Ich bin Angestellter, kann ich eine Firma (Gewerbe) anmelden, und auf diese Art im B2B-Modell für meinen Arbeitgeber arbeiten - Ist die Steuersituation besser?

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2 Antworten


Wenn dein Chef einen gesamtem Bereich outsourcet und ihn dir als Selbstständigen überlässt ist das erstmal okay. Wichtigstes Kriterium ist die Weisungsgebundenheit sowie die Orts- und Zeiteinteilung.

Siehe Wikipedia (verkürzt):

Ob er hingegen scheinselbständig ist, entscheidet sich davon
weitgehend unabhängig an weiteren Kriterien, z.B. der Prüfung der
Weisungsunabhängigkeit oder freier Orts- und Zeiteinteilung. Die Arbeit
in den Räumen des Auftraggebers wird dabei berücksichtigt, jedoch nur
geringfügig. Dies führt dazu, dass auch Selbständige, auf die obige
Kriterien nicht zutreffen, sich vor einer drohenden Einordnung als
scheinselbständig nicht sicher fühlen können.


So wird aktuell von der Deutschen Rentenversicherung Bund die Anzahl
der Auftraggeber quasi als irrelevant erachtet, und jedes einzelne
Auftragsverhältnis unabhängig geprüft, wiewohl dies sowohl dem
allgemeinen Rechtsverständnis wie auch früheren Gesetzesfestlegungen
widerspricht. Begründet wird dies damit, dass auch Arbeitnehmer mehrere
Anstellungsverhältnisse haben können..




Wenn Du einen Arbeitsvertrag hast, darfst Du für diese Firma nicht als selbständiger arbeiten. Wenn Du die Firma verlässt und als selbständiger NUR für diese Firma arbeitest liegt der Verdachte der Scheinselbständigkeit nahe, was ebenfalls verboten ist.


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