Ich bin 24, schwul, habe einen Sohn und die Mutter ist bei der Geburt gestorben jetzt wollen ihre Eltern mir mein Kind wegnehmen?

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19 Antworten

Die Reaktion der Eltern deiner Freundin muss nicht zwingend etwas mit dir zu tun haben, es könnte eine Reaktion auf den überraschenden Tod der Tochter sein, der durch deren Kind kompensiert werden soll. Das ist zwar dir gegenüber mehr als ungerecht, aber ihre Angst ist, den Kontakt zu ihrer Tochter ganz zu verlieren, was ihnen mit diesem Verhalten aber gelingen kann.

Auch wenn es viel von dir verlangt, da auch du von dem Verlust getroffen ist, versuche mithilfe eines Moderators (Pastor, Familienhilfe, Diakonie) zusammen die Trauer zu thematisieren und an einer Lösung zu arbeiten, die der verstorbenen Tochter, den Hinterbliebenen und vor allem dem Kind gerecht wird. Es kann etwas Kraft kosten, die Verlustängste der Großeltern zu überwinden, wenn es aber klappt bietet es deinem Sohn über seine Großeltern einen unmittelbaren Zugang zu seiner Mutter und diesen die Chance, das letzte, was von ihr geblieben ist, in der Nähe zu haben.

Die rechtliche Seite, insbesondere die Anerkennung der Vaterschaft un, das Sorgerecht, sowie die Organisation der Betreuung und deines weiteren Lebens, dass die nächsten 20 Jahre von den Bedürfnissen deines Sohnes maßgeblich bestimmt werden wird, sind dann weitere Dinge, die du umgehend angehen solltest. Nimm alle Hilfe in Anspruch, die dir angeboten wird oder die du organisieren kannst, denn nach meiner Meinung wirst du sie brauchen. Wichtig dürfte jetzt die Vaterschaftsfeststellung und Sorgerechtsfrage sein such dir einen guten Familienrechtsanwalt, dass wird eine Tour durch einen juristischen Dschungel.

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Kommentar von Pedda1981
08.08.2017, 14:00

Die Vaterschaft hat er doch schon während der Schwangerschaft anerkannt. Somit sollte sich auch die Frage nach dem Sorgerecht bereits geklärt haben

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Geh  erst mal zum Jugendamt und lasse dich dort beraten.

Wegnehmen können die Großeltern das Kind nicht. Allerdings ist es wohl sinnvoll, wenn ihr euch - du und die Großeltern - friedlich über die Modalitäten der Versorgung des Kindes einigen könntet.

Die Großeltern könnten dich ja auch entlasten, wenn sie sich an der Versorgung des Kindes beteiligen. 

Eigentlich wäre bei einer vernünftigen Regelung allen gedient. Dir, dem Baby und auch den Großeltern. Die Verantwortung wäre dann auf mehreren Schultern verteilt.

Um zu so einer Regelung zu kommen, kann das Jugendamt sehr gut helfen.

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Ich würde an deiner Stelle selbst zum Jugendamt gehen. Erzähle denen, wie dein Leben mit dem Kind verläuft, was du für das Kind tust und wer sich in deiner Abwesenheit um das Kind kümmert. Strebe ggf. eine Regelung an, bei der sowohl du als auch die Großeltern sich um das Kind kümmern, z.B. die Großeltern dann, wenn du arbeitest. So hätten doch alle etwas davon. Für ein Kind ist es auch nicht toll, wenn die Bezugspersonen darum streiten, bei wem es sein darf (besonders, wenn es das später mitbekommt oder ihm etwas in der Richtung erzählt wird). Warum muss es eine Entweder-Oder-Regelung geben?

Ich würde aber nicht warten, bis jemand auf dich zukommt (Jugendamt, Anwalt), weil du dann ja schon in ein schlechtes Licht gestellt wurdest von den Großeltern.

PS

Ob du schwul bist sollte meines Wissens bei der Sache keine Rolle spielen! Eher, wie dein Tagesablauf ist, deine Kenntnis über Babypflege, deine Zeit (für das Kind) und wie du die Pflege des Kindes in deiner Abwesenheit regelst.

