Ich bin 14, schwanger und weiß nicht wie ich es verstecken soll. Helft mir bitte!?

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https://www.gutefrage.net/frage/wie-rassiert-man-sich-am-besten-die-intimzone?foundIn=user-profile-question-listing

lässt mich gerade daran zweifeln, ob diese Frage hier wirklich ernst gemeint ist.

Nichtsdestotrotz; mit "Verstecken" kommst du nicht weit und du brauchst auf jeden Fall Hilfe und Unterstützung.

In einer Schwangerschaftkonfliktsituation ist in jedem Alter keine Option leicht und jede Entscheidung schwer zu treffen. Zunächst wäre es vielleicht besser, zeitnah deine Eltern mit ins Boot zu holen. Meist ist die Reaktion gar nicht so "schrecklich" wie befürchtet.

Viele junge Frauen haben Angst davor, ihrer Mutter oder ihren Eltern zu erzählen, dass sie schwanger sind. Die meisten, die sich ihrer Mutter oder ihrem Vater anvertrauen, erfahren Unterstützung – oft viel mehr, als sie zunächst gedacht haben.

Jedoch ist auch eine vielleicht ablehnende Reaktion zunächst auch zu verstehen - sicherlich wünschen sich Eltern etwas anderes für ihre Tochter als eine so frühe mögliche Mutterschaft. Sie möchten ihre Kinder schützen und nicht ihre Zukunft den Bach runtergehen sehen. Da ist der Gedanke an eine Abtreibung naheliegend und dieser "Rettungsanker" der vermeindlich einfachste Weg.

Ist die Schwangerschaft durch einen Frauenarzt bestätigt, vereinbarst du am besten einen Termin z.B. bei der

http://www.profamilia.de/fachpersonal/beraterinnen/schwangerschafts-konfliktberatung.html

für eine Schwangerschaftskonfliktberatung. Dieses Gespräch kannst und solltest du selbstverständlich auch ohne den erklärten Wunsch um einen Schwangerschaftsabbruch nutzen. Zudem benötigst du den Beratungsschein für einen etwaigen Schwangerschaftsabbruch. Dort erhälst du nützlichen, individuellen und unparteiischen Rat und Hilfe bei deiner Entscheidung, wie es denn nun weiter gehen soll.

Nach den gesetzlichen Bestimmungen ist das Gespräch ergebnisoffen zu führen. Natürlich dient die Beratung dem Schutz des ungeborenen Lebens, der jedoch nur mit und nicht gegen den Willen der Schwangeren möglich ist.

Eine Schwangerschaftskonfliktberatung umfasst die Konfliktklärung hinsichtlich der emotionalen, seelischen, partnerschaftlichen und lebensplanerischen Aspekten von Elternschaft bzw. eines Schwangerschaftsabbruchs.

Sie gibt Informationen über staatliche und andere Sozialleistungen und Unterstützungen – Elterngeld, Kindergeld, Unterhalt, Wohngeld, existenzielle Leistungen.

Du erhälst dort eine medizinische Aufklärung hinsichtlich eines operativen oder medikamentösen Eingriffs, eine Erläuterung der Rechtsgrundlage und bekommst die Kosten und Finanzierung eines Schwangerschaftsabbruchs
erklärt.

In der Beratung kann auch der potentielle Kindsvater, deine Eltern oder eine andere Vertrauensperson anwesend sein, wenn du das möchtest.

Wenn du das Kind zur Adoption freigibst, erlöschen alle Rechte und Pflichten unwiderruflich. Bevor du eine solch wichtige Entscheidung triffst, solltest du dies sehr sorgfältig überdenken und dich ausführlich über Perspektiven für ein Leben mit Kind und über verschiedene unterstützende Angebote beraten lassen (z.B. bei Arzt, Sozialarbeiter, Jugendamt oder Beratungsstellen in freier und kommunaler Trägerschaft).

Es gibt auch die Möglichkeiten der "vertraulichen Geburt" und der "anonymen Geburt".

Ich wünsche dir die Kraft, deine Entscheidung zu treffen, die für deine jetzige Lebenslage und Lebensplanung richtig ist und von Herzen alles Gute!

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Wenn die Frage wirklich ernst gemeint ist, da:

http://www.moses-projekt.de/html/angebote.html

"

Angebot an die schwangere Frau

Sie sind schwanger und befinden sich in schwierigen Lebensumständen.

Sie haben keine vertraute Person, mit der Sie über Ihre Schwangerschaftssituation reden können

Im Gegenteil: Sie sehen sich gezwungen, Ihre Schwangerschaft zu verheimlichen.

Sie sind in großer Not und wissen nicht, wo Sie entbinden können und Sie wissen nicht, wie es danach weitergehen soll

Sie sehen sich nicht in der Lage, zu Ihrem Kind zu stehen und Sie können es selbst nicht großziehen.

