Ich arbeite zwar noch nicht, aber wieso macht keiner diese Taktik?

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8 Antworten

Für Deinen Plan brauchst Du ein Grundstück mit ca. 40 m² Grundfläche, dass Du vielleicht auf einem Bauernhof oder in einem Gewerbegebiet pachten kannst. Da läßt Du Dir dann zwei alte Wohn- oder Bürocontainer hinstellen und die schließt Du an Wasser, Abwasser und Strom an. Schon ist Dein 40 m²-Haus fertig.

Ich kann Dir jetzt zwar keine Kosten vorrechnen, aber das dürfte eine der günstigsten Varianten sein, um den Traum vom 40 m²-Haus zu verwirklichen.

Ansonsten gibt es viele, die anstatt zu mieten, lieber ein gebrauchtes Haus kaufen und das nach und nach sanieren, wobei sie darauf achten, dass es wenigstens bewohnbar ist möglichst von Anfang an. Jeder Euro gesparte Kaltmiete fließt dann in das Projekt, das sich über Jahre hinziehen kann. Am Ende wohnt man gut und schön und ist Herr über das eigene Anwesen. Etwas handwerkliches Geschick ist immer gut.

Wenn man mal einen entsprechenden Handwerksberuf gelernt hat, findet man sehr viele hilfsbereite Menschen, die einem bei den Sachen helfen können, die man selbst nicht kann und im Gegenzug hilft man dann auch denen.

Rechne mal die von Dir ins Spiel gebrachten 800 € Kaltmiete pro Monat für ein Jahr. Das sind dann schon 10000 € in einem Jahr und 100000 € in 10 Jahren. Viele finanzieren über 30 Jahre und könnten somit nur mit der ersparten MIete 300000 € finanzieren.

Da man als Mieter immer auch noch Umzüge zu zahlen hat, die jedes mal einen Haufen Geld kosten, kommt man in diesen 30 Jahren (inflationsbereinigt) noch auf deutlich viel mehr Geld, das man so in die eigene Immobilie stecken kann.

Dazu dann noch, was sonst vom hoffentlich guten Einkommen übrig bleibt. Da geht schon ganz ordentlich was.

Deine Gedankengänge sind nicht verkehrt.

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Klar kann man in ein renovierungsbedürftiges Haus ziehen und nach und nach Geld reininvestieren. Das machen viele, gerade diejenigen die handwerklich begabt sind.

Vielfach ist allerdings nicht die Miete der höchste Posten, sondern der Energiebedarf, Versicherung, Abgaben und Müll.

Haus oder Miete hängt von den Lebensumständen ab, das kann auch zeitlich variieren. Mit einem alten Haus ist man nicht so flexibel beim Arbeitsplatzwechseln. Das wird sich alles ergeben, da so früh Gedanken zu machen ist eigentlich nicht so vorrangig.

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Das Zauberwort heisst: "Lebensqualität"

Möchtest du in einer Bruchbude leben? Möchtest du einfachstes und billiste Nahrung? Möchtest du in Lumpen rumlaufen? 

Oder möchtest du schön wohnen, Möchtest du schmackhafte und gesunde Lebensmittel? Und möchtest du nicht auch schicke Klamotten? 

Hier muss jeder seinen Weg finden. Was nutzt es dir, wenn du Geld hast, aber es nicht ausgibst? Jeder sollte sich das leisten, was er sich guten Gewissens leisten kann. 

Ich persönlich brauche keinen Luxus, aber etwas Lebensqualität sollte es dann schon sein.

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Kommentar von frameworkz
27.08.2016, 23:45

Eigentlich will ich ein kleines eigenheim. ein sehr kleines und kleidung interessiert mich nicht.

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Zum einen musst Du eine günstige Mietwohnung finden und zum anderen kommt es auf die jeweiligen Notwendigkeiten an:

  • Wo ist Dein Arbeitsplatz?
  • Wie kommmt man da hin?
  • Wie sieht es mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus?
  • Falls Kinder vorhanden sind, wie sieht es mit Kindertageststätten und Schulen aus?

