Ich bin 16 und möchte ausziehen, geht das?

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11 Antworten

Leider kannst Du das mit 16 nicht entscheiden und solange das Verhältnis zwischen Deiner Mutter und Dir von der Erwachsenenwelt als normaler Generationenkonflikt gewertet wird und nicht als seelische Grausamkeit, bleibt sie die Ansprechpartnerin.

Eine Alternative wäre eine Jugendwohneinrichtung, Jugend-WG, natürlich weiterhin ein - gegebenenfalls - andere Klinik oder ein anderer Psycho.

https://www.aspies.de/adressen.php

Was rät denn die Asperger-Community (http://aspies.de/forum/). Gibt es vor Ort Selbsthilfegruppen oder auch Angehörigenbetreuung?

Zuletzt: Du brauchst eine/-n Fürsprecher(-in) Onkel, Tanten, Großeltern, Vertrauenslehrer, örtliche Beratungsstelle. Da ich in Hannover den Psychomarkt kenne, würde ich Dir das SPZ in Hannover empfehlen. Es ist die einzige sozialpädiatrische Einrichtung dieser Art in Deutschland. Außerdem ist es Teil des Kinderkrankenhauses auf der Bult, die gerade auch im Bereich Asperger-Jugendlicher viel Erfahrung hat.

http://www.spz-hannover.de/startseite/

Anrufen!
0511/8115-7702

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Kommentar von KamiKeks
24.07.2016, 17:19

Danke für deine Antwort! Dacht mir schon, dass das nicht geht. 

Klinik kommt für mich selber nicht in Frage, da ich schon mal in einer war und ich mich dort sogar noch unwohler, als Zuhause gefühlt habe.... Aber so langsam, sollte ich etwas in dieser Richtung wohl doch wieder in Betracht ziehen...

Hannover ist arg weit weg... 5 Stunden Autofahrt

Gruß Kami 

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Solange du noch minderjährig bist, kannst du nur mit Zustimmung deiner Eltern bzw. des sorgeberechtigten Elternteils ausziehen, da diese den Auszug dann auch finanzieren müssen.

Sollte dir ein Zusammenleben mit deiner Mutter nicht mehr möglich erscheinen, könntest du dich an das Jugendamt wenden und um Unterstützung bitten. Ggf. wäre die Unterbringung in einer Einrichtung des Jugendamtes, einer Wohngruppe o. ä. möglich.

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Hallo Kami, 

es klingt immer hart, aber es ist wirklich kein Weltuntergang geh zum zuständigen Jugendamt. Das Jugendamt hilft dir in solchen Fällen weiter, wenn die familiäre Wohnsituation nicht gesund für dich ist. Sie können dann auch nach Möglichkeiten der Finanzierung für dich schauen. Das Kindergeld ist auf jeden Fall für dich und steht dir zu, wenn du ausziehst. Deine Mutter und dein Vater sind auch dazu verpflichtet, dich bis nach deiner ersten Ausbildung finanziell zu unterstützen, wie das genau funktioniert können auch die vom Jugendamt genau erklären.

Was ist eigentlich mit deinem leiblichen Vater? Könntest du eventuell zu ihm umziehen? Zumindest bis du das Abitur hast. Das wäre wahrscheinlich die bessere Lösung.

Auf Dauer würde ich mir allerdings wieder einen Psychologen suchen, bis du stabil bist und deinen Weg alleine gehen kannst. Leider muss man lange Suchen, bis man jemand passendes findet.

Alles Gute.

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Kommentar von KamiKeks
24.07.2016, 17:28

Danke für deine Antwort. 

Mein Vater wohnt etwas weiter weg bei dessen Vater, weil der sehr schwach ist. Für mich ist mein Vater wie ein Fremder, deswegen weiß ich nicht, ob es so gut für mich wäre, bei ihm zu wohnen, aber ich werde mal darüber nachdenken. 

Das mit den Psychologen ist so ne Sache... Ich war bei 4 verschiedenen und zu keinem hab ich auch nur ansatzweise Vertrauen aufbauen können und länger als eine halbe Stunde Fahrt, darf der Psychologe auch nicht entfernt sein, sagt meine Mama... Sie würde mich wieder zu meiner alten Psychologin schicken, die zwar sehr nett ist, aber zu der ich kein Vertrauen hab... Darf ich auf eigene Faust mir einen Psychologen suchen, oder hat das meine Mutter ein Bestimmungsrecht, zu wem ich darf?

Gruß Kami

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Mit 16 darfst Du nur mit Erlaubnis der Eltern ausziehen. Und sie müssen das Ganze auch noch bezahlen.

Du schreibst: Stiefvater. Was ist mit Deinem richtigen Vater? Könntest Du dahin? Oder zur Oma/anderen Verwandten?

Kannst Dich auch mal im Jugendamt beraten lassen - vlt. käme betreutes Wohnen in Betracht.