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Kommentar von Pedda1981
08.08.2017, 12:43

Ob du schwul bist sollte meines Wissens bei der Sache keine Rolle
spielen! Eher, wie dein Tagesablauf ist, deine Kenntnis über Babypflege,
deine Zeit (für das Kind) und wie du die Pflege des Kindes in deiner
Abwesenheit regelst.

Seine Sexualität spielt gar keine Rolle, weil es sein leibliches Kind ist.

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Mein Beileid, auch wenn du nicht mit der Mutter des Kindes zusammen warst ist das doch ein Schock.

Wende dich ans Jugendamt und an einen Familienrechtler. Wenn du für das kind sorgen kannst, gibt es keinen Grund, warum du es nicht aufziehen sollest. Die Vaterschaft nachzuweisen ist ja kein Problem. Letztlich wird ein Familiengericht zum Wohl des Kindes entscheiden, als Vater hast du aber Vorrang. 

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die großeltern können garnichts. hol dir einen anwalt ins boot u. erläutere dich dem. das kind ist deines und das holst du aus dem krankenhaus ab. in der zwischenzeit erkläre mit dem anwalt wie es mit dem sorgerecht etc weitergeht und lass dem krankenhaus zukommen, dass die großeltern mütterlicherseits keinen zutritt in die station und in die nähe deines kindes haben.

das die mutter verstorben ist, ist für die eltern tragisch und höchst dramatisch. sichere den großeltern zu, dass sie ihren enkel oft sehen dürfen, dass kind aber bei dir verbleiben wird und in deinem haushalt aufwachsen wird.

die großeltern haben keinerlei chancen das kind zu sich zu holen. das kind hat einen vater und das ist alles was es derzeit braucht.

schau auch dringend hier mit rein: www.vatersein.de  oder www.allein-erziehend.net

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Das ist ja wirklich schrecklich, was da passiert ist. Ich hoffe, dass es wenigstens dem Baby gut geht. 

Es ist sehr gut, dass vor der Geburt bereits einiges geregelt wurde. Und wenn du in der Lage bist, dich um dein Kind zu kümmern, dann wird man dir auch durch das Familiengericht das Sorgerecht zusprechen. 

Du solltest dich erst mal an das Jugendamt wenden, die werden dann auch deine Situation zu Hause prüfen und ob du für ein Kind sorgen kannst. Die Kindsmutter hat es dir ja wohl zugetraut, wie es scheint. 

Ich kann aber auch die Großeltern irgendwie verstehen. Sie haben ihr Kind auf schreckliche und unerwartete Weise verloren, obwohl sie glaubten, ein Enkelkind dazu zu bekommen. Nun haben sie Angst, auch das Baby zu verlieren und klammern sich an dieses Kind. Zudem ist es in ihrem Alter wohl noch so, dass man sich nicht wirklich vorstellen kann, dass ein Homosexueller ein Kind anständig groß ziehen kann. 

Aber zum Glück für dich lebst du in einer Zeit, wo es offiziell keine Zweifel mehr dran gibt, dass auch Homosexuelle Kinder aufziehen können und das für Kinder kein Problem ist. 

Ich denke, dass man nach anfänglichem Schock und gemeinsamen Gesprächen mit dem Jugendamt durchaus zu einer gütlichen Einigung kommen kann. Die Großeltern sollten das Recht haben, ihr Enkelkind regelmäßig zu sehen. Vielleicht können sie die Betreuung übernehmen, wenn du arbeitest oder ansonsten ihr Enkelkind einmal pro Woche sehen (Umgangsrecht).

Zuerst brauchst du natürlich das Sorgerecht, hilft da das Jugendamt nicht weiter, such dir einen Anwalt und der soll es bei Gericht beantragen für dich. 

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Hallo Bergalo

Ich würde dir raten einen Rechtsanwalt für Familienrecht zu beauftragen! Mit dem kannst du ganz genau deine Familiensituation durchgehen und er erläutert dir auch anhand von all den vielen Gesetzen, welche Rechte und welche Chancen du hast.

