Ich bin 40, 178, 80kg, was ist gesunde Durchschnitt?

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7 Antworten

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Hört sich nach einem soliden Gesundheitsbewusstsein an. Gesund ernähren tun sie sich ja, und ihr Körpergewicht würde ich persönlich als gutes Gewicht im Verhältnis zu ihrer Körpergröße sehen. Da muss man aber halt auch beachten wieviel Muskelmasse/ Fettmasse sie haben.

%10 %47,5 %63

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Eine kleine Erklärung wäre da hilfreich hahaha 10% Fett?

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Wenn es tatsächlich 10% Fett sind.... Dann können sie sich denke ich mal mit 40 Jahren  auf die Schulter klopfen. Da draußen sind ganz viele Jugendliche und allgemein noch recht junge Leute die es nicht schaffen unter die 12% Marke zu kommen.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß und Gesundheit 💪🏽

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%10 Fett %47,5 - %48 Muskel %63 Wasser

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So etwas wie ein allgemeingültiges Idealgewicht gibt es nicht. Menschen können bei gleicher Körpergröße ein völlig unterschiedliche Körperstatue haben. Menschen mit eher kurzen Beinen oder breiten Hüftknochen sehen beispielsweise automatisch etwas stämmiger aus, auch wenn sie weniger wiegen, als jemand mit langen Beinen im Verhältnis zum Oberkörper. Wer einen höheren Muskelanteil hat, wiegt auch mehr, ohne dicker zu wirken.

Entscheidend ist in erster Linie die genetische Veranlagung. Mal von einigen Ausnahmen abgesehen (etwa im Fall von chronischen Krankheiten oder Stoffwechselstörungen) haben Menschen meist eine Art natürliches Körpergewicht, das sich automatisch einstellt, wenn man nicht von außen gezielt eingreift. Wenn dein Gewicht schon seit Jahren mit geringen Schwankungen in einem bestimmten Bereich stabil bleibt, dann kann man davon ausgehen, dass alles so ist, wie es sein soll.
Wichtig ist, dass du dich selbst wohl fühlst, nicht, was irgendwelche theoretischen Modelle wie BMI sagen, die den Menschen als eine Art Brennofen oder programmierbare Maschine betrachten anstatt als Individuum.

In Sachen Ernährung würde ich aber generell davon abraten, auf Dinge zu verzichten, die du eigentlich gerne magst, und sie durch eher unliebsame Alternativen zu ersetzen. Damit nimmst du dir Lebensqualität und setzt sich unter Stress, was weder deinem Körper(gewicht) noch deiner Psyche gut tut. Wenn du also lieber Weizenbrötchen statt Dinkel-/Roggenbrötchen magst, dann iss Weizenbrötchen. Dinkel- und Roggenbrötchen sind definitiv *nicht* automatisch besser, im Gegenteil: Da Dinkel und Roggen und Vollkorn schwieriger zu verarbeiten sind, wird hier oft viel mehr gepanscht als bei normalen Weizenbrötchen. Und gerade solche Weizenbrötchen, die im Bäckereifachgeschäft den ganzen Tag über frisch aufgebacken werden, sind besonders bekömmlich, da sie mit wenig Hefe und langer Teigführung hergestellt werden. Da kann man bedenkenlos zugreifen. Was auf Dauer gut schmeckt, ist meist auch von anständiger Qualität.
Auch Pizza und Nudeln sind völlig unproblematisch. Pizza etwa ist eine absolut ausgewogene und vollwertige Mahlzeit. Gerade beim guten Italiener hat auch hier der Pizzateig eine lange traditionelle Teigführung mit wenig Hefe und ist damit hochwertiger als die meisten deutschen Körnerbrote. Durch den Käse und den sonstigen Belag hat man insgesamt eine Mahlzeit mit sehr ausgewogenem Verhältnis aus Proteinen, Fett und Kohlenhydraten. Leute mögen Pizza, weil sie gut schmeckt, gut verdaulich ist und einen guten Nährwert hat. Dass man etwas mag, heißt nicht automatisch, dass es "böse" ist, sondern man darf auch gerne mal akzeptieren, dass man etwas gerade deswegen besonders mag, weil es einem besonders gut tut.
Ich würde also empfehlen, da etwas lockerer zu bleiben und mehr nach deinen persönlichen Vorlieben zu essen. Dein Körper teilt dir über den Appetit mit, was er braucht und was gut für ihn gut ist. Wenn du genau das Gegenteil tust, dann arbeitest du gegen deinen Körper und nicht mit ihm.

Ein Minimum an körperlicher Aktivität solltest du aber weiterhin beibehalten. Es muss kein extremer Sport sein, regelmäßige Spaziergänge reichen auch aus. Auch hier sollte es nicht in Stress ausarten, sondern im für dich subjektiv wohltuenden Bereich sein. Hauptsache, man bleibt ein wenig in Bewegung, sodass man nicht abbaut und dann in höherem Alter nicht mehr mobil ist.

@ decentr

Es gibt keinen gesunden Durchschnitt, sondern es kommt auch darauf an, ob du dich wohlfühlst und sonst keine gesundheitlichen Probleme hast.

Du machst doch schon was und man hat auch festgestellt, dass Menschen weniger Probleme mit dem Gewicht haben, wenn

sie normal essen - auch mal "etwas" sündigen, die sich körperlich genug bewegen, sich soweit als möglich gesund ernähren und die vor allem

nicht ständig auf Kalorien gucken und bei jedem Essen sich selber verrückt machen ""habe ich jetzt zuviel oder zuwenig gegessen"?

Die Leute rennen von einer Diät zur anderen, haben nur noch Zahlen im Kopf, dann muss man sich nicht wundern, dass man dann ständig mit seinem Gewicht zu kämpfen hat.

Man sollte auch noch eine gewisse Lebensqualität und vor allem Spaß am essen haben.

Wenn man sich heute am überall angepriesenen Schlankheitswahn ausrichtet oder anpasst? Dann müssten alle dünn , dünn, schlank, schlank sein und das sind dann die Menschen, die irgendwann mal schlanker sterben, aber ob sie dabei noch gesund sind, steht auf einem anderen Blatt.

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