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Du könntest dich an das Jugendamt wenden. Es gibt da ein sogenanntes betreutes Wohnen, und wenn die dich dann quasi 'übernehmen' helfen sie dir entweder eine eigene Wohnung zu finden, oder du bekommst eine Wohnung vom Jugendamt zugeteilt. Das hätte den Nachteil dass du dir wieder eine neue Wohnung suchen musst wenn die Jugendhilfe beendet ist.(was aber nicht vor dem 18. Lebensjahr passieren würde) 

Dir werden dann in der Regel zwei Betreuer zugeteilt die dich dann halt unterstützen und dir bei Fragen oder Amtsgängen helfen können. Bei mir war es so das ich mich 8 Stunden die Woche mit meinen Betreuern getroffen habe. Aber die restliche Zeit gehört dann voll und ganz dir. 

Allerdings müsste das Jugendamt sich erst überzeugen dass du es wirklich nötig hast. Denn ein Platz in der beWo wird vom Staat gezahlt (wenn deine Eltern nicht dafür aufkommen können) und ist auch sehr teuer. Also überlegen dir gut ob du das willst!

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Kommentar von KamiKeks
24.07.2016, 17:34

Ok Danke. Ich werd mich dort mal melden, wenn ich wieder alleine bin.

Geld ist immer so ne Sache bei uns... Ich musste meiner Mutter schon oft Geld von meinem Sparbuch leihen, weil es fürs Essen nicht mehr gelangt hat... Ich will nicht, dass sie zu viel zahlen muss, deswegen werd ich da wirklich erst mal gründlich überlegen müssen.

Gruß Kami

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Wenn du einen Psychologen fändest, der dir deine Beobachtung bestätigen kann, nämlich, dass deine Depression durch deine Mutter entsteht, wird dir das Jugendamt sicher helfen. Ob du dann allerdings ganz alleine irgendwo wohnen darfst, wo du für dich selber sorgen kannst, bezweifle ich. Wahrscheinlich wird es dann auf Wohngruppe hinauslaufen.

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um das Raus zukommen musst du erstmals mit dem Jugendamt reden und denn auch mitteilen das es dir nur besser geht wen du da weg bist wen dir das ein Arzt bestiegt kann das Jugendamt so einiges machen zb dich in Ein Betreutes wohnen unterbringen.Solltest du ausziehen wirst du Schwierigkeiten bekommen den das Jobcenter beruft sich auf eine Klausel  nicht unter 25 und das kann man nur mit dem Jugendamt und einem Arzt umgehen nur so kamst du eine Wohnung bezahlt bekommen.

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Wenn du finanziell nicht auf eigenen Beinen stehen kannst und von deinen Eltern nichts bekommst, dann wird das mit einem Auszug vor 25 Jahren schwer. Das könnte dann allenfalls über Bafög oder Wohngeld während einem Studium oder einer Ausbildung etwas werden. Dein Kindergeld reicht nicht aus, um eine eigene Wohnung zu finanzieren.

Wenns ganz heftig ist, kannst du dich nur ans Jugendamt wenden und hoffen, dass du in ein betreutes Wohnen ziehen darfst.

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Ich denke dass du in einer solchen Ausnahmesituation bist, dass betreutes wohnen möglich wäre. Sprich mal mit dem Jugendamt, sie werden dich verstehen und dir helfen können.
Viel Glück und alles gute für die zukunft!!!

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nein du kannst mit 16 natürlich nicht ausziehen. wenn du allerdings so psychisch gestört bist, dass du gefahr für dich selbst darstellt, sollte deine mutter dich in eine klinik bringen. du gehörst behandelt. du kannst garnicht einschätzen was gut oder schlecht für dich ist. zudem ist depression kein dauerzustand.

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Du hast keine Arbeit, demnach auch kein Geld . Du könntest unterstützung vom Amt anfordern, das ist aber nervenaufreibend stressig und du brauchst dafür nen extremen Grund.

Das Kindergeld kannst du zusätzlich anfordern und deine Mutter wie dein Vater sind dir gegenüber zum Unterhalt verpflichtet.

Rein hypothetisch könntest du ausziehen aber das wäre kein auch nur ansatzweise gutes Leben.

Die einfachste Variante währe ein Heim

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Kommentar von CharaKardia
24.07.2016, 15:42

Das Amt zahlt eine eigene Wohnung erst ab 25 Jahren außer es liegen besondere Härtefälle vor (wird daheim geschlagen etc.)

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Kommentar von KlugscheisserW
24.07.2016, 15:58

Sie/Er ist unter 18 Jahre da ist das Jugendamt zuständig. Keine Arbeitsagentur oder Sozialamt (was auch immer du mit "das Amt" meintest).

Das Jugendamt steckt 16 Jährige auch nicht in Heime. Eventuell eine betreute Wohngruppe für Jugendliche oder eine WG.

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Kommentar von turnmami
25.07.2016, 20:17

Mit 16 kann man nicht einfach ohne Genehmigung ausziehen!

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