Ich benötige Hilfe bei der Interpretation einer Strophe. Kann mir jemand helfen?

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2 Antworten

Ich: zum ersten Mal tritt das lyrische Ich direkt auf. Es steht der Stadt als Beobachter von einem erhöhten Platz, etwa einem Fenster. distanziert gegenüber. 

Schnelle Pracht: wieder die Hektik und der äußere Reichtum der Stadt.

Das Ich ahnt die Wahrheit hinter dem ganzen Gedränge. Die Wahrheit ist nicht erhebend, befreiend, sondern dumpf, belastend. 

Denn das Leben in dieser Stadt ist blöde, also dumm, falsch, blind. 

Das Ich weiß, dass "sie" (= die Reichen, Mächtigen) trotzdem dieses Leben loben und bejubeln, mit allen Mitteln der Propaganda. Diese Reklame soll die tiefere Einsicht eines aufmerksamen Beobachters betäuben und auslöschen. Denn dann können sie weiter herrschen über die Stadt. 

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Da starrt jemand wohl auf einen Militäraufmarsch in "prächtigen" Uniformen. Dabei ahnt er schon, dass das der Anfang davon ist, wie durch Schönreden der angeblich notwendigen Strenge der gegenwärtigen Tage (also freiheitsberaubende Maßnahmen) lediglich Herrschaft über das Volk erlangen werden soll.

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