.

Ich kenne Leute mit FBH. Das wollte ich nicht. Sehr unangenehme Wärme.

Wenn ein Boden mit guter Wärmespeicherfähigkeit vorhanden ist (Fliesen), könnte sich eine Infrarot Heizung lohnen. Die IR-Strahlung erwärmt den Boden, ohne viel Energie an die Luft abzugeben (die eh nur Energie zum Fenster rausträgt).

Es gibt auch Fußmatten (fürs Bad z.B.): http://www.roemer-energiesparheizung.de/heizteppiche.html

Holzdielenboden, bzw, Korkparkett und hydraulische Heizleisten. :-)

Die Heizleisten sorgen für ein Klima mit viel Wärmestrahlung im Raum, was alle Oberflächen auf annähernd ein Temperaturniveau hebt. So wird auch die Oberfläche des Holzdielenbodens gut erwärmt. Das sorgt auch für warme Füße.

Fußbodenheizungen sind deutlich träger als Heizleisten und sie wirbeln durch die ständig vom Boden abreißende und aufsteigende Warmluftschicht viel Staub und Dreck durch die Luft.

Eventuelle Undichtigkeiten werden an Heizleisten schneller gefunden als an Fußbodenheizungen und sind in der Reparatur oft auch noch deutlich preiswerter.

Korkboden ist gut. Ein Korkboden fühlt sich wahrscheinlich bei 18 °C gleich angenehm an wie ein Betonboden bei 26 °C oder 27 °C. Aber das müssten halt die meisten in der Praxis so empfinden (was interessant wäre zu untersuchen). :-)

Naja, mit jedem Heizsystem wird ja dem Raum Wärme zugeführt, wenn das Heizsystem in Betrieb ist. Nun ist ja das Ziel der EU Verordnungen usw. den Energieverbrauch zu minimieren.

Wenn man also ein Nullenergiehaus hat wird man wohl mehr oder weniger auch keine Heizleisten mehr brauchen. Kurz gesagt.

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@VVSteknik

Naja, mit jedem Heizsystem wird ja dem Raum Wärme zugeführt, wenn das Heizsystem in Betrieb ist. Nun ist ja das Ziel der EU Verordnungen usw. den Energieverbrauch zu minimieren.

Ja, das ist richtig, dem Raum wird Wärme zugeführt.

Die Frage ist nur, ob es angenehm ist, wenn man an der Zimmerdecke 28°C hat und auf dem Fußboden kalte 15°C mit Schimmelgefahr in ggf. noch kühleren Ecken, wie bei der üblichen überwiegend lufterhitzenden Heizkörperheizung oder ob man überall gleichmäßige 20°C hat, wenn man mit hohem Anteil an Wärmestrahlung heizt.

Die Frage ist auch, ob man mit dem Beheizen die Wände trocken hält (Wärmestrahlung) oder für Auffeuchtungen, Dämmwertverlust und unnötig hohe Heizkosten im sorptiven Altbau sorgt (Heizkörperheizung).

Eine Umstellung von der Heizkörperheizung auf ein Heizsystem mit viel Wärmestrahlung im Raum, was zur Trocknung der Wände führt, spart im sorptiven Altbau Heizkosten im zweistelligen Bereich. Nachgewiesen wurde bereits eine Einsparung von 29% (Forschungsprojekt EU-1383 Prevent).

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