Ich bereue mein Kind

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Es ist sehr mutig von dir, deine Gefühle auf den Punkt zu bringen und dich zu öffnen. du fühlst dich schlecht, tust alles nur noch aus Pflichbewusstsein und kannst dich trotz guter Rahmebedingungen nicht mehr an deiner Kleinen freuen. Warst du beim Arzt? Schildere ihm deine Symptome, es gibt Hilfe. Du verharrst in einer postnatalen Situation, eine Depression, die spät auftritt, dich aber gewaltig schüttelt. Öffne dich den Leuten, die wirklich unterstützen und helfen können. Der Arzt kann dich weiterschicken zum Therapeuten, du bist nicht die einzige junge Mutter, der es so geht und die Schuldgefühle und die Zukunftsaussicht, die du spürst müssen weg. Du brauchst Luft zum Atmen, dann wirst du dich wieder an deinem Leben, deinem Kind freuen können! Denke jetzt an dich und baue dich wieder auf. Mache eine Kur, wenn empfohlen, gib das Kleine zu deinen Eltern, was immer sie dazu sagen, sorge für dein Herz, deine Seele und du wirst aus dem Teufelskreis kommen und wieder die Sonne sehen!

Unterstützung durch Haushaltshilfe o.ä. Würde nicht viel bringen, du schreibst ja dass du jedes 2. WE für dich hast und die Großeltern die Kleine auch öfters nehmen. Das ist absoluter Luxus, ich habe 2 Kinder (4 & 6), der Vater ist vor 3 Jahren gestorben und ich hatte seit der Geburt nicht einen Tag kindfrei. Die nächste Verwandschaft wohnt 500km entfernt. Ich bin auch noch jung und wenn ich mal ausgehen möchte geht das nur mit teurem Babysitter, was maximal einen Abend im Monat drin ist. Du jammerst also auf hohem Niveau, das solltest du dir klar machen, bringt dich aber auch nicht weiter. Besucht deine Tochter einen Kindergarten? Sicherlich wirst du dadurch nicht spontaner, aber es tut dem Kind gut und mir hilft es schon wenn ich mal alleine einen Kaffee trinken gehen kann. Allerdings hast du ja durchaus Zeit für dich. Ich bin 1 Jahr Zuhause geblieben, in einer fremden Stadt, der Vater war von 5-22 Uhr außer Haus. Ich dachte ich drehe durch. Ich war für das Hausfrauenleben nicht geschaffen. Ich bin dann nach 1 Jahr wieder zur Uni, das war sehr stressig, vor allem weil ich oft fehle weil eben niemand mal aufpasst wenn ein Kind krank ist. Vielleicht ist dein Problem nicht mangelnde Spontanität sondern dass du nichts für dich machst? Klar wäre eine Ausbildung stressig, es tut aber auch gut. Du hast einen halben Tag wo sich nichts ums Kind dreht sondern um den Job. Und es geht voran. Denk drüber nach ob das nicht helfen könnte. Wenn das alles nichts hilft lass die Kleine mal 1-2 Wochen Urlaub bei/mit Papa machen. Dann siehst du wie es dir geht und daran ist nichts verwerflich. Meine Kinder waren mit der Kita schon mal 2 Nächte auf Gruppenfahrt und ich vermisse sie da schon total. Wenn du dann merkst dass es so besser ist, dann lass sie zum Vater ziehen. Es geht nicht dass du unfair zu ihr bist. Dass die Fassade dann bröckelt, da musst du dann durch. Sicherlich werden die Großeltern etc es nicht verstehen. Rede mit Ihnen, Sorge dafür dass sie ihre Enkelin weiterhin oft sehen können. Sei dir aber im Klaren, dass ein Kind kein Spielzeug ist was hin und hergeschoben werden kann. Wenn sie beim Vater lebt, dann hat sie dort ihren Lebensmittelpunkt, geht dort zur Kita, hat Freunde. Der Vater wird sie vermutlich auch nicht einfach so wieder zurück ziehen lassen nur weil du nach einem Jahr feststellst dass sie dir fehlt. Deshalb musst du das sehr gut überdenken. Für deine Tochter wird es sicherlich schwer werden. Mach es dir also nicht zu leicht, Eltern müssen Abstriche bei sich selbst machen und spontan geht nichts. Aber lass deine Unzufriedenheit nicht an deiner Tochter aus, das geht einfach gar nicht.