Beim Hausbau ist auch der Grundstückspreis entscheidend und wenn es zu klein ist, kann das am falschen Ende sparen sein, bzw. möglicherweise kann man sich eben kein Haus leisten. 

Tatsächlich ist die Kaltmiete nicht zu unterschätzen als Kostenpunkt. 

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Wie viel Wohnungen bei dir in der Gegend kosten, siehst du z.B. auf www.immobilienscout24.de

Du kannst dir dort auch eine kostenlose Suchanfrage erstellen. Dann bekommst du immer die Wohnungsangebote gemailt, die deinen Kriterien entsprechen. Zum Beispiel Wohnungen für EUR 200,-. (Ich habe nur den Verdacht, dass du da wenig bis gar nichts bekommen wirst, wenn andere Wohnungen bei euch in der Gegend EUR 800,- kosten.)

Ein Haus zu bauen, kostet irre viel Geld. Sparen kannst du so nicht.

Was du machen kannst: Eine renovierungsbedürftige Wohnung kaufen, diese renovieren, dann teurer weiterverkaufen. 

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Viele Menschen können das nicht machen, da sie finanziell schlecht dar stehen. Sprich sie bekommen auch keinen Kredit. Die meisten leben von Monat zu Monat. Natürlich ist es immer schlauer was eigenes zu haben aber auch da können sie kosten steigen. Man ist selbst für sein Haus/Wohnung verantwortlich und muss die Reparaturen etc. selbst tragen. Außerdem hast du bei Eigentumswohnungen noch eine ,,Gemeinschaftskasse" von allen Eigentümern im Haus. Zusätzlich müssen evtl. einmal Zahlungen getätigt werden um z.b. den Balkon zu sanieren. Habe ich selbst erlebt auf einer Eigentümerversammlung. 4 von 45 Balkone waren im schlechtem Zustand. Die Instandsetzung kostet ca: 5000 Euro pro Balkon, weibei jeder 2500 zusätzlich zahlen musste und 2500 von der Gemeinschaftskasse genommen worden ist. Das können viele nicht bezahlen. Bei der Miete musst du dich um fast nichts kümmern. Hat auch seine Vorteile. Allerdings ,,verliert,, man natürlich auch einiges über die Jahre. Eigentum macht nach meiner Meinung nur Sinn, wenn du genau weißt wie lange du dort wohnen bleibst bez. einen sicheren Job hast und nicht immer wieder die Stadt wechseln musst. Spätestens mit einer Frau und Kind macht Eigentum Sinn. Wird vom Staat zum Teil gefördert und bei den heutigen Zinsen für Kredite, macht das ganze noch mehr Sinn. 

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Kommentar von Xipolis
31.08.2016, 01:16

Bei Eigentum sollte man auch berücksichtigen, dass die Zinsen in zehn Jahren auch doppelt so hoch sein können wie jetzt.

Und bei Eigentum hängt alles von der Lage ab, denn den Jobwechsel (den eigenen oder den des Partners) kann und wird es immer geben.

Bei einer Wohnung macht es also Sinn diese vermieten oder wieder verkaufen zu können. Ist ja nicht so, dass das investierte Geld völlig weg ist.

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Das ist immer eine Frage der Wünsche und Verhältnisse.
Eine Freundin von mir hatte eine große Wohnung für fast 800 Euro.
Sie arbeitet von zuhause, ihr Mann ist Fernfahrer. Also war es den beiden im Grunde egal wo sie wohnen.
Sie haben sich für etwa 10.000 Euro zwei zusammen liegende "mobile homes" auf einem Campingplatz im Münsterland gekauft und sind sehr glücklich damit.

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Natürlich kann man in den Osten ziehen und für 300 Euro im Monat seine 100 qm Bude beziehen. Aber wie Lebenswert ist es dort ? In Hamburg zahlst du dann dicke mal 1000 für einen Zentrale einfache Wohnung im "Zentrum". Dafür hast du einfach derbe viel Lebensqualität mehr. Hat alles seine vor und Nachteile.

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