Im Moses-Projekt werden Ihnen umfangreiche Hilfen angeboten.
Wir sind für Sie da.
Rufen Sie einfach an.
Sie erreichen uns Tag und Nacht unter der Nr.:

0 8 0 0   0 0 6 6 7 3 7  oder

   0 8 0 0   0 0 M O S E S (auf der Telefontastatur)

"

oder da:

https://www.geburt-vertraulich.de/vertrauliche-geburt/

"Schwanger und keiner darf es erfahren? Wir helfen.

0800 40 40 020

"

anrufen.

Wie der Beschreibung zu entnehmen ist, sind die gerade auf Schwangere spezialisiert, die die Schwangerschaft unbedingt geheim halten wollen; da sind auch Fälle darunter, wo der Schwangeren bei Auffliegen gegenüber dem Umfeld ernsthafte Gefahren drohen; die können dir vermutlich sowohl praktische Tipps geben als auch Hilfen vermitteln und eben auch eine anonyme/vertrauliche Geburt, bei der deine Identität nicht mal die Hebammen und Ärzte bei der Entbindung erfahren und dein Kind bei einer geeigneten Adoptivfamilie aufwachsen würde und dann mit frühestens 16 deinen Namen erfahren würde.

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Warum sollte man sowas verstecken wollten? In ein paar Monaten wird man eh einen Kinderwagen schieben und sich um das Baby kümmern. - Das lässt sich dann so oder so nicht mehr verheimlichen... und das Leben wird sich dann so oder so unglaublich verändern.

Da bleibt nicht viel anderes übrig, als die Sache zu akzeptieren und alles so gut als möglich zu planen und zu organisieren, damit Schule, Ausbildung und Baby nicht zu kurz kommen.

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Irgendwann kommts ja eh raus (im wahrsten Sinne des Wortes). Es bleibt dir also nichts anderes übrig, als mit deinen Eltern drüber zu reden.

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Kommentar von Wippich
28.11.2016, 15:15

Genau so habe ich auch gedacht.

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Sollte es sich hier nicht um eine Trollfrage handeln (ich vermute, dass es eine ist), dann wirst du deine Schwangerschaft nicht bis zum Schluss verstecken können. Ist auch sinnlos, denn du kannst nicht allein entbinden, das ist viel zu gefährlich... und wie willst du das Baby erklären, was dann da ist?

Solltest du also tatsächlich schwanger sein (also vom Frauenarzt bestätigt!), dann musst du mit deinen Eltern reden. Außerdem gibt es Schwangerenberatungsstellen, die dir weiter helfen können. Adressen von solchen Beratungsstellen kann man googeln oder seinen Frauenarzt danach fragen.

Durchs Verstecken verschwindet die Schwangerschaft nicht.

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Verstecken vor wem? In der Schule? Weite Klamotten...eine Weile dürfte das funktionieren und bis es das nicht mehr tut, hattest du genug Zeit, alle darauf vorzubereiten. Vor den Eltern? Hoffentlich gar nicht, das wär ein Armutszeugnis für diese, wenn die sowas nicht merken, egal wie gut das Töchterchen versucht, das zu verstecken.

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Hallo Helena,

am liebsten würdest du deine Schwangerschaft verstecken? Versteh ich!

Mit 14 Jahren ist´s  sicher nicht ganz einfach schwanger zu sein. Was macht dir denn aktuell am allermeisten Sorgen?

Sind es die Schulkollegen oder die Angst, dass es deine Eltern merken könnten? Eine zeitlang geht’s mit weiten Pullovern sicher zu kaschieren. Weißt du denn in welcher Woche du bist? Ist der „Babybauch“ schon zu erkennen? Und wie geht´s dir so schwangerschaftsmäßig? Übelkeit usw.... Warst du schon beim Frauenarzt oder hast jemand, der Bescheid weiß? Eine gute, allerbeste Freundin der du dich anvertrauen könntest? Du schick dir gleich noch eine persönliche Nachricht, ja! ;-)

Lieben Gruß

Nelly

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Sowas kann man nicht verstecken, irgendwann sieht man den Babybauch.
Geh zu einer Beratungsstelle, falls die Frage wirklich ernst gemeint ist.

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Es schmerzt mich, dass Du so alleine bist mit der Situation. Versteckst Du Dein Kind, weil Du Angst hast, dass es Dir jemand wegnehmen will ?

Suche eine private Beratungstelle in Deiner Umgebung auf, die werden Dir den Rücken stärken, auch mit Dir zusammen Gespräche mit Deinen Eltern und allen Beteiligten führen.  Dass Du es nicht mehr verstecken mußt, sondern dass ein guter Weg für Dich mit diesem Kind gefunden wird.

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Lange, weite Klamotten, Pullis (kommen jetz im Winter nicht mal ungewöhnlich vor) und vor allem den Vater in Sicherheit bringen.

Wenn du nnämlich schon deine Schwangerschaft verstecken musst, dann muss der stolze Papa um seinen Kopf fürchten.

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