Ich (21) wollte fragen wie realistisch die Chancen sind Unterhalt ca. 20.000 von meinem Vater einzuklagen der sein Leben lang nichts gearbeitet und gezahlt hat?

... komplette Frage anzeigen

17 Antworten

Die Chancen sind eher unrealistisch, denn:

  • Ab der Volljährigkeit muss ein Kind seinen Unterhalt selbst einfordern. Tut es das nicht, kann nachträglich nichts mehr gefordert werden.
  • Ausstehender Unterhalt aus der Zeit vor dem 18.Geburtstag kann ggf. nur eingefordert werden, wenn er "tituliert" ist und bereits von der Mutter regelmäßig eingefordert wurde.
  • Hat der Vater aber nicht ausreichend verdient und das entsprechend nachgewiesen, so war er ggf. nicht unterhaltspflichtig und es wurde auch kein Titel erstellt.


Solltest du momentan noch zur Schule gehen oder dich in einer Ausbildung befinden und selbst nicht "ausreichend" verdienen, hättest du ggf. noch einen Unterhaltsanspruch an die Eltern. Diesen müsstest du dann aber erst selbst geltend machen - dann müssten sie dir ab diesem Tag Unterhalt leisten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn er bisher damit durch gekommen ist, lässt das darauf schließen, dass da einfach nichts zu holen ist. Aus deiner Frage geht das ja auch nicht hervor.

Der Staat gewährt dir auch keine Prozesskostenhilfe, wenn dein Klagebegehren von vorne herein ins Leere läuft.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Total unrealistisch. Da der Vater nicht gearbeitet hat, hat er vermutlich kein Vermögen (sofern er nicht geerbt oder im Lotto gewonnen hat) und war somit zahlungsunfähig. Ohne Geld kann man keinen Unterhalt zahlen. Vermutlich hat deine Mutter Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt bekommen. (Wenn nicht, hat sie etwas versäumt.) Beim Jugendamt hat dein Vater also Schulden.

Selbst wenn einem Gelder zustehen, nützt alles Klagen nichts, wenn der Beklagte nicht zahlungsfähig ist. Dann hat man nur Kosten und aufgeriebene Nerven, weiter nichts.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Na dann denk doch mal selbst nach. Wenn er nie gearbeitet hat, wo willst du ihm dann 20 000 Euro aus den Rippen schneiden. Wo nichts ist, kann man auch nichts holen.

Zudem wuerde dir der Unterhalt auch nicht zugesprochen werden, denn rueckwirkend kann man Unterhalt eh nicht einklagen.

Der Fall ist daher aussichtslos. Du kannst ihn verklagen, keine Frage, aber selbst wenn du den Fall gewinnen wuerdest, dann haettest du einen Titel und einiges an Gerichtskosten zu tragen. Eine Pfaendung kostet erneut Geld und da wird wohl kaum was zu holen sein, was zu Geld zu machen waere. Und dann gehst du wieder leer aus.

Ging mir mit meinen Kindern auch nicht anders, da war auch nie viel, bzw. nichts zu holen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

"Wo nichts zu holen ist, hat auch der Kaiser sein Recht verloren" sagt ein Sinnspruch. Und so wird wohl es leider in Deinem Fall auch sein. Mit ziemlicher Sicherheit bleibst Du auch noch auf den Anwalts- und Gerichtskosten sitzen - "außer Spesen nichts gewesen". Also lass es lieber.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

wo nix ist, kann man auch nix holen, Existenzminimun ist zu beachten. Du könntest dir einen Titel holen, der kostet auch Geld

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

sehr unrealistisch. da er ja anscheinend nie gearbeitet hat ist es ja nicht so das er einfach nicht gezahlt hat sonder er einfach nichts zahlen musst weil so wenig zu Verfügung hatte also hatter er auch keine Schulden. Die höhe des zuzahlenden Unterhalts berechnet sich ja immer nach dem Einkommen und wenn da einfach 0 raus gekommen ist dann passt das so.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Seeeehr unrealistisch - er hat doch kein Geld. Und einem nackten Mann kann man nun mal nicht in die Tasche greifen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn nichts zu holen ist, weil dein Vater von Hartz4 lebt, kannst du einklagen wie du willst und wirst nichts erhalten.

Einem Nackten kann man nichts aus der Tasche holen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du kannst es probieren. Aber ich kann dir sagen, dass du mehr Kosten als Gewinn hast. Mein Vater ist genau gleich, zahlt keinen Cent und Arbeitet nicht... naja kann man nichts machen, auch wenn dir/euch das Geld eigentlich zustehen würde. Aber wo nichts ist, kann man auch nichts holen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

sicher wird man dir Recht geben - aber selbst mit Titel wirst du da wohl nix bekommen.. es sei denn, er hat Kapital bildende Anlagen o.ä. 

vielleicht wäre die Beratung eines Fachanwaltes ne erste objektive Option.

viel Erfolg :)


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

die chancen sind null, da er nicht leistungsfähig war, wenn er nie arbeiten war. der unterhalt für die vergangenheit ist komplett verfallen und es gibt nichts einzuklagen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn er nichts arbeitet, wird er auch nichts haben um es dir zu geben...seh da keine Chance

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du wirst die Kosten der Klage tragen --- und vielleicht einen "Titel" bekommen, der mangels Masse nicht vollstreckt werden kann...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Na das mit den nackten Menschen und den Taschen;)

also vermutlich erst mal nichts, aber ich würde es trotzdem machen.

Seine Situation kann sich ja änder. Er könnte im Lotto gewinnen oder ähnliches.

LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von DerHans
09.11.2015, 12:46

Einfach so zum Spass, gibt es keine Prozesskostenhilfe. Dann wird schon das Erstgespräch beim Anwalt teuer.

0

Pack mal einem Nackten in die Taschen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mehr als unrealistisch. Da ist nichts zu holen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?