Ich betreibe einen Kiosk. Bin ich verpflichtet, z.B. 1,30 Euro in Kupfergeld anzunehmen?

9 Antworten

Im allgemeinen wird wohl aus dem MünzG und entsprecheden Verordnungen die das regeln abgeleitet, das es eine Grenze von 50 Münzen pro Bezahlvorgang gibt, ab der man nicht mehr annehmen muß...

Die Farge ist, ob man das will? Wenn es keine lange Schlage gibt und es der einzige Kunde ist, kann man vielleicht auch mal 51 Münzen annehmen?

P.S.: Warum weiß ich als Biologe das und sie als Kioskbetreiber nicht? *kopfkratz* das kann man doch alles nachlesen...

Das richtet sich nach dem Nennwert der Münzen, mit denen Sie bezahlen
wollen. Der § 3 Münzgesetz regelt nämlich, dass niemand verpflichtet
ist, mehr als 50 Münzen annehmen zu müssen. Also können Sie mit
1-Cent-Münzen maximal 50 Cent begleichen. Mehr muss der Verkäufer nicht
entgegennehmen

wie @Gastnr007 schon sagte. Aber sei doch froh, wenn du etwas Kleingeld hast. Jede Rolle von der Bank kostet dich doch Gebühren.

Ich habe nichts gegen Kleingeld wie 10 Cent Münzen bis 2 Euro Stücke, kein Ding, mich regt das Kupfergeld, diese 1 bis 2 Cent Stücke auf. 5 Cent Stücke gehen ja noch....

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