Alleine würde ich da keinen Weg einschlagen!

Wichtig ist natürlich auch welchen Lebenswandel du führst, ob du bereits fest in Lohn und Brot stehst und dem Kind eine gesicherte Zukunft bieten kannst.

Sollte das Verhältnis zwischen dir und den Eltern nicht allzu schlecht sein, könnte man vielleicht sogar ein Übereinkunft über die Erziehung finden finden.(z.B. wochenweise) 

Nichtsdestotrotz solltest du dich unbedingt von einer Fachkraft beraten lassen! 

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Kommentar von Deamonia
08.08.2017, 15:13

Wobei das Einkommen hier soweit ich weis nicht berücksichtigt wird, sondern nur, wie man lebt, ob alles ordentlich ist usw.

Ansonsten wäre es ja ein leichtes X Harz 4 Empfängern die Kinder wegzunehmen, von Verwandten die mehr Geld haben ;)

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Zunächst mein tiefes Beileid für deinen Verlust.

Nein, selbstverständlich können Sie dir nicht das Kind wegnehmen. Durch Uhren Tod ist das Sorgerecht komplett auf dich übertragen worden

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Natürlich hast du Rechte und die solltest du auch einfordern wenn du das möchtest. Wende dich dringend und am besten sofort an das zuständige Jugendamt und lass dich von einem Anwalt oder einem anderen Rechtsbeistand beraten was genau du machen kannst.

Wenn man mit den Großeltern noch gut reden kann dann kannst du auch das noch einmal versuchen. Erklär ihnen das du ihnen genauso wenig das Kind weg nehmen möchtest und sie ebenfalls ein Recht drauf haben das Kind zu sehen.

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Du hast als Vater das Sorgerecht. Wollen die Eltern deiner verstorbenen Freundin das für SICH, müssen sie das über ein Familiengericht beantragen und einklagen.

Such dir einen guten Familienanwalt, es ist die Sache wert. Leider gibt es Vorurteile bezüglich allein erziehender Väter, ist der zudem schwul, schaltet sich bei etlichen Menschen ganz der Verstand aus.

Wichtig ist, dass du Zeit für dein Kind hast.

Gib den Großeltern auch Zeit für ihren Enkel, aber nicht zuviel, dass sie dir die Erziehung aus der Hand nehmen. Macht einen Plan. Überzeuge die Großeltern, dass du ein guter Vater sein wirst. Was du, denke ich, auch wirklich sein wirst.

Aber du solltest dir da wirklich Hilfe von einem guten Anwalt suchen. Und nicht den erstbesten.... BZW den Besten, nicht den Ersten. Jemanden, der keine Vorurteile hat und insgeheim die Großeltern unterstützt.

Falls die Großeltern Probleme haben, weil du schwul bist, und sie Angst hben, das dein Sohn darunter "leiden" wird: Es gibt zahllose Filme bei YouTube, aus Ländern, wo Homosexuelle Paare ungeachtet des Geschlechts Kinder adoptieren dürfen, oder Kinder aus heterosexuellen Beziehungen mit in die Ehe bringen.

Da werden dann die Kinder befragt, wie das so mit ihren Eltern ist, oder was sie für Wünsche und Ziele haben. So wie der hier (Hat englische Untertitel).

Die Kids hier sind einfach nur der Hammer..Vorallem bei der Frage nach den Eltern... Da gibts die üblichern "Probleme". Sie sind "peinlich", und "zu streng" und was Kinder so Probleme mit den Eltern haben. Das die Eltern gleichgeschlechtlich sind, ist für die Kinder völlige Nebensache.

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Mit einem Anwalt oder vielleicht auch einem Besuch beim Jugendamt 

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Schnellstmöglich zum Anwalt.

Morgen dem Jugendamt Bescheid geben, dass da ein Vater ist, der sein Kind anerkennen und zu sich nehmen möchte.

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Die erste Frage und dann gleich Drama pur?

