Ich bekomme bei meinem Job zu wenig Geld?

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6 Antworten

Ist ganz einfach. Du hast einen Arbeitsvertrag. In dem steht drin

a) die Kündigungsfrist, und

b) die Vergütung. (oder Lohn, oder wie immer das genannt wird)

Sollte Punkt b) fehlen, hast Du Anspruch auf die "übliche Vergütung", die Du dann wohl nur mit anwaltlicher Hilfe bekommen wirst.

Sollte in b) der Hungerlohn vereinbart worden sein, dann kannst Du nur fristgerecht kündigen und dem in den Allerwertesten treten, der den Vertrag unterschrieben hat.

Mindestlohn gilt für Dich nicht (erkundige Dich, welche Partei dafür gesorgt hat, und berücksichtige das, sobald Du wählen darfst!).

> am Telefon hat der Typ meiner Mutter erzählt,

Telefon hat den Nachteil, dass es sich schwer beweisen lässt. Wegen solcher Kinkerlitzchen rückt die NSA ihre Abhörprotokolle nicht heraus.

Einen Job zu machen, bei dem der Lohn nicht mal die Fahrtkosten deckt (wer fährt Dich? Deine Mutter mit dem Auto?), ist weder wirtschaftlich noch pädagogisch sinnvoll. Da sollten Deine Eltern nochmal nachdenken, was genau Du denn dabei lernen sollst.

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Kommentar von DunkelElfe3344
18.09.2016, 17:41

Mutter oder Vater mit dem Auto

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Du hast das richtig erkannt. Der Typ versucht, dich abzuzocken. Da hilft nur eins: Fristlos kündigen.

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Kommentar von DunkelElfe3344
18.09.2016, 16:55

Okay, da wäre nur ein problem: Im Vertrag steht was von 2-Monate-Kündiguns-Frist, bedeutet das nicht das ich trotzdem noch 2 Monate arbeiten muss?

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Sofort aufhören und was neues suchen oder mit dem Typen eine schriftliche Vereinbarung treffen.

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Mindestlohn gilt nicht für Minderjährige und Schüler.

Aber wenn der nicht einhält, was er vorher gesagt hat (hast Du einen Vertrag?), sollten deine Eltern schon mit ihm reden.

Natürlich kannst Du auch kündigen,  da er ja seine eigenen Bedingungen nicht einhält. Und das ist echt wenig, besonders bei der Extra-Arbeit.

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Kommentar von DunkelElfe3344
18.09.2016, 16:56

Ja, es gibt einen Vertrag, aber nur so ne halbe Seite mit ein paar Sätzen zu Arbeitszeiten und Kündigungfrist. 

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Es ist kein Lohn im Arbeitsrechlichen Sinn.

Es ist eine Vergütung, die vorher vereinbart wurde.

Es gibt auch keine Kündigungsfristen, sowie Anspruch auf Lohnfortzahlung bei Krankheit.

Probiers mit Onlineumfragen, oder scanne Einkäufe (Nielsen o. GfK)

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Kommentar von DunkelElfe3344
18.09.2016, 17:01

Hä? Was bringt mir das jetzt?

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Kommentar von Familiengerd
18.09.2016, 17:25

Das ist ziemlicher Unsinn!

Selbstverständlich ist das "Lohn im Arbeitsrechlichen Sinn"; und was soll in diesem Fall denn "eine Vergütung, die vorher vereinbart wurde" anderes sein?!?!

Es gibt auch keine Kündigungsfristen, sowie Anspruch auf Lohnfortzahlung bei Krankheit.

Und genau so selbstverständlich gibt es eine Kündigungsfrist (entweder die gesetzliche oder arbeits- oder tarifvertraglich geltende), Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und Urlaubsanspruch!

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Kommentar von Familiengerd
18.09.2016, 17:30

Ergänzung:

Es gibt auch keine Kündigungsfristen, sowie Anspruch auf Lohnfortzahlung bei Krankheit.

ist das Zitat aus der Antwort von agentharibo.

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Für Schüler gibt es KEINEN Mindestlohn.

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Kommentar von Familiengerd
18.09.2016, 17:26

Das kommt darauf an, wie alt der Schüler ist!

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