Ich (19) habe hier mal einen Suizidversuch angekündigt, Polizei hat alles meinen Eltern erzählt.

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Die Polizei ist - wie jeder andere auch - an Recht und Gesetz gebunden. Das heißt, sie könne nicht nach Lust und Laune agieren.

Für eine Weitergabe der Informationen über dich sehe ich, so wie du es beschreibst, keinen Grund. Weder warst du zu dem Zeitpunkt in Gefahr - du hattest ja schon alles überstanden. Auch hat mit der Weitergabe der Accountdaten keine dringende Gefahr abgewendet werden können.

Zwar ist Suizid nicht strafbar, dennoch ist jede staatliche Gewalt verpflichtet, das Leben von Menschen zu schützen. Aber auch das war ja zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr das Problem.

Also: Nein. Durfte sie nicht, soweit ich das nach deiner Beschreibung einschätzen kann. Ich kann mir - über das hinaus, was du geschrieben hast - auch bei dem Ablauf keinen rechtfertigenden Grund vorstellen.

Du kannst a) eine Dienstaufsichtsbeschwerde formulieren, indem du die Handlung der Polizei beschreibst. Dienstaufsichtsbeschwerden führen selten zu irgendeinem sichtbaren Erfolg, aber wenigstens muss das dann begründet werde. Du kannst b) dich an den zuständigen Datenschutzbeauftragten des Landes (Polizei ist Landesrecht) wenden und ihn beauftragen, der Sache nachzugehen. Das hat ein bisschen mehr Aussicht auf Erfolg.

Den zuständigen findest du hier: http://datenschutz-ratgeber.info/aufsichtsbehoerden.html

Ich freue mich, dass du jetzt schreiben kannst, es überstanden hast und den Mut aufbringst, deine Rechte wahrzunehmen. Das trauen sich viele nicht, denen es besser geht als dir. Alles Gute.

danke endlich mal eine objektive antwort die irgendwas zur frage beitragt!

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@Dadale

Vielen Dank für den Stern und noch viel Erfolg. Bei allem.

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Ich meine, dass folgendes Vorgehen richtig gewesen wäre: Die Polizei (oder wer auch immer von der Suizidankündigung erfahren hat) informiert den zuständigen Arzt beim Gesundheitsamt, der nach dem jeweiligen Landesgesetz das Erforderliche veranlasst. Der Arzt unterliegt der Schweigepflicht und im Übrigen kannst Du selbst entscheiden, ob Angehörige informiert werden, denn Du bist volljährig.

Die Polizei hat es nicht jemanden erzählt sondern deinen Eltern und ich denke mal da es hier um eine Gefahrenabwehr ging, war es schon gerechtfertigt deine Eltern zu benachrichtigen. Du selber hättest es wahrscheinlich nicht gemacht, gell? und vor allem warst du ja eine Gefahr für dich selber.

Du willst die Polizei dafür belangen, nur weil sie dir geholfen hat? Dafür habe ich echt kein Verständnis. Tut mir leid, ist aber so. Aber ist ja zum Glück dann nochmal gut ausgegangen.

Und denke beim nächsten Mal auch an deine Eltern, wenn du mal wieder deine Lebenskerze auspusten willst. Dein Problem scheint für dich zwar dann gelöst, aber dafür schaffst du deinen Eltern dann welche, denn die müssen dann für die teure Beerdigung aufkommen,geht gerne in die 1000e und vor allem strafst du sie auch noch durch einen solchen Verlust. Hattest du da jemals drüber nachgedacht?

lg, jakkily

sie hat mir ja geholfen ja, sie können ja meine eltern sagen dass ich im internet angedroht habe mich umzubringen, aber dann müssen und dürfen (datenschutz) sie nicht meinen accountnamen weitergeben. Als obs mri in der Situation nicht scheiße genug ging, habe ich durch diese aktion mein ganzer Halt in meiner familie verloren.

sehr toll, zum glück habs ichs alleine irgendwie geschafft da rauszukommen und nicht noch tiefer rein zu sinken.

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