Sorry, aber ich habe Zweifel an deiner Geschichte. Zumal jeder erwachsene Mensch wissen sollte, dass man ihm nicht so leicht sein Kind wegnehmen kann. Dazu braucht es sehr, sehr trifftige Gründe. Ebenso können dir die Großeltern nicht so einfach das Kind wegnehmen. Dazu braucht es das Jugendamt und das Familiengericht.

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Kommentar von MaxFap
08.08.2017, 12:34

ich hab auch zweifel, aber egal

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Kommentar von Pedda1981
08.08.2017, 12:37

Der junge Mann ist 24, und unbeabsichtigt in die Situation geraten, weil die Kindsmutter gestorben ist.

Wer mit dem Thema nichts zu un hat, wird nicht alle rechltichen Grundsätze im Kopf haben.

Den Satz "Zumal jeder erwachsene Mensch wissen sollte, dass man ihm nicht so leicht sein Kind wegnehmen kann" kannst du dr sparen. Sowas weiß nicht jeder.

Zudem: Was wäre für dich denn eine angemessene erste Frage bei GF?

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Kommentar von Deamonia
08.08.2017, 14:58

Für einen Troll ist es viel zu sachlich und zu wenig reißerísch (mMn)

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Nehme dir einen Rechtsanwalt. Ihr wart nicht verheiratet, also hat der Vater wenig Rechte.

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Kommentar von Deamonia
08.08.2017, 14:56

Falsch!

Bei der Anerkennung vor der Geburt steht der Vater wie bei verheirateten Eltern von Anfang an mit im Geburtenbuch.

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So schaade. Versuch mit den Grosseltern nicht zu streiten sie haben gerade die Tochter verloren. Das ist dein Kind schluss!

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Kommentar von Bargalo
08.08.2017, 12:36

Ich will immernoch Frieden aber sie bestehen darauf meinen Sohn zu sich zu holen

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Rechtlich solltest du auf der sicheren Seite sein, da du das Kind anerkannt hast. Du hast als Vater des Kindes das Vorrecht auf den Kleinen.

Ziehe am besten einen Anwalt und das Jugendamt zur Rate.

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OMG das tut mir leid:(

Aber keine Sorge du bist der daddy und wenn du genug Platz hast und du dich gut um das Kind kümmerst können dir die "schwiegereltern" das Kind nicht nehmen.

Du bist ja nicht schuld an dem tot. Kann Sein das die so hsrtz4 TV denken

Ah mein Kind ist tot und jetzt ihr Kind Ahh das ersetzt es...

Nein du bist sicher ein guter Vater und kannst dich kümmern. Auch deine elis werden dich sicher unterstützen .

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Wäre es nicht besser sich so weit zu einigen, dass die Großmutter das Kind an die Brust nehmen darf, damit es sich gesund entwickeln kann?

Das Wohl des Kindes und nicht die Interessen der erwachsenen sollten hier im Vordergrund stehen.

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Kommentar von Pedda1981
08.08.2017, 13:31

Das funktioniert aber nur, wenn die Großmutter dazu noch in der Lage ist, ein Kind zu stillen. Das funktioniert nicht bei jeder Frau, die nicht Mutter ist. Das ist auch eine Frage des Alters, der Hormone etc.

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Kommentar von Darkmalvet
08.08.2017, 13:38

Frauen produzieren nur dann Muttermilch wenn sie davor schwanger gewesen sind außer man gibt künstlich Hormone dann würde das sogar bei einem Mann funktionieren.

Bei einer möglicherweise älteren Frau sollte man das nicht riskieren weil es unter anderem das Osteoporoserisiko erhöht da den Knochen Kalzium entzogen wird.

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Kommentar von BalZakBarsoom
08.08.2017, 13:40

Was für eine rückständige, hinterwäldlerische Ansicht ist das denn?

Es gibt auch biologische Mütter, die ihre Kinder nicht "an die Brust nehmen" können. Weil sie ZB zu wenig Milch produzieren. Oder das schlicht nicht wollen,.

Die entwickeln sich trotzdem nicht zu Serienmördern und Frauenschändern.

Es gibt andere Faktoren, die helfen, dass sich ein Kind gesund entwickelt.

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