Ich bin 49 J.und habe Parkinson. Lebe von meinem Mann seit 9/15 getrennt. Steht mir Trennungsgeld zu, auch nach Scheidung Behinderungsgrad 50 %?

6 Antworten

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Wenn dein Mann netto mehr verdient als Du, steht Dir auf jeden Fall momentan ein Unterhaltsanspruch zu. Dieser Unterhaltsanspruch dauert mindestens bis zur Scheidung.

Auch nach der Scheidung ist der Unterhaltsanspruch weiterhin gegeben, wenn Ihr nicht gerade eine sehr kurze Ehe (unter drei Jahren) hattet. Wie lange der Unterhaltsanspruch dann gegeben ist, hängt davon ab, ob es sich um eine ehebedingte Erkrankung handelt (wenn also die Krankheit ohne die Ehe nicht eingetreten wäre), oder nicht. Bei einer ehebedingten Erkrankung wäre der Unterhaltsanspruch unbefristet. Das ist aber bei Parkinson wohl eher unwahrscheinlich. Handelt es sich dagegen nicht um eine ehebedingte Krankheit, sondern um ein schicksalhaftes Ereignis, das auch ohne Ehe eingetreten wäre, so kann der nacheheliche Unterhalt auf eine bestimmte Höchstdauer begrenzt werden. Auf welche Höchstdauer genau, das hängt von weiteren Faktoren ab wie z.B. der Dauer der Ehe, den beiderseitigen Einkommensverhältnissen usw.

Falls Dir trotz Deiner Krankheit eine Erwerbstätigkeit möglich sein sollte (und sei es auch nur in Teilzeit), so bist Du ab dem Ende des ersten Trennungsjahres (also ab September 2016) verpflichtet, eine solche Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Dadurch würde sich der Unterhalt natürlich verringern.

Ich habe nicht erwähnt,  dass die 2 Kinder 12 und 15 leider bei ihm bleiben mussten, weil ihm die Wohnung gehört.

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Dein Grad der Behinderung hat mit der Trennung und Scheidung so rein gar nichts zu tun. Ob Dir Ehegattenunterhalt  zusteht, das hängt  vom  Einkommen Deines Noch-Mannes ab. Frag doch mal einen Anwalt danach- bei Deiner Scheidung benötigst Du ohnehin  einen

Lass Dich von einem  Fachanwalt/-Anwältin umfassend  beraten.

Wenn du dir keinen leisten kannst, dann bekommst Du beim Familiengericht auf Antrag einen Berechtigungsschein zu einer außergerichtlichen Rechtsberatung.

 Beim Anwalt  musst du dann nur 20 € bezahlen. die entstandenen Kosten rechnet dieser dann mit dem Gericht ab. Und - er wird das Notwendige für Dich veranlassen.

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