so hört sich so eine situation bei menschen an , die lebeserfahrung gesammlt haben DH

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Sorry, aber ich habe kein Verständnis für Leute die zwar ihren Spaß haben beim "machen" der Kinder, dann aber im Nachhinein rumnörgeln. Du hast doch garantiert vorher gewusst was passiert wenn man nicht verhütet und das habt ihr offensichtlich nicht. Für eine Ausbildung ist es doch nie zu spät - die kannst du doch noch später anfangen wenn dein Töchterchen aus dem Gröbsten raus ist. Du machst nur noch das Nötigste mit ihr? Lass sie um Gottes Willen nicht verwahrlosen!!!

Ich lasse sie nicht verwahrlosen. Ich kümmere mich Tag und Nacht um sie , koche ihr immer was frisches ,. Gehe auch mit ihr auf den Spielplatz oder sonstiges aber ich bin dabei einfach unglücklich . Ich weis auch nicht was nicht mit mir stimmt

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@deckthehells

Na du hattest doch dieses Gefühl sicherlich nicht von Anfang an, oder? Evtl. liegts auch nur an einer depressiven Phase (nicht verwechseln mit Depression) welche wieder vorüber geht. Lässt es dich etwa kalt wenn die Kleine lacht und Spaß hat? Bewunderst du es nicht wenn sie Fortschritte macht und wieder etwas neues gelernt hat? Wird dir nicht warm ums Herz wenn sie "Mama" sagt? Denk dran - nach dem Regen folgt immer Sonnenschein!

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Sei nicht so hart zu ihr, sie versucht sich von uns Rat zu holen, sie hat doch erkannt, dass es nicht richtig ist.

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WIe ihr alle es so einfach seht und doch so schwer.

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Wenn du mit "machen" die 9 Monate Schwangerschaft mitdenkst, dann ist das sicher keinen Spass. Faul sein/keine Lust mehr haben und mit den Nerven am Ende sein sind zwei total verschiedene Sachen.

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@brouillard

Nein, die neun Monate danach meinte ich nicht und nun darfst du deine Aussage nochmal überdenken!

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Sprachbegabung herausfinden?

Hallo!

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Habe leider das Problem, mich in der Schule kaum mit den Sprachen auseinandergesetzt zu haben. War dementsprechend nur mittelmäßig gut, Spanisch mit einer 2 abgewählt, Französich mit einer 3. Englisch Abi war schlecht, Durchschnitt 8 Punkte und sonst immer nur so 10, hatte leider keinen tollen Lehrer und konnte mit diesem ganzen Themenquatsch (zB Mediation) einfach nichts anfangen, obwohl mein Englisch echt nicht schlecht war. Finde es schade nun auf solchen Ergebnissen zu sitzen, natürlich selbstverschuldet! Aber so ist es eben. Ich weiß dass ich es eigentlich besser kann, zurzeit in Kanada und mein Englisch ist sehr gut geworden, werde auch oft gelobt. Sieht auf dem Papier leider anders aus.

Ein allgemeines Interesse ist schon da. Habe als Kind viele Gedichte,  Kurzgeschichten (manchmal auf Englisch) und ganze Bücher geschrieben und habe mir mit 15 über einen längeren Zeitraum Schwedisch selbstständig beigebracht. Finde Sprachen einfach unglaublich interessant, jedoch bin ich sehr unsicher ob man nicht eher ein Sprachtalent sein sollte um das dann auch zu studieren. Weiß nicht ob ich dem gewachsen wäre.

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Liebe Grüße, Marie

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